Wer sind die Hereros?

28

Es gab einen deutschen Kolonialkrieg vor hundert Jahren in Südwestafrika. Jetzt haben die Hereros Deutschland in New York verklagt. Soll ich mich als Deutscher für die Hereros verantwortlich fühlen? Oder soll ich für Deutsche drei Generationen vor mir Verantwortung übernehmen?

Wenn wir mit Konfliktverarbeitung und Schuldzuweisungen so weit in der Zeit zurückgehen, dann können wir uns überhaupt nicht mehr bewegen. Wir verlören uns in einem undurchdringlichen Dickicht. Wir sollten uns darum bemühen, wie wir mit der Gegenwart klar kommen.
In der Gegenwart werden wir überrannt von Millionen von Migranten, die uns eine internationale Schlepperindustrie ins Land bringt, nachdem sie die Migranten für die Aufnahme in die deutschen Sozialsysteme geschult hat. Wir brauchen Politiker, die nicht einfach kapitulieren, sondern Menschen ins Land lassen oder holen, die uns helfen können und denen wir helfen können. Wir brauchen Politiker, die uns gegenüber dem Ausland selbstbewusst vertreten und uns gegen unbillige Forderungen schützen.

Manche „Wiedergutmachung“ muss man fallen lassen und sich der Zukunft zuwenden. Hier ist eine kurze Skizze, wie seit der „Entdeckung“ Amerikas durch Columbus in dem neuen Kontinent Unrecht auf Unrecht gehäuft wurde und das Wirrwarr überhaupt nur durch Zurücksetzen auf Null bewältigt werden kann. Auf seiner ersten Reise traf Columbus auf freundliche Eingeborene vom Stamm der Taino, deren glitzernden Schmuck er als Hinweis auf Goldvorkommen deutete. Auf seiner zweiten Reise brachte er 1.500 Siedler mit, die sich niederließen. Die Taino-Indianer waren bereits von anderen Stämmen angegriffen worden, die die Männer angeblich verzehrten und Frauen und Jugendliche als Sklaven mitnahmen. Die Spanier setzten die Taino nun zum Goldschürfen ein.

Mit der Zeit bildete sich ein kompliziertes gesellschaftliches Gebilde von Europäern und einheimischen Stämmen, in denen die Stämme sich unter sich und die Europäer die Stämme versklavten. Der Dominikanerbruder Bartolomé de las Casas schrieb, dass die Spanier nun die Taino terrorisierten, in dem sie Hunde auf sie hetzten, sie mit Schwertern niedermachten oder von Pferden niedertrampeln ließen. Als Columbus zurücksegelte, nahm er tausend Sklaven mit, die er in Cadiz versteigerte. Ihm schwebte ein Handel mit Gold, Gewürzen und Sklaven vor, der durch weitere Expeditionen angeschoben werden sollte. Es entstand ein reger Sklavenhandel durch die Conquistadores, zu der Zeit in Richtung von Amerika nach Europa. Dieser Handel kam aber vorerst zum Erliegen, als Spanier mehr und mehr Afrikaner bevorzugten. Der Transport der Indianer war teurer; sie waren nicht genügend unterwürfig, schwieriger zu trainieren, unzuverlässig, geplagt von Heimweh und wurden leicht seekrank. Die Kirche erschwerte mit der Zeit den Sklavenhandel. Doch konnte Columbus die Kirche damit beschwichtigen, dass die indianischen Sklaven Kannibalen und Götzenanbeter seien.

Indianerstämme wurden durch Schwerstarbeit und durch die von Europäern eingeschlappte Krankheiten dezimiert. Allein auf der Insel Hispaniola sank die Bewohnerzahl von 300.000 auf 11.000.

Im Krieg gefangenen Sklaven wurde der Buchstabe G auf eine Backe gebrannt (esclavos de guerra), den Buchstaben R (esclavos de rescate) bekamen bei anderen Stämmen erbeutete Sklaven („Gerettete“). „Encomiendas“ waren Sklaven, die zu einem Landlehen gehörten. Diese Art von Sklavenhaltung dehnte sich über die nächsten zwei Jahrhunderte auf Mexiko, Florida und die Westküste Südamerikas aus. In der einen oder anderen Art hielten sich die Europäer (Engländer, Franzosen und Holländer) Kontingente von Zwangsarbeitern. Als Gold- und Silberproduktion industrielle Ausmaße annahmen und sich auf weitere Gebiete ausdehnten, wurden weitere Stämme versklavt – bis hin zu den Pueblos und Comanchen. Die Stadt Parral entstand im heutigen Mexiko, wo 7.000 Sklavenarbeiter täglich in die tiefen Minen einfuhren. Ein staatliches System zur Versklavung von Indianern für die Minenarbeit hielt sich vom 16. bis zum 19. Jahrhundert.

