Zum Tod von Helmut Kohl – Ausschnitt aus dem neuen COMPACT-Spezial

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Der Altkanzler verstarb am Freitag im Alter von 87 Jahren. COMPACT würdigt den Christdemokraten mit einem Auszug aus unserem brandneuen Spezial.

„Die Birne“ ist von uns gegangen. Helmut Kohl regierte die Bundesrepublik 16 Jahre lang. Als „Kanzler der Einheit“ gefeiert, war er auch Wegbereiter der Europäischen Union mitsamt ihrer katastrophalen Einheitswährung. Dem Pfälzer haben wir auch Angela Merkels politische Karriere zu verdanken. 1991 holte er sie in sein drittes Kabinett.

Kohl und das Rautenweib trennten jedoch Welten – ungesteuerte Masseneinwanderung wäre in seinen vier Amtszeiten ebenso undenkbar gewesen wie eine Dauerbeteiligung der Bundeswehr an imperialistischen Kriegseinsätzen. Nicht zuletzt, weil er zwei Söhne in die Welt setzte, war ihm sein Amtseid, Schaden vom Deutschen Volke abzuwenden, nicht egal.

An dieser Stelle veröffentlichen wir einen Ausschnitt aus dem Adenauer/Kohl-Portrait „Der Alte und der Pfälzer“ von Jürgen Elsässer aus dem brandneuen COMPACT-Spezial „VERRAT AM WÄHLER – Geschichte und Gegenwart der Altparteien“. Das 84 Seiten starke Werk gibt es ab dem 1. Juli am guten Kiosk. Vorbestellen können Sie es bereits jetzt im COMPACT-Shop.

Der Alte und Pfälzer

(…)

Überhaupt fiel die Bilanz der ersten Kohl-Jahre aus deutscher Sicht ernüchternd aus. Die folgenschwerste Entscheidung am Anfang seiner Amtszeit war die Stationierung neuer amerikanischer Mittelstreckenraketen – was schon sein Vorgänger Schmidt verlangt, aber innerparteilich nicht hatte durchsetzen können. Im Gegenzug dazu konnte der Pfälzer immerhin US-Präsident Ronald Reagan dazu bewegen, mit ihm dem Soldatenfriedhof in Bitburg zu besuchen, wo auch SS-Gefallene bestattet waren. Das friedliche Gedenken der Staatsmänner hätte ein Ende der ewigen Beschwörung der Nazi-Vergangenheit bringen können – wäre Kohl nicht aus der eigenen Partei ein Strich durch die Rechnung gemacht worden: Bundespräsident Richard von Weizsäcker nutzte seine Rede zum 40. Jahrestag der „Befreiung“ (Weizsäcker) des 8. Mai 1945 genau dazu, alte Wunden wieder aufzureißen. Die Linken jeder Couleur waren begeistert.

Kohls Ansatz einer „geistig-moralischen Wende“ scheiterte aber auch an hausgemachten Fehlern. Mit der Zulassung des Privatfernsehens ab 1984 wollte er die Dominanz der öffentlich-rechtlichen Sender – für ihn war es der „Rotfunk“ – brechen. Tatsächlich waren die neuen Programmangebote zwar weniger politisch als ARD und ZDF, aber viel mehr amerikanisiert – seichte Unterhaltung und billiger Sex konnten die Deutschen gerade nicht mit ihren kulturellen Wurzeln in Kontakt bringen.

Deutschland, einig Vaterland

Alle Fehler von Kohl fallen jedoch angesichts seiner Verdienste in den Schicksalsjahren 1989/90 nicht ins Gewicht. „Es ist keine Frage, dass der Weg zur deutschen Einheit nach Öffnung der Mauer in wichtigen Etappen auch ein Alleingang Helmut Kohls war“, stellt der Historiker Schöllgen zu Recht fest. Er war es, der durch seinen Zehn-Punkte-Plan am 28. November 1989 entschlossen den Weg zur Vereinigung wies – angeblich hatte er das Papier zuvor nur mit zwei Geistlichen und seiner Frau Hannelore beraten. Er war es, dem am 19. Dezember 1989 in Dresden 100.000 DDR-Bürger zujubelten und dadurch deutlich machten, wie das Volk östlich der Elbe denkt. An dieser Massenmobilisierung zerschellten die Versuche der französischen beziehungsweise britischen Staatsführer Francois Mitterand und Margaret Thatcher, die Wiedervereinigung doch noch unter Verweis auf geschichtliche und völkerrechtliche Vorbehalte zu verhindern.

Geschickt sicherte sich Kohl sowohl das Vertrauen von US-Präsident George H.W. Bush wie von Sowjetführer Michail Gorbatschow, indem er Befürchtungen über einen deutschen Revanchismus an zwei entscheidenden Punkten zerstreute: Zum einen gab er den Polen eine Garantie über die Unantastbarkeit der Oder-Neiße-Grenze, zum anderen sicherte er den Russen eine Nichtausdehnung der NATO auf das Gebiet der neuen Bundesländer zu. So ließ die Sowjetunion auch von ihrer Forderung, das vereinigte Deutschland müsse blockfrei sein oder gleichzeitig der NATO und dem Warschauer Pakt angehören, am Ende doch noch ab.

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Warum Kohl den sowjetischen Druck auf Abschluss eines Friedensvertrages aber nicht ausnutzte, um einen solchen auch von den westlichen Siegermächten einzufordern, bleibt ein Rätsel. Der ersatzweise verabschiedete Zwei-plus-Vier-Vertrag gab Deutschland zwar entscheidende Souveränitätsrechte zurück, aber hob die Feindstaatenklausel der UNO nicht auf und beendete auch die US-Geheimdiensteinmischung nicht, wie zuletzt die NSA-Affäre gezeigt hat. Dass die Zurückhaltung der NATO bei der Ostausdehnung, die der deutsche Generalsekretär Manfred Wörner und US-Außenminister James Baker zugesichert hatten, nicht vertraglich fixiert worden ist, kann man freilich nicht Kohl anlasten – daran war die Naivität Gorbatschows schuld.

Noch folgenschwerer war, dass Kohl die Zustimmung Frankreichs zur Wiedervereinigung – so jedenfalls die Aufzeichnungen von Präsidentenberater Jacques Attali – letztlich mit einem Deal erkauft hat: das Ja von Mitterand wurde mit dem deutschen Verzicht auf die D-Mark erkauft, im Dezember 1991 besiegelt in den Maastrichter Verträgen. Le Figaro sprach von einem „Versailles ohne Krieg“ – in Erinnerung an den Versailler Vertrag, der Deutschland 1919 unter die Knute gezwungen hatte.

Zwei weitere Leistungen von Kohl sollen nicht vergessen werden: Zum einen hielt er Deutschland, im Unterschied zu seinen Nachfolgern, aus allen Kriegen heraus. Er verweigerte ein Mitmachen beim Golfkrieg 1991, und während des bosnischen Bürgerkrieges in den Folgejahren verkündete er eine Leitlinie, die als Kohl-Doktrin bekannt wurde: Wo die deutsche Wehrmacht ihre Stiefel hingesetzt hat, darf die Bundeswehr es nicht.

Als es 1999 zum völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Jugoslawien kam, war er schon nicht mehr Bundeskanzler. Der Bundestagsabgeordnete Willy Wimmer (CDU), in den 1980er Jahren Staatssekretär im Verteidigungsministerium und mit Kohl an den Verhandlungen zur deutschen Einheit 1990 beteiligt, vertritt die Meinung, mit dem Pfälzer „hätte es 1999 keinen Krieg mit deutscher Beteiligung gegeben“. Der damalige russische Premier Jewgenij Primakow schreibt in seinen Erinnerungen, Kohl habe ihm gegenüber den Krieg gegen Jugoslawien „den größten historischen Fehler“ genannt. „Wäre ich zu jenem Zeitpunkt noch im Amt gewesen, hätte ich das niemals zugelassen“, habe er ihm gesagt.

Kohls zweite vorbildliche Weichenstellung nach der Wiedervereinigung war die Neufassung des Asylartikels im Grundgesetz. Nachdem der Ostblock zusammengebrochen war, strömten Hunderttausende in die Bundesrepublik – die Zahl der Asylsuchenden erreichte 1992 den Rekordwert von 439.000. Aber anders als Angela Merkel 2015 – in diesem Jahr kamen nach der vermutlich geschönten offiziellen Statistik ungefähr doppelt so viele – verstärkte die Bundesregierung damals die Grenzkontrollen: Nach der Neufassung des Grundgesetzartikels 16a aus dem Jahr 1994 haben Flüchtlinge, die aus einem sicheren Drittstaat einreisen – und das waren und sind alle Anrainer der Bundesrepublik – nicht mehr Anspruch auf Asyl. Die Kohl-Regierung demonstrierte, wie man die Flut von Wohlstandsflüchtlingen stoppt, ohne die Grundrechte einzuschränken – seine Nachfolgerin öffnete die Schleusentore für illegale Ausländer und brach damit die Verfassung.

COMPACT-Spezial „VERRAT AM WÄHLER – Geschichte und Gegenwart der Altparteien“ gibt es ab dem 1. Juli am guten Kiosk.

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119 Kommentare

  1. Da wollte doch wohl die Ehefrau des verstorbenen Altkanzlers eine Trauerrede der Angela M. verhindern und stattdessen H. Kohl´s politischen Freund Viktor Orban die Rede halten lassen.
    Nach eingehender Beratung hatte sie aber davon abgesehen, und nun redet Angela M. und andere.

  2. Als Kind mochte ich Helmut Kohl nicht ganz so gerne wie Angela Merkel heute, aber er hat immer den Kontakt zu den Menschen gesucht und seine Positionen mutig vertreten. Die Armlängenregel war ihm damals noch völlig unbekannt:

    Vielleicht sollte sich Angela Merkel daran ein Beispiel nehmen und auch mal der PEGIDA vor Ort die Leitlinien ihrer Politik erklären, um neue Wählerpotentiale zu erschließen!

