In der Nacht vom 13. auf den 14. Februar 1945 attackierten die Royal und US Air Force die Stadt an der Elbe erbarmungslos mit einem Hagel aus Spreng-, Phosphor- und Brandbomben. Neben den rund 600.000 Einwohnern, befand sich gut eine halbe Million Vertriebener in der Lazarett- und Versorgungsstadt. Die Opferzahlen wurden seitdem drastisch nach unten verfälscht.

    _von R. Heuschneider

    1946:
    Nach einem Bericht des Roten Kreuzes (Report on the Joint Relief 1941-1946, S.104), waren 275.000 Tote zu beklagen.

    1953:
    Der Große Brockhaus, Ausgabe von 1953, gibt die Opferzahl mit 300.000 an:

    „Das einst weltberühmte Stadtbild wurde am 13. 2. 1945, einem Fastnachtdienstag, zerstört: Gegen 21 Uhr griffen britische und 1 ½ Stunden später starke amerikanische Bomberverbände die mit oberschlesischen Flüchtlingen überschwemmte Stadt mit Brand- und Sprengbomben sowie im Tiefflug an. Die Zerstörung übertraf alles, was sonst deutsche Städte im 2. Weltkrieg im Verlauf weniger Stunden erlitten. Die durch den Brand verursachte Hitzewirkung ((1.600 Grad Celsius, Anm. d. Red.)) verhinderte den geplanten Angriff der 3. Welle. Die Zahl der Opfer wird bis zu 300.000 geschätzt. Am meisten litten die Altstadt und die ihr benachbarten östl. und südl. Vorstädte, sodaß auf 3 km Länge nach O hin ein Trümmerfeld entstand. – Am 8.5.1945 wurde Dresden von der Sowjetarmee besetzt.“

    Anmerkung: Entgegen Brockhaus hat die 3. Angriffswelle sehr wohl stattgefunden.

    Erster Nachtangriff: 13. Februar 1945, 21.30 Uhr; Dauer: 30 Minuten.
    Zweiter Nachtangriff: 14. Februar 1945, 00.30 Uhr; Dauer: 35 Minuten.
    Dritter Angriff: 14. Februar 1945, 11.15 Uhr; Dauer: 30 Minuten.
    (Quelle: Verlag Eidgenoss, Winterthur, Schweiz)

    1955:
    Der Stellvertretende Vorsitzende des Ministerrates der DDR, Hans Loch, erklärt, es seien „mehr als 300.000 Menschen“ getötet worden.

    1958:
    Der britische Autor Alexander McKee schreibt in seinem Buch Dresden – das deutsche Hiroshima, S. 263, von den Aufräumungskommandos, die mit hochbeladenen Bauernfuhrwerken voller Leichen zum Waldfriedhof fuhren, seien 256.000 Tote gezählt worden, nicht gerechnet jene, die völlig verbrannten und keine Spuren hinterließen.

    1964:
    Der britische Historiker David Irving schreibt in einem Leserbrief an die Welt der Literatur, er habe den Tagesbefehl Nr. 47 des Befehlshabers der Ordnungspolizei Dresden (nur in einer Kopie erhalten) vom 22.3. 1945 geprüft und für echt befunden. Danach wurden bis 2.3.1945 202.040 Tote festgestellt.

    1974:
    Rolf Hochhut beziffert in einem Interview im Deutschen Fernsehen die Zahl der Toten in Dresden  mit 202.000.

    1981:
    Der amerikanische Historiker Alfred de Zayas zitiert in seinem Buch Die Anglo-Amerikaner und die Vertreibung der Deutschen das Internationale Komitee vom Roten Kreuz; demnach seien 300.000 Tote die „absolute Untergrenze“.

    1985:
    Im Askania-Annual wird die Erklärung des Ersten Generalstaboffiziers a. D. des Verteidigungsbereiches Dresden und späteren Oberleutnants der Bundeswehr, Eberhard Matthes, veröffentlicht. Danach waren 35.000 Leichen voll identifiziert, 50.000 teilidentifiziert anhand von Eheringen usw., 168.000, an denen es nichts mehr zu identifizieren gab. Insgesamt also 253.000 Tote.

    1992:
    Die Landeshauptstadt Dresden teilt auf Anfrage mit, die Forschungen seien zwar noch nicht abgeschlossen, doch dürften 250.000 – 300.000 Tote realistisch sein.

    1995:
    Die Landeshauptstadt Dresden hat inzwischen die politisch korrekten Zeichen der Zeit erkannt und beziffert die Verluste durch alle zwischen 13.2. und 14.2.1945 auf die Stadt geführten Luftangriffe auf ca. 25.000 Menschen. Eine weggelassene Null, und schon sieht alles beinahe harmlos aus.
    (Die Zahlen wurden von Walter Brumm, Grattersdorf, zusammengestellt)

    Leichenberge nach den Luftangriffen vom 13. und 14. Februar 1945. Quelle: Bundesarchiv, Bild 183-08778-0001 / Hahn / CC-BY-SA 3.0, Wikimedia Commons

    Weitere Bilder der Opfer finden Sie hier. Achtung: nichts für schwache Nerven!

    Doch anstatt unserer Toten würdig zu gedenken, werden sie von hirnlosen Provokateuren noch verhöhnt – mit Duldung des BRD-Systems samt seiner korrupten Justiz. Stichwort: „Alles Gute kommt von oben“ und: „Mach’s noch einmal, Bomber Harris“.

    BomberHarrisTwitter Bomber Harris

     

     

     

     

     

     


    Wie sagte der britische Greuelpropagandist Sefton Delmer nach dem Krieg zu dem deutschen Völkerrechtler Prof. Friedrich Grimm:

    „Mit Greuelpropaganda haben wir den Krieg gewonnen. Und nun fangen wir erst richtig damit an. Wir werden diese Greuelpropaganda fortsetzen, wir werden sie steigern, bis niemand mehr ein gutes Wort von den Deutschen annehmen wird, bis alles zerstört sein wird, was sie etwa in anderen Ländern noch an Sympathien gehabt haben, und diese selber so durcheinander geraten sein werden, daß sie nicht mehr wissen, was sie tun. Wenn das erreicht ist, wenn sie beginnen, ihr eigenes Nest zu beschmutzen, und das nicht etwa zähneknirschend, sondern in eilfertiger Bereitschaft, den Siegern gefällig zu sein, dann erst ist der Sieg erst vollständig.“

    Wie man an diesen Fotos sieht, ist die Drachensaat des Sefton Delmer aufgegangen. Delmer ist längst tot, doch seine Jünger – nämlich die BRD-Institutionen, einschließlich der Kirchen – betreiben weiterhin, unter dem irreführenden Namen „Vergangenheitsbewältigung“, diese Greuelpropaganda gegen das eigene Volk fort.

    Mit unserer neuen Sonderreihe COMPACT-Geschichte geben wir unserer Vergangenheit den verdienten Glanz zurück, erzählen von Mut, Kampf und Liebe fürs Vaterland. Hier erhältlich.

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