Die Spanier züchteten Pferde in Nordmexiko, die durch Handel und Diebstahl in den Norden gelangten. Die Pferde lösten eine gesellschaftliche Revolution unter den bisher sesshaften Indianern aus. Erst dann entstand der Indianertyp, den wir aus unzähligen Filmen kennen: Nomaden in Teepees, die hochbeweglich waren und sich Reitertruppen zulegten. Die Comanchen stellten disziplinierte Reitertruppen mit bis zu 500 Kriegern auf und unternahmen Kriegszüge auf dem Gebiet zwischen dem heutigen Mexiko-City und den nordamerikanischen Plains. Damit wurde der spanische Expansionsdrang weitgehend gestoppt. Die hauptsächliche Handelsware der Comanchen waren Sklaven, die sie bei den Apachen, Pueblos und Navajos einfingen und an Mexikaner und Nordamerikaner auf Auktionen verkauften. Im Ganzen waren etwa 2,5 Millionen Indianer von dieser Sklavenarbeit betroffen. Diese Sklaven wurden so ausgebeutet und geschunden, dass dies wesentlich zu dem Bevölkerungsschwund von 90% bei der indianischen Bevölkerung zwischen der Landung von Columbus und dem Ende des 19. Jahrhunderts beitrug.

Einem Stamm, den ich persönlich kenne, den Navajos, gelang es, diesen Aderlass so zu überleben, dass ihre Stammeskultur in Takt blieb. Im Gegensatz zu dem desolaten Zustand anderer Stämme bewohnen sie heute das größte Reservat in den USA, regieren sich selbst und begegnen dem „weißen Mann“ mit Selbstbewusstsein. Dieses Selbstbewusstsein drückt sich auch darin aus, daß sie „Weiße“ an ihrem Stammesleben und ihrer Spiritualität teilhaben lassen, während viele andere Stämme letztere geheim halten, damit „der Weiße Mann nicht auch noch den letzten Rest unserer Identität zerstört“. Ich habe meine Frau mit den Navajos zusammengebracht. Heute besucht sie den Stamm der Navajo ein- bis zweimal im Jahr mit einer Gruppe von europäischen „Indianerfreunden“.

Über ein besonders finsteres Kapitel des Umgangs mit Indianern in den USA berichtet Benjamin Madley in seinem Buch An American Genocide: The United States and the California Indian Catastrophy, 1846-1873. Yale University Press.

Nachdem die USA 1848 Mexiko besiegt hatten, gab es zwei Jahre totaler Gesetzlosigkeit in Kalifornien, bis 1850 Kalifornien als der 31. Staat in die Union aufgenommen wurde. Dann setzte ein Run auf den „Sunshine State“ ein. Es war der letzte große „Land Rush“ in den USA, der zum großen „Gold Rush“ wurde. Kolonnen von Siedlern zogen mit ihren Planwagen nach Kalifornien. Einige unterschätzten die Hitze (über 50 Grad) im Death Valley und blieben liegen.

Die Indianerstämme in Kalifornien hatten bis dahin überwiegend in Frieden mit der weißen Bevölkerung gelebt. Die neuen Siedler brachten nun eine aggressive „Kolonialeinstellung“ aus dem Osten der USA mit. Der „Gold Rush“ in 1848 verschlimmerte die Situation. Politiker, Militär, Journalisten und Bürgervertreter erklärten die Indianer zu Freiwild. Der erste Gouverneur von Kalifornien erklärte, daß eine Kampagne der Ausmerzung (extermination) solange aufrecht erhalten werde, „bis die indianische Rasse ausgestorben sein wird“. Beim ersten Kontakt fanden die Spanier eine dichte Besiedlung mit etwa 350.000 Indianern vor, die in etwa 60 Großstämmen in vielen separaten Ansiedlungen lebten und in denen über 100 Sprachen gesprochen wurden. Von diesen lebten noch 150.000, als die USA das Land übernahmen. Bis 1870 waren es nur noch 30.000, bei der Jahrhundertwende dann nur noch 17.000.