    • Und wieder sinnlos einen Kommentar ermordet durch Entfernen des entscheidenden Beweisvideos. Paragraphenreiterei der COMPACT-Moderatorenbürokratie hoch drei, unsensibel, inflexibel und betriebsblind!

      Genau so führt Überreglementierung zu Fehlapassungen und die Ambivalenz rationaler Strukturen der zweiten Moderne macht aus Lesern Nummern, die schließlich scharenweise zu Facebook und Twitter abwandern, wo Verweise erlaubt sind und jeder sehen kann, daß Helmut Kohl ein würdiger Vorgänger Angela Merkels war, der stets für seine Überzeugungen eintrat und es ganz allein mit jeder Gegendemonstration und seinen illoyalen Personenschützern aufnahm (Youtube: "Helmut Kohl wird mit Eiern beworfen! (ARD-Version)").

      • heidi heidegger am

        *super-naiv-einmisch*: a-a-aber GABI=Gabriel???*omg*/häh??, hat doch einst *geferkelt*, nach eigener angabe, sogar unter ämm hormon-overdrive, quasi..wie auch imma: trotz lenden- äh fittich(e)-lahmheit >> *ausbreit* und GABI noch-ein-allerletztes-mal-bittöööh!!-drunta-vasteck*..*schnatter-schimpf-undalles JEpetz’*

  3. Marc Thomas am

    Sie erstaunen mich? Eine Verklärung des Herrn Kohl. Beachten Sie, dass unter Kohl die Professoren des Heidelberger Manifestes durch Rürup bestochen oder unter Druck gesetzt wurden. Die systematische Türkisierung Westdeutschlands stattfand. Maastricht und Schengen erfolgten; er war ein fanatischer Euroextremist. Die bedingungslose Gefolgschaft gegenüber den USA ihren Anfang nahm. Die Bekämpfung von Regimekritikern durch Modifizierung des §130 verschärft, damit die Zerstörung der Meinungsäußerungsfreiheit vorangetrieben wurde. Die damalige "AfD", also die REP zerstört wurden. Die 68er in den Institutionen vorrücken konnten, parallel zum Aufstieg der Grünen. Und vieles mehr.

    Die Tatsache der jetzigen Radikalisierung des Establishments (Regimes) steht dem nicht entgegen. Jede Phase der BRD seit 49 brachte eine zunehmende Verschärfung für das dt. Volk mit sich. Wobei man immer soweit ging, wie man es sich momentan leisten konnte unter Berücksichtigung des geistigen Zustandes der Deutschen aufgrund von deren Bearbeitung in der jeweils vorhergehenden Phase. Vergessen Sie bitte nicht: Die BRD hätte in den Fünfzigern mit den damaligen Deutschen (Krieger, Ex-Reichsbürger; aus deutscher Erziehung) niemals so verfahren können wie mit diesen, die bekannten Eigenschaften aufweisenden, letztlich aus fremder Hand geschaffenen Deutschen der Gegenwart. Das ist kein Verdienst der BRD-Machthaber der jeweiligen Phase, sondern eine Würdigung der Gesamtumstände durch selbige in ihrer Zeit. Es darf demnach durchaus davon ausgegangen werden, dass eine Merkel zu Adenauers Zeiten wie dieser gehandelt hätte, während ein Adenauer in heutiger Zeit wie Merkel handeln würde.

    • Marc Thomas am

      Notwendige Ergänzung: Der Ausverkauf des Staatsvermögens und der Wertschöpfung der DDR durch die korrupte Treuhand und die Verschleuderung von Filetstücken an das Ausland. U.a. seinen frz. Duzfreund.

      • heidi heidegger am

        wattwattwatt?? der franzos‘ schnäppchenjagte masuren + pommern +schlesien?? bistdudeppat!=schau mal einer an! lel

  4. "Der grinst so falsch, deswegen mag ich den nicht!" sagte eine Tante schon vor seiner 1. Kanzlerschaft! Damit hat sie ihn geradezu hellseherisch beurteilt! Wenn sich die DDR nicht gerade selbst aufgelöst hätte – mit Duldung der sich gerade auch auflösenden SU – wäre er nicht ein weiteres Mal Kanzler geworden, sondern hätte wohlmöglich sogar gegen Scharping, den Gegenkandidaten mit dem Charme eines Kreissparkassendirektors, verloren. Die Ereignisse ab 1989 haben gewissermaßen Kohl und die Wiedervereinigung gegenseitig hochgeschaukelt.
    Kohl war ein Atlantiker und Freund des Großkapitals! Weil er wie alle Leute dieser Art den Hals nicht voll bekam, wurden er – und seine Partei – zum Schluß so selbstsicher und unvorsichtig, sich mit schwarzen Kassen erwischen zu lassen.
    Schmidt hätte die Sache wahrscheinlich besser hinbekommen – wenn man davon absieht, daß der Mann gewissermaßen in der falschen Partei war, ihm seine Genossen sicherlich einige Male ins Förmchen gespuckt hätten …
    Kohl ist auch nicht hingegangen und hat den Blödsinn, den die Sozis in den 70ern angeleiert hatten, wieder rückgängig gemacht, z.B. in Bildungs- und Familienpolitik. In seiner Regierungszeit wurde u.a. gefördert aus familienfreundlichen Großwohnungen mehrere 1-Mann Hucken zu machen. Schaffung von Wohneinheiten nannte sich das damals. In dieser Zeit wurde eben nichts ausgelassen, um der Baby-boomer-generation das Familiengründen unattraktiv zu machen. Ein Ausfall an eigenem Nachwuchs, der sich nicht wieder nachholen läßt.
    Daß er zuletzt mit seiner eigenen Familie im Clinch lag – er selber – seine 2. Frau – psychische Alterskrankheiten? Entweder wirft das ein Bild auf seinen Charakter oder man kann alles, was den späteren Herrn Kohl betrifft, knicken, da es dann in Wirklichkeit von seiner 2.Frau stammen dürfte …

  5. Rumpelstielz am

    man soll ja nicht, aber keine Träne für diesen [gestr: wg. §§ StGB] – die ganze Sch.. CDU gehört deshalb in den Mülleimer der Geschichte – diese Blockflötenpartei hatte sich, wie all die anderen Blockflöten einen 1:1 Umtausch der DDR CDU Gelder genehmigt, statt dieses Milliardenparteiverögen der SED 1:1 auszulöschen diese etwa (nach meiner Information etwa 400Mrd DM) vergrößerten die Staatsschulden der BRD zum Wohl der Parteigängerblockföten.
    Zeit dies zurückzuzahlen "Unrecht Gut gedeiht nicht!" Danke für Sowas.

  6. Manfred aus München am

    tja, der Mann hatte durchaus Visionen, politischen Verstand, und auch Integrität … vermutlich hat er es mit Deutschland nicht schlecht gemeint. Der eine oder andere Fehler sei ihm also verziehen … hinterher ist man immer schlauer. Aber den Kuckuck im eigenen Nest nicht zu erkennen war sein schwerster Fehler, und er hat ihn auch noch selbst plaziert und protegiert. Irgendwann kam ihm dann die Erkenntnis … die Raute macht sein schönes Europa kaputt … und nicht nur Europa, lieber Helmut … Du hast uns das Armageddon ins Amt geholt … posthum noch herzlichen Dank dafür, diesen schweren Fehler verzeihe ich nicht.

    • Karl_Friedrich am

      Werter Manfred, offenbar muss man das ständig wiederholen: Kohl hat die Merkel auf die Karriereleiter gesetzt, aber gewählt hat sie das Volk, und wird es wieder tun. Und die erste Kanzlerschaft ermöglicht haben ihr die Sozen. Kohl die Merkel vorzuwerfen (er wollte damit sicher auch Ossi-Politiker allgemein salonfähig machen) halte ich für schlichtweg nicht angebracht, außer, man ist generell ein Verfechter der Erbsünde.

      • Die 600.000 DM - Frage am

        @ Karl-Friedrich

        Verbesserung: "… aber gewählt hat sie das Volk…" ;

        Feststellung: Kein einfacher Wähler wählt in Deutschland den Bundeskanzler.

        Der Kanzler wird vom Bundestag gewählt und auf diese Weise – wenn man überhaupt so sagen will – mittelbar von den teils äußerst dubiosen Partei-Apparaten abgesonderte Stimmboten.

        Heißt im Klartext – der Bundeskanzler – wird von ca. 650 Parlamentarier gewählt,
        deren Rechtsstellung (Immunität, " pauschale Gewissensverpflichtung" und Fraktionszwang) alles andere so ausgestaltet ist – als das eines echten Volksvertreters;

        es handelt sich bei den Abgeordneten hauptsächlich egozentrische und vorteilsbewußte Halbentscheider. Etwa so wie der Hochadel im Absolutismus.

        Im Grunde wählen die Bundesabgeordneten den zum Kanzler,
        der dann die meisten Pöstchen im EU-Parlament verspricht.

        Und das hat mit Volksvertretung so viel zu tun wie Hühnerhaltung auf dem Mond.

        Kein einziger Bundeskanzler wurde seit 1945 "vom Volk" gewählt.

        Das wäre nur bei einer Direktwahl möglich,
        bei der keiner 600.000 DM übrig hat.

      • Karl_Friedrich am

        @ Die …Frage: Danke für die Belehrung.

        Die Details sind mir sämtlich bekannt. Faktisch ist die BTW eine Kanzlerwahl. Die Wähler entscheiden sich für diese bekannten Namen und Gesichter (die Namen ihrer eigenen Abgeordneten sind ihnen oft nicht geläufig). Und diese wählen dann den Kanzler wie angekündigt, mir ist da keine Ausnahme bekannt. Aber Ihnen? Der Wortbruch geht los bei den Koalitionsbildungen und Wahlversprechen.

        Ist aber hier gar nicht Thema. Thema ist, ob man Kohl auch noch die vermutlich 4fache Kanzlerschaft Merkels anlasten kann. Das ist Blödsinn. Die Mutti der Nation wird halt von vielen Deppen gewählt, die sich vielleicht auch die "Alternativen" angeschaut, aber nichts Geeignetes entdeckt haben.

