AfD wirbt mit Willy Brandt – SPD empört. Höcke: Rote sind „sozialistischer Wurmfortsatz des globalen Finanzkapitals“

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Der Aufstieg der AfD im Osten zertrümmert vor allem die soziale Basis der einstigen Arbeiterparteien: Die Arbeiterwähler von SPD und Linkspartei laufen in Scharen zu den Blauen über. Besonders für die Sozis ist der Schwund dramatisch: In Sachsen tendieren sie stärker Richtung fünf als Richtung zehn Prozent. In Brandenburg, ihrem ostdeutschen Stammland, hat ihr Ministerpräsident Woidke vor zwei Wochen schon resigniert eingeräumt, der AfD sei der Wahlsieg nicht mehr zu nehmen… Trotzdem ist die märkische SPD noch stark, die soziale Politik von Manfred Stolpe und Regine Hildebrandt ist noch in guter Erinnerung und verhindert die Erkenntnis der asozialen Gegenwart.

*** Der verschütteten nationalen Tradition der SPD widmete COMPACT die Ausgabe 1/2014. ***

Um in diese sozialdemokratische Klientel einzubrechen, hatte die Brandenburger AfD eine clevere Idee: Sie plakatierte Willy Brandt mit dem Slogan „Mehr Demokratie wagen!“ – was er tatsächlich gesagt hat! – und „AfD wählen“. Ob der rote Willy so weit gegangen wäre wie aktuell nicht einmal Thilo Sarrazin, sei dahingestellt. Dass er einen linken Patriotismus verkörpert hat, den man heute unter Funktionären und Mandatsträgern der SPD nicht mehr findet, ist aber Fakt. Die SPD war natürlich empört, hatte aber keine rechtliche Handhabe gegen die Aktion. Ersatzweise wurden die vermummten Plakatezerstörer  aktiv…

Dass die AfD, unter Bernd Lucke 2013 als neoliberale Professorenpartei gegründet, mittlerweile im Osten den Charakter einer Volks- und auch Arbeiterpartei angenommen hat – diesen Gedanken propagiert der Thüringer Landeschef Björn Höcke am profiliertesten. So sagte er in der Rede auf der COMPACT-Oppositionskonferenz (vollständig abgedruckt hier) im November 2017:

Die politische Linke hat die Interessen dieser Menschen verraten und darf sich nicht wundern, dass diese sich nun von ihr ab- und der AfD zuwenden – die Wahlanalysen sprechen hier eine eindeutige Sprache. Das zynische Naserümpfen, mit dem linke Politiker die Opfer ihrer eigenen Politik als „Globalisierungs”- und “Modernisierungsverlierer“ oder gar als „dumpfen Stammtisch“ verächtlich machen, sagt vor allem etwas über sie selbst aus: Es zeigt die eiskalte sozialdarwinistische Arroganz, die unter ihrem fadenscheinigen gutmenschlichen Habitus lauert!

Es mag ja sein, dass Globalisierung im Sinne zunehmender internationaler Arbeitsteilung und wachsenden grenzüberschreitenden Handels bis zu einem gewissen Grad ein naturwüchsiger Prozess ist – die politisch gewollte Zerstörung von Staat, Volk, Recht, Religion, Sicherheit, Sitte und Anstand aber ist es nicht, und der Verrat der Linken an den „kleinen Leuten“ ist es erst recht nicht!

Das Bündnis der alten, authentischen Linken mit der neuen, globalistischen Linken beruht auf einem absurden, sinnlosen Versuch: einerseits den Sozialstaat zu preisen und zugleich seine Grundlagen und Voraussetzungen zu zerstören; einerseits die Solidarität hochzuhalten und zugleich gewachsene solidaritätsstiftende Gemeinschaften zu zerstören; einerseits sich als antikapitalistisch zu inszenieren und zugleich die Agenda des globalen Großkapitals zu vertreten: Die Linke ist ein Opfer ihrer politischen Aporie!

