Höckes Mahnung an die AfD-Bundestagsfraktion

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Höcke: „Wir müssen Bewegungspartei bleiben“ – Auszug aus COMPACT 10/2017. Den Text vollständig lesen in COMPACT 10/2017.

In der aktuellen COMPACT-Ausgabe haben wir einen Aufruf von Björn Höcke, der die Partei vor den Abgründen des Parlamentarismus warnt. Nach dem Einzug der AfD in den Bundestag ist so ein Appell doch von einiger Brisanz, oder? Auszüge:

„Ich will auch mahnen, und das will ich an dieser Stelle tun, und ich will das auch mit der gebotenen Deutlichkeit tun. Ich muss nämlich auch auf eine große Gefahr hinweisen. Die meisten von Euch wissen, dass ich Parteien an sich eher distanziert gegenüberstehe und immer auch versuche, die Distanz für mich, zu mir selbst, und die Distanz zu mir als Parteifunktionär aufzubauen und zu erhalten.

Denn jede Partei hat eine schlimme Tendenz, und das ist die Tendenz der Oligarchisierung und der Erstarrung. Diese Tendenzen, liebe Freunde, sind Parteien immanent, das sind praktisch die Naturgesetzlichkeiten des Parteienstaates, und ich muss kein Prophet sein, um leider orakeln zu müssen: Auch die AfD wird irgendwann einmal erstarren. Und sie kann auch irgendwann meinetwegen einmal erstarren, aber bitte erst, nachdem sie ihre historische Mission erfüllt hat.

Den Text vollständig lesen in COMPACT 10/2017.

Aber sie wird umso schneller erstarren, desto eher sie sich vom Weg der Bewegungspartei und der Bewegungsfraktion verabschiedet. Wir müssen immer bedenken, mit Bernd Lucke sind nicht alle die gegangen, die ihren Frieden mit der Rolle eines Juniorpartners in einer zukünftigen Koalition mit einer Altpartei gemacht haben.

Manche von ihnen, manche von diesen Luckisten, sind geblieben. Das sind die, die keine innere Haltung besitzen, die Establishments sind und Establishment bleiben wollen oder so schnell wie möglich zum Establishment gehören wollen.

Und, liebe Freunde, nicht wenige von diesen Typen, nicht wenige von diesen Typen, drängen jetzt gerade in diesen Wochen und Monaten als Bundestagskandidaten auf die Listen oder als Direktkandidaten in den Wahlkreisen entsprechend nach vorne. Und nicht wenige werden, das muss man leider annehmen, nicht wenige werden ganz schnell vom parlamentarischen Glanz und Glamour der Hauptstadt fasziniert werden.

Und nicht wenige werden sich ganz schnell sehr wohl fühlen bei den Frei-Fressen- und Frei-Saufen-Veranstaltungen der Lobbyisten. Und nicht wenige werden nach relativ kurzer Zeit nur eins wollen, dass es für sie so lange so bleiben wird, wie es dann sein wird. Liebe Freunde, ich will das nicht.

Ich will Veränderung, ich will eine grundsätzliche Veränderung, ich will die AfD als letzte evolutionäre Chance für unser Vaterland erhalten. Ich will, dass wir diesen Halben einen Strich durch die Rechnung machen. Wir wollen das, denn wir wissen, es gibt keine Alternative im Etablierten.“ (Auszug Ende)

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47 Kommentare

  1. Jürg Rückert am

    Die Grünen haben es in ihrer Anfangsphase auch versucht die Erstarrung durch frühzeitgen Personalwechsel zu vermeiden. Die Römische Republik scheiterte schon viel früher trotz vieler Sicherungen.
    Wenn bereits der Verlust eines lukrativen Postens genügt, um Funktionsinhaber zu paralysieren (man könnte auch sagen zu kompromittieren), dann setzt sich am Ende das große Geld durch (weil die genug davon haben!). Welcher Senator oder Kongressabgeordnete in den USA ist wirklich unabhängig? Zwei Hände voll wäre viel!

