Zensur bei epubli – So werden kritische Autoren mundtot gemacht

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In den vergangenen Monaten und Jahren haben viele Schriftsteller das Schwert der Zensur zu spüren bekommen. Immer wieder wurden fadenscheinige Argumente vorgebracht, um Autoren aus ihren Verlagen zu verbannen oder gar ihre Bücher vom Markt zu nehmen.

Jüngstes Opfer dieser Zensurwut ist der Autor dieser Zeilen. Und bevor die Leser sich zu viele Sorgen machen: meine Kaiserfront Extra Bücher sind nicht betroffen. Diese großartigen Werke sind weiterhin überall erhältlich; auch weil sie vom aufrechten, patriotischen HJB-Verlag herausgebracht werden.

Die betroffenen Bücher wurden im epubli-Verlag veröffentlicht. 14 in liebevoller Arbeit geschriebene Werke hatte ich dort herausgebracht und alle fielen nun der Zensur durch diesen Verlag zum Opfer. Bei epubli handelt es sich um einen self-publishing-Verlag. Man lädt seine Bücher auf deren Seite hoch, die Werke bekommen eine eigene ISBN-Nummer und werden anschließend veröffentlicht. Dann sind sie im Internet und in jeder guten Buchhandlung erhältlich, allerdings werden sie nur auf Bestellung gedruckt.

zensur spezial09

Wie schlimm es um die Meinungsfreiheit in unserem Land steht, zeigt Ihnen das COMPACT-Spezial 9: Zensur in der BRD.

Das Ganze hat auch seit Mitte 2017 sehr gut funktioniert, aber dann fiel dem Verlag offenbar auf, dass sie einen Autor aus dem patriotischen Lager bei sich hatten publizieren lassen. Zuvor war ich zweimal bei ihnen zu Besuch gewesen, um an Umfragen teilzunehmen. Diese Umfragen hatten nichts mit Politik zu tun, sondern es ging um Verbesserungsmöglichkeiten ihrer Webseite. Dabei war mir, basierend auf den Büchern die in den Regalen der Firma standen, bereits aufgefallen, dass es sich um einen linken Verlag handelte.

Ich dachte mir allerdings das sei nicht so schlimm; schließlich habe ja jeder ein Anrecht auf seine eigene Meinung und solange sie ordentlich ihre Arbeit machen, wäre das nicht so wichtig. Damit befand ich mich offenbar im Irrtum. Als ich mein letztes Buch auf ihrer Webseite veröffentlichte, wurde es zuerst freigegeben und dann plötzlich gesperrt. Den Grund erfuhr in in einer nicht unterschriebenen E-Mail von epubli:

Bei der Durchsicht Ihrer Publikation mit dem Titel „Monarchistische Notizen“ und der ISBN 978-3-7467-5571-7 ist uns leider aufgefallen, dass der Inhalt gegen unsere AGB verstößt. Wir mussten Ihre Veröffentlichung daher depublizieren.
Bitte stellen Sie sicher, dass es sich bei Ihren Inhalten um keine rechtswidrigen, obszönen, rassistischen, diffamierenden, pornographischen, bedrohlichen, die Persönlichkeitsrechte Dritter verletzenden oder in sonstiger Weise abzulehnenden oder schädlichen Inhalte handelt.
Viele Grüße
Ihre epubli Autorenberatung

COMPACT-Magazin im September 2018

COMPACT-Magazin im September 2018. Jetzt erhältlich an jedem guten Kiosk oder bei uns als Abo.

Ich wurde also von irgendeinem anonymen Mitarbeiter abgekanzelt und mir wurde nicht einmal der Grund für diese Zensur genannt. Darum fragte ich nach den Gründen und welche Stellen genau gegen die Richtlinien verstießen. Zur Antwort erhielt ich folgenden Text:

Dies können Sie leicht durch das Lesen unserer AGB nachvollziehen. Bitte prüfen Sie auf dieser Grundlage auch Ihre anderen Publikationen, da wir uns bei weiteren Verstößen gegen unsere AGB eine Schließung Ihres Benutzerkontos vorbehalten.

