«Wir sind keine kriminelle Vereinigung» – Bandidos-Pressesprecher im Exklusiv-Interview

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Sind Rocker Gangster auf Motorrädern – oder werden Verfehlungen Einzelner der Gesamtheit angelastet? COMPACT hat sich im Clubhaus des Chapters Herne-East mit einem hochrangigen Vertreter der Bandidos unterhalten.

Hinweis: Dieser Beitrag dient nicht dem Reinwaschen der Bandidos, noch hatten wir die Absicht, das Milieu in den Dreck zu ziehen. Wie immer gilt: COMPACT wünscht die Debatte! Bei uns bekamen die Jungs Gelegenheit, sich zu äußern. Wo sonst???

COMPACT: Michael, warum wird man Mitglied eines Rockerclubs?

Michael: Die meisten Leute haben ein Motorrad, mit dem sie gerne durch die Gegend fahren, natürlich auch zu Biker-Treffen. Da lernen sie dann Leute aus Clubs kennen und stellen fest: Die machen ja das Gleiche wie ich und lieben auch diesen Lifestyle, nur etwas intensiver. So kommt man auf den Geschmack, sich selbst einem Motorradclub anzuschließen.


compact0218stasiDas Thema finden Sie
im COMPACT-Magazin 02/2018

Stasi 2.0 – Die große Säuberung >

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COMPACT: Man könnte sich auch mit zwei, drei Freunden zusammentun und dann losfahren…

Michael: Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Wir sprechen hier über eine spezielle Kultur, die in den 1960er Jahren in den USA entstanden ist und dann nach Europa kam, größtenteils durch US-Soldaten, die hier stationiert waren, Motorräder hatten und dann Clubs aufgemacht haben. Deswegen ist es, zumindest bei den Bandidos, auch Pflicht, eine Harley Davidson zu fahren. Das ist eine Tradition aus Gründungszeiten.

COMPACT: Ihrer Darstellung steht allerdings die weit verbreitete Ansicht entgegen, die Clubs seien
nur ein Deckmantel, um kriminellen Aktivitäten nachzugehen.

Michael: Jahrzehntelang haben Motorradclubs keinen interessiert. Erst in den letzten zehn Jahren sind sie in den Fokus der Öffentlichkeit geraten. Dahinter steckt meiner Meinung nach eine systematische Kriminalisierungsstrategie durch Politik und Polizei.

COMPACT: Wie begründen Sie diesen Vorwurf?

Michael: Jedermann kann mittlerweile im geleakten Strategiepapier zur Bekämpfung der Rockerkriminalität nachlesen, wie die Polizeiführung möchte, dass Rockerclubs in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden sollen, nämlich negativ, und wie Journalisten dafür sensibilisiert werden sollen. Das nennt man dann «proaktive Medienarbeit». Ich sage dazu: Die Behörden verkaufen ihre Meinung an die Presse. Leider drucken viele Zeitungen das ungeprüft ab.

COMPACT: Warum sollte die Polizei eine Bevölkerungsgruppe bewusst kriminalisieren wollen?

Michael: Die ganze Geschichte geht zurück auf ein Projekt von Europol in den 1990er Jahren, das dazu dienen sollte, die Polizeibehörden der einzelnen EU-Länder besser zu vernetzen. Es gab damals verschiedene Probleme wegen der Inkompatibilität der Computerprogramme. Also hat man eine Operation namens Monitor gestartet, um alles zusammenzufassen. Bei Rockerclubs konnte man das Modell gut durchexerzieren. Das sind geschlossene Gruppen, man kann relativ einfach definieren, wer dazugehört. Daraus ist dann 2010 das zuvor erwähnte Strategiepapier entstanden – mit all seinen negativen Folgen für unser heutiges Bild in der Öffentlichkeit.

COMPACT: Aber es geht doch um konkrete Straftaten. Das BKA weist darauf hin, dass es im Rockermilieu gehäuft zu Gewaltkriminalität, zu Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und das Waffengesetz gekommen ist. Solche Vorfälle können Sie kaum abstreiten.