  2. Wohin soll es denn gehen? Was ist die historische Aufgabe? Die Geschichte kennt kein Ende!
    Findet also einen Weg, wie ihr euch ständig erneuern könnt. Es wäre zum Beispiel denkbar, dass Spitzenkandidaten nur 3x ein höheres Amt innerhalb von Partei oder System übernehmen können und sie anschließend in einen Ältestenrat, als Berater (Weisungsrecht bei 2/3 Mehrheit der Ratsmitglieder), tätig werden. Filz kann sich so nur schlecht halten und frische Kräfte bekommen eine Chance, bevor sie die 50 überschritten haben. Zusätzlich wäre das Jedi Prinzip denkbar, ein aktiver Amtsinhaber hat einen "Schüler", der das Handwerk vom Meister lernt.

  3. Volker Spielmann am

    Der Alternative bleibt so oder nur der steinige Weg der Rechtschaffenheit

    Ganz gleich, ob die Alternative ihren Namen nun gerecht wird und wirklich eine Alternative FÜR Deutschland sein möchte oder einfach nur den Parteiengecken die Pöstchen und Pfründe streitig machen will, sie muß den steinigen Weg der Rechtschaffenheit gehen. Würde sie sich nämlich den Lehren und Dogmen der Parteiengecken unterwerfen und aufhören gegen das Spielgeld Euro, die Mohammedanisierung und die Masseneinwanderung zu sein, so gäbe es für das Volk keinen Grund mehr die Alternative zu wählen und diese würde das Schicksal der Piraten erleiden, die rasch groß wurden, aber nichts zu sagen hatten und daher umgehend wieder verschwanden. Bleibt die Alternative aber rechtschaffen, so wird sie zwar von den Parteiengecken, der Lizenzpresse und den Antifanten angegriffen werden und muß mit den Nachstellungen des berühmt-berüchtigten Parteienschutzes rechnen, aber das Volk wird die Mühen mit reichlich Stimmen belohnen und tat dies schon jetzt in Ostelbien bei den Wahlen.

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

  4. Wenn ich den Quatsch mit "Nazisprache und Nazugut" lese wird mir schlecht. Wie gehirngewaschen muss man sein alles auf die Nazizeit zu schieben. Das was Hoecke sagt war bis zur gruenen Uebernahme der Sprache in den 90gern und dem Einbleuen von Schuldgefuehlen aller Art NORMALER Sprachgebrauch und niemand hat es gestoert. Die deutsche Sprache ist 1000 Jahre alt. Hoecke ist ein Patriot und kein Nazi. Die Nazis waren eine Linkspartei. national SOZIALISTEN. Comprente?

  5. Die Worte Höckes sind so glasklar und wahr, dass sich ihre Gegenredner selbst entlarven.

    Genau diese Leute, die bei solch einfachen Wahrheiten laut aufbellen wie getroffene Hunde,
    zeigen damit, dass sie zu diesen falschen BRD-Fuffzigern gehören,
    die sich mit Petry und Pretzell in eine Reihe stellen
    oder in Luckes ALFA-Partei eintreten können.

    Danke Björn Höcke! Du bist einer der letzten mutigen Deutschen.

  6. auch christina baum, mitglied des landtags von baden-würtemberg hat bereits geschildert, wie sehr abgeordnete von lobbyisten bombadiert werden – die warnung hat schon berechtigung

    außerdem was spricht gegen eine bewegung der bürger , die nicht mehr wie schäfchen auf die nächste wahl warten müssen

  7. Ich finde wenn die AfD erfolgreich sein will braucht sie neben den Fundis auch Realos. Allerdings nicht solche Realos wie Petry und Pretzell die möglichst schnell bei den Altparteien mitregieren wollen, und wenn sie sich in einer Abstimmung nicht durchsetzen die Partei einfach medienwirksam verlassen. Die AfD sollte noch in der Sozialpolitik für Arbeitnehmer attraktiver werden und ansonsten kritische und konstruktive Oppositionspolitik leisten.

  8. Das fühlt sich richtig gut an. Wie ein Manifest des Evolutionären Humanismus der Giordano-Bruno-Stiftung : eine kritische Liebeserklärung an den „Affen in uns“, zugleich aber auch ein entschiedenes Plädoyer für eine „alternative politische Leitkultur“, die auf die besten Traditionen von Wissenschaft, Philosophie und Kunst zurückgreift, um das unvollendete Projekt der aufgeklärten Gesellschaft gegen seine Feinde zu verteidigen.
    Auf gutes Gelingen im Dickicht des politischen Dschungels !

