Bedrohte Sicherheitslage: AfD-Landesparteitag in Nordrhein-Westfalen abgesagt

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Der Landesvorstand der NRW-AfD hat entschieden, den für Samstag und Sonntag geplanten Parteitag in Wiehl abzusagen! Der Grund sei die Gefährdungslage durch Linksradikale. Die Polizei ist von der Entscheidung überrascht.

NRW-Landeschef Martin Renner sagte dem Stern: „Die Sicherheitsbedenken sind zu groß. Wir haben eine Verantwortung gegenüber den Mitgliedern und den Gästen. Wir mussten davon ausgehen, dass der Schwarze Block sich unter die Gegendemonstranten mischen wollte.“

Unter dem Motto „Wir kotzen der AfD vor die Füße“ hatte das Antifabündnis „Oberberg steht auf“ zum „zum lautstarken Protest“ aufgerufen. Gesondert hatten unter anderen die Arbeitsgemeinschaft der Wiehler Kirchengemeinden und der Grünen-Fraktionssprecher Jürgen Körber zu allerhand „Wiehl-ist-Bunt-Paraden“ geplant. Es sieht aus, als hätten die staatlich geförderten Demokratiefeinde gegen die Alternative für Deutschland einen Etappensieg errungen.

Die zuständige Polizeidienststelle ist über die Absage allerdings erstaunt. In einer Pressemitteilung heißt es:

„Die Oberbergische Polizei ist von der kurzfristigen Absage überrascht worden. Aus polizeilicher Sicht war die Durchführung der geplanten Veranstaltung der AfD zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Wir, als Polizei haben uns umfassend auf den Einsatz vorbereitet und bei der Einsatzkonzeption verschiedene Szenarien berücksichtigt, wodurch die Durchführung der geplanten Veranstaltungen gesichert ist.“

Über den Autor

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Max Z. Kowalsky, Jahrgang 1979, bestreitet sein Dasein als Privatdozent im schönen Genf. Seit 2015 schreibt der studierte Slavist für COMPACT.

 

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