Einigen der klügeren linken Politiker, Sahra Wagenknecht oder Oskar Lafontaine zum Beispiel, erkennen diesen unüberbrückbaren Interessengegensatz. Entsprechend massiv sind die Anfeindungen, die ihnen aus ihrer eigenen Partei entgegenschlagen. Bis jetzt haben sie aus dieser misslichen Lage freilich nicht die Konsequenz gezogen, vor der ein Lenin nicht zurückgeschreckt wäre, nämlich ihre Partei aufzuspalten und sich von den zutiefst destruktiven und volksfeindlichen Globalisierungslinken, die vor allem aus den alten Bundesländern stammen, zu trennen.

Wenn die Linke aber ihre gegenwärtige erbärmliche Rolle als sozialistischer Wurmfortsatz des globalen Finanzkapitals weiterhin spielen möchte, dann soll sie das ruhig tun. Dann werden wir das tun, was wir bereits erfolgreich begonnen haben: Dann werden wir uns verstärkt der “kleinen Leute” annehmen und die sozialen Errungenschaften von 150 Jahren Arbeiterbewegung gegen die zerstörerischen Kräfte des Raubtierkapitalismus verteidigen! Dazu muss man selbst kein Linker sein, sondern als Patriot nur ein Verantwortungsbewußtsein für das ganze Volk und ein Gefühl für das soziale Gefüge im Land haben.

Diese Rede von Björn Höcke und seine weiteren Ausführungen zu seiner Vision eines „solidarischen Patriotismus“ – auch sein Konzept einer „Staatsbürgerrente“, die Inländer gegenüber Ausländern bevorzugt – können Sie ungekürzt und unkommentiert nachlesen in der brandaktuellen COMPACT-Edition „Björn Höcke: Interviews, Reden, Tabubrüche“: Hier bestellen.

Über den Autor

Jürgen Elsässer

Jürgen Elsässer, Jahrgang 1957, arbeitete seit Mitte der neunziger Jahre vorwiegend für linke Medien wie Junge Welt, Konkret, Freitag, Neues Deutschland. Nachdem dort das Meinungsklima immer restriktiver wurde, ging er unabhängige Wege. Heute ist er Chefredakteur von COMPACT-Magazin. Alle Onlineartikel des Autors

60 Kommentare

  1. Avatar

    Die "SPD-Genossin" Svenja Schulze, als Germanistin und Politikwissenschaftlerin anerkannte Fachfrau für ihr Amt, hat für das dumpfe SPD-Wahlvolk ja die nächste Wohltat im Auge – die CO2-Steuer und die "Fleischfressersteuer" (Vorschlag des Bundesumweltamtes). Natürlich nicht zu Lasten der "kleinen Leute", des Packs also! Nein, zu wessen Lasten denn? Womit sollen mehrere Millionen "Neubürger" denn finanziert werden, wenn nicht durch die vielen "kleinen Leute"?
    Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten. Wer wird uns weiter verraten? Wie gehabt! Wer die noch wählt, ist gehirnamputiert!
    Und die Linken? Mit der Vereinigung der PDS mit den ultralinken Sektierern der Westzonen ist diese Partei ebenfalls im weltverbessernden Mainstream angekommen. Was sagte doch der ehemalige deutsche Patriot und Kommunist Ernst Thälmann?
    „Mein Volk, dem ich angehöre und das ich liebe, ist das deutsche Volk; und meine Nation, die ich mit großem Stolz verehre, ist die deutsche Nation. Eine ritterliche, stolze und harte Nation. Ich bin Blut vom Blute und Fleisch vom Fleische der deutschen Arbeiter und bin deshalb als ihr revolutionäres Kind später ihr revolutionärer Führer geworden."

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      Ja, echt Scheiße, dass sich die SED (oder wie auch immer die sich gerade nennen!) hat vom Westen infiltrieren lassen.

      Was hier eigentlich los? Wurde in Wandlitz Internet installiert oder ist Honecker auf Heimaturlaub?

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    Jeder hasst die Antifa am

    Klar das die roten Empört sind diese Linksgrün versiffte SPD Bagage hat sich von den Werten und der Politik eines Wili Brand Meilenweit entfernt und ihn verraten,die wagen schon lange keine Demokratie mehr,das hat ihnen die AfD gottseidank abgenommen.

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    Wie sagte Alexander der Große (Gauland) in einer seiner letzten Wahlkampfreden? ,,Über die SPD möchte ich nicht sprechen, denn man soll über Tote nicht schlecht reden." Damit ist alles gesagt und Björn Höckes ausgezeichnete Analyse zu den Sozialisten auf einen Satz gebracht.