  9. Leider haben sich die "Halben" in der Bundestagsfraktion durchgesetzt und auch im Bundesvorstand stellen sie die Mehrheit. Es sieht nicht gut aus in der AfD.

    Compact sollte dies thematisieren und nicht blind die AfD feiern.

  10. Die AfD ist keine "Bewegungspartei" in den meisten Bundesländern machen sie gute solide parlamentarische Oppositionspolitik. Und das ist auch gut so.

  11. Hans Hamberger am

    Ein konservativer Politiker mit Herz und Verstand.
    Warum haben wir nicht mehr davon? Sind bei den anderen Parteien nur noch Leute, die für sonst nichts zu gebrauchen sind?
    Aber es wird sich ändern, der Wind dreht sich und das ist gut so. Nur haben wir nicht mehr viel Zeit, bis wir französische oder gar englische Verhältnisse haben …

  12. Irgend etwas hat der Typ. Und das meine ich im Positiven Sinne.

    Ich glaube auch nicht, das jener Bursche sich die Freiheit herausnimmt, einfach nach einer erfolgreichen Wahl, und zwei drei Sätzen aufzustehen, und als Spitze einer Partei und auch als frisch angedachter Funktionsadressat ohne offensichtliche Absprache seinen halbherzigen Rücktritt kund tut. Eine Wahl hat was mit Wählerwillen gemein, und das, meine Leser, hat was mit Anstand, Auftrag und Ausführung zu tun.

    Daher mein Statement:

    Der Typ ist mir sogar mit dem Rücken zugewandt symphatischer, als Frau … von vorne.

    • Nicht nur konfus, sondern es ist die wörtliche Wiederholung eines Ausschnitts aus seiner umstrittenen, weil politisch saudummen Dresdner Rede. Also kalter Kaffee. Wenn er wirklich eine "Bewegungspartei" will, warum bewegt er sich dann nicht? Wo ist denn diese AfD-APO, von der dieser Bauernfänger schon seit langem redet? Singt die noch immer Bach vor dem BundeskanzlerInnenamt?

      • Fühlt sich der Regime-Pöbel angegriffen? Mit einer Opposition, die im FDGO-Sumpf ver-krepiert, hat das Regime einen positiven Verbündeten.
        Der einzige Weg kann die systematische Zersetzung der Fundamente dieser Krankheit von Staats- und Gesellschaftswesen sein und die Beschleunigung von Unsicherheit, Not und Furcht. Und damit von Zorn, Ekel und Wut.

      • Die Rede Höckes ist nicht konfus,
        sondern luzide und konzis.
        Sie bringt auf den Punkt bringt, was das einfache Volk denkt.
        Dagegen haben natürlich die BRD-Apparatschiks und Systemspeichellecker eine Abneigung,

    • Japp. Dem kann man nur zustimmen. Da fragt man sich wie so jemand Lehramt für Geschichte abschließen konnte.

  13. Bernd Nowack am

    Björn Höcke:

    "Und, liebe Freunde, nicht wenige von diesen Typen, nicht wenige von diesen Typen, drängen jetzt gerade in diesen Wochen und Monaten als Bundestagskandidaten auf die Listen oder als Direktkandidaten in den Wahlkreisen entsprechend nach vorne. "

    1998 erreichte die DVU bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 12,9 %. 4 Jahre später trat sie schon gar nicht mehr an, weil sie in den 4 Jahren sich vollkommen zerlegt hatte. Entgegen den sozialen Wahlplakaten (Gegen die Agenda 2010, Gegen Hartz) kamen in den Landtag bourgeoise Karrieristen, vorher u.a. FDP-Mitglieder. Die Enttäuschung der Wähler war groß, als sie mitbekamen, daß die meisten DVU-Abgeordneten nur ihr persönliches Fortkommen im Kopf hatten.

    Das kann der AfD auch passieren! 7,4 % Rückgang an Wählerstimmen mußte die AfD in Sachsen-Anhalt schon bei der Bundestagswahl gegenüber der Landtagswahl einstecken, weil viele Wähler das Soziale bei der AfD vermißten. Wenn nicht bald die AfD sich gegen die verbrecherischen Hartz-Gesetze und für eine Mindestrente einsetzt, dann wird es ihr wie der DVU ergehen. Der Wähler will nicht nur die Umvolkung stoppen, sondern auch die soziale Ungerechtigkeit gestoppt sehen.