    • ANNA / SACHSEN am

      Man sollte stets die Wahrheit reden.
      Hallo Manfred,
      Sie wollen sagen, dass Sie den Kuckuck in IHREM Nest erkennen? Jeder zweiter von uns bemerkt jahrelang den Kuckuck in eigener Familie nicht mal (z.B. die Ehefrau/der Ehemann geht fremd oder säuft heimlich, das Kind nimmt Drogen und ect.), geschweige denn unter Freunden, Kollegen oder Bekannten. Man sollte nicht so tun, als ob man selbst immer fehlerfrei ist und alles weiß, was die Zukunft bringt. Kein Mensch kann den anderen erkennen, vor allem die, die sich gut verstellen und was vorspielen können, wie die Merkel, wo selbst die Psychologen versagen solche Menschen zu entziffern. Hauptsache ist doch – Herr Kohl hat es erkannt und seine Fehler eingestanden, dass die Angela politisch und wirtschaftlich für das Land untragbar ist, er hat seine Meinung über sie nicht verheimlicht und öffentlich gesagt. Allein das zeigt die Größe des Charakters. Natürlich war das zu spät, aber die anderen Politikerbonzen hätten es korrigieren müssen, dafür sitzen sie im Parlament und kassieren unsere Steuergelder.
      Ich lese die Kommentare hier und mir stehen die Haare zu Berge, der Anstand fehlt. Der Anstand, den jeder mit sich bringen sollte, dass man die Toten in Frieden ruhen läßt, weil sie sich nicht mehr zur Wehr setzen können, bzw. die Verstorbenen können sich nicht gegen die Anschuldigungen wehren und etwas dagegenhalten. Respekt vor dem Toten als Mensch kann Schmähungen verbieten, aber nicht erklären, warum das zu Lebzeiten eines Menschen weniger gelten soll. Dass ein Mensch nicht mehr lebt, kann nicht automatisch dazu zwingen, die Wahrheit zu verdrehen. Nur – und das scheint mir entscheidend – es ist oft nicht mehr nötig, sie auszusprechen. Und noch weniger, ist es in böser Art und Weise zu tun, wie hier die vielen Kommentatoren das machen.

      • Manfred aus München am

        @ANNA / SACHSEN
        Hallo Anna,
        in einem Punkt lenke ich gerne ein … Merkel ist so verschlagen, dass es ihm u.U. wirklich nicht möglich war ihren wahren Charakter zu erkennen, und ja sie haben Recht, selbst in der Familie ist sowas schwierig. Der Tod macht aber aus Politikern keine Engel … im Vergleich zu anderen Kommentatoren habe ich ihn noch sanft angefasst … ich habe auch seine positiven Seiten erwähnt … möge er in Frieden ruhen.

      • Manfred aus München am

        Eine Sache vielleicht noch, Anna, ich bin nicht unfehlbar, und auch nicht so arrogant zu glauben, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben, aber ich besitze mit meinen 54 Lebensjahren und den 4 Berufen die ich in der Zeit ausgeübt habe eine sehr hohe Lebenserfahrung und darüber hinaus etwas das die meisten Menschen bereits verloren haben, “Empathie“ … es ist sehr schwer mich anzulügen, ein Blick in die Augen genügt … und durch systematische Fehlersuche in 25 Jahren IT habe ich zusätzlich einen analytischen Verstand entwickelt, deshalb liege ich oft richtig und ich halte mit meiner Meinung nicht hinter dem Berg … auch in diesem Fall nicht.

  7. brokendriver am

    CDU-Kohl ist Geschichte und Vergangenheit.

    Die deutsche Einheit haben wir den mutigen Männern und Frauen

    in der DDR im Herbst 1989 zu verdanken….

    …und sonst keinem..sie haben die deutsche Einheit politisch vollendet.

    Dank an das Volk der DDR !

    • Fischer's Fritze am

      @BROKENDRIVER
      "…und sonst keinem…"
      Bei allem Respekt vor den "mutigen Männern und Frauen in der DDR", das Verdienst der deutschen Einheit allein für sich in Anspruch zu nehmen, ist wohl doch maßlos übertrieben.
      Hätte Gorbatschow der deutschen Einheit nicht zugestimmt, sondern seine Panzer geschickt, hätten Ihre "mutigen Männer und Frauen in der DDR" mehr als nur sehr alt, sondern meist tot ausgesehen! Also bitte auf demTeppich bleiben.

      • @Fischer’s Fritze
        Ihrer Einschätzung ist insofern zuzustimmen, da wir sonst die Einheit schon 1953 bekommen hätten, gegen den ausdrücklichen Wunsch des damaligen Bundeskanzlers, der rheinischen Separatisten Konrad Adenauer.
        Damas waren die Bürger auch auf der Straße, doch die sowjetische Führung ließ die Panzer rollen.

      • Harald Kaufmann am

        Herr BROKENDRIVER,

        Den letzten drei Kommentare, auch den Ihrigen vor mir, kann ich im vollem Umfange nur zustimmen. Hätte Gorbatschow ein klares russisches "njet" gesagt, wäre Kohl schon zu dieser Zeit nur noch Geschichte und kein "Einheitskanzler". geworden.

        Dann wäre uns auch Merkel und ihre Paladine wohl erspart geblieben. Kohl galt damals als der Kanzler, der sich die meisten Staatsschulden und eine immes hohe Arbeitslosigkeit hat zu schulden kommen lassen.

        Zu jener Zeit waren es weit über 4,5 Millionen Menschen, die keine geregelte Arbeit hatten.

        Schröder der es wohl nicht anders aber besser machen wollte, übernahm eine sehr schwere Last seines Vorgängers.

        Sicher man sollte einem Toten nichts Böses nachsagen, das gehört sich einfach nicht.

        Denn wenn ich einen Vergleich zu Merkel heranziehe, so zähle ich ihn noch zu den Heiligen in der Bundespolitik, obwohl dieser Mann als durchaus korrupt und Machtbesessen anzusehen ist.

        Als Kanzler hatte er dennoch ein gewisses Format, was bei Merkel wohl leider nicht erkennbar ist. Schröder hatte schon recht, in der Elefantenrunde, Frau Merkel kann es nicht.

        Den Angehörigen und Hinterbliebenen, mein ehrliches Beileid.

  8. @Compact:
    Seit wann löscht ihr Teile von Kommentaren…

    COMPACT: Ehrlich gesagt, fanden wir diese Erwähnung nicht so neutral. Vor allem die ersten Worte des Satzes sollten die Leserassoziation lenken. Das wissen Sie selber. Wie in den Kommentarregeln steht, akzeptieren wir bei diesem Thema auch keine „Grauzonen“. Wenn Sie das Ausspinnen solcher Assoziationen als „Mut zur Wahrheit“ bezeichnen, dann haben wir tatsächlich ein anderes Verständnis davon.

    • Welches Thema denn?
      Die Verbindung von Politik zu bestimmten Logen?
      Vielleicht sollten Sie einige Bücher von Wolfgang Eggert lesen, dadurch habe ich
      mich erst näher mit diesem Thema befasst.
      Mir hier zu unterstellen, ich würde mich hier in "Grauzonen" bewegen bzw.
      "Assoziationen ausspinnen", halte ich für recht armselig.

  9. Jens Pivit am

    Helmut Kohl hatte nach seinem Rücktritt einen Scherbenhaufen hinterlassen. Durch ihn wurde die Merkel seine Nachfolgerin. Während seiner Amtszeit begann sich die Überfremdung in die Umvolkung zu erweitern. Als Reagan in den 80ern in die BRD kam, wollter einen Soldatenfriedhof und kein KZ besuchen. Doch die Bundesbirne sagte, neib Ronny, du mußt mit mir auch ins KZ, was dann auch geschah. Die Ansicht, erablierte BRD~Politiker seien MRionetten der USA, ist falsch. CDUSPDGRÜNEFDPusw. sind schlecht per se. Und was daheute regiert, ist noch schlechter.

  10. swissmanblog am

    Betrachtet man die Familiengeschichte von Helmut Kohl versus seinen letzten Erscheinungsbildern, so sieht man einen verhärmten Mann.

    Wenn diese Familiengeschichte das Spiegelbild der Haltung dieses Mannes ist, darf man sich in etwa vorstellen, wie alt BK Kohl als Mensch ‚gepolt‘ gewesen sein muss?

    Selbstverliebtheit, eine gewisse Druchtriebenheit mit Herrschsucht?

    ‚Geschenkt‘ wird ihm jetzt nichts mehr. So wie der Baum fällt, so liegt er.

    • Warsteiner am

      Herr Kohl musste sich ab 2007 mehreren schweren Operationen wegen teils komplizierter Erkrankungen unterziehen. Im Februar 2008 erlitt er bei einem Sturz ein Schädel-Hirn-Trauma. Er konnte seitdem kaum noch sprechen und benutzte bei öffentlichen Auftritten einen Rollstuhl.

      Ehren sie die Toten.

    • Harald Kaufmann am

      Verhärmt sah dieser Mann wohl aus. Das sind wahrscheinlich die Spätfolgen seines Treppensturzes.

  11. Warsteiner am

    Erstmals in der Geschichte ein europäischer Staatsakt mit Staatsbegräbnis für einen verdienten Politiker.
    Helmut Kohl hat es verdient.

    • Harald Kaufmann am

      Herr WARSTEINER,
      meine Frage: womit hat Helmut Kohl dieses verdient?

      • Weil er immerhin einäugig war.
        Danach kamen nur noch Blinde.——–
        Die wird auch ab September eine Blockflötenregierung bilden können;
        weil die meisten Deutschen immer noch meinen, dass es ihnen doch gut geht, der Islam Frieden will + die Ehe für alle tolerierbar ist.
        Die FDP kommt zu den Blockflöten dazu, die Linke braucht man zur Mehrheitsbeschaffung dann doch nicht.
        Sie wird in die Position des Schmuddelkindes zurückgestossen + teilt sich diese Rolle mit der AfD.
        Der einzige echte Stern am Nachwuchshimmel ist Frau Wagenknecht.
        Sie leuchtet leider (noch) nicht in der richtigen Umgebung.