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    Rumpelstielz am

    Jedes 2te Wort muss sich gegen den ÖR-Lügenfunk richten, dergestalt dass die Rundfunksteuer mit der AfD NICHT zu machen ist. Das betrifft Jeden.

    Die Lügner werden nicht müde zu verbreiten, Deutschland
    fehlten Fachkräfte, warnten Politiker, Verbandsfunktionäre und die große Mehrheit der Medien. Einziger Ausweg: verstärkte Zuwanderung. Inzwischen melden sich jedoch Wissenschaftler und sogar Minister zu Wort, die einen nennenswerten Fachkräftemangel bezweifeln. Das Problem liegt offenkundig woanders: Inländische Potenziale werden vernachlässigt.
    Deutsche sollen zurückgedrängt werden – und Sie merken es nicht – bis man sie darauf aufmerksam macht.

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      Die Zuwanderung ist wegen Lohndumping, der Lobby und Spekulantengewinne, für Druck auf den Arbeitsmarkt und später zum Abbau des Sozislstaates, weil den keiner mehr bezahlen kann und die geleerten Kassen zum Nachweis dienen.
      So einfach ist es mit dieser perfiden taktischen Politik von Merkel.
      Humanität ist nur vorgeschoben, sie ist die Lüge des Jahrhunderts.

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      heidi heidegger am

      Tankwarte (als Fachkräfte) fehlen in der Tat: der ²eine schulte um zum GeschichtsProf für den Staatsfunk und @Tiffi isch (mir und Soki) unverzichtbar-geworden (bis 2070 quasi) und auserdem von JE längschd befördert und also eh nun überqualifiziert. hah!

      Ja, mensch muss sich dazu etwas in Geschichte auskennen (der DS#2) *kicher*

      TankwärterInnen klingt wie und nach ³Gefängniswärterin irgendwie und tatsächlich hatte nur ²Neitzel den ³Schlüssel zur Zapfanlage der Bundeswehr..einst. LOL

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    Das Debakel der linken Parteien, vor allem der SPD hat schon viel früher begonnen, nämlich als sich diese anstatt der Arbeiter und kleinen Leute die Kriminellen und Außenseiter als neues Klientel erkoren hat.
    Was einst alte Sozialdemokraten für die Arbeiterschaft gefordert hatten, hatte man in den 70ern ansich alles erreicht, sodaß man sich – unsinnigerweise – meinte, nach einem neuen Klientel umsehen zu müssen!
    Der endgültige und restlose Verrat am alten Klientel erfolgte uter dem SPD-Kanzler Schröder, der außer den Hartz IV -Gesetzen auch US-amerikanische Wirtschaftsnormen und Bankpraktiken zulies und das die frisch vereinigten neuen Bundesländer besonders heftig traf! In dieser Zeit verriet auch frisch sein Koalitionspartner, die Grünen, seine Friedfertigkeit und absolute Kriegsablehnung.
    Die weiche Behandlung von Kriminellen sorgte in Folge auch dafür, daß sich in alle Flüchtlingsströme diese nach Möglichkeit einreihten, um in Genuß der deutschen Kuscheljustiz zu gelangen. Noch mit besonderem Schutz, wenn sie in der Heimat härter bestraft werden.

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    „… Wurmfortsatz des globalen Finanzkapitals“ trifft eigentlich alle Altparteien.
    Pickel am Arsch eben.

    Gedöns von Hadmut Danisch denn Fakten wer und was bleibt verborgen:

    "Ich sehe nun in mancher Hinsicht klarer, wer und was der Gegner ist. "
    schreibt der Danisch in

    Eine Information, die vieles in neuem Licht erscheinen lässt. | Hadmut 27.8.2019 3:16

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      Danisch ist ein kleiner hochgradig autoritärer Mininapoleon der grundsätzlich RECHT hat und keine anderen Meinungen, außer seiner eigenen, gelten lässt. Immer und zu JEDEM Thema. Ein Besserwisser vor dem Herrn, typischer Oberlehrer.

