Widerstand nimmt Fahrt auf: 1200 Bürger demonstrieren gegen den Migrationspakt

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Knapp 1200 Menschen – wesentlich mehr als erwartet – haben heute auf der Demo gegen den Migrationspakt in Berlin dem strömenden Regen getrotzt: eine Übung in Sachen Tapferkeit. Denn die wird man brauchen, wenn mit der Unterzeichnung in wenigen Wochen die Welt nach Deutschland strömt und ihre Probleme auf dem Rücken der Bürger austrägt.

Von Streitereien und Anfeindungen blieb der friedliche Marsch vom Washingtonplatz (Bahnhof) durchs Brandenburger Tor bis zum Regierungsviertel Berlin Mitte mit Kundgebungen zahlreicher Politiker ausnahmsweise an diesem Sonntag Mittag verschont. Den Schlägertrupps der Antifa, die ansonsten keine Gelegenheit auslassen zu demonstrieren, welchen Hasses und welcher Gewalt sie fähig sind, war´s wohl noch zu früh. Oder Muttis Braten daheim roch zu gut. Gerade einmal acht jämmerlich schreiende Gestalten konnten sich – sauber abgeschirmt von der Polizei – ihrer allbekannten wie langweiligen Parolen „Wer Deutschland kennt, es niederbrennt“ oder „Nie, nie, nie wieder Deutschland“ sowie „Refugees are welcome here“ nicht enthalten. Deren Geist skizzierte ein Teilnehmer so: „Das kommt dabei raus, wenn die Eltern Geschwister waren!“…

Flüchtlinge sind so gut wie allen Demonstranten sehr wohl willkommen, wurde deutlich – sofern es sich um echte Schutzbedürftige handele. Doch mit dem Pakt werde sich jeder Glücksritter, jeder Versorgungssuchende, ganze Clans dieser Erde auf die Socken machen, lautet der einhellige Tenor der äußerst besorgten Bürger, die sich gegen das Abkommen der UNO stemmen. Sie sind dem Aufruf von Veranstalterin Leyla Bilge, Bundestagsreferentin im Büro von MdB Ulrich Oehme (AfD) gefolgt. Auch in anderen Städten Deutschlands wie Bonn, Dresden, Düsseldorf, Greifswald, Rostock, Magdeburg und Bautzen protestierten Menschen gegen die eigenermächtigende Verfügung der Bundesregierung, den Pakt unbedingt unterschreiben zu wollen. Sie hatte insgesamt 19 Petitionen mit mehreren Millionen Zeichnern gar nicht erst zugelassen und dadurch einmal mehr offenbart, was sie von Volkes Wille hält: nichts.

„Auch wenn die Regierung behauptet, der Pakt sei rechtlich nicht bindend; das ,Wir verpflichten uns‘ steht knapp 100 Mal in dem Werk und bedeutet in Folge eine Flutung mit unter Umständen zig Millionen Ausländern, die unserem Land schaden werden“, begründet Barbara Gertloff ihre Teilnahme. Sie ist eigens aus Nürnberg angereist. „Ich war in Vietnam, in Kambodscha und weiß, welch anspruchsvollen Modalitäten dort vorherrschen, wen sie aufnehmen. Man muss sogar seinen Verdienst angeben und nachweisen, dass man sich selbst versorgen kann. Und in Thailand wird man verhaftet, wenn man sich über das 30-Tage-Visum hinaus dort illegal aufhält.“

Die Grünen, die sich die Deutungshoheit bereits über den Islam anmaßten, was ihm hierzulande inzwischen zu viele Rechte eingetragen habe, mischten auch bei der Flüchtlingspolitik wieder kräftig mit, so die 57-Jährige. „Denen ist die Umwelt egal, wenn sie den Hambacher Forst abholzen lassen. Es geht ihnen einzig um die Behauptung und Umsetzung ihrer Ideologie – die Destruktion der Gesellschaft, die Zerstörung unseres Landes, die sie zudem mit der traumatisierenden Frühsexualisierung der Kinder, verbrämt als Toleranzerziehung, betreiben, um sich eine unkritische Masse heranzuzüchten“, sagt Gertloff. „Gender ist doch bekloppt!“

Denen seien auch die Flüchtlinge egal, die abhängig würden von Mildtätigkeiten, ihrer Würde beraubt. „Doch in Afrika geht’s munter weiter mit dem Kinderkriegen. Was ist, wenn die alle hierherkommen? Junge, kräftige Männer, die auf eine alternde Gesellschaft treffen, die sich nicht wehren kann? Bereits jetzt wird auf den Moscheefesten die Veränderung unserer Gesellschaft deutlich – durch die Trennung von Mann und Frau.“

Die Gutmenschen, die den Pakt und die Masseneinwanderung befürworteten, seien gefährlich für die Einheimischen: „Die bedenken die Folgen nicht.“ Uns werde das Selbe blühen wie den Indianern Amerikas: enteignet, ihrer Kultur beraubt, fremd im eigenen Land.

„Der Sozialstaat wird zusammenbrechen“, befürchtet Annemarie Gorsch. Sie sehe auch nicht ein, ihre Rente versteuern zu müssen, um all die Einwanderer ins Sozialsystem, die nie ihren Beitrag dazu geleistet haben, mitfinanzieren zu müssen, so die 66-Jährige. Sie ist extra aus Mainz angereist, um ihrem Protest Ausdruck zu verleihen. Auch Heiner war es ein wichtiges Anliegen, auf die Straße zu gehen: „Dieser Pakt ist kranker Schwachsinn, mir wird Angst und Bange bei dem, was die mit uns vorhaben“, so der 65-Jährige.

„Wir haben bereits Probleme, die Sicherheit der Frauen ist verloren, finanziell geht es uns immer schlechter. Wir haben den Probelauf seit 2015 hinter uns – und nicht bestanden“, zieht Leyla Bilge Bilanz. Was die Politiker, die einen Eid geschworen haben, dem deutschen Volke zu dienen, mit uns vorhaben, sei reine Willkür. Sie gehörten wegen Volksverhetzung vor Gericht. Und „wer das Grundgesetz mit Füßen tritt, wird das Volk zu spüren bekommen“. Gestern war ein weiterer Anfang…

Über den Autor

Iris N. Masson

 

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