    • swissmanblog am

      Warsteiner

      Tut mir leid, aber es gibt keinen ‚Europäischen Staatsakt‘, Weil die EU kein Staat ist.

      Hier wird mit einem Toten etwas aufgespielt / suggeriert, was der totale Schmierenunsinn ist.

      Wird er also konsequent in Luxemburg augebahrt? Zunächst aber per Schiff den Rhein überqueren, um dann wieder in der BRD verabschiedet zu werden?

      Wird hier ein Toter für politische Interessen gekührt oder wollte der das sogar selbst?

      Aber vielleicht fällt noch jemandem ein, Helmut Kohl einzubalsamieren und als ‚ex Pharao‘ in einer für ihn errichteten Pyramide zu bestatten?

      Über Geschmack lässt sich füglich streiten. Abstossend sind solche polit.-theologischen Machenschaften, jedenfalls für mich!

  12. Ihr Helden….mein Kommentar hat keine der Regeln verletzt und letzendlich nur ein paar historische Tatsachen wiedergegeben

    Aber wir kennen die Meinungsfreiheit die Compact vertritt….es gibt nur eine Meinung, die vom Onkel Jürgen und seinen jüngern

    Aber gut…,ich finde es trotzdem herrlich amüsant wie Compact es immer wieder mit unglaublicher Sicherheit gelingt sich ins Abseits zu manövrieren

    Da wollte Onkel Jürgen auf staatsmännisch machen, und Kohl ein wenig bejubeln….schließlich mögen ihn ja alle, aber dabei vergrault er die eigenen Leser, weil er eigentlich gar keine Ahnung von ihnen hat….wie von so vielem…der rote Faden sozusagen

    Mich würden die wirklichen Verkaufszahlen von eurem Heftchen interessieren…..aber sowas ist ja geheim…wäre wahrscheinlich auch kein großer Grund zum jubeln

    Aber um Onkel j. Zu zitieren, riesiger Verkaufserfolg und schon jetzt ein historisches Standardwerk

    ….aber beruhigend, von solchen Clowns geht sicher keine Gefahr für unsere Demokratie aus….

    • @Franz: Wir haben im Papierkorb leider keinen Kommentar von Ihnen gefunden. Senden Sie ihn doch bitte nochmal, wenn sie eine Freischaltung möchten – sofern er überhaupt existiert hat. Und nein, von uns geht keine Gefahr für die Demokratie aus. Im Gegenteil. Weil wir nämlich Demokraten nach dem Schweizer Modell sind – während Clowns wie Sie sich bewusstlos im Globalfaschismus suhlen.

      • Harald Kaufmann am

        An COMPACT,

        na,na,na. Sie mögen ja vielleicht recht haben, aber solche eine Formulierung wie in Ihrem letzten Satz, hätten Sie sich in Ihrer Redaktion wohl sparen können.

        Ich finde keinen zwingenden Grund, Foristen die ihre Meinung vertreten als Clown zu bezeichnen.

        Seine freie Meinung wird man wohl noch äussern dürfen ohne beleidigend zu werden, oder?

        COMPACT: Es war war ja nicht wegen seiner Meinung. Er hat ja zuerst den Begriff des Clowns gegen uns verwendet. Warum ihm das gegen uns erlauben, aber umgekehrt nicht? Masochismus gehört nicht zu unserem Job…

    • ANNA / SACHSEN am

      Mein Gott!
      Viele Wutausbrüche wären vermeindbar, wenn gewisse Menschen, wie Franz, einfach lernen würden ihre Dämlichkeit unter Kontrolle zu bekommen. Mit solchen Menschen zu diskutieren ist wie mit einer Taube Schach zu spielen: egal wie gut man Schach spielt – die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und auf dem Brett herumstolzieren, als hätte sie gewonnen…

      • Harald Kaufmann am

        Liebe Anna/Sachsen,

        Als Schachspieler kann ich Ihnen versichern, Tauben tun in der Regel so etwas nicht.

  13. Bin auch leicht verwirrt ob der -viel zu positiven- Darstellung Kohls.

    "Ich schäme mich als Deutscher … auch die Nachgeborenen Deutschen haben nicht das Recht,
    sich der gemeinsamen Haftung für das im deutschen Namen begangene Unrecht zu entziehen."
    (Helmut Kohl, zitiert im Münchner Merkur, 16.12.1995 vom Institut für Politische Informationen,
    Otto Schaile)

    Letztendlich hat er den selben "Herren" gedient wie Merkel, seine Rolle bei den verbrecherischen
    Handlungen der Treuhand in Folge der sogenannten "Einheit", Einführung des € ect. , wurden hier
    ja schon in den Kommentaren genannt.

    • Warsteiner am

      Diese in den einigen sogenannten "Kommentaren" genannten Daten zur Wiedervereinigung und der Leistung Helmut Kohls und Gorbatschows stimmen jedoch zum Großteil nicht.

      Er ist unbestritten einer der größten Politiker des Jahrhunderts.

      • Harald Kaufmann am

        @WAHRSTEINER,

        das sollte ganz bestimmt Ironie, Satire oder Sarkasmus von Ihnen sein. Habe ich recht oder ja?

  14. Mein Leben in Deutschland begann mit der "Wende" 1982. Damals habe ich noch Schmidt gewählt, da mir nicht gefiel, wie er ausgebotet wurde.
    Danach ging es mir von Jahr zu Jahr besser, was ich unterbewußt mit Helmut Kohl assoziierte.
    Ich wählte ihn so lange, wie er zur Wahl stand.
    Wen hätte ich gewählt wenn ich gewußt hätte, wohin das alles führen wird? Der Verzicht auf deutsche Ostgebiete, die Aufgabe der letzten Reste einer Scheinselbststänigkeit, der guten, alten D-Mark, das Verscherbeln deutschen Volkseigentums?
    Rudolf Scharping? Haha!
    Vielleicht Ossi Lafontaine, linker Bürgerschreck aber trotzden ein kluger Kopf?
    Viel Auswahl gab es nicht, Kohl erschien mir immer als das kleinste Übel.
    Er war der Kanzler meiner besten Jahre, trotz entsetzlicher Fehleinschätzungen, trotz dem, das er die Totengräberin Deutschlands, die ihn später fallen ließ wie eine heiße Kartoffel, aufgebaut hatte, ihr das Essen mit Besteck beigebracht hatte.
    Ich glaube andere hätten ähnlich falsch gehandelt. Was bleibt, ist Unsicherheit.

    R.I.P. Helmut Kohl!

    • Harald Kaufmann am

      Lieber ODIN,

      Oskar Lafontaine hatte im Konzens in allen Bereichen die er kritisierte recht behalten. So falsch wäre es wohl nicht gewesen, wenn man diesem Saarländer mit mehrfachen absoluten Mehrheiten im Landtag, mehr Beachtung geschenkt hätte. Als Kanzler wäre er für mich immerhin bedeutend mehr geeignet gewesen, wie Schröder und Merkel.

  15. Volker Spielmann am

    Der Aufbau Mitte: Ein ziemlicher Fehlschlag

    Die Kardinalsfehler beging schon der Aussitzende, denn er versäumte es die Schuldigen an dem wirtschaftlichen und industriellen Niedergang Mitteldeutschlands, die Marxisten, zur Verantwortung zu ziehen und anstatt diese den Schaden durch Frondienste wieder beheben zu lassen, so zahlt der deutsche Staat selbst den schlimmsten Schergen des Marxismus wie Margot H. nun auch noch Pensionen! Dann wurde die Wiederherstellung der rechtmäßigen Besitz- und Eigentumsverhältnisse versäumt und die veralteten Maschinen und Fabriken an windige Geschäftemacher aus dem Ausland verhökert; den Todesstoß aber für das dortige Gewerbe bedeute die sofortige wirtschaftliche Vereinigung mit dem übrigen Deutschland, wodurch dieses notwendig zugrunde gehen mußte; anstatt zuerst die Industrieanlagen zu modernisieren und die Unternehmen mit den Gräueln des Marktes und der Kunde genannten Geißel vertraut zu machen. Langsam regt sich zwar in Sachsen und Thüringen etwas, aber der Rest wird wohl noch lange brauchen.

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

    • Die 600.000 DM - Frage am

      @ Volker Spielmann

      absolut richtig – die Wiedervereinigung war und ist Stümperwerk der extremsten Art.

      Man hat alles falsch gemacht, was falsch zu machen war.
      Kaum zu glauben, wie man mit 100 DM und einer Banane als Geschenk – sog. "Politik" gemacht haben wollte.

      100 DM und ein Bananen-Geschenk –> so ein Wiedervereinigungskonzept konnte nur ein Kanzler raushauen, dem es schon an den Anfangsgründen bzw. Grundvoraussetzungen zu politischem Denken komplett fehlte.

      Ein dicker Mann der sich trotzdem gern selbst im Spiegel betrachtete, und es selbst nicht mal merkte, wie mager seine "Politik" eigentlich war.

      Ein billigerer Modus konnte kaum gefunden werden.

      Und darauf folgte der übliche Polit-Murks auf schnellen Schritten – bzw. das kohlsche Aussitzen – "sein durch Nichts-tun" – die Allgemeinheit verkohlt und sitzengelassen … im Prinzip wie heute auch …

      Die Verwendung des Solidäritätsbeitrages ist die Politik auch gänzlich schuldig geblieben.
      Was mit diesem Solidaritätsgeld wirklich gemacht wurde – keiner kann es sagen …

      Passwort: Dark-Gulli-Money

    • Hans Hamberger am

      Zumindest war die feiste Margot so anständig, vor gut einem Jahr den Löffel abzugeben. Es wäre also in Sankt Jakob wieder ein Zimmer frei für unser Buntes-Ferkel.
      Das Verschleudern der alten Maschinen hatte den durchaus positiven Effekt, dass neue angeschafft wurden – ein Wettbewerbsvorteil, den auch Krupp beide male nach der Demontage der beiden Kriege zu nutzen wusste.

