Zwei Billionen Euro im Müll – Was uns der „Klimaschutz“ kostet

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Die Kosten zur Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung explodieren. Das rechnete jetzt der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) vor. Über zwei Billionen will Merkel im Kampf gegen das CO2 investieren. Kohle für die Mülltonne, denn wie eine Petition von 30.000 Wissenschaftlern gegen den Klimawahn zeigt, ist die Hysterie völlig unbegründet.

Wie Welt Online Mitte Januar mit Verweis auf eine Studie des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) zugeben musste, steigen die Kosten für den Klimaschutz ins Sagenhafte: „Schon das Minimalziel des Pariser Klima-Abkommens erfordert von Deutschland Zusatzausgaben in Billionen-Höhe“, heißt es dort. Wie COMPACT in der Spezial-Ausgabe Nr. 15: Klimawandel – Fakten gegen Hysterie bereits vorrechnete, wird der Klimaschutz allein für Deutschland mit über einer Billion (Tausend Milliarden!) Euro zu Buche schlagen. Zur Zeit der Veröffentlichung hielten viele sogenannte Experten in Politik und Medien diese Zahl für weit übertrieben. Die 300-seitige Studie des BDI Klimapfade für Deutschland (hier abrufbar) bestätigt unsere Recherchen jedoch auf ganzer Linie. Welt Online kommentiert:

„Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat rund 200 Experten ein Jahr lang rechnen lassen. 68 Verbände speisten Zahlen ein. Wissenschaftler, Unternehmer, Gewerkschafter diskutierten in mehr als 40 Workshops alle denkbaren Zukunftsszenarien der Energieversorgung. (…) Demnach muss Deutschland in den kommenden rund 30 Jahren rund 1,5 Billionen Euro zusätzlich investieren, um den CO2-Ausstoß wie geplant um 80 Prozent zu senken.“

Wer aber gedacht hat, dass damit nun die Spitze der Fahnenstange erreicht sei, der wird enttäuscht. Tatsächlich zeigen die Berechnungen des BDI, dass die 1,5 Billionen lediglich das international vereinbarte „Minimalziel“ abdecken. Die deutsche Bundesregierung hat sich aber – wie auch in anderen Bereichen – zu einer noch viel drastischeren Strangulierung der eigenen Nation verpflichtet, um der vermeintlich moralischen Vorreiterrolle gerecht zu werden und im internationalen Rennen der Weltverbesserer vorneweg zu marschieren.

Weltkanzlerin im Klimawahn

Konkret gesagt: 80 Prozent CO2-Einsparung reichte Merkel nicht. Sie ließ durch das Umweltministerium und den Klimaschutzplan 2050 (hier einsehbar) verlauten, dass man sogar zu einer Reduktion von 95 Prozent (!) bis 2050 bereit (und moralisch verpflichtet!) sei. Das Ziel der totalen „Dekarbonisierung der Gesellschaft“ – für Kritiker ein unwissenschaftlicher Wahnsinn, der einem ökonomischen Suizidversuch gleicht – würde, so der BDI, mit etwa 2,3 Billionen (!) Euro an „zusätzlichen Investitionen“ zu Buche schlagen.

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Die erschreckenden Zahlen mit den vielen Nullen sind also unstrittig. Man stelle sich nur für einen Moment vor, was mit diesem Geld in Deutschland alles getan werden könnte. Marode Schulen? Kaputte Straßen? Grundeinkommen? Rentenerhöhung? Armutsbekämpfung?Ob die Ausgaben für den sogenannten Klimaschutz überhaupt zu rechtfertigen sind, dem „Klima“ mit dieser massiven Verpulverung von Steuergeldern und Arbeitskraft gedient ist, darüber hat sich der BDI keine Gedanken gemacht. Er konzentriert sich eben auf die wirtschaftlichen Auswirkungen, nicht auf die grundsätzlichen Fragen nach der Sinnhaftigkeit. Der Bundesverband und auch die Bundesregierung selbst gehen nach wie vor davon aus, dass diese Ausgaben – so horrende sie auch sein mögen – praktisch alternativlos sind, wenn der Planet vor dem Klimakollaps bewahrt werden soll.