      Was nicht heißt, dass er nur falsch liegt. Dennoch ist er ein original deutscher Untertan, zu erkennen, sofern man bei dem auf die Feinheiten achtet!

      Unterhaltsam ist er zweifellos.

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    Abseits meines Kommentares bin ich echt froh, dass hier viele Leute sind, die die Wahrheit zu Frahn kennen. Ausser Adenauer und Kohl kamen und kommen bis in die heutigen Tage saemtliche Vaterlands-und Volksverraeter aus der SPD.

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      Blödsinn, unter Brandt hätte es diese verlogene SPD gar nicht gegeben. Willy war der allerbeste Kanzler den Deutschland überhaupt je hatte!
      Er muss sich im Grabe umdrehen, sieht er wie sich seine SPD gemein gemacht hat, mit einem Lobbykartell, dass im Wahn der Macht und ihrem Globalismus schon alle Seiten verdreht, um noch mehr Macht Einfluss und Milliarden zu bekommen!

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      Yamashita Tomoyuki am

      Bitte vergessen Sie Stauß nicht. Den echten Strauß!!! Barzel…. Es ist ein heterogenes Gemenge des Verrates aller.

      Ich bin sicher, dass Höcke den wahren Brandt kennt: Kollaborateur 2. WK Norwegen, Ostverträge, Sozialliberalisierer, Umvolkung 2. Phase.

      Aber ich halte es für eine gezielte und geschickte Provokation, das Idol immer noch vieler Linker zu instrumentalisieren.
      Außerdem hat Brandt – zu Recht/Unrecht – immer noch bei einigen Ossis den Ruf eines Förderers der Erleichterungen für DDRler und Kontakte zum Westen.

      Man sollte PR und Geistesfundament nicht gleichsetzen; alle schrägen Mittel sind zu nutzen.
      Im Krieg!!!!

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    Aber rhetorisch muß Höcke noch besser werden!

    Das ist immer noch die Sprache aus dem "Elfenbeinturm", die eher zu einer Professorenpartei passt als zu einer Arbeiterpartei.

    Für den Arbeiter, der sich von der SPD abwenden und der AfD zuwenden soll, ist das alles zu unverständlich und zu schwammig.

    Es gab in der Geschichte immer wieder Redner, die selbst komplizierteste Sachverhalte in einer einfachen und klaren Weise darzustellen vermochten, die den einfachen Arbeiter genauso erreichte, wie den Hochschulprofessor.

    Da fehlt es bei Höcke noch weit, aber es kann ja noch werden.

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      Jeder kann nur wie er kann. Ist halt nicht jeder ein Mao Zedong. Aber die Ansprüche sind ja auch gar nicht so hoch,nimmt man das Niveau dieses Forums als Maßstab.

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        Alla Makakka am

        Kommentier doch auf anderen Seiten, dann stimmt auch hier das Niveau wieder.

        Merkwürdiger Weise wird jeder, aber auch absolut JEDER blog und Kommentarbereich von Mao, Marx und Honecker betreut. Wahrscheinlich brauchen die Deutschen diese sozialpädagogische Betreuung tatsächlich.

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        Alla Makakka am

        Wie kommst du darauf, dass irgend jemand immer irgend was sein muss? Weil du selber diesem inneren Zwang unterliegst dich irgendwo zuordnen zu müssen? Gruppenzugehörigkeitszwang?

        Abgesehen davon ist das auch noch fachlicher Blödsinn, wie man schon an der Namensschöpfung "NationalSOZIALISTEN" erkennen könnte.

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    Kritischer Rationalist aus Hessen am

    Herbert Frahm und AfD, dass ist wirklich abstrus. Besonders für einen Geschichtslehrer.

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    Die SPD war von den letzten 25 Jahren, 20 Jahre in der Regierung. In dieser Zeit wurden die größten sozialen Einschnitte für den kleinen Mann gemacht. Nur durch Alzheimer weiß der kleine Mann davon nichts mehr!

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    Rechtsstaat-Radar am

    Es nervt so dermaßen. Die AfD hat heute eine Wahlkampfveranstaltung mit interessanten Reden in Oranienburg durchgeführt und ist zu blöd, einen Livestream zu installieren. Sind die denn so dämlich? Jetzt im Endspurt muss man alle in Brandenburg und Sachsen noch erreichen und auf die Abwahl der Hochverratsparteien einschwören. Wieso haben Sie keinen Livestream organisiert, Herr Kalbitz?!