      Im übrigen stimme ich Ihnen zu, allerdings war ein längeres Hinhalten bei der DDR-Bevölkerung nicht durchsetzbar, ich habe die entschlossene Stimmungslage noch gut in Erinnerung (kommt die D-Mark nicht zu uns, kommen wir zu ihr)

    • Harald Kaufmann am

      Margot Honecker und ihr Mann Erich, waren nie echte Marxisten.

      Es waren machtbesessene Dummpatsche und erreichten niemals das Niveau des Karl Marx, der sogar in Westdeutschland ein anerkannter Philosoph gewesen ist.
      en ist. A
      Seine Thesen auch wenn er sich irrte, haben auch heute noch eine gewisse Gültigkeit und viele Thesen die er damals vertrat sind heute auch nicht mehr zeitgemäss.

      Dennoch hatte er wohl recht, in Sachen der Ausbeutung durch das Grosskapital. Und dieses Ausbeutungsverhältnis des Kapitals und des Unternehmertums am kleinen Mann, hat sich bis zum heutigen Tage leider nicht verändert.

      Es ist in der heutigen Zeit nur um vieles sehr viel schlimmer geworden. Ich denke da zum Beispiel an den überwiegend prekären Arbeitsmarkt.

  16. Die 600.000 DM - Frage am

    Kohl ist die Antwort schuldig geblieben – die Frage nach den 600.000 DM.
    Es bleibt aber nicht vergessen.

    War das die Geldsumme für

    – die Wegbereitung des M ?
    – für die Privatisierung und Ausbeutung der Dt. Post, Dt. Bahn, Dt. Telekom, Dt. Postbank, DHL usw. ?
    – für die Wegbereitung eines grundlegenden, absolut ungebremsten lobbygetragenen Neo-Liberalismus ?
    – für das Öffnen und schrittweisen Überführung der gesetzlichen Sozialversicherungszweige in quasi schon Privatversicherungen für die Versicherungslobby ?

    Kohl war ein Platzhalter.

    Ein Ermöglicher – welcher dem "Privare", dem Berauben von Gemeinwesen – unbedingten Einlaß befahl und die Grundfesten der Gesellschaft am nachhaltigsten erschüttern half.

    Er war aber kein Befreier und er hat die Mauer der DDR nicht zum Einsturz gebracht – deren Fall er auch nicht hätte verhindern können.

    Aber er ließ sich gerne für den großen "Mauer-Öffner" feiern.

    So einer war KOHL.

    Er hat seine Rechnung nicht beglichen …

    • Es ist völlig egal von wem die 600.000 DM waren, was mich interessiert ist was das MERKEL im Sommer 2015, zwei mal 600.000 "Flüchtlinge" ins Land gelassen hat!!!

      • heidi heidegger am

        oha! insgesamt, sagen manche, hamma zwo mio. freaks ohne gscheite papiere seitdem im lande. macht dann zwo jahre knast eigentlich, wenn’s z. b. um *bimbes-hinterziehung* ginge, hmmm. oder halt zwo jahre (gerade noch) zur bewährung, durchs’s KlausZumwinkel-amtsgericht. remember!?

    • Heute wird der gestern verstorbene Helmut Kohl in der gesamten westlichen
      Lügenpresse geradezu zum Heiligen erkoren, was allein schon alle Alarmglocken bei noch denkfähigen und anständigen Menschen zum
      Läuten bringen müsste. Kohl war ein Mann, der verbissen alle seine Energien dafür einsetzte, alles, was einmal von Wert war, die nationale Eigenheit der Deutschen mit ihrer humanen Art, restlos auszumerzen. Kohl war der Mann, der die Gesetze zur Zementierung der Kriegslügen bis zur menschlichen Perversion steigerte. Nur Merkel hat ihn dahingehend bislang übertroffen.

      • Dies ist eine Okkupation eines anderen Pseudonyms, nämlich von info 68.

        Der hat diesen Text, unabhängig von der Tendenz, nicht geschrieben!!

      • Harald Kaufmann am

        @INFO68,

        im Vergleich zu Merkel, zähle ich Helmut Kohl wohl noch zu den Heiligen.

    • Harald Kaufmann am

      Das wissen nur die Götter von Olymp und die wissen das auch nicht so genau. Sein Geheimnis hat Kohl mit ins Grab genommen.en ist. Aen ist. A

  17. Ihr seid echt Helden. Wird bestimmt ne super erfolgreiche extra Ausgabe. Kohl steht für alles gegen was eure Leser und ihr eigentlich seid

    NATO und militärische Dominanz der USA….der NATO doppel Beschluss war ein Tiefpunkt im kalten Krieg
    Die sowjetischen Truppen sind unter ihm abgezogen und die amerikanischen bekanntlich noch hier

    Er ist verantwortlich für den Euro und war bis zu seinem Tod überzeugter Europäer

    Unserer guten angie hat er den Weg zur macht geebnet und überhaupt erst möglich gemacht

    Er ist die Personifikation von korrupten Machtpolitikern…bis zu seinem Ende hat er seine Freundschaften bzw. Geldgeber über das gesetzt gestellt

    Schon erstaunlich wie schlecht ihr eure Leser kennt bzw sie für dumm verkauft….die ersten Meinungen dazu findet ihr ja schon im Forum…

    Großen Respekt wieder einmal für völlige Fehleinschätzung….eben richtige Helden

    • Hans Hamberger am

      Franz: 100% Zustimmung. Auch ich empfinde eine lobhudelnde Extraausgabe als Verrat, besonders seit ich Kohls Vermächtnis (ungekürzte Ausgabe) kenne.

  18. Der Kanzler der Deutschen (Teil-) einheit hat uns auch den Zwei plus Vier – Vertrag hinterlassen! Dieser Vertrag enthält Übles für das Deutsche Volk! Es ist in Wahrheit ein Knebelvertrag! Dem Deutschen Volk wurde das Recht genommen, über sich selbst befinden zu können! (Dafür hat die "Regierung" zu sorgen!)
    In einer Mail wurde ich gebeten für eine alte, aber kleine Partei eine Unterstützungsunterschrift zu geben. Auf meinen Einwand, Wahlen seien zwecklos, weil Seehofer sagte – Zitat: " Diejenigen, die gewählt sind, haben nichts zu entscheiden! Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt"! Und weil Gabriel sagte -Zitat: Wir haben gar keine Bundeskanzlerin! Frau Merkel ist nur die Vorsitzende einer Nichtregierungsorganisation, das ist sie, was sie ist! ich zuvor auf eine Frage, ober Deutsche Bundestag einfach das Grundgesetz ändern dürfe, ohne das Volk zu befragen, die Ansicht vertrete, das Grundgesetz ist von den feindlichen Siegermächten von 1945 den Deutschen "aufs Auge gedrückt" worden" Wenn, dann muss die Bundesregierung die fragen, von denen das Grundgesetz ist! Ein freies Volk gibt sich in freier Entscheidung kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt eine Verfassung und kein Grundgesetz! Eine Verfassung kann nur durch Zustimmung des Volkes geändert werden. Deshalb auch die vielen nutzlosen Petitionen die durch den "Ähter gejagt" werden.
    Darauf hin bekam ich den 2 + 4 Vertrag als PDF zugesand mit der Bestätigung, meine Einsicht sei richtig und der 2 + 4 Vertrag ist kein Friedensvertrag sondern in Wahrheit ein übler Knebelvertrag! – – – Durch den Zwang die Oder-Neiße anerkennen zu müssen, wurde die blutige, gewaltsame Vertreibung der Deutschen aus Ostdeutschland – Preußen Pommern, Schlesien, Sudetenland als "Recht" dargestellt! Wenn Vertreibung als "Recht" anerkannt wird, wer schützt uns dann vor weiteren Vertreibungen?

  19. Hans Hamberger am

    Auch nach dem Hören seines letzten Buchs: "Vermächtnis: Die Kohl-Protokolle" halte ich ihn für einen egoistischen Gesetzesbrecher (ich halte ihn nicht nur dafür, er wurde ja auch verurteilt), der nur durch die ihn in den Schoß gefallene Wiedervereinigung sich an der Macht halten konnte (und dafür bei der Verurteilung zur Parteispendenaffäre viel zu milde bestraft wurde). Ansonsten wäre er 88/89 von der eigenen Partei wegen Unfähigkeit abgesetzt worden.
    Er hat dann zwar vieles – bei Weitem nicht alles – richtig gemacht, aber die Wiedervereinigung ist das Verdienst der mutigen DDR-Bürger einerseits und dem Verzicht auf Gewalt seitens der UdSSR andererseits. Also blast ihn nicht geschichtsverfälschend auf.

    • Harald Kaufmann am

      #HANS HAMBERGER,

      Helmut Kohl wurde ob seiner Spendenaffäre bestraft? Das wusste ich noch nicht.

      • Hans Hamberger am

        "Gegen eine Geldbuße von EUR 300.000,- wurde das Verfahren eingestellt"
        Verurteilt? nein Bestraft? ja, so ein bisschen zumindest

  20. Bei vielen guten Dingen die man Helmut Kohl zuschreiben kann; — er hat bzgl. der Wiedererlangung der dt. Verfassung und Souveränität komplett versagt. Auch der Ausverkauf der DDR und die Veffilzung der Staatsgewalt
    hätte er verhindern können. ( Barschel, Rohwedder etc. ) Allerdings war seine Politik paradiesisch gegen das heutige Debakel, welches ein gehirngewaschenes Wahlvolk gar nicht mehr zu erkennen vermag.
    " lupus est homo, homini" Geld, Gier und Verteidigung der eigenen Besitzstände auf Kosten des Allgemeinwohls
    wird seit Jahrzehnten empirisch praktiziert. Ich vertraue in Zukunft nur noch den neuen Parteien, und hoffe, dass
    Menschlichkeit und Gesetzestreue wieder Einkehr findet. Nur so ist eine demokratische Regierung; nach schweizer Modell, einem fleissigen Volk zumuitbar. Die Hoffnung stirbt zuletzt !

