Lebenshaltungskosten, Steuern, Kürzungen: Diese Themen bringen den Durchschnittsbürger um den Schlaf. Die meisten fürchten, dass der Alltag unbezahlbar wird. Damit muss Schluss sein: Unsere Medaille Ostdeutschland – Die Hoffnung bringt den Wunsch nach einer längst überfälligen Wende zum Ausdruck. In feinstem Silber. Hier mehr erfahren.
Die größten Sorgen der Deutschen drehen sich 2026 wieder ums Geld. «Wir beobachten einen deutlichen Anstieg der finanziellen Sorgen. Gleichzeitig treiben politische Themen die Bevölkerung um», so Grischa Brower-Rabinowitsch, Leiter der Studie «Die Ängste der Deutschen 2026». Im Rahmen der Studie werden seit 1992 jährlich 2.400 Menschen ab 14 Jahren befragt. Bewertet wird auf einer Skala von 1 bis 7 – ab einem Wert von 5 gilt die Angst als groß.
COMPACT bleibt für Dich frei zugänglich. Damit das möglich ist, sind wir auch auf Werbeeinnahmen und direkte Unterstützung angewiesen.
Bitte deaktiviere Deinen Adblocker für compact-online.de oder unterstütze unsere Arbeit direkt.
COMPACT unterstützenWie bei Corona?
Die größte Sorge: 59 Prozent der Befragten fürchten, dass Einkaufen und andere alltägliche Ausgaben noch teurer werden und das Geld dauerhaft nicht mehr reicht. Gegenüber 2025 ist dieser Wert um sieben Prozentpunkte gestiegen. Auf Platz zwei rangiert die Furcht vor Steuererhöhungen und Leistungskürzungen mit 53 Prozent, dicht gefolgt von «Überforderung des Staates durch Geflüchtete» (so heißt es in der Studie) mit 52 Prozent. Platz vier belegt die Sorge vor einer «schlechteren Wirtschaftslage». Hier sind es 51 Prozent – und damit der stärkste Anstieg mit 10 Prozentpunkten im Vergleich zu 2025.
Außerdem befürchtet mittlerweile jeder zweite Teilnehmer der Umfrage die Unbezahlbarkeit von Wohnraum in Deutschland – also Platz fünf. Auch das Vertrauen in die Politik ist gesunken: 48 Prozent der Befragten fürchten, dass Politiker mit ihren Aufgaben überfordert sind. Hier sind es sechs Punkte mehr als im Vorjahr. Spannungen durch Zuzug aus dem Ausland bereiten 47 Prozent große Sorge.
Auf den Plätzen dahinter folgen die Furcht vor einer gefährlicheren Welt durch die Politik Donald Trumps (45 Prozent) sowie politischer Extremismus und mächtiger werdende autoritäre Herrscher (je 41 Prozent). Beim Extremismus wird unterschieden: 45 Prozent haben große Angst vor Islamismus, 43 Prozent vor rechtem Extremismus und nur 7 Prozent vor Linksextremismus.
Der Angstindex insgesamt liegt bei 38 Prozent, nur zwei Punkte über dem Tiefstwert von 2021. Schon in jenem Jahr dominierte mit 53 Prozent die Angst vor Steuererhöhungen und Leistungskürzungen – damals wegen der Corona-Schulden.
Höchste Zeit für den Politikwechsel: Unsere Medaille Ostdeutschland – Die Hoffnung bringt den Wunsch nach einer längst überfälligen Wende zum Ausdruck. In feinstem Silber erhältlich. Hier mehr erfahren.