Die Indianer waren ursprünglich gut versorgt mit fruchtbarem Land und wildreichen Wäldern. Durch spanische und amerikanische Siedler wurde das Land abgebrannt und in Felder verwandelt. Die Flüsse wurden vom Abraum der Goldschürfer (Prospecter) vergiftet.

Milizen der Siedler ermordeten Männer, Frauen und Kinder, wie Augenzeugen berichteten, mit ausgesprochener Begeisterung. Über den Staat waren „Killing Fields“ verstreut, auf denen nach Schätzungen die Hälfte der dann noch lebenden 80.000 Indianern ermordet wurden. Das Ermorden von Indianern war ein Wochenendzeitvertreib, auch mit üblen Methoden wie das Schädelspalten auf Steinen. Gruppen von Männern brachen von San Franzisko in den Norden des Staates auf, um ganze Indianerdörfer mit allen Bewohnern auszulöschen. Die Aktionen standen unter dem Motto: Ausmerzung der Indianer.

Zurück zu den Hereros. Aufrechnung oder gar Wiedergutmachung sind sinnlos. Es gibt keine finanzielle Messlatte; es wird keine Verständigung über die Fakten geben; die Vorwürfe würden weiter getragen, Ressentiments blieben.

Stattdessen wäre eine engagierte und konkrete Unterstützung des Landes oder einer Bevölkerungsgruppe ohne Bezug auf die Vergangenheit sinnvoll. Ein Beispiel: Bildung und Ausbildung, d.h. Einrichtung und Betrieb von Ausbildungsstätten, Stipendien, individuelle und allgemeine Betreuung und zwar in Deutschland wie auch in Südafrika. Deutschland ist in den Bereichen Bildung und Ausbildung Weltspitze gewesen und kann eine gute Tradition weitergeben. Dasselbe gilt für andere Lebensbereiche.

Eine utopische „Wiedergutmachung“ würde dann ersetzt durch den Aufbau einer neuen Verbindung zu dem betreffenden Land. Gleichzeitig leistete Deutschland eine konkrete und segensreiche internationale Hilfe, statt das Füllhorn seines Sozialsystems über allen auszuschütten, die die deutsche Grenze überrennen.

Dieselben Gedanken gelten für Amerika, wo Indianer immer noch nicht genügend geschützt und unterstützt werden.


Über den Autor

Dr. Hartmut Grebe hat 20 Jahre lang in den USA gelebt, an Universitäten geforscht und im Silicon Valley gearbeitet. Außerdem betreibt Dr. Grebe die Webseite www.lebensschmiede.com

28 Kommentare

  1. Florian Geyer am

    Deutschland ist in den Bereichen Bildung und Ausbildung Weltspitze gewesen…

    Ja, GEWESEN.

    Was sollen die Neger mit Namentanzen und Stuhlkreisen anfangen? Das Niveau hatten die schon zehntausend Jahre vor den Grünen.

  2. Rumpelstielz am

    Warum sind irgend welche Richter in den VSA zuständig. Der internationale Strafgerichtshof wäre zuständig. Und die müssten dann gg Belgien vorgehen – dagegen waren Willms Truppen Waisenkinder. Keineswegs diese VSA ist zuständig. Zeit die Beziehungen zum Raubritterstaat aufzukündigen. Die haben von den ca. 190 Jahren Ihres Bestehens mehr 180 Jahre Krieg hinter sich, nur immer in ander Leute Länder. Raubritter sind es.

  3. Herr Dr. Hartmut Grebe hat doch glatt das Thema verfehlt!! Er möge doch bitte mal das Buch lesen: Völkermord an den Herero in Deutsch-Südwestafrika? Autor: Claus Nordbruch Widerlegung einer Lüge. Grabert Verlag Tübingen 2006 zweite erweiterte Auflage.

    • Vielleicht sind Sie so freundlich und zeigen kurz auf, weshalb der Autor das Thema verfehlt hat, dann könnte man Stellung beziehen.

      Oder ist Ihr Beitrag eine neue Form der Buchbewerbung ?

      Ich jedenfalls mag mich nicht erst einlesen müssen.

  4. Dann sollen doch einfach umgekehrt ein paar Apachen und Navajos die Yankees verklagen bei einem Gericht in Deutschland, – mal sehen wie schnell dann die Herero-Anklage gegen Deutschland von den Yanks fallengelassen wird !