Michael: Das streite ich auch gar nicht ab. Es gab viele solcher Vorfälle, auch bei den Bandidos – sicherlich zu viele. Allerdings ist kein einziges unserer rund 60 Chapter in Deutschland verboten worden, weil man eine kriminelle Organisation nachgewiesen hat. Zwei Chapter, nämlich in Neumünster und in Aachen, wurden nach dem Vereinsrecht verboten – und da müssen noch nicht einmal Urteile ergangen sein. Ermittlungen reichen aus. Das finde ich bedenklich. Aber nochmal: Natürlich haben einzelne Mitglieder Straftaten begangen, und es steht außer Frage, dass die sich dafür vor Gericht verantworten und die Konsequenzen tragen müssen. Deswegen kann man die Bandidos aber – auch juristisch – nicht zu einer kriminellen Vereinigung erklären.

COMPACT: Warum werden Mitglieder, die mit dem Gesetz in Konflikt gekommen sind, nicht konsequent ausgeschlossen?

Michael: Es ist leichter, aus unserem Motorradclub rauszufliegen, als aus einer politischen Partei. Es mussten auch schon viele gehen, weil sie gegen unsere Satzung verstoßen haben. In der steht unter anderem, dass kein Mitglied den Club und seine Strukturen für kriminelle Geschäfte nutzen darf. Wenn das passiert, schließt einen das Chapter sofort aus.

COMPACT: Man darf die Struktur nicht nutzen, aber unabhängig davon kann man einem schon mal was durchgehen lassen?

Michael: Es ist nicht unsere Aufgabe, die Leute zu bestrafen. Dafür ist der Rechtsstaat zuständig. Und es ist auch ein Märchen, dass wir den Rechtsstaat nicht anerkennen würden, auch wenn das von der Politik und leider auch der Polizei gebetsmühlenartig gestreut wird. Wir nehmen ja nicht das Gesetz in die Hand. Das ist Sache der Justiz, die die Leute zu verurteilen hat.

COMPACT: Was bedeuten dann aber der 1%-Aufnäher und die Selbstbezeichnung als Outlaw?

Michael: Das bedeutet auf jeden Fall nicht, dass wir uns selbst als Kriminelle kennzeichnen, wie man das oft liest. Der 1%er-Patch geht auf eine Geschichte aus dem Jahr 1947 zurück. Damals kam es auf einer Motorradveranstaltung in Hollister in Kalifornien zu Ausschreitungen einzelner Teilnehmer, die auch betrunken Rennen gefahren sind. Der Motorradfahrer-Dachverband hat dann gesagt: Nicht alle Biker sind so, sondern nur ein Prozent davon. Seitdem tragen Rocker diesen Aufnäher. Das heißt aber nicht, dass wir betrunken Motorrad-Wettrennen fahren, sondern das ist eine ironische Replik auf Pauschalverurteilungen. Outlaw ist nicht im Sinne eines Gesetzlosen zu verstehen, der die Staatsgewalt nicht anerkennt, sondern bedeutet «Außenseiter». Und das sind Rocker nun mal für den Normalbürger, weil sie in ihren Augen ein bisschen seltsam aussehen und außergewöhnliche Motorräder fahren.


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Compact-Magazin Februar 2018 Stasi 2.0

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26 Kommentare

  1. Hauptsache bunt,oder warumdieser Artikel ? Wer sich durch sein spinnetes Outfit und durch seine absurden Achselschweißkühler (die sie wahrscheinlich Motorräder nennen) derart selbst absondert,darf sich nicht wundern,wenn ihm andere Bürger allerhand Böses zutrauen.Schräge Vögel hat dieses Land wirklich im Überfluss.

  2. Manfred aus München am

    Die Jungs sind nicht gerade zart beseitet, und auch nicht zimperlich dabei ihre Interessen durchzusetzen. Und genau das ist diesem Faschostaat ein Dorn im Auge. Hier läuft die gleiche Nummer wie in den Staaten, nämlich das Volk zu entwaffnen und völlig wehrlos zu machen. In den Staaten versuchen sie krampfhaft dem Bürger die Waffen zu nehmen, und bei uns ziehen sie schon mal vorsorglich solche Charaktere wie die Bandidos aus dem Verkehr, die sich vermutl. auf die Seite des Volkes schlagen würden, wenn’s hier eng wird. So hart und mitunter kriminell sie auch sind … sie haben einen Ehrencodex, und der gefällt der DDR 2.0 gar nicht. Ich weiß wovon ich spreche, denn ich hatte mal ein paar Wochen Tuchfühlung mit diesem Milieu … ich hatte jemandem geholfen, uneigennützig … erst später, durch das Verhalten Beteiligter in diversen Situationen wurde mir klar, dass derjenige, dem ich geholfen hatte, eine große Nummer in der Rockerszene war. Ich stand unter Schutz, und konnte mich in diesem Milieu frei bewegen ohne jedes Risiko. Diese Jungs würden zum Volk halten, da bin ich mir sicher.

