In einem Monat wählt Berlin eine neue Regierung. Eine neue Umfrage sorgt jetzt für Aufregung: Erstmals könnte die Linkspartei ins Rote Rathaus einziehen und den Regierenden Bürgermeister stellen. Wir hätten da eine bessere Idee: Die Hauptstadt muss Blau werden. Passend dazu, die Kanzlermedaille Alice Weidel. Aus feinstem Silber. Hier mehr erfahren.

    Am gestrigen Samstag (22. August 2026) veröffentlichte t-online eine Umfrage, bei der das Meinungsforschungsinstitut Forsa zwischen dem 4. und 18. August die Daten von 1535 Berliner Wahlberechtigten erhoben hat. Die neuen Werte haben es in sich:

    Stärkste Kraft würde demnach die Linkspartei mit 22 %, einem Zuwachs von fast 10 % gegenüber der letzten Wahl. Gleichauf mit 18 % folgen würden CDU (mit 10 % Verlust gegenüber der Wiederholungswahl von 2023) und die AfD, die immerhin knapp 9 % zulegen könnte. Dahinter folgen, mit leichten Verlusten, die Grünen mit 16 %. Neben der CDU zweiter großer Verlierer: Die SPD, die nur noch auf 12 % käme, ein Wählerrückgang von rund sechseinhalb Prozent.

    Nicht im Parlament vertreten wären das BSW (4 %), die FDP (3 %) und die sonstigen Parteien, die insgesamt auf 7 % kämen – darunter befinden sich etwa Volt oder Die Partei.

    Elif Eralp: Wird sie Berlins Bürgermeisterin?

    Alarmierend: Zusammen kämen Linkspartei, Grüne und SPD auf genau 50 % der Stimmen. Bei fast 15 %, die an sonstige Parteien gehen, die den Einzug ins Parlament verfehlen, reicht das für eine sehr bequeme Parlamentsmehrheit. Berlin droht eine dunkelrot-grün-rote Regierung.

    Linken-Spitzenkandidatin führt Umfrage an

    Auch bei der Frage, wem die Umfrageteilnehmer ihre Stimme geben würden, wenn der Regierende Bürgermeister direkt gewählt werden könnte, führt Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp mit 16 %. Allerdings deutlich knapper vor CDU-Mann Stefan Evers, der kurzfristig als Not-Kandidat für die Christdemokraten einspringen musste, nachdem Kai Wegner den Skandal-Bogen überspannte.

    Die Hauptstadt könnte in diesem Herbst tatsächlich von einer Frau geführt werden, die politisch im extremst linken Bereich sozialisiert wurde und u.a. Gründungsmitglied der „Links*Kanax“ gewesen ist, einer Gruppe von Linkspartei-Politikern, die sich vor allem um Menschen mit „Rassismuserfahrung“ kümmern möchte. Angesichts solcher Prioritätensetzungen darf sich der Wähler schon jetzt ausmalen, wo eine Regierung von Linkspartei, Grünen und SPD ihre Prioritäten setzen wird. Wenn es denn so weit kommt, in den letzten vier Wochen sind schließlich auch noch Veränderungen möglich und ein Siegmund-Sieg in Sachsen-Anhalt könnte gerade für die AfD wichtigen Rückenwind entfachen, die 20 % – Marke in Berlin zu knacken.

    Linkspartei-Regierung? Bitte nicht. Die Hauptstadt muss Blau werden. Passend dazu, die Kanzlermedaille Alice Weidel. Aus feinstem Silber. Hier mehr erfahren.

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