    Natürlich sollte Deutschland wieder vernünftige Entwicklungshilfe in Namibia leisten, wie es in unseren wenigen Kolonien immer üblich war, und wo man sich im allgemeinen bis heute freundschaftlich an die Deutschen erinnert.

  5. Adenauer hat nach dem Reinfall die Wiederbewaffung durchgekriegt wegen der Bedrohungslage im Osten. Die deutsche Wehrtechnik war viel fortgeschrittener als die der Alliierten und seither interveniert die Aussenpolitik in Fremdstaaten mit Waffenlieferungen, um deutsche Interessen durchzusetzen. Das haben alle Regierungen seit Adenauer so gemacht. Ruckzuck war Deutschland wieder unter den Top 3 der Lieferanten.
    Genau genommen versorgen die Regierungen Deutschland für die Zugkunft mit Schadensersatzforderungen, denn unter den Regimen, die Deutschland beliefert, sind fast nur Regime. Die herzensgute Kanzlerrette liefert natürlich mit und keiner hängt es im Wahlkampf an die große Glocke.

    Was die Hereros betrifft: Bismark wollte anfangs keine Kolonien. Allerdings sprang die Bevölkerungsrate wegen der besseren Hygiene und medizinischen Versorgung um 60% in die Höhe. Bismark fürchtete wegen den großen Arbeiterproletariats Aufstände. Deshalb gab er den UNTERNEHMERN nach. Die drängte es nach Kolonien und hatten einen tollen Vorschlag, das Arbeitsproletariat einfach dahin abzuschieben.

    Warum hört man das nirgendwo? Sollten die Unternehmen von damals noch am Markt sein in irgend einer Form, könnten die den Sündenfall bereinigen?

  6. Es ist bezeichnend, dass den deutschen permanent einen Schuldkult ein suggeriert werden soll, nach dem Motto: Am deutschen Wessen soll die Welt genesen. Dabei geht es nie um das "deutsche Wessen" sondern knallhart um das liebe deutsche Geld. Alleine das die Bundesrepublik Deutschland 100 % im Jahr an EU verschleudert und nur 3 % zurück erhält, ist ja auch schon eine Hausnummer.

  7. Hier liegt wohl eine leichte Verdrehung der Tatsachen vor! Die Hereros ermordeten zahlreiche deutsche Siedler auf bestialische Art, unabhängig ob Frau oder Kind, plünderten und zerstörten Farmen, Brücken, stahlen Vieh. Erst daraufhin ging die deutsche Schutztruppe gegen die Hereros vor, die in Wüstengebiete flohen und dadurch verdursteten bzw. verhungerten.
    Eine Entschädigung müsste also an die Hinterbliebenen der deutschen Farmer gezahlt werden!