Billionen für die Mülltonne

Dass auch das nicht stimmt hat weit und breit nur COMPACT in Zusammenarbeit mit dem renommierten Europäischen Institut für Klima und Energie (EIKE) und einer Reihe von Experten darzulegen versucht. Unsere Spezial-Ausgabe stellt die wissenschaftlichen Fakten und Argumente der Klimaskeptiker vor und liefert einen verständlichen und nachprüfbaren Überblick über die Klimadebatte. Vor allem: COMPACT zeigt auf, wo die Billionen Euro hingehen. Denn irgendwer verdient am Klimawahn!

Unser Beitrag zu einer sachlichen Diskussion und gegen einen von Hysterie getragenen, politischen Aktionismus wird auch von über 30.000 Wissenschaftlern in den USA gestützt. In einer schon vor Jahren aufgesetzten Petition haben sich die Forscher, darunter fast 10.000 Doktoren (PhD’s), gegen den unwissenschaftlichen Alarmismus gestemmt, der heute Weltklimakonferenzen und Regierungsbeschlüsse von Berlin bis Timbuktu prägt. Die Petition fordert eine Rückkehr zu den Fakten und zur Vernunft und stemmt sich besonders gegen den politischen Gründungsakt des Klima-Alarmismus: Das Kyoto-Protokoll von 1997.

Der Wortlaut der Petition im Original. Foto: petitionproject.org

Weitere Kernaussagen der Unterzeichner: CO2 ist kein Killergas, die Reduktion nicht nur unsinnig, sondern sogar schädlich, der Umbau der globalen Energiewirtschaft und der Zwang zur globalen Rationierung von Ressourcen würde viel Ungerechtigkeit erzeugen und tatsächlich eine Art bürokratischer Weltregierung nötig machen. Derartige Verträge würden unweigerlich „die nationale Souveränität stehlen und die Energieproduktion einschränken“, sowie „den Fortschritt von Wissenschaft und Technologie auf der ganzen Welt behindern“.

Stimme der Vernunft

Einer der Initiatoren des „Global Warming Petition Project“ ist der leider schon 2008 verstorbene Frederick Seitz, ein ehemaliger Präsident der U.S. National Academy of Sciences, der neben vielen weiteren Ehrungen für seine Forschungsarbeit 1973 mit der höchsten wissenschaftlichen Auszeichnung des Landes versehen wurde: Der US Nationale Medal of Science. In einem der Petition beigefügten Brief warnt er eindringlich vor den Folgen einer nur von politischen Motiven getragenen Klimahysterie:

„Kohlendioxid ist im Wesentlichen ein Molekül des Lebens, kein gefährlicher Schadstoff, der aus der Atmosphäre entfernt werden muss.“ (…) Im Gegenteil gibt es gute Belege dafür, dass ein erhöhter CO2-Gehalt in der Luft ökologisch nützlich ist.“

Die enorm zahlreichen Versuche, die Petition selbst, ihre Motive oder die dahinterstehenden Individuen zu diskreditieren, als „Klimaleugner“ und „Propagandisten“ für „Big Oil“ oder ähnliches zu bezeichnen, haben nur eins bewiesen: Mit den tatsächlichen Argumenten der Skeptiker will sich die verschworene Gemeinschaft der Klima-Alarmisten in Politik und Medien nicht auseinandersetzen, deshalb attackiert man die „Leugner“ persönlich, versucht ihre Glaubwürdigkeit in Zweifel zu ziehen. Eine miese Strategie.

Dass in der Klimadebatte seit jeher mit harten Bandagen und schmutzigen Tricks gekämpft wird, hat COMPACT in der oben genannten Spezial-Ausgabe ausführlich beleuchtet. Doch nicht nur das! Alles über den Klima-Betrug, die wissenschaftlichen Fakten, die Profiteure und Verlierer der weltweiten Klima-Agenda lesen Sie in unserem Spezial Nr. 15: Klimawandel – Fakten gegen Hysterie.  (Für mehr Informationen unten auf das Bild klicken)

Klima spezial

(c) COMPACT

 

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Über den Autor

Marc Dassen

Marc Dassen wurde 1989 in Aachen geboren und hat Anfang 2015 sein Studium der Geschichte und Philosophie mit dem Bachelor-Grad abgeschlossen. Seither arbeitet er als Journalist für COMPACT-Magazin.

 

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