Zuerst sollte „Citizen Vigilante“ in Deutschland keine Altersfreigabe erhalten, doch dann setzte ein Sturm der Entrüstung ein, am Ende mussten die Zensoren dem Druck weichen. Jetzt stürmt der Film die Amazon-Chars, während Regisseur Uwe Boll im Bundestag empfangen wird. Das zeigt: Es bewegt sich etwas im Land. Passend zum Wendejahr 2026 liefert COMPACT den Schmuckrahmen mit gleich vier hochwertigen Silbermedaillen im Komplett-Set mit Reichstagsmedaille. Patriotismus pur! Hier ansehen.
Am Mittwochnachmittag wurde Uwe Boll per Video-Übertragung – auf Initiative der AfD – in den Kulturausschuss des Bundestages zugeschaltet. Der Regisseur, dessen neuestes Werk beinahe für den deutschen Markt zensiert worden wäre, sparte nicht mit Kritik am medialen Establishment, forderte etwa die Abschaffung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und der Filmförderung in ihrer jetzigen Form. Dass es auch ohne staatliche Finanzhilfe geht, beweist Boll selber: Sein Film „Citizen Vigilante“ stürmt jetzt die Streaming-Chats bei Amazon.

Doch worum geht es in dem Streifen, zu dem sich sogar Tech-Milliardär Elon Musk zu Wort meldete, um ein Vorführungsverbot in Deutschland zu verhindern? Kurz gefasst um einen Geschäftsmann, der beschließt, Verbrechen zu bekämpfen und sich in Form von Selbstjustiz zum Rächer ernennt. Während der Staat versucht, ihn zu stoppen, wächst seine Beliebtheit in sozialen Netzwerken. Weil in dem Film auch ein Bezug zu Migration hergestellt wird, gilt das Werk als besonders „politisch unkorrekt“. Vor allem dieser Bezug polarisiert, denn die Kritik selber fällt eher durchschnittlich aus.
Zensur verhilft Film zum Erfolg
In der August-Ausgabe von COMPACT schrieb Michael Kumpann über „Citizen Vigilante“:
Boll hat mit Citizen Vigilante kein Meisterwerk hingelegt. Der in einer nicht linearen Erzählstruktur aufgebaute Film enthält logische Brüche, und an vielen Stellen versucht er, eine bedrohliche Atmosphäre zu erzeugen, scheitert jedoch häufig am Spannungsaufbau. Der Filmemacher ist für seine brutalen Trash-Produktionen bekannt – auch sein neuer Streifen reiht sich hier nahtlos ein, wenngleich er sich visuell deutlich von seinem bisherigen Œuvre abhebt und professioneller inszeniert wirkt. Dass der Streifen trotz seiner Schwächen in die Schlagzeilen geriet, liegt vor allem am Thema: Migrantengewalt und Selbstjustiz. Im Abspann liest man, der Film sei den tausenden Opfern von Vergewaltigung und Mord gewidmet, die das europäische Rechtssystem betrogen habe.
Und weiter:
Boll bedient mit Citizen Vigilante eine alte filmische Sehnsucht – die Vorstellung, dass ein Einzelner dort eingreift, wo der Staat versagt. Doch zwischen berechtigter Empörung über reale Verbrechen und der Verherrlichung privater Vergeltung verläuft ein schmaler Grat. Gute Vigilantenfilme zeigen nicht nur die Wut der Opfer, sondern auch den Preis, den die Rache fordert. Indem Boll auf solche Zwischentöne verzichtet, macht er sich angreifbar. Damit bleibt Citizen Vigilante ein besserer Trashfilm, der sich an aktuellen Themen hochzieht, um diese in einer blutrünstigen Story zu verrühren. Nicht mehr und nicht weniger.
Dass der Film dennoch die Amazon-Charts stürmt, dürfte deshalb vor allem dem medialen Rummel im Vorfeld zu verdanken sein, der die Neugier weckt. Einmal mehr zeigt sich, wie staatliche Behörden mit Zensurversuchen deshalb genau das Gegenteil von dem erreichen, was sie eigentlich bezwecken wollen.

Es bewegt sich etwas im Land. Passend zum Wendejahr 2026 liefert COMPACT den passenden Schmuckrahmen mit gleich vier hochwertigen Silbermedaillen im Komplett-Set mit Reichstagsmedaille. Patriotismus pur! Jetzt bestellen!