    • schittkowski am

      Kein ehemaliger Kolonialstaat kommt auf die Idee, GB, Niederlande, Belgien, Spanien. Frankreich , Portugal, Türkei etc, diese Länder zu verklagen. Weil sie wissen die Klage ist zwecklos. Diese Staaten, haben ihre Souveränität und haben Politiker die zu ihr Volk stehen.
      Mehrere deutsche Politiker, Journalisten, selbst Barak Obama sagt: “Deutschland ist ein besetztes Land und wird es auch bleiben” (bis 2099)Die deutsche Regierung ist nur eine Marionettenregierung der USA und das deutsche Volk hat weder eine innen- noch außenpolitische Souveränität. Das erkennt man an der Tatsache:Das Angela Merkel
      keinerlei Konsequenzen aufgrund der NSA-Abhöraffäre gezogen hat..
      Jedes andere Land hätte alle US-Diplomaten sofort ausgewiesen und zur Persona
      non grata erklärt. Wenn Deutschland ein souveräner Staat wäre, würde man nicht in den USA klagen sondern in Deutschland. Aus dem „Volk der Dichter und Denker “ ist ein „Volk von Idioten“ geworden Eine Obrigkeitshörige Sekte die von schizophrenen Politikern regiert werden. Politische Dummheit kann man lernen, man braucht nur deutsche Schulen
      zu besuchen.Es sind mehr als 110 Jahre vergangen. In der Zwischenzeit kommen doch fast alle Asylanten aus Afrika um an die große Geldverteilung teilzunehmen. Aber Politiker, haben auch das Recht auf Turboverblödung, das gehört zu einer freien Persönlichkeitsentfaltung eines jeden Politikers.
      Dazu folgendes:
      Major Merrit Drucker, pensionierter Offizier der US-Army, hat sich bei Angehörigen der deutschen Armee für das Massensterben deutscher Kriegsgefangener in US-Lagern nach dem Zweiten Weltkrieg entschuldigt. Nach umfangreichen privaten Ermittlungen in den USA und Deutschland drückte er in einem Schreiben an Max Klaar – Oberstleutnant der Bundeswehr a.D. und Vorsitzender des Verbandes deutscher Soldaten / VdS – sein Bedauern über die todbringenden Bedingungen in den US-Lagern aus, unter denen rund 750.000 Deutsche Soldaten starben, weil ihnen Nahrung und schützende Unterbringung verweigert wurde.
      War das kein Volkermord? Wo sind die Kläger ?
      Die Deutschen müssten Engel oder Heilige sein, um zu vergessen und zu vergeben, was sie an Ungerechtigkeiten und Grausamkeiten zweimal in einer Generation zu erleiden hatten, ohne daß sie ihrerseits die Alliierten herausgefordert hätten. Wären wir Amerikaner so behandelt worden, unsere Racheakte für unser Leiden würden keine Grenzen kennen.“
      Reverend Ludwig A. Fritsch, Ph. D., D. D. emer., Chicago,
      Die Vertreibung der Juden aus Spanien und Portugal liegt über 500 Jahre zurück.
      Wann wird Spanien und Portugal Wiedergutmachung leisten?

      H. Schittkowski

      Kein ehemaliger Kolonialstaat kommt auf die Idee, GB, Niederlande, Belgien, Spanien. Frankreich , Portugal, Türkei etc, diese Länder zu verklagen. Weil sie wissen die Klage ist zwecklos. Diese Staaten, haben ihre Souveränität und haben Politiker die zu ihr Volk stehen.
      Mehrere deutsche Politiker, Journalisten, selbst Barak Obama sagt: “Deutschland ist ein besetztes Land und wird es auch bleiben” (bis 2099)Die deutsche Regierung ist nur eine Marionettenregierung der USA und das deutsche Volk hat weder eine innen- noch außenpolitische Souveränität. Das erkennt man an der Tatsache:Das Angela Merkel
      keinerlei Konsequenzen aufgrund der NSA-Abhöraffäre gezogen hat..
      Jedes andere Land hätte alle US-Diplomaten sofort ausgewiesen und zur Persona
      non grata erklärt. Wenn Deutschland ein souveräner Staat wäre, würde man nicht in den USA klagen sondern in Deutschland. Aus dem „Volk der Dichter und Denker “ ist ein „Volk von Idioten“ geworden Eine Obrigkeitshörige Sekte die von schizophrenen Politikern regiert werden. Politische Dummheit kann man lernen, man braucht nur deutsche Schulen
      zu besuchen.Es sind mehr als 110 Jahre vergangen. In der Zwischenzeit kommen doch fast alle Asylanten aus Afrika um an die große Geldverteilung teilzunehmen. Aber Politiker, haben auch das Recht auf Turboverblödung, das gehört zu einer freien Persönlichkeitsentfaltung eines jeden Politikers.
      Dazu folgendes:
      Major Merrit Drucker, pensionierter Offizier der US-Army, hat sich bei Angehörigen der deutschen Armee für das Massensterben deutscher Kriegsgefangener in US-Lagern nach dem Zweiten Weltkrieg entschuldigt. Nach umfangreichen privaten Ermittlungen in den USA und Deutschland drückte er in einem Schreiben an Max Klaar – Oberstleutnant der Bundeswehr a.D. und Vorsitzender des Verbandes deutscher Soldaten / VdS – sein Bedauern über die todbringenden Bedingungen in den US-Lagern aus, unter denen rund 750.000 Deutsche Soldaten starben, weil ihnen Nahrung und schützende Unterbringung verweigert wurde.
      War das kein Volkermord? Wo sind die Kläger ?
      Die Deutschen müssten Engel oder Heilige sein, um zu vergessen und zu vergeben, was sie an Ungerechtigkeiten und Grausamkeiten zweimal in einer Generation zu erleiden hatten, ohne daß sie ihrerseits die Alliierten herausgefordert hätten. Wären wir Amerikaner so behandelt worden, unsere Racheakte für unser Leiden würden keine Grenzen kennen.“
      Reverend Ludwig A. Fritsch, Ph. D., D. D. emer., Chicago,
      Die Vertreibung der Juden aus Spanien und Portugal liegt über 500 Jahre zurück.
      Wann wird Spanien und Portugal Wiedergutmachung leisten?

