Yeaaah – RIESENSIEG für BoJo in Großbritannien – Labour stürzt ins Bodenlose

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Das Vereinigte Königreich hat seine demokratische Revolution gegen das Bürokratiemonster EU in eindrucksvoller Art und Weise vollendet. Mit haushoher Mehrheit gewann Premierminister Boris Johnson die Unterhauswahlen. Seine Tories konnten nach aktuellem Auszählungsstand 364 Sitze holen und damit fast 80 Mandate mehr als alle anderen Parteien zusammengenommen.

Die von Jeremy Corbyn angeführte Labour Party holte hingegen bloß 203 Sitze und verlor damit im Vergleich zu den letzten Unterhauswahlen 2017 59 Sitze. Sie fuhr damit das schlechteste Wahlergebnis seit fast 40 Jahren ein. Damit wurde die gestrige Wahl zur zweiten großen Nacht der Freiheit nach dem EU-Austrittsreferendum vom 23. Juni 2016. Klar ist nämlich nun, dass alle Versuche, den Brexit gegen den Willen des Volkes und das demokratische Votum der Briten doch noch zu verhindern, endgültig gescheitert sind.

Der Brexit wird nun vermutlich schon in einem guten Monat zum Stichtag 31. Januar 2020 zur Realität werden, schon in der kommenden Woche könnte das Parlament über das Austrittsabkommen abstimmen.

Corbyns vernichtende Niederlage

Auch die schwere Niederlage des Labour-Chefs Jeremy Corbyn ist ein weit über die Grenzen des Vereinigten Königreichs hinausreichendes Signal. Dieser hatte seiner Partei nach seiner Wahl zum Parteivorsitzenden 2015 ein radikal-linkes Programm übergestülpt, um so den seit Jahrzehnten anhaltenden Wählerschwund zu stoppen. Auch viele deutsche Linke – selbst ein kluger Kopf wie Sahra Wagenknecht, aber auch das neue SPD-Vorsitzendenduo Norbert Walter-Borjans/Saskia Esken – wollten und wollen diese Strategie in Deutschland kopieren.

Am 24. Oktober 1929 brachen an der Wall Street alle Dämme. Der „Schwarze Freitag“, der sich daraufhin auch in Deutschland ereignete, hat sich bis heute ins kollektive Gedächtnis eingebrannt. Die neuen 20er Jahre könnten ebenfalls wieder zu einem Jahrzehnt des ökonomischen Zusammenbruchs werden. Viele renommierte Autoren wie Dirk Müller, Max Otte oder Markus Krall rechnen mit einem Crash, wie es ihn so noch nie zuvor in der Geschichte der Weltwirtschaft gegeben hat. Lesen Sie alles zu diesem Thema und den anstehenden gigantischen Umwälzungen in der aktuellen Ausgabe des COMPACT-Magazins, die jetzt schon unter COMPACT-Digital+ abgerufen werden kann.

Doch die gestrige Wahl in Großbritannien hat gezeigt, dass das nicht funktionieren kann, wenn man – wie Corbyn – die nationale Souveränität des eigenen Landes und den Wählerwillen missachtet, indem man das Ergebnis des vor gut drei Jahren abgehaltenen Referendums immer wieder in Frage stellt, und gleichzeitig ein Klimaschutzprogramm ankündigt, dessen Umsetzung zur Deindustrialisierung Großbritanniens führen würde.

Nicht punkten konnte gestern allerdings auch Nigel Farage, dessen Brexit Party kein einziges Mandat holen konnte. Dennoch absolvierte der EU-Kritiker nach der Schließung der Wahllokale vergnügt seine Tour durch die Fernsehstudios und kündigte an, Donald Trump im kommenden US-Präsidentschaftswahlkampf zur Seite stehen zu wollen. Um das Wahlergebnis der Brexit Party besser einordnen zu können, muss man allerdings auch wissen, dass diese in 317 Wahlkreisen erst gar nicht antrat, um die dortige Tory- und damit Brexit-Mehrheit nicht zu gefährden.