    Gerdolino

  21. Rechtsstaat-Radar am

    Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl,

    ich bin quasi mit Ihnen als Kanzler aufgewachsen, denn Sie saßen 16 Jahre lang an der Spitze unseres Staates. Bei allen Versäumnissen Ihrer Zeit, die uns heute auf die Füsse fallen, bleiben Sie dennoch für mich der größte Kanzler seit Otto von Bismarck!

    Ich werde Ihnen niemals vergessen, dass Sie ohne jede vorherige Absprache mit den Besatzungsmächten kurzerhand vor den Bundestag (den Vorgänger von Merkels Buntem Tag) traten und Ihren sog. "Zehn-Punkte-Plan" verlasen. Damit haben Sie kurzerhand diese verfluchten Besatzer ausgebootet und durch die öffentliche Verlesung Ihres Fahrplans zur Wiedervereinigung Fakten geschaffen, die diese verfluchten Besatzer und insbesondere eine Frau Thatcher und der französische Gockel nicht mehr so einfach aus der Welt radieren konnten. Sie, hoch verehrter Herr Bundeskanzler, Sie haben vollendet, was unsere mitteldeutschen (heute: "ostdeutschen") Landsleute mit ihren Montagsdemonstrationen und dem tausendfachen Abhauen über Ungarn und die Tschechei begonnen hatten. Sie nutzen das klitzekleine Zeitfenster der "Gechichte", wie Sie zu sagen pflegten und griffen beherzt zu und schufen unser wiedervereinigtes Deutschland.

    Leider ließen Sie nicht alle VEB’s der DDR als Aktiengesellschaften verstaatlicht, um sie saniert an die Börse bringen zu können, sondern warfen sie der bayerischen, der schwäbischen, hamburgischen, niedersächsischen, hessischen und rheinischen Konkurrenz zum Fraß vor. Diese nutzte die Vertriebskanäle und machte die Produktion und Entwicklung dicht. Ein entindustrialisiertes Ostdeutschland war und ist bis heute die Folge. Die Bayern, Schwaben und Rheinländer haben die Zentralen bei sich und das Sagen im Osten. Das war ein großer Fehler, denn es wäre auch volkswirtschaftlich sehr viel besser, hätten wir große und leistungsstarke Unternehmen in Mitteldeutschland, vor allem in Berlin!

    Sie haben sich zunächst geweigert, die Oder-Neiße-Grenzen anzuerkennen. Das verdient Respekt und ich fand das damals mehr als toll. Niemals aber hätten Sie die polnische Landnahme westlich von Oder und Peenestrom anerkennen dürfen! Dieses völkerrechtliche Verbrechen wurde nicht von den freilich völkerrechtswidrigen Potsdamer Beschlüssen der Alliierten gedeckt und besaß damals wie heute damit nicht einmal den Anschein des Anscheins einer Legitimation. Stettin mit Umland und er kleine "polnische" Teil westlich des Peenestroms auf der Insel Usedom, also die polnischen militärischen Brückenköpfe, die hätten Sie zu uns zurück holen müssen.

    Sie sind auch verantwortlich dafür, dass der EURO eingeführt und die Mark, die wir Deutschen behalten wollten, geopfert wurde.

    Ihr Handeln wird aber überstrahlt durch Ihren unglaublich schönen Erfolg, die Herstellung unserer nationalen Einheit.

    Die oben erwähnten Versäumnisse Ihrer Epoche, die hätten längst Ihre Nachfolger anpacken und lösen müssen. Nun hoffen wir als das deutsche Volk darauf, dass wir schon in Kürze von der Hochverräterin Angela Merkel (CDU) und dem Hochverräter Thomas de Maiziere (CDU) erlöst werden und wünschen Ihnen alles Gute und eine schön Zeit im Paradies oder wo und in welcher Form auch immer.

    Wir werden Sie, anders als die Hochverräterin Angela Merkel in unserem nationalen Gedächtnis in guter Erinnerung behalten und Ihr Ansehen bewahren.

    Vielen und herzlichen Dank, Herr Bundeskanzler!

    In dankbarem Gedenken,

    Ihr Rechtsstaat-Radar

  22. Die Lobhudelei ist beschämend. Alle, wollen sich mit "Kohl-Lorbeeren" schmücken.
    Hoffte immer, daß noch einiges zu Tage tritt, bei dem er großen Dreck an den Fingern hat.
    Einer Wiedervereinigung hätte es nie gegeben, wenn Kohl und seine CDU den Einfluß darauf gehabt hätte, aber, dem 100 000 fachen Mord im Irak hätten wir uns, im AMI-Gehorsam, beteiligt.

    Ansonsten: Der Einheitszug lief und lief und kam immer in schnellere Fahrt, Kohl sprang in Panik, nach langem Zögern, noch auf.
    Sonst hätte die Vereinigung, ohne ihn stattgefunden.

  23. Raubautz 4 am

    Als Helmut Kohl an die Macht kam, ging es
    uns in der ersten Zeit gut, Benzin war
    billig, das Porto bezahlbar und es gab
    reichlich Arbeit für die Menschen.
    Aber wie es so ist, die Karawane zieht
    weiter……

    Mit besten Empfehlungen, Raubautz 4

  24. Ich finde hier wird zu schnell aus der Hüfte geschossen.
    Bei allen Verdiensten die Kohl zu gute geschrieben werden, muss man auch im Hinterstübchen haben, dass er es war, der mit seinem Busenfreund Genscher es waren die Deutschland verraten haben.
    Sie hatten es alle beide in der Hand, bei den damaligen Sondierungsgesprächen zur anstehenden Wiedervereinigung,
    Nägel mit Köpfen zu machen.
    Bei den Gesprächen mit Gorbatschow, hatten beide dankend abgelehnt, als es um Ostdeutschland ging.

    • Raubautz 4 am

      Nach deutschem Reichsrecht, nur das zählt,
      ist Helmut Kohl der Hochverräter Nr. 1
      Nur, muß man die Umstände bedenken,
      einen Monat nach einer Gesamtvereinigung,
      wäre Helmut Kohl von seinen Freunden
      ermordet worden.

      Mit besten Empfehlungen, Raubautz 4

      • Harald Kaufmann am

        @RAUBAUTZ,

        Dumm nur, dass es derzeit längst kein Reichsrecht gibt. Diese Tatsache sehen Sie doch wohl ein?

        Mit besten Empfehlungen, Harald Kaufmann

  25. Jetzt wird der Kerl wieder als Kanzler der Einheit hochgejubelt obwohl ihm die in den Schoss gefallen ist weil die DDR bankrott war. Deshalb hat Gorbatschow die Grenzen geöffnet. Damit die dummen Deutschen Wiederaufbau machen. Hat doch super geklappt.

    Und wegen seiner Spendenaffäre hätte er in Beugehaft gehört. Aber dazu war man zu feige.
    Fazit: nicht alles ist Gold was glänzt.

  26. Graf von Stauffenberg am

    Dass Helmut Kohl auch im hochen Alter seinen gesunden Menschenverstand behalten hat, erkennt man an seiner letzten Amtshandlung: Vor knapp zwei Jahren traf er sich mit Präsident Orban. Von den Märchenmedien wurde diese hochpolitische Handlung als "privates Treffen" abgetan.

  27. EX-SPD Mitglied am

    § 129 Bildung krimineller Vereinigungen

    Absatz 1 ist nicht anzuwenden,
    1. wenn die Vereinigung eine politische Partei ist, die das Bundesverfassungsgericht nicht für verfassungswidrig erklärt hat. Hört hört!

    Es ekelt mich an wie die NATO-Lügenpresse einen nach meiner Meinung Kriminellen hochjubelt.

    Kohl war ein völlig korrupter Lügner und Ehrenvorsitzender. Da weiß ich wo die Glocken hängen!

    Er war der willige Büttel des Kapitals. Ich gehe weiter: Die CDU / CSU sind lediglich gegründet worden als lenkbare Schmiergeld Annahmestelle, nach meiner Meinung.

    Strauß, noch so schmieriger Geschmierter Büttel des Kapitals: Strauß-Kritiker Wilhelm Schlötterer präsentiert ein Dokument, in dem von einem Strauß-Konto mit 360 Millionen D-Mark die Rede ist.

    Der Betrag ist vor wenigen Jahren in Bar abgehoben worden und geistert heute noch durch die Welt.

    Und das ist ja nur das Taschengeld! Die peanuts.

    Unmittelbar nach dem Einmarsch amerikanischer Truppen am 6. März 1945 setzten in Köln konkrete Planungen für eine neue „christlich-demokratische Partei“ ein.

    Der Krieg tobte noch, da wurde in Köln das für seinen Filz bekannt ist, die CDU gegründet nach dem Gusto der Besatzer.

    JE: Wem diente Adenauer? Wem diente Birne? Wem dient Mehr-Kill ?

    Den US-Besatzern und nach meiner Meinung den Schmiergeldzahlern, ist doch wohl glasklar!

    Das kann man doch nicht von einem Verlust sprechen wie es die Lügenpropaganda tut.

    • Harald Kaufmann am

      Nun lebt er nicht mehr und egal was er getan hat, es ist Geschichte. Toten soll man nichts übles mehr nachreden. Die können sich nicht mehr wehren.

  28. Jetzt gehts los! am

    Kohl haben wir den Beginn des Sozialabbaus zu verdanken,
    den Zuzug von Hunderttausenden Ausländern,
    den Euro,
    die EU in ihrer heutigen Form,
    also eine EU die sich gegen den Nationalstaat richtet,
    Angela Merkel als Kanzlerin,
    und vieles Negative mehr.

    Es gibt wahrlich keinen Grund Helmut Kohl zu feiern. Soll er schnell beerdigt werden. Seinen Platz auf dem Misthaufen der Geschichte wird er jedenfalls erhalten.

    • Warsteiner am

      Die Wissenschaft belegt den Beginn des Sozialabbaus in Deutschland aber mit der Agenda 2010. Ebenso den Anfang der enormen Staatsverschuldung.