Diesmal wurde nichtmal mehr mit epubli Autorenberatung unterschrieben. Warum auch? Ist das etwa eine Autorenberatung, wenn man derartig dreist und kundenfeindlich behandelt wird? Entsprechend fiel meine Antwort aus:

Hallo Herr der Sie sich nicht vorstellen!
Ich wollte von Ihnen nicht die AGBs vorgesetzt bekommen, sondern konkret hören, WELCHE STELLEN in diesem Buch gegen die AGBs verstoßen.

Mit freundlichen Grüßen
C. Schwochert

Daraufhin erhielt ich überhaupt keine Antwort mehr. Offensichtlich mangelte es meinem anonymen Gegenüber an Argumenten; er konnte mir die Stellen wohl deshalb nicht nennen, weil sie nicht existierten. Deswegen probierte ich ein paar Tage später das zensierte Buch erneut online zu stellen. Es folgte eine weitere E-Mail der anonymen Autorenberatung:

Mit der wiederholten Veröffentlichung des Titels „Monarchistische Notizen“ haben Sie erneut gegen unsere AGB verstoßen. Daher haben wir nun alle durch Sie veröffentlichten Publikationen zurückgezogen und Ihr Benutzerkonto endgültig geschlossen. Zudem fordern wir Sie auf, von der Veröffentlichung weiterer Titel über epubli abzusehen.

Und zack! 14 Bücher und monatelange Arbeit waren damit im Prinzip zum Teufel. So hoffte es jedenfalls der anonyme Mitarbeiter. Freilich übersieht er dabei, dass die Bücher trotz seiner Zensur mit ISBN-Nummern in der Deutschen Nationalbibliothek verzeichnet bleiben und ich als Autor jederzeit Exemplare über eine Druckerei nachdrucken könnte. Die Bücher sind daher vorläufig nicht erhältlich, aber sie sind nicht ganz aus der Welt. Trotzdem wurde durch diese Maßnahme mein Recht auf die im Grundgesetz verankerte Kunstfreiheit beschnitten.

Natürlich ließ ich diese Behandlung nicht auf mir sitzen und schrieb die Vorgesetzten von epubli an. Diese bestätigten natürlich das was ihr Handlanger so trieb und damit sind 14 meiner Werke vom Markt genommen! Willkommen in der Zensur-BRD. Es passierte schon Gerhard Wisnewski, Thilo Sarrazin und Akif Pirincci. Jetzt ist es mir passiert und solange wir in einer linken, antideutschen Gesinnungsdiktatur leben, wird es noch vielen Anderen ähnlich ergehen.

Auch der zensierte Akif Pirincci liei sich nicht unterkriegen. Einige seiner Schriften sind jetzt bei COMPACT erhältlich.

Das sollte jedoch keinen Autor davon abhalten, seine Werke unters Volk zu bringen. An alle Opfer von Zensur richte ich die folgenden Worte: Lassen Sie sich nicht unterkriegen! Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Die Feder des freien Schriftstellers ist mächtiger, als das Schwert der linken Zensur.

Über den Autor

Christian Schwochert

Christian Schwochert wurde 1991 in Berlin geboren. Er arbeitet als Journalist und Schriftsteller. Von ihm stammen mehrere Bücher der patriotischen "Kaiserfront-Extra"-Romanreihe. Außerdem schreibt er für den "Preußischen Anzeiger" und das "Corona-Nachrichten für Monarchisten"-Magazin. Zur Zeit arbeitet er an seinem nächsten Roman.