Farage weiß, dass er seine historische Mission erfüllt hat. Die starken Wahlergebnisse der früher von ihm angeführten UK Independence Party zwangen den seinerzeitigen Torie-Chef David Cameron erst zur Ansetzung des Austrittsreferendums.

Starkes Ergebnis für schottische und irische Nationalisten

Auffällig war am gestrigen Abend auch das gute Ergebnis für die schottischen und irischen Nationalisten. Die schottischen Sezessionisten von der SNP gewannen 13 auf 48 Sitze hinzu, in Nordirland konnte die katholisch-republikanisch ausgerichtete Partei Sinn Fein sieben Mandate gewinnen und holte dabei zwei umkämpfte Wahlkreise, die 2017 noch an die unionistisch-protestantische DUP gegangen waren. In den kommenden Jahren dürften die Stimmen für ein weiteres schottisches Unabhängigkeitsreferendum wie auch für ein irisches Vereinigungsreferendum somit lauter werden.

Die Entwicklung der EU zu einem „Superstaat“ schreitet schier unaufhaltsam voran. Oliver Janich zeigt in seinem Buch auf, dass hier ein mehr als 70 Jahre altes Drehbuch Schritt für Schritt verwirklicht wird. Das Buch kann hier bestellt werden.

Schwach schnitten gestern Abend auch die EU-Befürworter von den Liberaldemokraten ab, die im künftigen Unterhaus nur noch elf Sitze einnehmen werden. Das Britische Pfund legte in der Wahlnacht übrigens um satte zwei Prozent zu, was nicht darauf hindeutet, dass an den Finanzmärkten irgendwelche Ängste vor einem schnellen Brexit bestehen.

Das Signal, das in der vergangenen Nacht aus London gesendet wurde, ist klar: Die Wähler wünschen sich die Umsetzung des Ergebnisses früherer Referenden, sie wollen nationale Selbstbestimmung statt der EU-Fremdbestimmung und sie erteilten allen Versuchen der EU-Spitze und des linksliberalen Establishments im eigenen Land, Großbritannien doch noch in der EU zu halten, ein Absage, die noch deutlicher kaum hätte ausfallen können. Das Vereinigte Königreich wird so zu einem Leuchtturm der Freiheit und der Demokratie und zu einem Vorbild für den Rest Europas. Gut so!

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58 Kommentare

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    Polen hat einen unversöhnlichen Haß gegen alle Deutschen. Immer gierig nach dem Gute anderer, immer barbarisch, kriechend im Unglück und frech im Glück.
    Das Nächste was passieren müsste – Polen gebt die deutschen Ostgebiete unter polnischer Verwaltung zurück, inclusiv der noch darin befindlichen Kohle, [Satire an] wegen dem CO2 und dem Klima. [Satire aus]
    Sonst wäre es das beste Gexit oder Polen raus aus der EU.
    Mir wäre es lieber Deutschland würde die EU verlassen – und wir könnten die ganzen ungebetenen Gäste in die Rest EU abschieben, denn uns eihegenden EU-Länder haben die zu uns einwandern lassen mit Wissen und Wollen in Schädigungsabsicht.
    .Wir, die Grünen, müssen dafür sorgen, so viele Ausländer wie möglich nach Deutschland zu holen. Wenn sie in Deutschland sind, müssen wir für ihr Wahlrecht kämpfen. Wenn wir das erreicht haben, werden wir den Stimmenanteil haben, den wir brauchen, um diese Republik zu verändern.
    Daniel Cohn-Bendit, Bündnis90/Die Grünen
    Dumm dümmer Grüm erledigt sich dann…

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    Was hat die gleichgeschaltete NWO-Presse gegen Johnson gehetzt – und jetzt haben sie schön vom Britischen Volkssouverän auf die Schnauze gekriegt! Gut so Boris (-:

    Allerdings wird diese US-EU-Satanisten-Einewelt-Bankstermafia versuchen, Großbritannien jetzt erst recht "über Schottland" und "Nordirland" zu zerstören. Auch die Amtsenthebung Trumps gehört zum Fahrplan dieser Schlangen, denn der Brückenkopf "Kushner" erscheint ihnen nicht mehr effektiv genug – Trump tanzt zu oft aus der Reihe. Gegen Nordstream II zu sein wird sowieso erwartet …

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    Labour in England stürzt ins Bodenlose…

    Das heißt für die deutschen SPD-Sozen nichts weiter als:

    Halt endlich dein Maul deutsche SPD-Sozialdemokratie !

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    Ich hoffe, dass auch ITALIEN den ITALEXIT endlich schafft und damit seine mit EU-Füßen getretene Staats-Souveränität wieder herstellen kann! Ich wünsche es den Italienern, die mit landesweiter Verarmung aufgrund des EU- und EURO-Betruges zu kämpfen haben, von ganzem Herzen!

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    Irgendwie versteh ich das nicht:
    Haben nicht der Millionär Jürgen Klopp und sein Millionärs-Freund Campino
    die ganze erzählt, in England wolle die Mehrheit keinen Brexit
    und die Brexit-Abstimmung sei damals ein Irrtum gewesen?
    Und wurden diese Autoritäten
    (der sozialistische Campino übrigens auch noch ein bekennender Queen-Monarchist!)
    nicht monatelang von den BRD-Qualitätsmedien in ihrer Ansicht bestätigt?

    Jetzt sind die Briten aber wohl mehrheitlich Nazis,
    denn in der BRD ist man bekanntlich, wenn man gegen die EU ist, ein Nazi.

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    " … Tories konnten nach aktuellem Auszählungsstand 364 Sitze holen und damit fast 80 Mandate mehr als alle anderen Parteien zusammengenommen."

    Cool. Und ich freue mich.

    Aufgrund des Wahlsystems drückt das Sitze-Verhältnis natürlich nicht das Stimmungsbild in der Bevölkerung aus. Bei so einem langen Artikel, Herr Reuth, hätten Sie ruhig auch die Prozente der Parteien bei den Stimmen national kommunizieren dürfen. – Aber wie die Systemmedien kehren auch die sog. Alternativmedien gerne mal den Teil der Wahrheit unter dem Teppich, welcher nicht so schön dramatisch das eigene Narrativ unterstützt.

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      Deswegen hat Farange auch in vielen Wahlkreisen auf einen eigenen Antritt verzichtet! Und in einem von der EU.befreitem Britannien wird er eine neue Reform Partei mit dem Ziel das mittelalterliche Englische Wahlrecht, das noch aus einer Zeit stammt, bevor es politische Parteien gab, zu ändern und das ebenso mittelalterliche Oberhaus, in das man durch Erbrecht oder Bevörderung in den Adelsstand durch die Queen kommt (13.Jh.), ganz abzuschaffen.
      Vielleicht bekommt England dann auch endlich eine niedrgeschriebene Verfassung. Ich wünsche ihm viel Erfolg!

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    Freut mich, jedenfalls kurzfristig. Weil die Amerikanisierer,die mit allen Mitteln den Brexit verhindern wollen,es nun nicht schaffen werden. Es stand tatsächlich auf Messers Schneide,denn das englische Wahlsystem sorgt dafür,daß die Sitzverteilung im Parlament keineswegs die Meinungen der Wähler exakt wiederspiegelt: wer nur knapp Vorsprung hat gewinnt alles,der "2. Sieger" geht leer aus. Langfristig könnte es allerdings dazu führen, daß sich eines der Kernländer Europas noch mehr an den Weltfeind USA anlehnt. England als unsinkbarer Flugzeugträger der europafeindlichen USA vor der europäischen Westküste,Uaggh!