      Und da regierte die SPD unter Gerhard Schröder.

      • Warsteiner am

        @ Jetzt gehts los!

        Sie schrieben : "Dann hat die Wissenschaft unter Zeiten Kohls wohl gepennt."

        Nein. Sie müssen nur die Fakten akzeptieren das Gerhard Schröder uns sowohl den massiven Sozialabbau als auch diesen riesigen Schuldenberg hinterließ um dann zu seinem Kumpel Putin zu wechseln um das große Ölgeschäft anzukurbeln.

        Vielleicht sollten sie so vernünftig sein und altes Unwissen durch dieses neue Wissen zu ersetzen…

      • Harald Kaufmann am

        @WARSTEINER,

        stimmt nicht. Die Schuldenlast übernahm Schröder von Kohl und das habe ich noch sehr genau in Erinnerung. Das Gleiche gilt auch für die hohe Arbeitslosigkeit, die Kohl nicht in den Griff bekam. Durch dieses Dilemma resultierte dann auch Schröder Agenda 2010, die ich für katastrophal halte.

    • Harald Kaufmann am

      Ohne Kohl jetzt die Stange zu halten. Eine EU in heutdas werden Tauben niemals tun. das werden Tauben niemals tun. iger Form hat sich selbst Helmut Kohl nicht vorgestellt.

  29. Ihre Kohl-Lobhudelei ist abstoßend. Wer ein Viertel Deutschlands aufgibt, ist ein Lump.

  30. Er sagte einmal,…"diese EU ist der Garant für Frieden und Freiheit und von Kriegsangst befreit"…..?

    Was für ein Depp, genau das Gegenteil haben wir.

    Solche Politiker dürfen nie wieder eine Rolle spielen in Deutschland.

  31. ANNA / SACHSEN am

    Mein herzliches Beileid an die Familie und mein tiefes Mitgefühl! Wenn durch einen Menschen ein wenig mehr Liebe und Güte, ein wenig mehr Licht und Wahrheit in der Welt war, hat sein Leben einen Sinn gehabt.
    So war Helmut Kohl. Er war nicht perfekt, aber was er für Deutschland tun konnte, hat er mit voller Hingabe getan. Ich wünsche den Hinterbliebenen viel Kraft.

    • olga Schulz am

      Ja.Anna, sie haben Recht. Kein Mensch ist perfekt, aber es kommt auf die Hezenshaltung an. Und Helmut Kohl hat seinem Land von ganzem Herzen gedient.

    • Karl_Friedrich am

      Danke Anna, für ein paar faire und freundliche Worte über einen Toten. Ich habe Kohls gesamte Regierungszeit miterlebt und war wahrhaftig keiner seiner Anhänger. Ich kann mich auch an viele Leute im Westen erinnern, die damals schon kurz nach der Vereinigung sagten: Um Gottes Willen, lasst uns die Mauer wieder hochziehen, noch 5 Meter höher als vorher! Liest man jetzt die ekelhaften Formulierungen und Unterstellungen zu seinem Tod, von Leuten ohne Namen, von Leuten ohne akzeptablen Sprachgebrauch, von Leuten OHNE Nachweis, dass sie jemals überhaupt Verantwortung übernommen haben, dann darf man schon ein paar böse Wünsche hegen.

      Klar ist vieles im Zusammenhang mit der Vereinigung schlecht oder falsch gelaufen, nur: ich kenne niemanden, der damals andere/bessere Vorschläge machen und auch (in OST und WEST) durchsetzen konnte. Die damals versammelte Linke hätte es ja gar nicht zur Wiedervereinigung kommen lassen! Und Kohl war durch die damaligen Vorgänge ein Freund Russlands geworden und hätte die heutige Situation unter Merkel nie zugelasen. Deswegen: Friede seiner Asche und Ihnen noch viele schöne Wochenenden.

      Den Artikel über Kohl finde ich übrigens sehr lesenswert.

    • Marc Thomas am

      Nanu? Anna aus Sachsen so versöhnlich oder vergeßlich? Die Tugend der Patrioten dem Feinde Achtung zu zollen, ist gleichzeitig ihre Achillesferse.

      • Harald Kaufmann am

        Anna hat recht. Über Tote lästert man nicht, lieber M. Thomas. Das hat nichts mit Patriotismus zu tun, sondern etwas von Anstand und Höflichkeit.

  32. Fischer's Fritze am

    Großer Respekt vor einem der bedeutendsten deutschen Staatsmänner.
    Für mich sein größtes Verdienst: Das beherztes und erfolgreiche Zugreifen bei der Chance auf die deutsche Wiederreinnigung. Seine größte Fehlleistung: Politische Förderung einer gewissen Angelika Merkel in Spitzenämter bis hin zur Kanzlerschaft.

    • Fischer's Fritze am

      Sorry, natürlich "Wiedervereinigung" und nicht "Wiederreinnigung" (immer diese dämlichen Tippfehler, die sich hier ohne mein Zutun einschleichen)

      • @ FISCHER’S FRITZE

        Sorry, ist nicht so schlimm.
        Dass das (ob so oder so) ein Verdienst sein soll,
        glaubt sowieso niemand.

    • Harald Kaufmann am

      Ob er wirklich ein bedeutender Staatsmann gewesen ist, ist kontrovers umstritten. Helmut Schmidt ziehe ich da mit Abstand vor, ihn als Staatsmann zu bezeichnen.

      • Fischer's Fritze am

        @HARALD KAUFMANN
        Helmut Schmidt war natürlich der um Längen bessere Selbstdarsteller. Er hatte in einem Interview, an das ich mich erinnere, selbst einmal zugegeben, manchmal eine ziemliche Show, gemessen an seiner tatsächlichen Kompetenz, hingelegt zu haben.

        Nichts gegen Helmut Schmidt, ich habe sein geschliffenes Auftreten immer sehr bewundert. Um ihn aber wirklich zu mögen, wie z.B. Willy Brandt, erschien er mir aber doch etwas zu arrogant.

  33. heidi heidegger am

    nun, Kohl hatte seinen sehr eigenen stil: er schmiß den laden per nichtschnurlosem telefon und brd-sparbuch. helfen, helfen, helfen (mit *bimbes*) und bloß keine ausländerfeindlichkeit, so hab‘ ich ihn seit 1998 auf dem mainzer domplatz (mit ehefrau!) noch im heidi-schlappohr: " ja, wir lagen nach dem krieg im dreck, und da haben uns annndere geholfen, und nun helfen eben wir.." usw. usw.

    sein nachfolger als kanzler, hingegen, brauchte zum regieren nur die glotze und die/den *BildBlutBlogg*, wie wir wissen..tja..jedenfalls hängt bei den heidiheideggers nun gerade eben wg. Kohls ableben der haussegen schief: denn ichichich würde mich austauschen lassen (Kohl&*Hannnlohre* hätten’s nicht gemacht! aha!+pah!) bei geiselnahme durch die antifa, und Isabelle findet meine frage urdoof und weigert sich, an (m)einem strang zu ziehen..achach

    • heidi heidegger am

      wenn das der Guttenberg und die Schavan und die *arbeitmusssichwiederlohnen*-FDP-Silvaner(hicks!)-KochMehrin wüssten:

      ..mit 20 erst *flakhelfer-not-abi*?? aha! also weiter: sechzehn gammelstudi-semester in ffm+hdlbg. führten zu ner cum laude-dokta-arbeit, die ichichich einst in wiesbaden am 2. ring-stadtbibliothek äh einlas, quasi: das ding war in zeilenschinderischer aaadolf-schreibmaschinengroßschrift angefüllt mit sinnlosen statistiken über wein-mengen und reben-gesülze und ca. achtzig seiten lang..naajaa!

      • heidi heidegger am

        Kohl nahm mir viel: meine schicken 5-mark-stückle waren plötzlich futsch. mein glaube daran, daß ein mann hähndsamm/handzahm (hihi) sein muss, damit die weiber anbeissen. mein arbeiter-häusle-eigentum war plötzlich ab 1982 unerreichbar-unerwerbbar *schnüff*..achach

      • Nach der Bildungsinflation gelten 80 Seiten (Ohne Statistik-Anhang) heute natürlich eher als knappe Bachelor-Arbeit, und die große Schreibmaschine war ein Vorgänger der Barrierefreiheit, wegen seiner Flakhelferfinger.

        Aber gegen die *blühende landchhafften* weiter unten protestier ich hier im Namen aller "taz-LeserInnen" auf Facebook aufs Schärfste:

        Total niveaulos!

      • heidi heidegger am

        @Gabi am 17. Juni 2017 17:19

        spielst du etzala das beleidigte huhn, oder doch?, liebe GABI, häh?..von der stolzen adlerin zum suppenhuhn ist nur ein süße(r)maus-klick, hihi..BUSSI ?!

      • heidi heidegger am

        "(Ohne hirn-anhang äh Statistik-ANHANG)", häh? pusteblume!! ditt ämm schtochastikzeux war äh textimmanent, also wie streusel übers gebabbel ("babbel nidd!") alle 4 bis 5 seiten tauchte ditt auf und das gesamtschwurbel wurde so eingedickt-angedickt..also ganz einfach auch *fake news* irgendwo-irgendwie..Kohl, der alte avantgardler, tjajaa..

      • Gar nicht beleidigt, Heidi. Aber irgendwer hat da wieder mal meine Belegstelle geklaut, wodurch du meine Bedenken nicht verstehen konntest:

        ( WELT.de: "„taz“-Chefredakteur entschuldigt sich wegen Kohl-Titelseite" )

        Wie vor Gericht: Es kommt immer drauf an, welcher Richter gerade Dienst hat, ob er schon gefrühstückt hat, was er gerade in der Zeitung gelesen hat, ob er im Stau gestanden hat usw. Das kann locker 5 Jahre mehr oder weniger ausmachen. Jedenfalls ist die Entfernung von Belegstellen wie dieser auf Grundlage des §3 i der Kommentarregeln unzulässig (Revisionsgrundlage).