  3. Rocker gibt es seit ca. 70 Jahren. Traditionell kontrollierten sie das Rotlichtmillieu. Die Kriminalisierung der Clubs und dem Verbot der Kutten hat nur eines bewirkt: Die Rocker sind aus dem Milieu verdrängt worden und die Osteuropäer haben übernommen. Ist dadurch die sog. Gewaltkriminalität gesunken?
    Es gibt in ganz Futschland ca. 9000 Rocker. Konflikte werden untereinander ausgetragen. Ich habe noch nichts von Sexualdelikten gehört. Hingegen leisten wir uns Hunderttausende von Illegalen und Ausreisepflichtigen, eine Gruppe die völlig unkontrollierbar geworden ist. Ein Beweis für die Unkontrollierbarkeit besteht ja in dem offensichtlichen Umstand, dass es die Polizei nicht fertig gebracht hat, eine kleine Gruppe von klar identifizierbaren Individuen in über 60 Jahren das Handwerk zu legen.
    Die wahren Problem liegen doch heutzutage ganz woanders.
    Das nur mal, um die marginalen Dimensionen des Rocker Phänomens zu verdeutlichen.

  4. DerSchnitter_Maxx am

    Sexi – Drugsi und die röcketragenden Röckehontas natürlich … in … alle sind lieb neugendersprech ! War ich nicht HerrFrau Polizist*in.. ich habe nur zum Röck’n mit Rolli getanzt …

  5. Karl Blomquist am

    Dem Regime der FDJ-Agitprop-Sekretärin geht es wie immer darum,
    deutsche Strukturen zu zerschlagen

    Per selektiv angewandter Justiz. Ausländische Banden werden nicht verfolgt oder sogar gedeckt: Um die düstere Parallelwelt der Dönermorde türkischer Organisierter Kriminalität verschwinden zu lassen, präsentiert das Regime (auf ausländische, vermutlich transatlantische Anweisung) sogar das "NSU"-Märchen, bereits seit 5 Jahren aufgeführt am Oberlandes-Schauspiel München unter der Leitung des Alpen-GÖtzi.
    Deutsche Strukturen zerschlägt das Regime dagegen, um zu verhindern, dass diese in der kommenden Notzeit des deutschen Volkes die Selbstversorgung oder gar den Selbstschutz des Volkes organisieren. Es geht dem Regime von Königin Stiefmutter schlieβlich um den Groβen Austausch und darum, Deutschland zu destabilisieren.

  6. Marc Hofmann am

    Die Bandidos sollten lieber mal dieser Frau Uta Ogilvie Schützenhilfe leisten. Die geht gegen das Totalitäre Regime von der Grün-Sozialistischen Merkel auf die Straße und wird von der Antifa angegriffen. Die Antifa die neue SA des Grün-Sozialistischen Gesinnungsdiktatur. In dieser Diktatur werden die Bandidos wie alle anderen Rocker-Motorradclub noch mehr ÜBERWACHT…das Bargeld abgeschafft und die Vereine schlußendlich per Gesetz in EU-Deutschland VERBOTEN. Wehret den Anfängen Bandidos, Hells Angels und Co. …. heute ist es der Rechtsstaat der von der Grün-Sozialistischen EU-NGO Merkel-Medien Gesinnung zu Grabe getragen wird und morgen sind es eure Vereine und unser ALLER Freiheit. Also…macht mit bei der Bekämpfung dieser Grün-Sozialistischen Gesinnungsdiktatur ala EU-NGO Merkel-Medien Politik. Die Antifa ist auszuschalten…! Danke!