26 Kommentare

  1. Dr. Franz Ost am

    Als Autor und Verleger kann ich den Beitrag über Epubli nur bestätigen. Eine sehr unseriöse Firma, man lese sich nur die Gängelverträge für Autoren durch. Gleichwohl ist der Bunte Linksfaschismus (Toleranzdiktatur) in ganz Deutschland unterwegs – nach Chemnitz noch exzessiver mit Steuergeldern, als zuvor. So verschickt die Frankfurter Buchmesse an die geladenen Autoren, wie mich, Aktionsanweisungen sich dort gegen RECHTS zu positionieren 😉 parallel werden von den Städten und Kommunen an Ausbildungsträger Einladungen für Oktober verschickt, um zu einer ROTEN Gehirnwäsche zu erscheinen und Mitarbeiter und Kinder auf RECHTES Gedankengut zu überprüfen. DDR und STASI lassen grüßen. Abartig.

  2. In der Tat spricht man üblicherweise von Zensur gegenüber Verboten durch die Staatsmacht. Allerdings ist es rechtlich nicht unproblematisch wenn ein Verlag oder ein sonst gewerblich publizierender Verein, das Publizieren eines Werkes mit fadenscheinigen Gründen ablehnt. Wenn der Autor dieses Artikels es gewollt hätte, so hätte er das Publizieren rechtlich erzwingen können. Es geht um die Tatbestände der Diskriminierung und Unterdrückung der Meinungsfreiheit. In der Tat gibt es im Zivilrecht, den Tatbestand der Diskriminierung nicht, allerdings darf niemand dahin tätig werden die Meinungsfreiheit des anderen zu unterdrücken. Ein publizierender Verein ist Teil des öffentlich rechtlichen Lebens, bei der Wahrnehmung des grundgesetzlichen Rechts der Meinungsfreiheit, denn das ist die Grundlage auf der ihm das Recht zum publizieren gewährt wurde. Das ein Werk nicht publiziert wird weil es gegen das Grundgesetz verstoßt, liegt insofern in der Beweispflicht des Ablehnenden.

    • Von den vielen abwegigen Rechtsauffassungen ,die Ich lesen mußte, ist diese hier oben auf einem Spitzenplatz.

  3. Die Österreichische Tageszeitung "Die Presse" löscht Kommentare, in denen Bücher von Günther Vogl und Oliver Janich empfohlen werden. Nur weil ich den Klimawandel bezweifelt habe.

  4. HERBERT WEISS am

    Diesen Saftladen werde ich mir vormerken – für alle fälle. Könnte ja sein, dass auch ich mal etwas Umfangreicheres rausbringen will, als ein paar Artikel für die lokale und regionale Presse.

    @ Willi:
    Echte Kommunisten? Glaube ich nicht. Das sind auch nur so ein paar Kriecher und Stiefellecker, die ihr Mäntelchen gern nach dem Wind hängen und denen der aufrechte Gang zu mühsam ist.

  5. DerSchnitter_Maxx am

    Wenn die Wahrheit der Lüge immer mehr auf dem Pelz rückt, den Rang abläuft, streitig macht und sie als gegeben offenbart oder entlarvt .. wird mit Zensur versucht, diese verbreite-n Lüge-n umso mehr zu Schützen ! Ein Mal Informieren über den neu vorbereiteten "Staatsmedien-Vertrag" … Kurz: Jeder Blogger, welcher z.B bei Tube mehr als 5000 Klicks verzeichnet … braucht demzufolge dann eine Lizenz ! Klicke … diklicke … diklick … 😉

  6. Michael Theren am

    Die BRD wird seit sie sich 1991 der DDR angeschlossen hat nach deren Grundsätzen regiert:

    Wer kämpft für das Recht hat immer recht, wer dagegen ist ist dumm oder kriminell

    Sie hat uns alles gegeben,
    Sonne und Wind und sie geizte nie.
    Und wo sie war, war das Leben,
    Und was wir sind, sind wir durch sie.
    Sie hat uns niemals verlassen,
    Wenn die Welt fast erfror, war uns warm.
    Uns führte die Mutter der Massen,
    Es trug uns ihr mächtiger Arm.

