Der 19-jährige Aras Bacho kam vor sechs Jahren als syrischer “Flüchtling” nach Deutschland. Seither schreibt er Kolumnen für die Huffingtonpost und provoziert darin die Deutschen bis aufs Blut. Zum Thema falsche Altersangaben von Flüchtlingen hat Aras gerade einen originellen Beitrag geleistet…

    “Ja, wir geben unser Alter falsch an! Weil wir es für unsere Zukunft benötigen”, so lautet der Titel von Aras Artikel. Schon allein die Überschrift des am 9. Januar veröffentlichten Kommentars stach derart ins Auge, dass man unmöglich darüber hinweggehen konnte. Er kam zu einer Zeit, als die Debatte um falsche Altersangaben von Flüchtlingen – siehe auch Kika-Skandal um Dia/Mohammed und Malvina – und effektive Methoden der Altersprüfung wie Röntgenaufnahmen oder DNA-Tests noch in vollem Gange war. Und diese Debatte ist weiß Gott keine unwichtige.

    Wenn es tatsächlich so sein sollte, dass eine erhebliche Zahl minderjähriger “Schutzssuchender” in Deutschland in Wahrheit bereits volljährig ist, die Altersangabe bewusst verfälscht wurde, um die Asyl- und Strafverfolgungsbehörden zu täuschen, beziehungsweise zu milderen Urteilen zu bewegen, dann ist das ein Zustand, der das Asyl-Chaos erheblich verschlimmert – und der bei Fortführung säckeweise Sand ins Getriebe des deutschen Rechtsstaates gießt…

    Das Gesetz des Asyl-Dschungels

    Der Vorzeigeflüchtling Aras Bacho aber, der immer wieder durch freche Forderungen an die Deutschen für Aufsehen sorgte (COMPACT berichtete), scheint das ganz anders zu sehen. Man weiß gar nicht, ob man seine Ausführungen als Provokation lesen oder ihm für seine Ehrlichkeit danken soll. Mit seinem Kommentar fordert er Verständnis für sogenannte Flüchtlinge (Aras verwendet diesen Begriff natürlich völlig undifferenziert) und für seine Landsleute im speziellen. Und jetzt hören Sie sich mal diese Begründung an:

    “Viele von uns sind 30 Jahre alt, aber geben sich als 17 oder 18-Jährige aus. In Syrien haben viele Menschen ihren Job, ihre Schule und damit auch ihre Jugend verloren. Das versuchen sie hier zu wieder einzuholen.” (sic!)

    Es gibt Momente, da sitzt man als Journalist sprachlos vor dem Laptop und kann es einfach nicht fassen. Wer was wo und wann in Syrien “verloren” hat, kann unsereins schlecht beurteilen. Dass dieser Verlust aber dazu berechtigen soll, im Gastland Deutschland die Beamten zu belügen, um sich hier etwas “wieder einzuholen”, was einem vermeintlich rechtmäßig zusteht, zeigt, was mancher bereits ahnte: Es gibt bei einigen Flüchtlingen laut Aras Bacho kein Unrechtsbewusstsein. Auf die deutsche Rechtsordnung wird gepfiffen. Das ist Dschungel pur!

    Dass Aras hier für Verständnis wirbt, kann auch nicht dadurch wiedergutgemacht werden, dass er den Altersbetrug selbst “falsch” findet. Man darf sich fragen, was sich die Verantwortlichen bei der Huffingtonpost dabei gedacht haben, als sie diesen Text von Aras “durchgehen” ließen. Wenn Aras noch dazu erklärt, dass die Flüchtlinge beim Belügen der Deutschen nicht wüssten, “worauf sie sich einlassen” und auch nicht damit “rechnen”, dass es “irgendwann rauskommt und nicht mehr geheim bleibt”, macht das die ganze Sache nur noch schlimmer…

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    Und darüber hinaus: Irgendwie könnte man diesen blanken Unsinn ja noch halbwegs verstehen, wenn es wirklich um Menschen gehen würde, die aus dem Krieg in Syrien nach Deutschland gekommen sind, doch das sind die allerwenigsten! Was ist mit den Anderen? Mit Leuten aus Afghanistan, dem Irak, Marokko, Libyen? Dürfen die auch ihre Altersangaben fälschen? Die haben doch sicher auch irgendwas verloren, was sie sich in Form von Reparationen bei uns Deutschen wiederholen dürfen sollten, oder? Davon abgesehen: Weiß Aras eigentlich, dass der Krieg in Syrien praktisch vorbei ist, ein Großteil des Landes befreit und im Wiederaufbau begriffen ist?Ein Riesenunfug jagt den nächsten. So diskutiert Deutschland über Asyl seit 2015. Nicht auszuhalten!