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      Hat ihm der Verfassungsschutz nicht erlaubt.

      Natürlich nur ein unbestätigtes Gerücht.

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    brokendriver am

    Für die SPD-Spezialdemokraten in Sachsen gilt:

    Heute rot,…morgen tot….

    Diese kleine Sozen-Sekte sollte einfach mal den Mund halten.

    Mit Hartz-IV und Rente mit 67 haben sich diese rosa-roten Sozen-Halunken

    schon 2004 als wahre Volksverräter enttarnt…

    Die SPD gehört wie der Islam nicht zu Deutschland.

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      Was tut die AFD gegen Hartz4 und Rente mit 67?

      Ich hab dahingehend von denen noch nichts gehört.

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        Lies doch das Parteiprogramm und schreib nicht so einen Stuss!
        Hier Unsicherheiten über die AfD schüren wollen, dass ist es was Sie wollen.

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        DUKE;
        Die Ohren bem HNO mal durchpusten lassen, könnte helfen. Es liegen viele gute Konzepte von uns zu diesen Themen auf dem Tisch (Bsp. 10,00 EUR Aufschlag zur Rente für jedes Arbeitsjahr, netto und unversteuert, für Renten unter 1200,00 EUR, Staatsbürgerzuschuß für Deutsche zur Rente, Verdoppelung des Vermögensgrundwertes bei HIV, Leistungsdauer und Höhe von ALG I in Abhängigkeit der geleistetenArbeitszeit u.s.w.). Leider regieren wir noch nicht und können diese Dinge erst in naher Zukunft umsetzen.

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        Vielleicht informieren Sie sich auf den Webseiten der AfD.
        Jede Landtagsfraktion und vor allem die Bundestagsfraktion hat eine eigene Webseite, wo so ziemlich alles, was die AfD unternimmt, zu finden ist.

        Die Lückenpresse bringt nur Hetze gegen die AfD, da werden Sie vergeblich nach den Lösungsvorschlägen suchen, welche die AfD zu jedem Thema zu bieten hat.

        Auch das Parteiprogramm wäre eine gute Quelle. Ist kostenlos online zu finden.

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        @Agros

        So antwortet ihr sicher auch potentiellen Wählern die einfach nur mal nachfragen?

        Abgesehen davon, dass das kein AFD-Konsenz ist und SO definitiv nicht im Parteiprogramm steht. Nicht mal beim Rentenkonzept kriegt die AFD eine Einigung hin und wenn dann garantiert nicht diese (rechtlich nicht umsetzbaren) "Neuerungen".

        Steht einer am (Internet)Wahlstand: Puste dir die Ohren durch und lies im Internet nach due Esel..

        So wird was ;-)..

    • Avatar

      Duke;
      Weder im Internet- noch am Straßenwahlkampfstand, wurde mir jemals diese Frage gestellt, weil die Leute wissen, daß wir die einzige Partei sind, welche sich ernsthaft um ihre Belange kümmert. Wenn jetzt ein Einzelfall davon noch nichts ,,gehört" hat, könnte es doch sein, daß er ein Problem mit dem Gehör hat. Uns fragen die Leute ganz andere Sachen, nämlich, was wir unternehmen wollen, um die Mio Illegalen hier wieder rauszuschaffen, wie wir eine Islamisierung verhindern wollen, wie wir die Schulen und Unis wieder zu Einrichtungen der Wissensvermittlung machen wollen, statt zu Orten der Rotlichtbestrahlung.

  13. Avatar
    Gernulf Schalow am

    Der "Norweger" hatte die deutschen Soldaten im Osten verraten.
    In Westberlin hat er anschließend nur gelogen: "Vernichtung…", so der von Scharoun auf den Lehrstuhl für Stadtplanung mit Glück gesetzte, und: "Es war nicht ernst gemeint", Prof. Peter Koller (Stadt des KdF-Wagens, hatte mit Speer den Waldvierteler geworfen), nämlich:
    "diametral entgegengesetzt…" in Westberlin damals, so Werner Heisenberg (Gesammelte Werke, Abtelung C, Band 5).
    Ekel, wenn ich den Namen höre.

