Wir bleiben, bis wir siegen! – PEGIDA-Gründer fordert den Zusammenhalt des Widerstands am 25.11. in Leipzig

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„Opposition heißt Widerstand“ heißt das Motto, unter dem COMPACT am 25.11. zur 6. Souveränitätskonferenz nach Leipzig lädt. Schon im Vorfeld stellen wir die Referenten und ihre zentralen Ideen vor. Heute: Lutz Bachmann, Gründer und Frontmann der Bürgerbewegung Pegida.

Seit Lutz Bachmann und seine Getreuen im Oktober 2014 zum ersten Mal mit Pegida durch Dresden spaziert sind, hat sich das politische Klima in Sachsen verändert – mittlerweile ist die AfD stärkste Partei im Freistaat. Wir freuen uns auf sein Referat am 25. November auf unserer Konferenz! Hier geht’s zur Anmeldung.

Hier folgt ein Auszug aus Bachmanns Referat auf unserer Konferenz im November 2016. Damals traute sich die AfD noch nicht, Pegida offen zu unterstützen. Mittlerweile ist der Schulterschluss hergestellt – ein bedeutender Fortschritt, der bei seinem Referat am 25.11. in Leipzig sicher eine Rolle spielen wird.

Wir bleiben, bis wir siegen

_ von Lutz Bachmann

Pegida ist nur der Anfang. Der Gründer der Dresdner Montagsbewegung sagt: Wenn die Opposition einig ist, kann Deutschland das Merkel-Regime überwinden. Dazu muss auch die AfD über ihren Schatten springen.

Pegida hat vor zwei Jahren in Dresden begonnen, und wir haben die Deutungshoheit in Dresden massiv verschoben. Die Menschen in Sachsen haben ein super Bauchgefühl und wissen, wenn etwas schief läuft. Deshalb ging auch von Sachsen die Wende aus.

Ich bin viel im Westteil Deutschlands unterwegs gewesen. In den letzten vier Monaten habe ich mich von dort etwas zurückgezogen. Wenn man sieht, dass im Kalifat Nordrhein-Westfalen schon 35 Prozent der Eingeschulten Muslime sind… Wenn dort nicht bald etwas geschieht in Richtung Remigration oder echter Integration, sehe ich für Westdeutschland schwarz. Wir hatten viele Pegida-Ableger im Westen. Aber es waren meistens Einzelkämpfer, und ohne Vernetzung kann man sowas, wie wir es in Dresden geschaffen haben, nicht aufbauen. Die wichtigste Botschaft ist der Zusammenhalt.

Warum war Pegida so erfolgreich? Weil sich Medien und Politik derart darüber echauffiert haben, dass sich Menschen auf der Straße zusammentun. Es ist unser größter Verdienst, dass sie sich damit selbst enttarnt und die Maske vom Gesicht gerissen haben.

Wir müssen die Deutungshoheit noch weiter verschieben. Dazu bedarf es der Solidarität. Wenn ich die Worte höre, die wir heute wieder sprechen, fühle ich mich erinnert an die Zeit von 1988 und 1989. Auch damals war Solidarität offiziell sehr beliebt. Doch als es dann wirklich zu dieser Solidarität kam, da waren diese Menschen plötzlich übelste Pöbler, Hetzer, subversive Elemente.

Wir brauchen drei Elemente des Widerstandes. Das eine ist der parlamentarische Arm, in Deutschland die AfD. Der zweite Arm ist Pegida. Wir müssen auf der Straße den Druck erhöhen und dürfen uns nicht zersplittern. Es sollte versucht werden, es wie 1989 in zwei oder drei Städten hochkochen zu lassen. Dann gibt es einen dritten Arm: Das ist die Identitäre Bewegung – die Aktivisten, die wirklich etwas tun. Wenn diese drei Arme Hand in Hand gehen, dann werden wir etwas bewegen in diesem Land. Lasst uns gemeinsam an einem Strang ziehen, dann holen wir uns unser Land zurück.

Wir haben vor anderthalb Jahren bei Pegida ein 19-Punkte-Programm herausgebracht, und ich fand es ganz interessant, was Sarah Wagenknecht im Bundestag gesagt hatte: Von den 19 Punkten sind 17 in Arbeit oder zum Teil schon erfüllt. Aber es sind nur Lippenbekenntnisse. Wir brauchen kein neues Einwanderungsgesetz, wir brauchen keine neuen Abschiebegesetze. Das einzige, was wir brauchen, ist, dass die bestehenden Gesetze konsequent umgesetzt werden.

Merkel ist Honecker

Wenn ich unser Warmluftgebläse Horst Seehofer in Bayern sehe – das für mich nichts anderes als geschickter Wahlkampf. Am Ende des Tages kriecht er wieder vor Mutti zu Kreuze, und dann werden die Posten verhandelt. Wenn ich mir Angela Merkel anschaue: Sie lebt in einer vollkommen eigenen Welt. Manchmal denke ich, es ist wie damals bei Honecker. Sie weiß gar nicht mehr, was an der Basis passiert; weil das von ihr abgeschirmt wird, damit die ganzen kleinen Könige ihre Pöstchen hin und herschieben, ihr Geld verdienen, sich ihre Taschen füllen können.

Es schreien immer alle: Merkel muss weg. Reicht das? Es reicht nicht. Alle diese Mittäter müssen weg. Damit bin ich wieder beim Wahlspruch von Pegida. Wir sind gekommen um zu bleiben – und wir bleiben, bis wir siegen.

Wir freuen uns Lutz Bachmann auf der diesjährigen COMPACT-Oppositionskonferenz begrüßen zu dürfen. Am 25.11. in Leipzig. Alle Informationen und Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Lutz Bachmann sprach bereits am 05.11.2016 auf der COMPACT-Konferenz für Meinungsfreiheit . Seinen Appell an den Zusammenhalt des Widerstands sehen Sie in diesem Video ab 3:47:00

 

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