  7. Volker Spielmann am

    Von der Hackordnung der Parteiengecken im deutschen Rumpfstaat

    Ganz unten steht die deutsche Urbevölkerung, die vogelfrei ist, beliebig beschimpft werden darf und lediglich zum Arbeiten und Steuerzahlen da ist und über kurz oder lang verdrängt und ersetzt werden soll. Über dieser stehen die Asiaten, die als fleißige, unauffällige und höfliche Leute eine ähnlich niedere Stellung innehaben und schon mal auf dem Berliner Alexanderplatz totgetreten werden dürfen. Dann kommen die Neger, die schon weitgehende Narrenfreiheit besitzen. Über diesen stehen die Mohammedaner, also die Türken und Sarazenen, deren bizarre Religion neuerdings zu Deutschland gehören soll. Gemeinsam mit den Negern sollen diese als feindselige Ausländer den VSA als Kolonisten zur Unterdrückung der deutschen Urbevölkerung dienen, weshalb die Parteiengecken bei deren Straftaten schon einmal beide Augen zudrücken und stets milde Urteile von ihren Rechtsverdrehern fällen lassen. Ganz oben stehen dann die ganz besonderen Freunde der Parteiengecken, die als heilige Kühe zu verehren sind.

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

  8. Thomas Landes am

    Die Leute die hier schlecht über MC´s Urteilen waren garantiert noch nie auf einem Treffen oder Clubabend. Jedem der Kritiker empfehle ich einfach mal vorbei zu schauen. Ein offener Clubabend ist bei jedem MC für jedermann. Schnell wird man sich davon überzeugen die Jungs kochen auch nur mit Wasser und gehen ganz normal aus Klo wie Du auch.
    In jeder Gemeinschaft gibt es schwarze Schafe. Schaut euch mal unsere gute Kirche an(nur als Beispiel)
    Schnell werdet ihr merken bei so einem Treffen oder Clubabend das alles was so als Vorurteil in der Welt steht so nicht ist.

    • Selbst wenn das so ist, sollte eine Gemeinschaft sich von Kriminellen (was ausdrücklich etwas anderes ist als "Schwarze Schafe") offiziell lossagen und trennen, wenn sie nicht von diesen vollständig unterwandert und in deren unsägliche "Geschäfte" mit hinein gezogen werden will. Ansonsten muss sich diese Gemeinschaft eben auch nicht wundern, wenn ihr der entsprechende Ruf vorausgeht. Und bitte, es handelt sich dabei nicht um Kinkerlitzchen!

      Man kann sicher mit vielen Menschen (möglicherweise sogar mit Politikern der Altparteien) mal einen netten Abend verbringen. Das sagt doch über diese Personen noch gar nichts weiter aus. Und dass die da ehrlich über ihre Machenschaften berichten würden, ist ja wohl mehr als blauäugig.

    • Schwachsinnger und unverschämter Vergleich. Offener Clubabend für jedermann,aber doch wohl mehr für Prollbacken, die evt. Mitglied werden könnten,na suum cique.

  9. Mögen Sie sich mit den Angels aussöhnen, noch Andere "ins Boot holen" und die Osmanen Germania mit Ihre Heimat begleiten!!!

  10. Kein Verständis für diesen Beitrag! Welchen Sinn macht es, kriminelle Vereinigungen wie diese 1% (die wahre Geschichte: 1% der MC’s sind kriminelle), die defintiv Gangsterbanden sind, weisszuwaschen?

    Dass die Hells Angels mal auf Wunsch (und gegen Bezahlung) in Kopenhagen mal mit Moslems, die Terror machten aufräumten, macht die noch lange nicht zu unseren Freunden!

    • heidi heidegger am

      ka-watsch! ein aufrechter journalist (COMPACT&HST) m u s s da hin gehen wo’s interessant und evtl. auch gefährlich wird. sonst wäre Nixon ämm heute noch im amt, hehe.

    • Auch wenn die Kultur der Rocker recht archaisch ist, so steht sie mir aber immer noch wesentlich näher, als diese Muselmanenkultur.

      Und, lieber Dorian, "Der Feind meines Feindes ist mein Freund". Kennen Sie diesen Spruch? Stimmt zwar nicht immer, aber sehr oft.

    • Manfred aus München am

      @Dorian Gray
      hier geht’s um Differenzierung … deutsche Rocker werden verfolgt … allen anderen, nicht minder gefährlichen, fremdländischen Gruppierungen wird der rote Teppich ausgerollt. Es braucht natürlich ein wenig Intellekt, die verborgene Agenda darin zu erkennen.