    Refrain:

    Die Partei, die Partei,
    Die hat immer recht
    Genossen es bleibt dabei,
    Denn wer für das Recht kämpft,
    hat immer recht
    Gegen Lüge und Ausbeuterei.
    Wer das Leben beleidigt,
    Ist dumm oder schlecht,
    Wer die Menschheit verteidigt,
    Hat immer recht.
    Denn aus Lenin’schem Geist
    Wächst von Stalin geschweißt
    Die Partei, die Partei, die Partei.

    Sie hat uns niemals geschmeichelt.
    Sank uns im Kampf aber einmal der Mut,
    Dann hat sie uns leis nur gestreichelt:
    "Zagt nicht!" und gleich war uns gut.
    Zählt denn noch Schmerz und Beschwerde,
    Wenn uns Guten das Gute gelingt,
    Und wenn man den Ärmsten der Erde,
    Freiheit und Frieden erzwingt?

    [Refrain]

    Sie hat uns alles gegeben,
    Ziegel zum Bau und den großen Plan.
    Und sprach: "Jetzt baut euch das Leben,
    Vorwärts Genossen, packt an."
    Hetzen Hyänen zum Kriege,
    Bricht die Welt, die ihr baut, ihre Macht.
    Dann zimmert das Haus und die Wiege,
    Bauleute, seid auf der Wacht!

    [Refrain]

    • Dass sie uns nun den gesamten Text dieses Rechthaber-Liedes antun, hätte nicht sein müssen, schon deswegen weil es für viele Deutsche unerträgliche Erinnerungen hervorruft.
      Vor allem jedoch, wer für das Recht kämpft, hat immer recht, trifft voll zu.
      Allerdings wer nur vorgibt für das Recht zu kämpfen, womit er nur seine eigene Rechthaberei meint, der hat den Anspruch verloren recht im Namen des Rechtes zu haben.

      • Moin,

        doch Herr Pascht, zeigt uns doch dieser Text in welchem Land wir leben. Das Wort Partei, ersetzen wir durch Merkelei. Frau Merkel hat ja die Grundausbildung bei der FDJ bekommen.
        Der deutsche Pöbel Recht-und Schutzlos.
        Nur bei Park- und Geschwindigkeitsverstößen sowie Steuangelegenheiten, da gibt es die volle Breitseite.
        Grüße aus Preußen

  7. Ähem,Ich will nicht über Schriften urteilen,die Ich nicht gelesen habe. Aber wenn ein Mensch im zarten Alter des Autors schon derart viele Bücher verfasst hat,darf man wohl zweifeln,ob es wirklich so "großartige "Werke sind wie behauptet, Gut Ding wollte schon immer Weile haben. Warum "Kunst" mehr Freiheit zustehen soll als allem Anderen hat mir noch nie eingeleuchtet. Jedenfalls gehört zu den verfassungsgarantierten Freiheitsrechten aber auch das Recht,mit jemand in Geschäftsbeziehungen zu treten oder es sein zu lassen,mit Grund oder ohne. Ein privater Verlag übt keine "Zensur" aus,wenn er ein Buch nicht annimmt.

    • Hans Hamberger am

      Da irren sie. Die meisten Bücher waren bereits dort veröffentlicht und wurden als Gängelung des Autors ausgelistet.
      Auch dass das angebliche Fehlverhalten nicht belegt werden konnte, lässt ins Rechtsverständnis von Epubli tief blicken

      Ferkel muss weg

  8. Ein Untschied (und natürlich vielen anderen) zwischen dem CDU-Staat der 80er Jahre
    und dem CDU-Staat der 2010er:
    Damals war es schick, auf dem Auto einen ‚Stopp Atomkraft‘-Aufkleber auf dem Auto zu haben.
    Heute bleibt ein "Stopp Lügenpresse‘-Aufkleber höchstens zwei Tage am Auto,
    bis die Merkeltruppen ihn entfernt haben.

  9. Johnny Rotten am

    Opfer der Zensur? Mein lieber Schwan, wenn ein privates Unternehmen meint auf Ihre "großartigen Werke" verzichten zu können, sind Sie beleidigt?