    • Die Rechtsparteien haben alle dasselbe Problem: Die Zersetzung durch den Feind. Unerfahrenheit. Demokratie- und Rechtstaatsgläubigkeit. Eine Öffentlichkeit, die Jahrzehnte durch den Feind geprägt wurde; auch begrifflich. Adressaten, die weder Reflexion noch Kognition beherrschen, sonden gleichgeschaltet und konditioniert sind. Zuchtvieh. Den Erwartungsdruck ihrer Wähler.
      Je radikaler diese Parteien verkauft werden (durch sich selbst bzw. den Feind), umso mehr wollen die Wähler sehen. Entpuppen sich diese Parteien dann doch nur als gewöhnliche Parlamentarier mit Anträgen und Entwürfen, so ist man enttäuscht und wählt das nächste Mal gar nicht mehr.
      Genau das hat Höcke erkannt und möchte dem vorbeugen, damit die AfD nicht das Schicksal der REP/NPD/PRO/DVU/Schill usf. teilt.
      Es macht demnach auch Sinn, dass sowohl die U-Boote in der Partei als auch die Feinde darauf aus sind, genau das, nämlich eine Volksbewegung zu verhindern.
      Übrigens ist es gar nicht nötig, dass die AfD Wähler verliert. Sie kann sogar dazugewinnen und dennoch einschlafen. Siehe die wählerstarke, aber völlig zahnlose FPÖ, die zwar da, aber ohne Wirkung ist. Selbst als Druckmittel auf die anderen (Hoffnung der AfD) taugt sie inzwischen nur bedingt.

  14. Bernd Höcke. Ist das nicht dieser Hinterbänkler in einem Landtag aus den neuen Bundesländern ?

    • Michael Höntschel am

      Russputtin, wer war doch gleich Rasputin? Ich hoffe das "ss" in Ihren Nickname ist kein verstecktes Zeichen. Manche Menschen glauben witzig zu sein, doch sie glauben es nur. Witz, auch Wortwitz, ist eine geistige Leistung, da kann man durchaus etwas von Höcke lernen. Also sammeln sie ihre Kumpels ein und lassen sie mal die Erwachsenen unter sich.

  15. Dr. Franz Ost am

    Ein wahrhaft großer Politiker der Weltgeschichte hat einmal gesagt: "In der Politik gibt es keine Zufälle – alles was in der Politik passiert, soll auch so sein". Dementsprechend muss man sich fragen, welche Strömungen der Lobbyindustrie wollen, dass die AfD im Bundestag mitspielt? Merkel & Co. und deren Staatsmedien sehen nach wie vor keinen Läuterungsbedarf. Von Unrechtsbewusstsein keine Spur. Stattdessen wird das alte Feindbild, der böse Osten, der vom Ural bis zur Elbe geht, ais Heftigste gepflegt. Meister Höcke hat zwar Recht und es gibt bei der AfD Systembedingt viele Parteimitglieder auf Merkels Gehaltsliste – das Wichtigste aber ist und bleibt der reale Bezug zum eigenen Volk. Während die Systemparteien den unmündigen Bürger zum bunten Einhorn deformieren wollen, hat die AfD nur eine einzige Chance. Lebt Euren Wählern echte Demokratie vor und seid stets ein respektabes Vorbild für das mathematisch denkende Volk. Im Osten ist das ein Heimspiel, dort weiß man aus 40 jähriger Erfahrung, wie es sich anfühlt verarscht zu werden. Der Westen muss erst noch begreifen, dass die bunte Pest den Ast wegfaulen lässt, auf dem sie sitzen. Schlussendlich ist dafür aber mathematisches Grundverständniss von Nöten 😉

  16. Jetzt gehts los! am

    Sollte es so kommen, geschieht mit der AfD das gleiche, was der „Deutschen Partei“ geschehen ist, die immerhin 12 Jahre in einer Koalition mit der CDU in Regierungsverantwortung war. Sind die Futtertröge plötzlich weg, zieht diese Karawane von Karrieristen weiter.

  17. Richtig! Doch ich bin eigentlich guter Erwartungen, weil sich die AfD bereits ganz gut von den Realos = Halbherzigen, die ja nur Ausdruck innerer Zerrissenheit sind, gereinigt haben.

