Noch zwei Mal schlafen, dann ist es soweit: Am Dienstag (6. Oktober 2026) wird in Sachsen-Anhalt erstmals ein AfD-Landtagspräsident gewählt, die Altparteien können es nicht mehr verhindern. Es könnte der Beginn des großen Umbruchs sein. Die blaue Wende schreitet weiter voran. Passend dazu gibt es unsere Kanzlermedaille Alice Weidel aus feinstem Silber. Das gute Stück können Sie hier bestellen.
Erstmals wird die AfD am Dienstag ein hohes Staatsamt besetzen, den Landtagspräsidenten von Sachsen-Anhalt, der das Parlament nach außen vertritt, die Abläufe von Sitzungen regelt und die Landtagsverwaltung koordiniert. Ein wichtiger Posten, mit dem sich viele Schikanen im parlamentarischen Betrieb, denen die blaue Partei sonst ausgesetzt ist, abwenden lassen. Und, im Gegenzug, eine Gleichbehandlung stattfinden kann, denn auch die Altparteien müssten sich dann zukünftig, ohne Sonderwünsche, an die vorgeschriebenen Abläufe handeln.
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COMPACT unterstützenDass es soweit kommt, gilt als sicher: Neben den Stimmen der AfD hat auch das BSW angekündigt, einen Landtagspräsidenten der AfD mitzuwählen, damit steht eine solide Mehrheit. Spannend werden aber vor allem zwei Dinge: Gibt es Abweichler? Sollte Der AfD-Kandidat weniger Stimmen erhalten, als die 44 Sitze von BSW zusammen, wäre das ein schlechtes Zeichen für die Zukunft, in der beide Parteien zumindest eine punktuelle Zusammenarbeit vereinbart haben. Auf der anderen Seite könnten aber auch CDU-Stimmen, die Wahl findet schließlich geheim statt, dazu führen, dass eine noch größere Mehrheit für einen AfD-Landtagspräsidenten stimmt. Das wäre ein klares Signal für die als Nächstes folgende Ministerpräsidenten-Wahl.
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Siegmund kandidiert im Dezember
Während Tobias Rausch, bisher parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Fraktion und mit seinen 35 Jahren durch die Nominierung seiner Partei als Landtagspräsident den bisherigen Höhepunkt seiner Polit-Karriere erreichend, gelassen auf den Wahlgang blicken kann, ein Scheitern gilt angesichts der Mehrheitsverhältnisse als fast ausgeschlossen, könnte es für Ulrich Siegmund knapper werden.
Der Wahlsieger hat angekündigt, sich dem Parlament im Dezember für die Wahl zum Ministerpräsidenten zu stellen. Im Gegensatz zur Landtagspräsidenten-Wahl, hat das BSW aber bisher ausgeschlossen, Siegmund mitzuwählen und eine Enthaltung angekündigt. Für die Wahl zum ersten AfD-Ministerpräsidenten braucht es deshalb, neben der geschlossenen Zustimmung der eigenen Fraktion, mindestens einen Überläufer aus CDU-Kreisen, möglicherweise auch mehrere. Laut AfD-Kreisen stünden diese bereit – ob sich jedoch auf die Mitglieder jener Partei, die unter Angela Merkel und Friedrich Merz, wenn auch manchmal mit Murren, den Kurs mitgetragen haben, wird sich zeigen. Garantiert ist das längst nicht.
Mit dem Wahlsieg von Sachsen-Anhalt hat sich das politische Koordinatensystem verschoben, die AfD greift erstmals nach der Regierung eines ganzen Bundeslandes. Die blaue Wende schreitet weiter voran. Passend dazu gibt es unsere Kanzlermedaille Alice Weidel aus feinstem Silber. Das gute Stück können Sie hier bestellen.