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    heidi heidegger am

    Wo ist mein äh *Samantha Fox Leserbrief zum Thema Boris‘ Freundin* geblieben, häh? Egal, habe auch sonst genug OT- Material: ³Luxi "Deluxe" L. war etwas weiter unten in den Fäden lustig mit die FilmKanon und also mit die heidi:

    Er und sein Kumpel Tiffi können sich gerne weiter zusammen ankucken *2 Koksnasen tanken bleifrei* mit Gott-ist-ein-Schalk und Maik Krüger und sich dabei gegenseitich ihre tiny little coconuts schaukeln (*istdochwahr*), aber äh ämm war schon alles, hihi. Grüßle!

    ³Ozu Yasujirō war ein japanischer Regisseur und Drehbuchautor. Während er zu Lebzeiten außerhalb seines Landes praktisch unbekannt blieb, gilt er heute vielen Kritikern und Regisseuren als einer der größten Filmregisseure aller Zeiten.

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      heidi heidegger am

      OT(2) auch etwas weiter unten: @Luxi -EZZ REICHT ES!- lass mein geliebtes, fast unbombardiertes mittelalterliches, Esslingen am Nig äh Näggr (südl. weinstrasse – my ass!), uralte GroßRrrrreichs(Haupt)stadt mit over 100tsd. Seelen gleich bei Stuttgart in Ruh‘ und frag unseren @Maxxx nach hanebüchenen *Hanebu-Fluchscheiben* Richtung Neuschwabenland und den MHK Kiesel-Majo (Dr. Axel Stoll-Erbe) kannse ooch nach ditt *NS-Gloggé* fragen..L O L

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        heidi heidegger am

        puuh! was noch? OT(3)..aahja: @R.KIMBLE iss Kumpel (etwas arg weiter untäään) : *Lieber Maler, male mir (uns)….* -> ultra-vollst *Kippi* KippenbergersMartin, yo! nice! Liebe pur so zu Dir! 🙂

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    "Die von Jeremy Corbyn angeführte Labour Party holte hingegen bloß 203 Sitze und verlor damit im Vergleich zu den letzten Unterhauswahlen 2017 59 Sitze. Sie fuhr damit das schlechteste Wahlergebnis seit fast 40 Jahren ein."

    Das ich richtig – bezogen auf die Sitzverteilung. Das liegt am englischen System der Mehrheitswahl. Was die Stimmen anbegeht, so hat zwar Corbyn eindeutig Stimmen im Vergleich zur letzten Wahl 2017 eingebußt, aber das Ergebnis war immer noch besser als die Ergebnisse unter Gordon Brown (2010) und Ed Miliband (2015).

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    Unsere Wirtschaft scheint nur stark zu sein. Bei Negativzinsen für Kredite müsste es eigentlich brummen, wie nix Gutes. Stattdessen stagniert die Wirtschaft seit Jahren. Trotz mehr als kostenlosem Geld. Niemand weiß so recht etwas damit anzufangen. Hätten wir Zinsen, wie Anfang der 1990er, könnte jeder die Rezession sehen, die bislang nur die Sparer spüren.

    Bei dieser Entwicklung müssen demnächst die ersten Banken zusammenbrechen, was eine Lawine auslösen wird. In EU-Land. GB wird sich dezent zurückhalten und den 5-Uhr-Tee genießen, oder sogar profitieren.

    Schottland und Irland werden froh sein, gestern überstimmt worden zu sein.

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    Jeder hasst die Antifa am

    Das Schicksal der Labourpartei ist das Schicksal der SPD und der Abgesang alles linken in Europa,mit GB wird es jetzt endlich aufwärts gehen wenn sie den Saustall EU verlassen haben,die EU wird einst zerfallen wie der rote Ostblock und Deutschland sollte den Dexit machen ehe es mit in den Strudel des Untergangs gezogen wird,

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    Jeder hasst die Antifa am

    Überall siegen die alten weiße(blonden) Männer bei den Wahlen GB und USA. nur in Deutschland setzt man auf junge schwarze Männer.