    Es hätte gereicht vorher die AGB zu lesen, es sind nur 2 kurze Absätze. Dann nehmen Sie halt einen anderen, dem die Inhalte egal sind, davon gibt es genügend. Aber diesen wehleidigen Artikel voller Eigenwerbung hätte es dafür wirklich nicht gebraucht.

    • Hans Hamberger am

      Sehen sie, lieber Rottenjohnny, auch sie profitieren von der Meinungsfreiheit. Also streuen sie keine Häme über Autoren, welche durch Löschung bereits veröffentlichter Werke mundtot gemacht werden sollen.
      Machen wir uns lieber Sorgen über die zunehmende Zensur in unserem Land. Niemand hat das Recht, über andere Meinungen zu urteilen. Auch Unsinn zu reden ist nicht strafbar, soweit man nicht gegen Gesetze verstößt.

    • Moin,

      aber Herr Rotten, der Höflichkeit wegen kann man vernünftig mit seinem Geschäftspartner umgehen. Postversendungen ohne Anrede, ohne Namen des Verfassers finde ich persönlich nicht gut. Und wenn ein berechtigtes Interesse dieses Verlages bestanden hätte, den Autor wegen Verfehlungen der AGB zu diziplinieren, gehört es sich dem Autor die Verfehlungen anzuzeigen.

      Grüße aus Preußen

  10. Zensur und Lügenpresse gehören im CDU-SPD-Regime zum guten Ton.

    Diktatur und Meinungsdiktat hat viele Gesichter..auch im Merkel-Staat…

    Unabhängig gePRESST ist nur meine Klorolle….

  11. heidi heidegger am

    diese neo-jakobiner in Berlin-Babylon bekommen von mir einen gepfefferten brief mit ner *snoopy*-briefmarke frankiert und ner kleinen erinnerung an den *göttlichen* Marquis de Sade..zensur-technisch unn datt.

  12. Es würde wohl auch keiner versuchen, ein patriotisches Werk beim Vorwärtsverlag unterzubringen. Daß das bei denen keiner vorher bemerkt hat, war gewissermaßen Glück – oder deren Einfalt. Was da Thilo Sarrazin passiert ist ist schon eher Zensur – aber er hat als bekannter Autor rasch einen neuen Verlag gefunden.
    Das eigendliche Problem ist doch, daß es offensichtlich (noch) keinen Internetverlag dieser Art auf der rechten Seite gibt und diese Art für den Autoren die Kosten wohl erheblich senkt, weil nicht in Druckvorlage einer Auflage und die Verteilungslogistik getreten werden muß – was noch vor wenigen Jahren zwingend erforderlich war.
    Erst wenn ein Internetanbieter einen solchen Verlag abwürgen würde, wäre es dann Zensur.

    • Puh, was täten wir, wenn es nicht so kluge Menschen wie sie gäbe die uns darüber aufklären was Zensur ist und was nicht. Wir müssten die Suppe mit dem Schuhlöffel essen.

      • Nach bestehendem Recht kann keiner gezwungen werden mit Jedem ein Geschäftsverhältnis einzugehen – und das ist gut so.
        Ausnahme gilt da nur für Ärzte, die jeden behandeln müssen, und 1 Hilfe Leistende.
        Mit wem ich in Geschäftsbeziehung trete, bleibt also mir überlassen, die Gründe weshalb ich es nicht tue, kann ich sagen, muß es aber nicht.
        Wenn ich einen Kunden nicht annehme kann es sein, daß ich ausgelastet bin, den Kunden nicht für solvent halte oder mir einfach seine Nase nicht gefällt – letzteres dürfte der Grund sein, wenn ein linker Verlag ein patriotisch-rechtes Werk nicht verlegen mag. Das ist Vertragsfreiheit – die schützt auch jeden davor, daß er von Staats wegen z.B. Aufträge annehmen muß, die hinterher schlecht oder ganicht bezahlt werden.

    • @ Livia 8:46, und was ist mit dem Bäcker in Irland oder dem in den VSA?