        Wenn’s so weitergeht, wird das hier wie bei Twitter:
        ( Quelle = SPUTNIK: "Präsident Maduro wirft Twitter Faschismus vor" ).

        Aber beleidigt bin ich hier oben noch lange nicht. Zrugg!

      • heidi heidegger am

        @Gabi am 18. Juni 2017 16:15

        achGABI, bei meiner näxten re-incarne-ation *fleischwerdung* werd‘ ich reformknastleiter wie im Roooobäääärt Redford-film *Brubaker*/USA ’80 und zieh‘ dir dann praxis-gestählt die hammelinnenbeinchen lang, denn: die untiefen des ach so formaljuristisch fairen revisionsrechts unterliegen eben ebenso der *ätsch* >>klassenjustizkacke! bzw. sind ausdruck eben dieser, wie *ächz*: ..cognac!!!

      • Trink doch mal was anderes als Cognac, Heidi. Ein schönes Bier, dann wirste vielleicht (p = 0,55, MD = 0,45) wieder klar!

      • heidi heidegger am

        @Gabi am 19. Juni 2017 16:04 häh? ph-wert 0.55?? aukidauki, aber nur weil Rainald Goetz ca. 1986 mal sagte: *bier kamma eigentlich immer trinken*..war aber auch vor der ämm *MDMA-phase*..gacker-schnatter-tratsch..jedenfalls, das mit den feinheiten des revisionsrechts-schnickschnack kriegst zrugg, irgendwie..ick lass mir doch nicht produzian mit juristereien, hihi..trotzdem: BUSSI ?

      • Super – "Rainald-Goetz-Gesamtausgabe" in den Warenkorb gelegt.
        Das mit dem Bier sagt mein Oberarzt, der unsere Online-Gruppe betreut, auch immer.

        Das zählt zu den Grundentscheidungen der "zweiten Moderne", les ich woanders gerade. Aber das mit dem Belegstellenlöschen bei COMPACT geht einfach nicht. Ich kann nun mal nicht so freihändig argumentieren, wie Brokendriver oder du. Also wenn du mir jetzt auch noch in den Rücken fällst, lass ich euch beide hier gern unter euch. Zrugg.

      • heidi heidegger am

        @ohGabi am 20. Juni 2017 16:51

        soviel taschengeld kriegst du nicht von mir äh hast du evtl. nicht, die ganzen teuren suhrkrampf-hardboiledhardcover zu kaufen und die verlags-chefin ist eh iihh-komisch irgendwie..aber egal..darfst mal an/in meinem signierten! 83er-taschenbuch *Irre* schnuppern, hihi..nun zu deinem problem: werde nach Elsässer tauchen im baggersee oder wie ein entchen IHM hinterherschwimmen und quaken: *ey Elsässer! die GABI wird von der superlieben COMPACT sekkiert lt. eigenaussage und ämm..*, wie gehts dann weiter, häh?+lol

      • Das finde ich supernett von dir, Heidi, aber ich werd trotzdem erst mal meine Soziologieprofessoren auf den Fall ansetzen und du kannst dir gar nicht vorstellen, wie viele Medimops-Gutscheine ich noch hab!

    • heidi heidegger am

      ahso, ja und dann noch: schlesien! mähren! hultschiner ländchen!..alles futsch, dank Kohl bzw. aaadolf. ja hätte der Dicke nicht paar südfriesische unbewohnte inselchen gegen/für unsere *lendenstücke* quasi gebietstauschen können, damals im kaukasischen kreidekreis äh ringelpiez mit wodkagorbatschoff, häh?

      • heidi heidegger am

        pommern! auch futsch! ja, weil gorbi=aaadolf äh gbblzz, oder wie sagte Kohl (immer *seinen Tucholsky* auf tasche..haha, wer’s glaubt..) im mißglückten interview mit ner amerik.-englisch(!-lol-)sprachigen mode-zeitschrift:

        „Ich bin von mehr mennnchenn gewählt als Hitler“ ..nein es/das war im SPIEGEL 46/1986, sorry.

      • heidi heidegger am

        außerdem klaute Kohl bei unserem JE und auch bissi bei Bonaparte: *blühende landchhafften* ist doch fast nix anderes als: *jede/r deutsche soll und wird sein huhn im topf haben*, gell?

      • heidi heidegger am

        *röchel*–Isabelle!: cognac!!..enzian ist eh alle, aus unnrrtrrgllchnn (privaten) gründen..d-d-die GABI wird wieder supersmart [Gabi am 17. Juni 2017 17:19]..was soll mann dazu überhaupts noch sagen?? nix!! sondern mit *ächz* letzter tinte quasi auf youtube.com eintippen (zum-wieder-supi-fühlen): *Barbara Dane – I’m on my way*

  34. EX-SPD Mitglied am

    Wo die deutsche Wehrmacht ihre Stiefel hingesetzt hat, darf die Bundeswehr es nicht.

    Das wars dann aber auch schon! Pfuschi wird es richten!

    Die DDR hat sowieso gewackelt und ist Kohl in den Schoß gefallen.

    Schwarze Kassen der CDU/CSU – ARTE Dokumentation der Machtkonstruktion

    Der Bursche war korrupt wie die CDU es heute noch immer ist, nach meiner Meinng.

    100.000 DM Schäuble sitzt immer noch im Kabinet. Es hat sich nichts aber auch garnichts geändert.

    Die CDU ist echt billig zu haben! SPD, FDP und Grüne auch für einen Appel und ein Ei.

    Im Februar 2011 berichtete die Süddeutsche Zeitung in zwei Artikeln, dass Manager des Gauselmann-Konzerns seit 1990 mehr als eine Million Euro an Union, SPD, FDP und Grüne gespendet hätten. Paul Gauselmann habe seine Manager regelmäßig dazu aufgefordert, Abgeordnete finanziell zu unterstützen, um damit Verständnis für die Spielautomatenbranche zu schaffen. Deshalb hätten sich jährlich bis zu 20 seiner Führungskräfte mit jeweils vierstelligen Spendenschecks beteiligt, die der Konzernchef dann an Abgeordnete verschickt habe. In Jahren mit Bundestagswahlen sollen nach Angaben von Paul Gauselmann bis zu 70.000 Euro, in anderen Jahren bis zu 50.000 Euro geflossen sein. Pro Person hätten die Beträge unterhalb der Grenze von 3.300 Euro gelegen, die jährlich steuerlich abzugsfähig sind, weshalb auch keine Veröffentlichung in den Rechenschaftsberichten der Parteien notwendig gewesen sei.

    Die Stasi hatte einen Großteil der CDU Abgeordnete gekauft, sagt Markus Wolf!

    Flick, Krupp und und und und hatte auch die CDU /CSU heftigst bestochen. Seine vielen anderen "Spender" hat Kohl nicht genannt weil er angeblich sein Ehrenwort gegeben hat, wie ein Mafia-Kapo.

    Merkel hat den Job lediglich bekommen weil die aus der DDR kam und vermeidlich nicht knöcheltief im Spendensumpf stand.

    Ich kann um Kohl nicht trauern, denn er hat mir zu sehr geschadet.

  35. Helmut Kohls Wirken mag wohl umstritten sein.Er nutzte die Gunst der Stunde zur Wiedervereinigung.Politisch korrekt war ihm wohl fremd, hat er jedem Medienvertreter zu verstehen gegeben.Unkontrollierte Masseneinwanderung usw. hätte er niemals zugelassen.
    Merkel als sein "Ziehkind" zu fördern war wohl sein größter Fehler.
    Aber er war mit Sicherheit ein Patriot.
    Ruhen Sie in Frieden Herr Kohl.

    • Harald Kaufmann am

      Die Gunst der Stunde hätte Helmut Schmidt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sehr viel vernünftiger und besser gemeistert. Davon bin ich felsenfest überzeugt.

  36. Kohl haette verhindern koennen ,das die Merkelatur salonfaehig wurde….

  37. brokendriver am

    Die ober-grenzen-lose Flüchtlingspolitik von Angela Merkel (CDU) zerstört

    seit September 2015 Helmut Kohls Lebenswerk:

    Das Europa der Nationen und das wiedervereinigte Deutschland….

      • brokendriver am

        Enttäuschungen im Leben sind oft schmerzhaft.

        Aber, vielleicht helfen Ihnen fast 5 Millionen Muslime

        (Tendenz steigend) darüber hinweg….

        Wir leben seit dem September 2015 in einem anderen
        Land, welches mit dem alten Deutschland nach der
        Wiedervereinigung rein gar nichts mehr zu tun hat…

        Die Islamisierung und Muslimisierung des alten
        Deutschland ist in vollem Gange….

        Das hat nichts mit Glauben zu tun…

  38. Helmut Kohl
    ———————–

    wie toll dieser Kanzler war … sagen seine Staatsschulden aus die der gemacht hat … das sollte sich jeder mal anschauen.
    Mein Kanzler war der nicht.

    • Fischer's Fritze am

      @HAMBURG
      Mein Kanzler war Helmut Kohl damals auch nicht, trotzdem Respekt, insbesondere, wenn ich seine Nachfolger(in) im Kanzleramt sehe.
      Mit der staatlichen Schuldenmacherei wurde übrigens schon zuvor, unter der Kanzlerschaft von Helmut Schmidt begonnen.

      • Harald Kaufmann am

        Helmut Schmidts Staatsverschulden waren Peneuts im Vergleich zu Kohl und was nach ihm kam. Da war die Welt noch in Ordnung. Den Macher, sehe ich auch heute noch als den grössten deutschen Staatsmann und Kanzler nach dem Kriege. Niemand ob vor ihm oder nach ihm konnte diesem klugen Mann auch nur das Wasser reichen.

      • Harald Kaufmann am

        @HAMBURG,

        mag vielleicht so sein, nur hatte Helmut Schmidt mit weitem Abstand seinem Nachfolger noch verhältnismässig geringe Schulden hinterlassen

        Was Schröder übernahm ist schon eine ganz andere Dimension der Hinterlassenschaft Kohls Darüber sind wir uns doch hoffentlich einig, oder?

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