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    heidi heidegger am

    Goil, ey! Wird Samantha "Lastwagenfahrer-Traum" Fox nun Verkehrsministerin, häh? Überigens: Boris‘ Freundin sieht sehr englisch aus m. E. – bissi wie Fferd. Ist aber nicht nicht frauenunfreundlich gemeint – ich beschreibe nur, ohne zu wertäään.

    *weghoppel*

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    Heinrich Wilhelm am

    Irgendwie treffen die Sozen nirgendwo den Nerv der Wähler.
    Woran das wohl liegt… ?
    Man stelle sich vor, wie die ganze Lügenpropaganda zum Brexit nun sich selbst entlarvt:
    GB kann von der EZB unabhängig agieren; EU-Auflagen interessieren nicht mehr und bestimmte Wirtschaftshemmnisse fallen weg. Kann es da sein, dass einige Industrieunternehmen sich von hier nach dort begeben? Nettozahlungen an Brüssel: Darüber kann zukünftig gefeixt werden. Chancen tun sich auf, gegen die natürlich irgendwelche Zollbestimmungen stehen. Aber wer sagt denn, dass die Vorteile nicht überwiegen? Und man ist der Herr im eigenen Haus und muss sich nicht von irgendwelchen überbezahlten Eurokraten hineinreden lassen.
    Die Briten werden keine Träne über den "Verlust" dessen vergießen, was uns ständig als Errungenschaften deklariert wird und in Wirklichkeit nur der Ausverkauf der eigenen Identität, der freien Entscheidung und der Rechtssicherheit bedeutet.
    Man erinnere sich, über welche EU-Idiotien wir in der Vergangenheit den Kopf geschüttelt haben. Wenn das alles wegfiele…

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    Wenn das Mal keine Sogwirkung entfaltet.

    Die Welt Stand: 12:58 Uhr | Lesedauer: 4 Minuten
    Von Claudia Wanner, London

    Johnsons Triumph beschert dem Pfund ein historisches Hoch

    Die Tories haben in Großbritannien „die größte konservative Mehrheit seit den 80ern errungen“. Der britische Premier wurde in seinen Brexit-Forderungen bestätigt. Sehen Sie hier das Statement von Boris Johnson in voller Länge.

    Die Aussicht auf einen schnellen Brexit-Deal im Parlament beschert der britischen Währung den höchsten Stand seit Langem. Johnsons Vorsprung gefällt dem Markt. Doch eine bereits aufkommende Sorge verunsichert die Analysten.
    Der Erdrutschsieg der Konservativen Partei in Großbritannien hat das Pfund auf den höchsten Wert seit dem Brexit-Referendum Ende Juni 2016 getrieben. Mit der ersten Hochrechnung nach Schließung der Wahllokale, die Premierminister Boris Johnson eine komfortable Mehrheit voraussagte, legte das Pfund Sterling auf 1,207 Euro zu, ein Plus von mehr als zwei Prozent.

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    So sieht die Wirtschaft den Johnson Sieg. Jedenfalls anders als die Bezahlmedien.

    Epoch Times13. December 2019 Aktualisiert: 13. Dezember 2019 13:07 -AUSZUG-

    Wirtschaft hofft auf Ende der Brexit-Unsicherheit – Anleger erwarten „Boris-Boom“

    "Der politische Nebel in London lichtet sich. Mit dem Wahlausgang ist der Auftrag verbunden, das Austrittsabkommen jetzt rasch anzunehmen", erklärte der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI).

    Die deutsche Wirtschaft begrüßt das klare Wahlergebnis in Großbritannien. „Der politische Nebel in London lichtet sich. Mit dem Wahlausgang ist der Auftrag verbunden, das Austrittsabkommen jetzt rasch anzunehmen“, erklärte der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). Kein Unternehmen in Deutschland wolle den Brexit. „Trotzdem atmen unsere Unternehmen auf, dass endlich ein Mandat für die Annahme des Austrittsvertrages vorliegt.“ Auszugehen sei von einem Austritt zum 31. Januar.