      H. Schittkowski

  8. Ja, sehr informativ der Aufsatz. Jedoch erwartete ich etwas über die Herero zu lesen. Insofern : Thema verfehlt, 5, setzen. Einzig ; über die zusammmenghanglosen Vergleichslinien wird suggeriert das die Deutschen damals einen Völkermord betrieben hätten. Der Geschichtskundige weiß das dem nicht so war. Insofern leistet der Artikel der angeschimmelten Kriegspropaganda der blue-Books Schützenhilfe.

  9. die schon immer hier sind am

    Na hoffentlich verlangen die Italiener nicht auch noch Endschädigung weil Arminius die Legionen von Varus vernichtet hat dafür müssten wir ja heute auch noch im Schuldkult versinken und unsere Enkel dafür bezahlen.

    • Um Gottes Willen nicht so laut ! Wenn die Italiener das mitkriegen, hängen sie sich auch an den deutschen Topf ! An der Klimaerwärmung ist der Deutsche auch schuld. Wann verklagen uns Grönland und das Packeis ?

  10. Deutschland wird ja jetzt richtig "schön" rangenommen:
    VW, die Deutsche Bank, Aufnahme von Millionen muslimischer Migranten (bekommen hier mehr als Migranten in anderen Aufnahmeländern), Wiedergutmachungsforderungen aus dem 2. Weltkrieg, Nichtaufhebung des Feindstaat-Status für Deutschland … und nun die Hereros in NEW YORK

    Dann müssten die vielen Indianer tatsächlich auch Forderungen stellen, an die US-Regierung; keine Sonderrechte und Ausnahmesituationen für die USA!

  11. Die Nachfahren der Römer bekommen auch noch Witwen-, und Waisenrenten und zudem Geld und Gold, das ihnen einst von den ollen Germanen im Teutoburger Wald abgeknüpft wurde. Das könnte Italien retten und den Euro noch eine Weile als Not-Währung erhalten. Ca. 42 Millionen Deutsche Arbeitnehmer, von denen viele nicht einmal Steuern zahlen können selbst wenn sie es wollten, halten den halben Globus am Scheißen. Wen beunruhigt da noch eine Klage von irgendwelchen Schmarotzer-Nachfahren aus dem Busch? Die versuchen auf dem Klageweg auch nur das einzusacken, was den parasitären Politikern, verkommenen Asylkrisen-Gewinnern, arbeitsscheuen Sozialbetrügern und dreckigen Ausbeuter-Lobbyisten im Selbstbedienungsladen BRD von den entmündigten Steuerzahlern ohne Widerspruch in die verstunkenen Ärsche geschoben wird. Warum soll der deutsche Steuermichel also nicht auch noch als Arbeitssklave der Herero-Nachfahren herhalten? Schließlich ist, neben der Vollversorgung bereits Zugereister, auch das länderübergreifende Alimentieren des Deutschen moralische und humanitäre Pflicht. Oder soll der halbe Erdball verrecken, wenn unser Volk die Schaufeln aus den Händen legt? Der Deutsche braucht für seinen Leistungswillen keine Gewalt erfahren, er ist Berufssklave.

  12. Hätte es den Kolonialismus nicht gegeben, gäbe es in Afrika keine Eisenbahnen, in Schwarzafrika kein Rad, keine Einteilung in Staaten…
    …und in Europa keine Schwarzen.

    • Florian Geyer am

      Die Einteilung in Staaten war der erste und größte Fehler der Dekolinisation.
      Schaffung willkürlicher Rassen- und Völkerbreis, die nicht lebensfähig sind.
      Oder vielleicht war es ja auch Vorsatz und kein Fehler.