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      Der "Norweger" war KGB-Spion und nahm auch reichlich US-Geld. Das er an die Macht kam verdankt er den sehr guten Verbindungen zum SU-Geheimdienst. Die AfD haette besser einen anderen gut aussehenden Mann wie Frahn auf dem Plakat abgebildet. Frauen moegen gut aussehende Maenner und waehlen sie. Egal welche Politik sie machen., Schroeder und Kohl waren auch so welche. Komme mir bitte niemand mit "Geschmackssache". Ich habe gerade erlebt, dass ein neuer Kaplan in eine kleine Eifel-Gemeinde kommt. Fuer die Frauen der Gemeinde ist er ein "schnuckeliges Kerlchen" und sie schmelzen dahin. Fuer die Maenner ist er ein Ober-Linker, total Gruen und hat Greta quasi schon fuer heilig erklaert. Beim ersten Kaffeekraenzchen.

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    Die gute alte Zeit! Wie er den Zerfall der sPD wohl erleben würde? Wahrscheinlich würden seine Depressionen zunehmen, so dass weder die Zigaretten noch der Alkohol Linderung verschaffen könnten. Vielleicht die Zuneigung der Damen, aber das wäre beim "Anblick" von Frau Nahles, Mohamett Scheibli und anderen Frauen in der ehemaligen "Arbeiterpartei" eher unwahrscheinlich. Ich vermute der Willy würde AfD wählen oder ins Exil nach Ungarn.

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    Auf einen "linken Patriotismus" sei ….äh….gepfiffen. Dieser "Patriot " rutschte als Kanzler in feindlichen Staaten auf den Knien herum und verschenkte schon mal vorab unaufgefordert den Deutschen Osten. Von 1933-45 mußte er sich unter falschem Namen im Ausland verstecken. Es gibt wohl keine Geschmacklosigkeit, zu der gewisse Leute nicht greifen würden,um zu beweisen,daß sie "keine Nazis" sind. Nützt alles nichts,wer Nazi ist,bestimmt das System,ganz nach belieben. Eine echte AfD-Idee,den auf`s Plakat zu bringen. Demnächst wird wohl "Patriot" Walter Ulbricht ausgegraben.

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      Heinrich Wilhelm am

      An der historischen Wahrheit kommt man eben nicht vorbei. Klein Heiko (der Määßige) hat ja kürzlich ebensolche Figuckchen gemacht. Aber kaum jemand hat’s gemerkt…

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        Paul der Echte am

        Die Geheimdienste in Ost, West und in der BRD sowie der entsprechende politisch-mediale Komplex verbargen zu Lebzeiten Brandts vor der Öffentlichkeit, daß dieser sowjetischer Geheimagent gegen sein Heimatland gewesen war. Nach Brandts Tod gewährte das Bundesamt für „Verfassungsschutz“ der Zeitschrift „Focus“ im Jahr 1999 Einblick in ein als sorgfältig beschriebenes Dossier, das auch Enthüllungen eines ehemaligen KGB-Offiziers enthält. Danach hatte sich Brandt seit Herbst 1941 als eifriger Zuträger für den sowjetischen Geheimdienst NKWD (Vorläufer des KGB) betätigt. Er bekam Agentenlohn und hatte u. a. den Auftrag, in Norwegen, das während des Zweiten Weltkrieges seit 1940 von der Wehrmacht besetzt war, Informationen über deutsche militärische Angelegenheiten zu besorgen und an die Sowjets zu verraten

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      Paul der Echte am

      Brandt schlug bereits 1944 den Amerikanern die Auslieferung der deutschen Ostgebiete vor, verbunden mit der Vertreibung der dort lebenden Deutschen. Nach Kriegsende gab er zahlreiche Äußerungen von sich, welche seine unveränderte Meinung zeigten: Im September 1988 tat er die Hoffnung auf Wiedervereinigung verächtlich als „Lebenslüge der zweiten deutschen Republik“ ab. (Vertr. Mitteilungen, 6. Februar 190), ein anderes Mal als „Illusion und Selbstbetrug“, und am 18. März 1970 bestärkte er die Deutschen mit: „Wir haben die Einheit verloren – und es gibt bestimmt keinen Weg zurück“ (DWZ, 12. Januar 1990)

      Nach der Wende ließ sich der Heuchler Brandt als ehrwürdiger Schirmherr des „Zusammenwachsens der Teile, die zusammen gehören“ feiern.