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      Hans Hamperger am

      Die Wirtschaft hatte vorher schon agiert. Positiv wertet sie den Brexit sondern mindert die Probleme durch gute Vorbereitung.

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      Auszugehen ist tatsächlich von einem Austritt spätestens zum 31.01.20. Dann aber bleibt erst einmal alles beim Alten. Bis 31.12. 20. Und was kommt danach: Entweder ein harter Brexit oder ein geregelter Brexit, also gar kein Brexit, denn im zweiten Fall bestimmt die EU die zukünftigen Modalitäten und sonst niemand, basta. Im Falle des harten Brexit freue ich mich schon auf das Singapur an der Themse mit niedrigsten Steuern und Löhnen, aber Europas höchsten Immobilienpreisen. Und Greta dürfte auch kein Einreisevisum mehr erhalten. Also. Alles wird gut.

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      "Trotzdem atmen unsere Unternehmen auf, dass endlich ein Mandat für die Annahme des Austrittsvertrages vorliegt.“ Auszugehen sei von einem Austritt zum 31. Januar."

      Sie werten die Aussagen als positiv?! Völlig falsch . Nur haben sich die Firmen der EU auf den Brexit vorbereitet und wissen jetzt die Richtung. Dementsprechend können sie mit England umgehen. Verlieren wird hier ausschließlich Great Britain…

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    Die Hetze der Qualitätsmedien in D gegen Boris konnte bei den Briten nicht greifen. Nun weinen Kleber und Co. Besonders schön ist, dass das Grüne einen Sitz erhalten hat. Vorbildlich!!! Der Engländer befreit sich von der EU, der Franzose geht auf die Straße, der Deutsche mag Gretel und wählt das Grüne. Entdecken Sie den Fehler! Ich denke ich bin heute deutsch, englischer Franzose oder besser französisch, deutscher Brite. Frau Barley fürchtet, dass Britanien zusammenbrechen könnte, ich denke eher, dass die EU stark gefährdet ist. Und nein, es sorgt mich nicht.

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      Querdenker der echte am

      "Spieglein. Spieglein an der Wand –
      Wer ist er Beste im ganzen Land?"

      "Herr Gutmensch ihr seid der beste hier-
      aber draußen im Lande die
      "Guten Menschen" sind tausendmal besser als Ihr"!!

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      Wenn ich sehe was für ein totaler Schwachsinn durch die EU-Klima-VdL-Tante vor allem zu Ungunsten unseres Landes verbreitet wird, wäre ich froh, wir würden es den Briten gleichtun!

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      Das Wahlsystem UK wie das Wahlsystem US erschwert ungemein das Aufkommen neuer Parteien, führt i.d.R. zu Zwei-Parteien-Systemen. Auch wenn einem dies hinsichtlich der "Grünen" zu erfreuen vermag, lehne ich diese Wahlsysteme als nicht mit dem republikanischen Prinzip vereinbar kategorisch ab.

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      Nun, ja. Die "Berichterstattung" in Deutschland dient in erster Linie der Erziehung der Deutschen.
      Dem deutschen Michel wurden über Jahre Bilder von PRO-EU-Aktivisten gezeigt, so als würden diese die Mehrheit abbilden und die Brexit-Befürworter würden in der Minderheit stehen.
      Natürlich stimmte das nicht. Aber der deutsche Michel erkennt nicht das man ihn stetig über den Tisch zieht.

      Man merkt. Der Deutsche hat sich, trotz der Geschichte, in seiner Mentalität nicht geändert.
      Er ist mehrheitlich nicht in der Lage seine eigenen Gedanken zu formulieren und nach außen zu vertreten. Er braucht ein Obrigkeitssystem an dem er sich orientieren kann und seine Meinung quasi bei einer geistigen TÜV-Prüfungen gegenchecken lassen kann. Er ist harmoniebedürftig und will mit jedem gut Freund sein. Bloß niemanden auf den Schlips treten oder irgendwo anecken.