    So äußert sich Aras auf Twitter. Irgendwie vermisst man eine Distanzierung, oder? Foto: Screenshot Twitter

    Doch Aras Bachos Kommentar wird noch besser. Seine Rechtfertigung für die Altersfälschung wird nämlich noch einmal konkretisiert. Achtung, festhalten!

    “In Deutschland wollen die meisten Flüchtlinge wieder zur Schule gehen und die Sprache lernen. (…) Gibst du jedoch dein wahres Alter an, dann will dich keine Schule aufnehmen und die Arbeit stuft dich als zu alt ein, um eine Ausbildung starten zu können. Mit 15 bis 18 Jahren hat man die größten Chancen auf eine gute Bildung und Job. Auch auf Universitäten wollen Flüchtlinge gehen, um dort etwa Arzt zu werden.”

    Altersbetrug unter Strafe stellen?

    Man könnte diese Haltung als eine Art Asyl-Utilitarismus beschreiben. Die Frage lautet nicht: Wie muss ich mich dem Land gegenüber verhalten, dass mich in meiner Notsituation aufgenommen hat, nein, die Frage lautet: welche Lüge muss ich erfinden, um aus meinem Gastland den größten Nutzen für mich selbst herauszupressen? Weil man im Alter von 15 bis 18 die besten Aussichten auf Ausbildung und Studium hat, hat man ein Recht, seinen Pass zu verbrennen und sein Alter herunterzulügen? So also zeigt man seine Dankbarkeit gegenüber dem Gastland. Na, schönen Dank!

    Die schiefe Weltsicht von Aras Bacho. Foto: Screenshot Twitter

    Aras kann zu dem ganzen Thema natürlich auch eine persönliche Geschichte beisteuern, die es in sich hat:

    “Ein Freund von mir, der anonym bleiben will, ist in der Wirklichkeit 35 Jahre alt und kommt aus Syrien. Als er nach Deutschland kam, hat er davon geträumt, eine Ausbildung zu machen. Er machte sich zu dem Thema schlau und fragte nach, in welchem Alter man am besten genommen wird. Er bekam die Antwort: Zwischen 16 und 18 Jahre alt zu sein sei optimal, um eine Ausbildung zu beginnen. In seinem Alter sei es unmöglich gewesen, eine zu machen. Daraufhin hat er seine Papiere verbrannt und sich bei der Behörde als 17-Jähriger ausgegeben. Die Behörde hat weiterhin nachgefragt, ob er seine Papiere mithabe. Er sagte immer wieder: Ich habe sie auf dem Weg nach Deutschland im Meer verloren.” (Hervorhebung COMPACT)

    Diese Ausführungen sind keines weiteren Kommentars würdig. Die Hervorhebung soll nur noch einmal den offensichtliche Fakt unterstreichen: Wir werden ausgetrickst, belogen, benutzt – und zwar vorsätzlich und planmäßig. Gerade berät die AfD (und zwar nur die AfD!) über einen Antrag zu genau diesem Thema, mit dem man vor diesem Hintergrund durchaus größte Sympathie hat. T-Online fasst zusammen:

    “Die AfD will Flüchtlinge bestrafen, die sich gegenüber den deutschen Behörden jünger ausgeben als sie sind. Der AfD-Abgeordnete Roman Reusch sagte am Freitag im Bundestag bei der ersten Beratung über einen entsprechenden Antrag seiner Fraktion, er halte eine Haftstrafe von mindestens sechs Monaten für angemessen. Die Bundesregierung solle einen entsprechenden Gesetzentwurf vorlegen.”

    Das wäre doch mal ein Anfang und ein deutliches Zeichen an unsere Gäste: So geht es nicht weiter! Der deutsche Rechtsstaat lässt sich nicht auf der Nase herumtanzen! Was denken Sie? Darf sich unser Land derartige Dreistigkeiten weiterhin gefallen lassen, oder ist hier entschiedenes Gegensteuern gefragt? COMPACT meint: Auch diese Form der Bankrotterklärung unseres Staates und die Kapitulation vor solchen Asylforderern ist Teil der verhängnisvollen Selbstaufgabe unserer Nation. Alles über den Kampf um unsere Heimat und Kultur und darüber, was jetzt zu tun ist, hat COMPACT in der Januar-Ausgabe 2018 – 2048: Kampf ums Abendland – Sind wir noch zu retten? ausführlich behandelt. Für mehr Informationen unten auf das Bild klicken…

    COMPACT 1/2018

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