      Beide haben sich jeweils geweigert einen Kuchen für eine Schwulenhochzeit zu backen…,
      und haben das auch gut begründet. Die wurden zu Geldstrafen und weiteren Auflagen
      (Schulung der Mitarbeiter durch Sensibilisierungstraining…….) verdonnert.
      Also ist es nicht wichtig was irgendwo publiziert oder eben produziert werden
      soll, sondern einzig WER das Ganze in Auftrag gibt.
      Solch Vorgehen nur nach Gesinnung nicht als Zensur (oder besser, als aufoktroyierte
      Meinung) anzusehen…, erschließt sich mir beim besten Willen nicht.
      Im übrigen haben wir heute soviele "Quoten" (Frauen, Behinderte, Migranten, Gender-
      People etc.) dass es für einen "normalen" Menschen doch kaum noch möglich ist
      NICHT in irgendeiner Form diskriminiert zu werden.

  13. Fielen der Zensur zum Opfer? Sorry, habe ich etwas nicht verstanden oder versäumt? Wir leben in einer freiheitlichen Grundordnung ohne Zensur durch den Staat wird uns doch immer eingebläut. Allerdings gibt es noch immer die Zensur der Macht des Geldes auch über die Meinungsfreiheit.
    Es gibt noch viele Möglichkeiten Werke zu publizieren insbesondere auch im Ausland.

    • heidi heidegger am

      jein. zuerst wollte ich ja lospoltern: das ist pure FDP-Kubicki-denke (der klageweg usw.), also zynisch-hochnäsig, und was ich mit K. mache, wenn JE mich dereinst machen lassen wird (hihi) ist nicht forumstauglich, aber ich bin altmodisch: ich will da publizieren, wo ich wohne und in dem haus leben, wo ich schreibe und mich nicht "beschleunigen" lassen (ausland unn datt). seht ihr nun, wie sie einst Karl Marx sekkierten-exilierten und ihn verstummen wollten?

      • Warum in die Vergangenheit schweifen, wenn das heutige liegt doch so nah. Thilo Sarazin, Hamed Abdel-Samad, Artikel und Berichte über die FDJ-Genossin Merkel und ihre "Doktorarbeit" (diese ist ohne vorherige selektive Genehmigung nicht öffentlich einsehbar, wie dies für jede ordentliche Doktorarbeit ist, auch eine Art der Zensur), usw. Leider resümiert sich das letztendlich immer in einer juristischen Betrachtungsweise, weil davon eben Rechte betroffen sind.

      • heidi heidegger am

        @Peter Pascht am 6. September 2018 08:47

        interessant!!! + vollste zustimmung erstmal meinerseits! nun, die HelmutKohlsche meister-äh doktorleistung fand ich auch erst nach langem schnüffeln in der Wiesbadener stadtbibliothek. ohh, hätt‘ ich’s nur gelassen! -> zeilenschinderei in *führerschrift*/extragross und inhaltlich unbeschreiblich (gelöscht).

  14. So werden kritische Autoren von der strammen Kommunistin und Vorsitzende der Kommission zur Bekämpfung von Konterrevolution, Spekulation und Sabotage Frau Dr. Angela Merkel mundtot gemacht.

    Im Schlepptau ihre tschekistischen SED-Genossen wie Kommunistin Kahane oder Kommunist Gauck.

    Gegen das miese Kommunisten-Pack hat noch mein Großvater mit der Waffe in der Hand gekämpft.

    Jetzt bekomme ich diese Kommunisten-Steifmutti-Merkel aufgezwungen, wie mein Großvater den Hitler aber ich darf nicht kämpfen!

    Weil die Kommunisten in Deutschland am Ruder sind, wird auch das geschnatter, gekeife und gezeter der Kommunisten gegenüber dem Bürger klar.

    Kommunisten haben immer Angst vor dem bürgerlichen Lager.

    Deshalb werden wir von Ferkel und ihrer Tscheka pauschal alle angespuckt und als NAZIS tituliert!

    Das ist der normale Reflex der Kommunisten, die die keiner mag, will oder braucht!

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