    • Manfred aus München am

      das stimmt, sie sind mitunter die Geächteten, Gestrauchelten der Gesellschaft … aber auch hier gilt, nicht alles über einen Kamm scheren … Grautöne … nicht weiß oder schwarz.

  11. Wieso dieser Artikel?
    Es ist seit Jahrzehnten bekannt, dass diese "Motorradklubs" Drogen-, Waffen- und Menschenhandel betreiben.

    • Wenn ich auch fuer Freiheiten bin….. ,aber diese Motorbanden , sind keine Motorradputzer und friedlichen Strassenbenutzer. Freudenhaeuser,Prostitution,Waffen,Rauschgift,Bandenkaempfe….
      Erpressungen, also das Strafgesetz rauf und runter , das sind keine Verfehlungen einzelner. Das sind konzentrierte Gefaehrdungen jeder Gesellschaft ….. , mit einem Club-Naehrboden.

      xxx haben wir nicht andere Sorgen zur Zeit, unsere Polit Bandidos vom Sockel zu holen,als uns um die zu Unrecht kritisierten Motorrad Gangs auch noch zu kuemmern ? Ein Prozent Hochformkriminalitaet ,da wuerde auch die AfD wenn sie an der Macht ist ,durchgreifen.
      Reicht es nicht,das schon die Tuerken Hilfssherrifs haben,die in Deutschland Ordnung schaffen wollen – und selbst die Polizei schon resigniert ??

    • Weil mal mit diesem , vom Staat gestreuten Scheißhausparolen, aufgeräumt bzw. aufgeklärt werden muss. Die ewige alte Leier von Prostitution, Waffen Handel usw.
      Man muss sich immer fragen, für wenn solche Informationen gedacht sind und warum solche Informationen gestreut werden. Es wäre sicherlich ein Erfolg, wenn sich die Großen MC’s und alle patriotischen Biker, egal welcher Couleur einig wären.
      Das muss die Vision sein.

    • Manfred aus München am

      @Peter
      sehr schlau … wenn die weg sind, ensteht ein Machtvakuum auf der Straße, dass die ausländischen Banden gerne übernehmen werden, und DDR 2.0 wird dabei wegsehen. Ihr begreift wirklich gar nichts … dass dieser Staat mit Euch Schlitten fährt wundert mich nicht mehr.

  12. heidi heidegger am

    "rechtsstaat respektieren" und so..aha! nun, da war ²*our kind of guy* im film noch anders unterwegs -> Der Polizist versucht mit Marlon Brando/Johnny eine freundliche Beziehung aufzunehmen, wird aber von diesem abgewiesen. Der Film (der auf "Hollister" rekurrierte/anm.hh) hatte am 30. Dezember 1953 in New York Premiere, in bundesdeutsche Kinos kam er am 14. Januar 1955. In Großbritannien blieb seine öffentliche Aufführung bis 1968 verboten. In Deutschland wurde dieser Film für damals stattfindende „Halbstarken-Krawalle“ mitverantwortlich gemacht.

    aber lassen wir mal den mythos und den film und sprechen von (gonzo)journalismus und rockertum. wer kennt noch den *sicky wifebeater-engel* von 1967, der HST auf die *gloggé* gab, als unser lieblingsjournalist dem mädchen helfen wollte? hier das zugehörige video:

    [ Hunter S. Thompson meets a Hell’s Angel, 1967 | CBC ]

    ² Gerhard Bronners parodistisches Chanson Der Halbwilde, das in der Interpretation von Helmut Qualtinger mit dem gern zitierten Satz "I hob zwoar ka ohnung wo i hinfoahr, aber dafür bin i gschwinder duat" berühmt wurde, bezieht sich explizit auf Marlon Brandos Rolle in Der Wilde.

    • heidi heidegger am

      teil 2: In this clip from 1967, Hunter S.Thompson comes face to face with a member of the Hell’s Angels. Thompson became known internationally for his book "Hell’s Angels: The Strange and Terrible Saga of the Outlaw Motorcycle Gangs". He spent a year living and riding with the Angels, experiencing their lives and hearing their stories first hand.

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