  13. Es gibt kein Land, dass sich seiner Verantwortung so stellte wie Deutschland. Neben den USA denke ich da auch an Japan, dass von 1937 bis 1945 zwanzig Millionen chinesische Zivilisten ermordete. Oft durch Bajonettstiche und Handkantenschläge ins Genick um Munition zu sparen. Bis heute gab es von Japan keine Entschuldigung dafür oder gar eine finanzielle Entschädigung. Man könnte diese "offenen Rechnungen" ewig gegenseitig vorrechnen. Ob es nun die Türken sind, die das oströmische Reich zerstörten und Konstantinopel zu ihrer Hauptstadt machten. Oder die Araber, die vor 1.400 Jahren Ägypten eroberten und die christliche Bevölkerung ermordete, versklavte und vertrieb. Kaum einer weiß, dass der arabische Sklavenhandel mit schwarzen Afrikanern und Europäern viel intensiver und länger betrieben wurde als der europäische und amerikanische Sklavenhandel.

  14. Volker Spielmann am

    Zwischen den VSA und uns dürfte es zukünftig zugehen wie zwischen Athen und Sparta

    „Ihr sagt selbst, daß ein Mensch, der einen anderen tötet, getötet werden muß. Seht, wie zahlreich der rote Mann war, bevor ihr kamt, und seht, wie viele rote Menschen ihr getötet habt. So dürft ihr nach eurem eigenen Gesetz heute nicht hier stehen, sondern müsstet alle tot sein, wenn euer Gesetz wahrhaftig wäre!“ Sagte der Apachenhäuptling Geronimo einst zu den nordamerikanischen Wilden und so fragt es sich dann doch, warum etwa der Timotheus Schneider seine Blutlande in der fernen Ukraine suchen muß, wo er doch mit dem Indianerschlächter Andrew Jackson das Gute bei sich zuhause finden kann. Man merkt es: Gelingt es uns Deutschen nun (gerne auch mit Hilfe Rußlands) die VS-Fremdherrschaft abzuschütteln, so wird es fortan zwischen den VSA und uns zugehen wie zwischen Sparta und Athen. Am Vorabend des Peloponnesischen Krieges verlangten die Spartaner nämlich von den Athenern den kylonischen Frevel zu sühnen, woraufhin diese die Spartaner aufforderten, den Frevel am Tänaros zu sühnen.

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

  15. Ich dachte das die Sippenhaft aus dem dritten Reich nicht mehr gibt? In China ist ein Sack Reis umgefallen 😉

  16. Korrekturleser 1 am

    Soll nun der Voelkermord an den Herero mit dem Völkermord an den Indianern verrechnet werden? Praktikabel mag die Argumentation ja sein, sonst wären wir bald bei Römern und Germanen. Aber ihr fehlt der moralische Anspruch. Und wer so argumentiert, hat keinen Anlass mehr, sich überhaupt über irgend eine geschichtliche Entwicklung bzw. Ungerechtigkeit aufzuregen.

    Es wäre wohl besser gewesen, den Herero "Wiedergutmachung" zu leisten, die ja sowieso eher symbolischen Charakter gehabt hätte. Das wussten und akzeptierten auch die Herero – bisher. Es wäre besser gewesen als Abermillionen in das korrupte ukrainische Regime zu pumpen oder sinnlose Auslandseinsätze der Bundeswehr zu finanzieren, halt all das, was Merkel unter Westwerten versteht. Meine Werte sind dasnicht. Es wäre billiger gewesen und es waere ein Fingerzeig an die anderen Kolonialverbrecher gewesen.

    Die Argumentation des Artikels könnte halt wirklich aus dem Bundeskanzleramt kommen, wo man über genug Steuerknete verfügt, diese aber lieber maroden Banken und anderen unerfreulichen Erscheinungen in den Hintern schiebt. Ich habe fertig.

  17. Andy Poppenberg am

    Hier gehts ja auch um die Gegenwart, in der man den allgemeinen Kollektivschuldkomplex immer wieder füttern muß, damit die Deutschen bloß nicht auf die Idee kommen, eigene Interessen zu formulieren. Dieselbe Absicht stand hinter der Armenienresolution des Bundestages, uns wieder mal eine historische Schuld ins schlechte Gewissen zu schieben. Ist bei der Negativauslese dort in die Hose und nach hinten los gegangen und das ist auch jetzt zu erwarten.

    • Bin kein Freund von Erdogan aber die türkische Reaktion darauf war logisch, korrekt und gesund! (Armenienresolution)

  18. Etwas zur Geschichte dazu!!! (m. E. sehr gutes Video):
    Jan von Flocken: Der Hereroaufstand 1904 – Völkermord oder Kriegspropaganda?
    https://www.youtube.com/watch?v=gJFPA2AxIuM

    • Wie es Jan von Flocken in dem Video so schön sagt: "Die Deutschen lassen sich einen Völkermord durch keine Argumente nehmen."