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        Der KGB oder die Nachfolger des KGB haben dem Frahm sicher gesteckt, daß die Vereinigung von BRD und DDR gut für die Global-Kommunisten und Deutschenhasser ist.
        Die IM-Erika und zig-tausende Kader der DDR standen bereit, um die wehrlos gemachte BRD zu übernehmen.

        Hat alles bestens geklappt. Die Union ist zur SED2.0 umgebaut, die BRD fast abgewickelt. Bis zum bitteren Ende plündern die Sozis noch alles, was geht, bevor die eingeschleusten Moslems ihren Scharia-Staat errichten.

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      Auch hat dieser Lump Brandt, als er Kanzler war, das Polster der Rentenversicherungen von 400 Milliarden DM an Rentner Verschleudert um nur wieder gewählt zu werden. Damalige Rentenerhöhungen waren über 10%!

  16. Avatar

    Können wir einen Führer gebrauchen,der an der aktuellen,aberwitzigen Begriffsverwirrung eifrig mitwerkelt? "Die "Linke als sozialistischer Wurmfortsatz des globalen Finanzkapitals". Ein Finanzkapital das einen "sozialistischen" Wurmfortsatz haben soll,Unsinn. Sozialismus und Kapital geht nicht zusammen,werter Herr Höcke.

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      Alla makakka am

      Stimmt.

      Im Sozialismus mangelt es grundsätzlich an Allem, erst recht am (harten) Geld. Also, für die allermeisten jedenfalls…

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        Wer kein Sozialist ist,der kann dann auch kein Nationalist sein. Gibt er vor, ein Nationalist zu sein,ist er ein Betrüger.

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      Salonkommunisten am

      Das ist der Unterschied zwischen Wissen um realen Sozialismus (Höcke) und theoretischem Sozialismusgefasel und Lehrbuchklassenkampfgedöhns (Spatzenhirne aller Länder). Die Genossen wissen schon sehr genau, wie sie (ohne Arbeit!) an die Finanzen anderer kommen.

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      Archangela Gabriele am

      》Sozialismus und Kapital geht nicht zusammen,werter Herr Höcke.

      Oh Soki,

      genau das bringt Höcke zum Ausdruck. Die "Linke" ist zum Globalismus mutiert. Das sind keine Sozialisten mehr.

      Eigentlich ist dieses Konglomerat aus SPD und KPD nie sozialistisch gewesen, wie die Deutsche Demokratische Republik nie demokratisch war und es in der BRD keine Gewaltenteilung gibt.

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        2+2= 4, nicht auch mal 5 oder 3, einverstanden? Wer kein Sozialist ist, kann dann nicht gleichzeitig "sozialistischer Wurmfortsatz" von wem auch immer sein. Unlogisches Gefasel halt.

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        Sokrates;
        Bei den Linken, oder auch Sozialisten ist die Bezeichnung nur noch eine leere Hülle. Es ist nicht mehr drin, was auf der Verpackung steht. Die Sozialisten mutierten freiwillig vom Gegner des Kapitals zu dessen nützlichem Idioten. Insofern hat Björn Höcke das ganz klar erkannt und benannt. Unlogisches Gefasel hört sich anders an. Manchmal ertönt auch als eigenes Echo.

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        @Martin

        "Bei den Linken, oder auch Sozialisten ist die Bezeichnung nur noch eine leere Hülle."

        Wann war es jemals anders?

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      HERBERT WEISS am

      Ist zwar irgendwie in sich schlüssig, aber Papier war schon immer sehr geduldig. Und eben auch das, aus dem Etiketten gemacht wurden. Und "Links" kommt heutzutage einigermaßen gut an. Die echten Linken sind zumeist derart in das Feindbild "Rächtzs" vernarrt, dass sie meinen, der Feind ihres Feindes müsse ihr Freund sein. Dabei vergessen sie, dass das Kapital nur einen Freund kennt: Profit. Und nur einen Feind: Die Abwesenheit desselbigen.