  18. Um einen "Umbruch" erfolgreich zu gestalten braucht es erstens Geld, zweitens Geld und drittens Geld. Wenn es der AfD gelingt eine Geldschoepfung ausserhalb des bestehenden Finanzsystems zu entern, wird sie eine erfolgreiche Bewegung bleiben. Denn damit ist sie nicht auf das angewiesen was Hoecke beschrieb. Sobald die Parteimitglieder einen der sinnbildlichen "Umschlaege" aus dem System annehmen hat sich die Bewegung erledigt. Dann werden sie bewegt. So wie alle BT-Mitglieder bewegt werden.

  19. Politik muß nicht neu erfunden werden. In Österreich und Dänemark haben Rechtsparteien ganz große Erfolge. Höcke sollte ein Jahr bei der FPÖ hospitieren, damit er etwas lernt.

    • Die FPÖ? Diese Partei hat in dem gesamten Zeitraum, in dem sie existiert, nicht eine einzige Handlung vollbracht, die den Zerstörungsprozeß im Alpenraum auch nur verlangsamt hätte. Österreich ist genauso verwüstet wie die BRD. Die Abnormität der Österreicher und die Destruktivität der vorderasiatischen und afrikanischen Horden hat denselben Grad. Das Wüten der Global- und Linksläuse kennt ebenso keine Grenzen.
      Insofern ist die FPÖ ein ziemlich gutes Negativbeispiel dafür, dass auch ein Drittel der Wählerschaft und Jahrzehnte des Wirkens letztlich zu nichts führen können.

      • Die Oesis liegen alle noch in der Haider-Schockstarre. Habe ein Video von der Einschulung in Wien gesehen. 90% multipigmentierte Kinder 10% weisse. Die Muetter der weissen Kinder ganz verloren im Kopftuchwald. Oesterreich Okt. 2017

  20. Wie wäre es, wenn Höcke einfach mal die Klappe hält. Eine "Bewegung" war die NSDAP auch Wenn er mit Parlamentarismus überfordert ist, sollte er das auch lassen mit dem Parlament

    • Das haben sie richtig erkannt. Die AfD sollte nicht Begriffe aus der Nazi-Zeit verwenden, selbst dann nicht wenn sie vielleicht anders gemeint sind.

    • Der Parlamentarismus ist die Krankheit als deren Heilmittel sie selbst sich sieht. Diese Krankheit gewährleistet den Weg zum Tode. Seit Jahrzehnten. Die Bilanz sind die Müllhalden in Westdeutschland.

  21. Andreas Walter am

    Das ist aber normal, für Menschen die nach Macht streben (das Machtstreben selbst hat ja persönliche Ursachen).

    Sobald sie dann Macht haben sind sie befriedigt und verharren, weil sie diese oder ihre Simulation nicht mehr verlieren möchten.

    Dazu dienen dann die Surrogate, die man ihnen zukommen lässt. Also alles, was Macht emotional simuliert.

    "Mach‘, dass ich mich 3 Meter gross fühle."

    "Mach, dass ich mich wertvoll fühle."

    "Mach‘, dass ich mich schön fühle."

    "Mach‘, dass ich mich geliebt fühle."

    "Mach, dass ich mich beachtet fühle."

    Oder "Mach, dass ich mich klug, potent, begehrenswert, berühmt, bekannt, bewundert, respektiert, sicher, frei, richtig, gut, edel, reich, satt, geborgen fühle."

    Jeder Mensch hat da so sein ganz eigenes Wohlfühlpaket, Bedürfnisprofil, das die Lobbyisten und auch andere Drahtzieher dann für ihn schnüren, ihm maßgerecht auf die Seele schneidern.

    Und irgendwann, etwas später, muss dafür dann bezahlt werden.

    Joschka Fischer ist dafür ein besonders gutes Beispiel, weil bei ihm der Widerspruch so deutlich sichtbar, trotzdem aber kein Einzelfall, sondern die Regel.

    Hihihi, aber finde mal Menschen ohne Schatten, ohne Engste, ohne echte oder eingebildete Defizite.

