Der gestrige Freitag ist eine Zäsur: Indem sich Verfassungsschutz-Chef Hans-Georg Maaßen gegen die Kanzlerin gestellt hat und in Bezug auf die von ihr mehrfach unterstützte “Hetzjagd”-These von einer “gezielten Falschinformation” sprach, die “vermutlich” von dem “Mord” an Daniel Hillig ablenken sollte – damit hat er sie kaum verhohlen der Lüge bezichtigt. Von AfD und anderen Patrioten war dieser Vorwurf zwar schon oft erhoben worden – aber nun kommt er vom Kopf des staatlichen Sicherheitsapparates. Das ist eine ganz andere Qualität.

    Die Blockparteien und ihre Medien laufen seit gestern Amok. Maaßen wird von der linken Opposition zum Rücktritt aufgefordert. Es heißt, er habe keine Belege für seine Behauptung vorgelegt. Das ist ein Stück aus dem Irrenhaus: Merkel und ihre Systemlinge waren es doch, die eine Behauptung, nämlich die von der “Hetzjagd”, in die Welt gesetzt haben – und dafür den Beweis schuldig geblieben sind. Sie müssen doch etwas belegen – und nicht Maaßen, der nur das gemacht hat, was eigentlich Journalistenpflicht gewesen wäre, nämlich darauf hinzuweisen, ihm lägen „keine belastbaren Informationen darüber vor, dass solche Hetzjagden stattgefunden haben“. Die Umkehr der Beweispflicht ist das Indiz dafür, wie verrottet Politik und Medien in diesem Regime sind: Derjenige, der eine Behauptung anzweifelt, muss jetzt plötzlich Beweise vorlegen – anstatt derjenige, der diese Behauptung ursprünglich aufgestellt hat.

    Besonders ein Satz ist es, der Merkel in den Abgrund reißen könnte. (Nach der Werbung weiter)

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    Merkel sagte Anfang vergangener Woche: “Wir haben Videoaufnahmen, dass es Hetzjagden gab.” Sie sprach im Plural, gleich zwei Mal: Videoaufnahmen (Mehrzahl) und Hetzjagden (Mehrzahl). Tatsächlich wurde aber bisher nur ein einziges Video präsentiert, das über eine Antifa-Plattform verbreitet worden war. Es zeigt einen (!) Mann, der hinter einem (!) anderen Mann herrennt. Das ist kein Beweis für eine Hetzjagd, schon gar nicht für mehrere. Andere Videos wurden bisher nicht präsentiert.

    Merkel, nicht Maaßen, ist beweispflichtig. Hat sie im Amt gelogen oder auch nur fahrlässig spekuliert, ist sie – auch ohne dass man ihre früheren Rechtsbrüche anführen müsste – des Amts nicht würdig. Von Maaßen würde man sich wünschen, dass er offenlegt, welche Erkenntnisse sein Amt über das Entstehen und Verbreiten der “gezielten Falschinformation” hat. Unabhängig davon werden wir bei COMPACT an der Aufdeckung dieser veritablen Verschwörung gegen Staat und Volk arbeiten. Seien Sie schon mal gespannt auf die nächste Ausgabe! Hier geht’s zum Abo!

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