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    heidi heidegger am

    uns"Willy" gehört eh allen! Deutschen (mit Eiern oderund guten Mutes/*Thymos*), weil wir einst auf unser Land mit-und-*unter* IHM stolz sein konnten. *Große Medizin* anno 1972 an den Bushaltestellen als Plakat – die heidi kuckte damals als Pimpf(in), was Siebdruck *mit so Pünktchen* ist, beim genaueren hinkucken, hihi. Ja-schon klar, aber: es war dann-damals Pop-Art (Technik) *ät its best*, hah!

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      Ah bah,das war doch reine Roßtäuscherei und stolz konnte man schon damals nur noch auf eine Vergangenheit sein,die längst vorbei war.

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        heidi heidegger am

        (absolut) Jein. Stolz kann man nur aufs Eigene sein und die Schultern auf denen man aber steht, unbedingt ehren (die Ahnen und die Lehrer). Haste (also) halb-gewonnen, mein sehr guter Soki. 🙂

  18. Avatar
    Dreht den Spieß einfach um! am

    Die AFD hätte die Linken und die SPD komplett ersetzen können. Von der CDU sind nicht viele übergelaufen, jedenfalls keine Wähler! Leider stehen dem möglichen Höhenflug die AFD-Luckes entgegen, die gerne FDP+Werteunion spielen möchten, ergo nicht DAS ORIGINAL sein wollen. Ewig wird sich mit der "Flüchtlingskrise" alleine nicht punkten lassen. Bei den Verwerfungsgewinnern sowieso und schon mal gar nicht.

    Mal was ganz Verrücktes (gem. Einsteins Definition von Wahnsinn):

    Die AFD sollte für eine bedingungslose Grundsicherung für alle Deutschen "populieren".

    Nein, das wäre kein Sozialismus, sondern DAS sozialmarktwirtschaftliche Instrument schlecht hin. Außerdem kostet auch nicht mehr als derzeitiges System. Ganz im Gegenteil, da die Hartz4-Industrie und die irren Verwaltungskosten entfiehlen. Kann doch wohl nicht angehen, dass wir hier Millionen Armutsrentner haben, die sich beim Amt erniedrigen müssen und nebenbei Flaschen sammeln.

    Das sind die Themen der Zukunft und nicht halbherzige Sprüche der Roten. Mehr oder Weniger Schwanger, ähm Demokratie? Wie viel darfs denn bitte sein?

    Ja is nun mal so. Ohne Stimmenmehrheit nun mal keine Veränderungen (Neo)liebe Realos.

    Deshalb: Freibier für alle oder 4ever Geizige "unsoziale" "Nazis" bleiben und rumheulen!

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      Na klar,die bedingungslose Grundsicherung für alle ist eine längst überfällige Kulturleistung.

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        Dreht den Spieß einfach um! am

        Nun ja, die Grünen machen mit CO2 auch gewaltig Meter, aber gut, wenn die AFD mit dem EURO punkten will…

        Außerdem, "für alle" gibt es sogar schon das BG!, außer für Deutsche! Da geben seliger denn nehmen ist sollten alle armen Deutschen weiterhin Links wählen. Die Linken kümmern sich schon um "ALLE" , LOL

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        Deutsche Härte! am

        Wenn wir das Auto fahren generell für ALLE verbieten, erledigen wir auch Arbeitsamt-Porsche-Ali?

        Und wenn wir die alleinerziehende junge deutsche Mutti verhungern lassen, kann Memmeth niemanden mehr sozial betrügen?

        Brilliant!

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        Moorsoldaten am

        Stimmt!

        Auch bei Mao und Co. gab es keine Stütze. So was gab es im Sozialismus noch nie. Ab ins Gulag mit den antisozialistischen Subjekten.

  19. Avatar

    Gut erkannt von Björn Höcke.
    Die SPD wird nicht mehr von Arbeitern gewählt, sondern von Soziologen, Theologen, Politologen, Quatschologen, Nicht-Deutschen und senilen Alten..
    Mehr Demokratie gäbe es, wenn das mediale Meinungsdiktat der Kartellparteien und die Schulpflicht gebrochen würde.

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