Zuviel CO2: Klimaforscher fordern Verzicht auf Nachwuchs

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Weniger Autofahren reicht nicht mehr: Schwedische Forscher verlangen jetzt radikale Schritte zur Verringerung der CO2-Austöße – am besten, keine Kinder mehr in die Welt zu setzen.

Die angeblich effektivste Weise, den Klimawandel zu bekämpfen ist nicht, auf Autofahren und Fliegen zu verzichten oder sich vegetarisch zu ernähren. Nein, wer den Planeten retten möchte, der müsse einfach ein Kind weniger in die Welt setzen. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher aus Schweden in einer neuen Studie, die erforscht, wie Menschen ihre CO2-Emissionen verringern können. (1)

Der Klimareligion zufolge muss der Mensch seinen CO2-Ausstoß bis 2050 auf zwei Tonnen pro Jahr senken. In Deutschland liegt der Verbrauch derzeit bei circa neun Tonnen (USA: 16 Tonnen). Die Forscher wollen errechnet haben, dass ein Elternteil seinen jährlichen Gesamtausstoß durch den Verzicht auf ein Kind um sagenhafte 58 Tonnen CO2 reduzieren könne.

Die Wissenschaftler der Universität Lund beklagen, dass Schulbücher jungen Menschen noch nicht die Idee eintrichterten, durch den Verzicht auf Kinder die Erderwärmung zu stoppen.

„Wir verstehen, dass dies eine sehr persönliche Wahl ist“, erklärt Co-Autorin Kimberly Nicholas (Teilnehmerin des debilen, politisch korrekten March for Science im April). „Aber wir können die klimatischen Folgen unseres Lebensstils nicht ignorieren. Wie ein Arzt, der einen Patienten mit schlechter Gesundheit sieht, der vielleicht nicht gern hört, dass Rauchen schlecht für ihn ist, sind wir gezwungen, der Tatsache ins Auge zu sehen, dass die derzeitigen Emissionen für den Planeten und die menschliche Gesellschaft wirklich schlecht sind.“

Ach, Kimberly. Du kannst einem schon leidtun. Den menschengemachten Klimawandel gibt es nicht. Der preisgekrönte britische Wissenschaftsjournalist und jahrelange Herausgeber vom New Scientist, Nigel Calder, sagte schon 1998: „Alle Parteien der Industriestaaten, ob rechts oder links, werden die CO2- Erderwärmungstheorie übernehmen. Dies ist eine einmalige Chance, die Luft zum Atmen zu besteuern.“ (2)

Oder die westlichen Geburtenraten noch weiter in den Keller zu treiben.

Der britische Guardian, ein Sturmgeschütz des Liberalismus, spielt die Ungeheuerlichkeit der Studie übrigens locker-flockig herunter. „Können Sie sich eines davon verkneifen?“ untertitelt er das Bild dreier quietschfideler Babys – als ginge es um eine Kugel weniger Eiscreme statt um den Fortbestand unserer Gesellschaft. (3)

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(1) http://iopscience.iop.org/article/10.1088/1748-9326/aa7541
(2) http://www.welt.de/debatte/kommentare/article13466483/Die-CO2-Theorie-ist-nur-geniale-Propaganda.html
(3) https://www.theguardian.com/environment/2017/jul/12/want-to-fight-climate-change-have-fewer-children#img-1

Über den Autor

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Katja Wolters ist bekennende Lipstick-Feministin, selbstbewusst und betont weiblich zugleich. Die zweifache Mutter und freie Journalistin lebte lange in England. Die Abwesenheit schärfte ihren Blick auf die Heimat. Denkverbote kennt sie nicht, Probleme nennt sie sofort beim Namen. Dafür lieben wir sie.

 

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