Es sind die schlimmsten Krawalle seit Jahren gewesen. Und das mit Vorankündigung: Im Anschluss an die „Gen Z“ – Demonstration in Frankfurt randalierten tausende Menschen über Stunden hinweg. Barrikaden wurden errichtet, Molotov-Cocktails flogen auf Polizisten, Geschäfte wurden geplündert. Bereits vor 15 Jahren prognostizierte Thilo Sarrazin eine drastische Veränderung unseres Landes. Und er lag leider richtig. Jetzt liegt sein neues Buch vor, in dem der Bestseller-Autor die traurige Bilanz zieht. Hier mehr erfahren.

    Erst gegen 1.00 Uhr – und damit etwa 7 Stunden nach Beginn der Krawalle – beruhigte sich die Situation in der Frankfurter Innenstadt langsam. Zwischenzeitlich waren weitere Polizisten in die Stadt am Main beordert worden, auch Sondereinsatzkommandos. Mühsam zerstreuten sie die angesammelten Randalierer, die immer wieder Barrikaden in Brand setzten und Feuerwerkskörper zündeten. Zuvor war es bereits zu Plünderungen gekommen, die Bilder der eingeschlagenen Scheiben und des eindringenden Mobs verbreiteten sich in Windeseile im ganzen Land.

    Aufruf zu „französischen Zuständen“

    Aus Sorge vor Ausschreitungen, immerhin war teils offen zu „französischen Zuständen“ mobilisiert worden, womit eben nicht nur soziale Proteste gemeint waren, sondern auch das Plündern und Brandschatzen, hatten zahlreiche Ladenbesitzer ihre Geschäfte bereits verbarrikadiert. Wie auch in vielen anderen Städten. Doch während anderorts der Worst-Case ausblieb, wenngleich etwa auch in Köln und Hamburg Ausschreitungen bis in die Nacht andauerten, kam es in Frankfurt noch schlimmer, als erwartet. Insbesondere auf der Haupteinkaufsstraße Zeil lag der Schwerpunkt der Plünderungen, neben Modegeschäften wurde auch die Sicherheitsverglasung eines Waffengeschäftes eingeschlagen und selbiges ausgeraubt. Immerhin: Hier konnten Polizisten nach wenigen Minuten einen Täter festnehmen, bei ihm wurden zwei Waffen beschlagnahmt.

    Immer wieder setzten Randalierer Barrikaden in Brand. Foto: Screenshot TikTok „Seheichanders“

    Erst die Antifa, dann die Migranten

    Spannend zu beobachten: Im Anschluss an die überwiegend friedlich verlaufende „Gen Z“ – Demonstration kam es zu ersten Reibereien. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich auch noch viele Antifa-Anhänger vor Ort, die sich Scharmützel mit der Polizei lieferten. In den ersten Stunden der Krawallnacht, die ab etwa 18 Uhr begonnen hat, änderte sich die Besetzung der Randalierer jedoch erheblich. Spätere Aufnahmen – die meisten Krawalle wurden von Influencern live per TikTok gestreamt – sind fast nur noch junge Migranten, augenscheinlich aus dem arabischen Raum, zu sehen. Sie haben die Dynamik, die von der Antifa geschaffen wurde, aufgegriffen und über Stunden hinweg, als sich die Linksextremisten (wohl auch aus Angst vor Wiedererkennung und daraus resultierenden Festnahmen) längst zurückgezogen hatten, weitergeführt.

    Trotz der stundenlangen Krawalle, zu deren Niederschlagung auch Wasserwerfer im Einsatz waren, wurden lediglich 30 Randalierer festgenommen. Eine vergleichsweise geringe Zahl. Es ist jedoch davon auszugehen, durch die Auswertung von Videomaterial im Nachgang weitere Straftäter zu ermitteln. Wie viele Geschäfte genau zerstört wurden, ist bisher unklar, auch zu verletzten Polizisten und Passanten (Videos zeigen, wie mehrere Bürger, die bei den Gewaltexzessen eingreifen wollten, niedergeschlagen wurden) liegen keine näheren Angaben vor.

    Indes dürfte der mediale Aufschrei, sofern er überhaupt nennenswert stattfindet, schnell vorbei gehen: Denn statt Symptombekämpfungzeigen auch die Frankfurter Krawalle, dass es einerseits ein konsequentes Vorgehen gegen Antifa-Strukturen bräuchte. Und andererseits eine geänderte Migrationspolitik. Doch beides wird seit vielen Jahren von den regierenden Parteien bewusst blockiert.

    Bereits vor 15 Jahren prognostizierte Thilo Sarrazin eine drastische Veränderung unseres Landes. Und er lag leider richtig. Jetzt liegt sein neues Buch vor, in dem der Bestseller-Autor die traurige Bilanz zieht. Jetzt bestellen!

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