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    Hans Hamperger am

    Ein Land wählt seinen eigenen Untergang. Quasi Trump 2.0. Selbst Schuld, selbst gewollt, kein Mitleid!
    Die sympathischen Schotten bleiben uns zumindest in der EU als wirtschaftskräftiges Land nach einem kurzen Break erhalten 🙂 Und das Rest-(Great) Mini Britannien??? Wird wohl in ca. 10 Jahren verarmt die Aufnahme in die EU beantragen….

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      Durch das neue Konglomerat in der EU-Führung, das nur noch Interesse an den Süd-EU Staaten und deren Finanzierung speziell durch Deutschland hat, glaube ich, dass wir in zehn Jahren von der EU ausgeblutet diese auch verlassen haben.

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      @hamperger: Untergang? Waren Sie heute schon beim Gebet? Dann sollten Sie wissen von welcher Seite der Untergang des freien Europas droht.

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        Gutmensch,was faseln Sie da vom "freien Europa" ? Europa stirbt an sich selbst,nicht an irgendeiner phantasierten "Seite" von außen.

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        Der Kommentator hat doch recht: In 20 Jahren wird wird sich Great Britain ausnehmen wie eine Zapfsäule zu einem Ölkonzern. Nur noch England. Macht nix. Back to the roots im 13. Jahrhundert.

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      "Die sympathischen Schotten" Hihihi. Bist wohl auch so gendergeil wie die sympathischen Schotten. Wenn Braveheard das Linksverseuchte Schottenvolk von heute sehen könnte, würde er sich ins eigene Schwert stürzen.

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      Die armen Briten werden bestimmt bald von den Griechen "geschluckt", stimmt’s Hampi?

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      @Hans
      Untergang? Trump 2.0?

      Die letzten 3 Jahre verschlafen?

      2015 stand der DAX bei 12000, der Dow bei 18000.
      Heute steht der DAX bei 13000, der Dow bei 28000.

      Nach der Verkündung der Wahlergebnisse in GB stieg das Pfund um 2%.

      Wer geht hier unter?

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      Jeder hasst die Antifa am

      Hampelmann hat wieder Linksgrüne feuchte Träume,die Leute in EU wählen eben lieber alte Weiße (blonde) Männer GB und USA als wie in Deutschland junge Schwarze,,es wird Zeit das Deutschland den Dexit macht damit man den Fall in den Abgrund noch verhindert in 5 Jahren wird vom Sauhaufen EU nichts mehr übrig bleiben und Germany wird die Briten um Almosen bitten.

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    Der klare Wahlsieg des B. Johnson ist eine Ohrfeige in alle Richtungen: für die linke Presse, die Johnson unisono als „Lügner“ darstellte. Für Labour, die wohl langsam begreifen, dass man mit einem Kommunisten an der Spitze keine Wahlen gewinnt. Und nicht zuletzt für die ehemalige „Mrs. Europa“, Frau Merkel, die offenbar bereits das zweite Mal Wahlkampfhilfe für einen Anti-EU-Kurs geleistet hat.

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      Hans Hamperger am

      Deutschland wird es wirtschaftlich nicht beeinflussen. Dazu ist unsere Wirtschaft zu stark und hat sich zusätzlich schon durch diverse Maßnahmen vorbereitet.

      Für die Briten wird es fürchterlich….

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        Querdenker der echte am

        "…Dazu ist unsere Wirtschaft zu stark…."
        Auf dem Papier der Statistiker!!

        Ohne Kohle ohne Atom usw.
        Ohne Wind und ohne Sonne!!
        Billionen wirkliche Staatsschulden!