  22. Wilfried Joachim Lachmann am

    Björn Höcke ist der Mann der Zukunft für die AfD und Deutschland. Er muß in den Reichstag.
    Es muä Schluß sein mit Schuld, Sühne, Verzicht, Schwanz einziehen und bezahlen und bezahlen und bezahlen.

  23. der mann hat SOWAS von recht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    herr höcke bleiben sie gesund………………

    ÜBRIGENS——herzlichen glückwunsch herr putin

    • Möchte mich beidem von ganzem Herzen anschließen.
      Zwei. zwar grundverschiedene, Hoffnungsträger in einer versifften Welt!

  24. Fischer's Fritz am

    Der gute Herr Höcke möge bitte erst einmal auf Selbstdisziplin achten und dabei aufpassen, daß ihm nicht wieder irgendwelche verbalen, braunriechenden Darmgase entfahren, welche die hoffentlich konstruktiv-kritische Oppositionsarbeit der Fraktion stören und nur dem politischen Gegner in die Hände spielt,

    • Exakt das ist aber geplant mit den verbalen, braunriechenden Darmgasen. Und dies nicht nur von diesem Bernd.

      • Wie wäre es, wenn das blutroteitrige Geschwür aus dem Volksorganismus verschwinden würde? Ich stelle gerne Antibiotika zur Verfügung.

    • Konstruktiv-kritisch? Zu welchem Zweck? Die Stabilisierung der seit siebzig Jahren währenden Völkermordstrukturen?

      Der politische Feind? Wenn ein Volk die Geisteskrankheiten des Regimegesindels überhaupt noch zur Kenntnis nimmt, dann besitzt es genausowenig Wert wie das Rgimegesindel selbst und sollte den Abgang machen. Haben SIE das verstanden?

    • auch so ein Pseudodeutscher, der überall "Nazis" wittert. Im Gegensatz zu Ihnen kennt Björn Höcke immerhin die tatsächliche Geschichte vor 1945 und nicht die alliierten Erfindungen, um die totale Zerstörung und beinah Ausrottung der Deutschen zu rechtfertigen.
      Ich emfpehle einfach mal nach "benjamin freedman" zu googlen und seine Reden anzuhören.

  25. Goldrichtig,was Bär Höcke da sagt.Aber solange die AfD nicht deutlich mehr Parlamentarier hat,wird das Kapital nicht die Brieftasche zücken,die Gefahr ist vorläufig noch nicht allzu groß.

  26. Lieber Herr Höcke,
    genau diese Haltung einiger in der AfD haben mich zu meinem Austritt veranlaßt..
    Es wird so weiter gehen denn der relativ lesitungslose Politikerhimmel steht manchen
    in der neuen Rechten offen. Die drängen wie die Schweine zu den Trögen und viele
    werden sie auch erreichen.
    Die AfD muss wachsam sein. Es gibt etliche P + P s in euren Reihen.

  27. Ketzerlehrling am

    Da ist er einer der Wenigen in dieser Partei, in diesem Land. Einer der Wenigen, die das, was sie wollen, auch umsetzen, oder es versuchen und die sich entsprechende Mitstreiter suchen, keine Lakaien. Er wird sehr oft und von vielen missverstanden. Eines braucht man, um das zu überstehen, das ist Rückgrat.

  28. Björn Höcke ist der mit Abstand größte deutsche Politiker unserer Tage. Ich hoffe, er bleibt uns noch sehr lange erhalten.

  29. Für einen AFD- Wähler, ist Bern Höcke das wahre Partei- Programm !
    Diese Aussagen für die zukünftige Arbeit der AFD im Bundestag, sind
    der Punkt auf dem i .
    Wenn Gauland, Weidel & Co, dies beherzigen, auch wenn Sie in der "Öffentlichkeit" (Schweine-Medien) noch so verarscht werden, können
    wir gar nicht verlieren.
    Über solche Partei-Kollegen wie Petry & Pretzell kann man nur noch den
    Kopf schütteln. Was habe ich alles von Petry gehalten, von Ihren Mann
    von Anfang an weniger. Kein Patriot kann so etwas verstehen, als
    Partei-Vorsitzende in solch einer Situation Aussagen zu machen, um sich einer dekadente Schweinebrut anzubiedern.
    Entweder wir machen diese Schweine fertig, bis Sie im Zuchthaus landen,
    oder wir machen es wie der 87 prozentige Misthaufen dieser Schweine-Republik !

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