  19. Jürg Rückert am

    Meines Wissens hat die BRD über all die Jahre "Wiedergutmachung" an Namibia geleistet, wobei dieser Begriff immer vermieden wurde.
    Die Stämme Namibias sind nun von einem erneuten, schleichenden Genozid bedroht durch die einsickernden und sie verdrängenden Angolanern. Das gleiche geschieht durch die nomadisierenden Fulbe im Norden Nigerias. Es interessiert keinen.
    Wirtschaftlich starke aber politisch schwache Staaten sind die besondere Zielgruppe für Prozesse solcher Art.
    Dass die USA sich hier zum Kakerlak der Welt aufgeschwungen haben wäre ein eigenes Thema.

    Nachtrag: Das Reich des Inka hatte etwa 15 Millionen Einwohner. 15 Jahre nach Pizarros Wirkungsbeginn lebten noch 800 000

    • schittkowski am

      Kein ehemaliger Kolonialstaat kommt auf die Idee, GB, Niederlande, Belgien, Spanien. Frankreich , Portugal, Türkei etc, diese Länder zu verklagen. Weil sie wissen die Klage ist zwecklos. Diese Staaten, haben ihre Souveränität und haben Politiker die zu ihr Volk stehen.
      Mehrere deutsche Politiker, Journalisten, selbst Barak Obama sagt: “Deutschland ist ein besetztes Land und wird es auch bleiben” (bis 2099)Die deutsche Regierung ist nur eine Marionettenregierung der USA und das deutsche Volk hat weder eine innen- noch außenpolitische Souveränität. Das erkennt man an der Tatsache:Das Angela Merkel
      keinerlei Konsequenzen aufgrund der NSA-Abhöraffäre gezogen hat..
      Jedes andere Land hätte alle US-Diplomaten sofort ausgewiesen und zur Persona
      non grata erklärt. Wenn Deutschland ein souveräner Staat wäre, würde man nicht in den USA klagen sondern in Deutschland. Aus dem „Volk der Dichter und Denker “ ist ein „Volk von Idioten“ geworden Eine Obrigkeitshörige Sekte die von schizophrenen Politikern regiert werden. Politische Dummheit kann man lernen, man braucht nur deutsche Schulen
      zu besuchen.Es sind mehr als 110 Jahre vergangen. In der Zwischenzeit kommen doch fast alle Asylanten aus Afrika um an die große Geldverteilung teilzunehmen. Aber Politiker, haben auch das Recht auf Turboverblödung, das gehört zu einer freien Persönlichkeitsentfaltung eines jeden Politikers.
      Dazu folgendes:
      Major Merrit Drucker, pensionierter Offizier der US-Army, hat sich bei Angehörigen der deutschen Armee für das Massensterben deutscher Kriegsgefangener in US-Lagern nach dem Zweiten Weltkrieg entschuldigt. Nach umfangreichen privaten Ermittlungen in den USA und Deutschland drückte er in einem Schreiben an Max Klaar – Oberstleutnant der Bundeswehr a.D. und Vorsitzender des Verbandes deutscher Soldaten / VdS – sein Bedauern über die todbringenden Bedingungen in den US-Lagern aus, unter denen rund 750.000 Deutsche Soldaten starben, weil ihnen Nahrung und schützende Unterbringung verweigert wurde.
      War das kein Volkermord? Wo sind die Kläger ?
      Die Deutschen müssten Engel oder Heilige sein, um zu vergessen und zu vergeben, was sie an Ungerechtigkeiten und Grausamkeiten zweimal in einer Generation zu erleiden hatten, ohne daß sie ihrerseits die Alliierten herausgefordert hätten. Wären wir Amerikaner so behandelt worden, unsere Racheakte für unser Leiden würden keine Grenzen kennen.“
      Reverend Ludwig A. Fritsch, Ph. D., D. D. emer., Chicago,
      Die Vertreibung der Juden aus Spanien und Portugal liegt über 500 Jahre zurück.
      Wann wird Spanien und Portugal Wiedergutmachung leisten?

      H. Schittkowski

Bitte beachten Sie unsere Kommentarregeln.

↑ Nach Oben

Empfehlen Sie diesen Artikel