        Im November waren nach Tagen des Schweigens die Sparkassen gelähmt! Kein Kunde bekam sein Gehalt ausgezahlt, keine Überweisungen, usw.
        Wahrlich ein "Starkes Stück"!!
        Und ein Vorgeschmack auf die Zeit ohne Bargeld!
        Und die letzten Hubschrauber des Bundes sind nun auch "gesperrt"!!
        Und es vergeht kaum eine Woche wo der RegGIERungs – Flieger des einen oder einer Politdarsteller -in notlanden muss!
        Starke Wirtschaft? Wie sieht denn dann eine schwache aus??

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        So gehört sich das auch für ordentliche Europäer. Der baldige Abgang der Briten muss so was sein, wie "Völkersterben von seiner schönsten Seite".

        Bei EU-Blaupause und Erfolgsmodell UDSSR konnte auch nicht jeder machen was er wollte.

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        Nach meiner Kenntnis ist der Warenexport von DE nach UK mehr als doppelt so groß wie in umgekehrter Richtung. Von daher wären deutsche Unternehmen wertmässig prinzipiell stärker betroffen.

        Diesbezüglich ist mit dem BREXIT aber noch nicht aller Tage Abend. Es bleibt abzuwarten, ob und welche Handelsabkommen zwischen UK und EU geschlossen werden.

        Und selbst bei einem NO DEAL gilt in jedem Fall das GATT und andere Abkommen unter dem Dach der Welthandelsorganisation. Zum Vergleich: seit Jahrzehnten floriert der bilaterale Handel mit China – obwohl die Volksrepublik bekanntlich nicht Mitglied in der EU ist. – Warum soll das mittel- und langfristig nicht auch mit dem Vereinigten Königreich möglich sein?

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        Jeder hasst die Antifa am

        Hampelmann sie war es, mit den Grünen Wirtschafts und Klimaidioten wird es keine mehr geben.

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      Hugh, das Volk hat gesprochen.

      Oh, was haben die Ghostwrigter und die Zwangsgebühr finanzierten nicht alles mögliche im Vorfeld der Wahl versucht ein Wackelergebnis für Johnson und Corbyn gleichauf zu sehen.

      Offensichtlich sind die Zeiten vorbei, dass man das Wahlvolk mit derartigen Prognosen
      täuschen kann.

      Durch England wird ein Ruck gehen, denn die haben sich aus dem Zwangskorsett EU befreit und können bilateral tätig werden wie sie es wollen und zwar ohne andere zu fragen oder bevormundet zu werden.

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      @ Derschnitter_Maxx

      Der zollfreie Warenverkehr wurde ja nicht außer Kraft gesetzt, wird imho auch nicht geschehen.
      Die Briten haben die Kontrolle über ihre Grenzen wieder und machen dicht. That´s all.

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    Komisch, gestern trompetete Merkels gleichgeschaltete Lumpenpresse noch von Faz bis Bento, es wäre "auf Messers Schneide" (Faz), eine "Zitterpartie für Johnson" (dpa), "Mehrheit für Johnson nicht sicher" (Welt, SPD-Netzwerk RND)

    In Merkels Propagandafernsehen (GEZ-Morgen-Magazin, bei ntv und N24/Welt) wird von der Desinformation zur Wähler- und Johnsonbeschimpfung übergegangen.

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      Einfach zu schön, wie die Linken europaweit eine Niederlage nach der anderen einfahren. Und für die Kühnert/Borjahns/Esken-SPD ist der finale Todesstoss aus der Wahlkabine auch schon absehbar.
      Freunde – das Licht am Horizont wird heller und heller….

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        … und wenn dann noch weltweit der Teil der Rechten – nämlich die neoliberale Geldelite mit ihrem militär-industriellen Komplex, welche die Neu- und Pseudo-Linken als nützliche Vollidioten steuern, auch noch ihren Todesstoss erfahren, ja dann, liebe Landsleute, dann können wir wirklich ein Fass aufmachen.

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