Von den zwölf Raunächten hat der eine oder andere sicher schon mal was gehört. Die Sperrnächte dagegen dürften weitestgehend unbekannter sein. Während die Raunächte/Weihenächte, die am 21. Dezember beginnen und am 3. Januar des darauffolgenden Jahres enden, das kommende Jahr symbolisieren – wobei jeder Tag einen Monat darstellt – stellen Sperrnächte ein Rückblick auf das vergangene dar. Mit diesen wird das alte Jahr endgültig abgeschlossen und abgesperrt.

    Sie beginnen am achten Dezember – 13 Tage vor der Wintersonnenwende – und enden am 20. Dezember. Dass sie am achten Dezember beginnen, hat auch seinen Grund. Denn dort soll die Erde einen ersten Impuls der Sonne erhalten, heißt es in der keltischen Mythologie. Ab diesen Zeitpunkt wird ihr nach 13 Tagen ein neues Leben geschenkt. Die alten Kelten glaubten, dass die Erdgöttin Anu ab diesem bestimmten Tag einen Lebenskeim empfängt. Nach der christianisierten Weisheit wurde neun Monate später aus eben diesem Keim die Jungmutter Maria geboren. Doch nach dem Urglaube wird die Neugeburt der Sonne, nämlich die bereits erwähnte Wintersonnenwende gefeiert.

    Sicherlich drängt sich die Frage auf, weshalb diese Zeitperiode als Sperrnächte bezeichnet wird. Dies liegt daran, dass im bäuerlichen Volksglauben ab dieser Spanne auch alle Arbeiten weggesperrt wurden. Alle Geräte, wie Pflug und Forken wurden gereinigt und in den Scheunen verschlossen. Alle Räder müssen bis zur Neugeburt der Sonne stillstehen. Selbst die Nornen, die in der germanischen Mythologie das Schicksal spinnen, halten ihr Spinnrad an und bringen es vor Beginn der Raunächte unter Verschluss. Denn sobald Allvater Wotan gemeinsam mit seiner Gemahlin Frigg – im süddeutschen Raum auch als Percht bezeichnet – das Totenheer zur Wilden Jagd ausreitet, durfte keine Arbeit liegen geblieben sein.

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    34 Kommentare

    1. Peter Nikolaus Lorenz an

      Vielleicht wäre es nützlich, sich mit Religionen überhaupt zu befassen. Interessant wäre die Frage, was die Weisheitslehren der Germanen mit denen des Christus zu tun hat!!! Verwechsele niemand das Reden von gewissen Kirchenfürsten mit dem, was der Christus lehrte und lebte.
      Es waren Germanen, die sehr viel Ähnlichkeit mit den Lehren des Christus Jesus hatten.
      Es waren irische Druiden, die den Christus schon erwarteten, erkannten und die Lehre lebten, bevor noch römischen Menschen kamen und missionierten.
      Die Irisch-schottischen Menschen lebten ein sogenanntes Johannes-Christentum, ein Geist-Christentum, das bei dem kommenden Römern nicht beliebt war.
      Wahrheit, Liebe, Freiheit: das ist die Lehre … deshalb fand die reine Lehre des Christus in deutschen Landen so viel Aufnahme …
      Ein Bonifatius hat ein germanisches Heiligtum geschändet und mußte deshalb sein Leben lassen. Bonifatius ist nicht der Apostel der Deutschen. Er handelte in eigennützigem Interesse, einem dunklen Geiste folgend.
      Es gäbe viel zu sagen, sinnvolles zu berichten.
      Wer von Germanen spricht, sollte wissen um die Geistigkeit der Germanen und wohin sie geführt werden sollen und wollen.
      Wahrheit, Liebe, Freiheit! Hört dieses Wort, nehmt es auf, schreibt es auf Eure Fahnen und lebt danach!!! Dann wird der Sieg unser sein.

    2. Lila Luxemburg an

      And now … something competely different: Bei euren Models – so auch dem obigen – geht mir immer, im wahrsten Sinne des Wortes, das Herz auf (nein, ich meinte wirklich ‘das HERZ’ und nicht ‘die Hose’!) … und ich merke dann immer bewußt wie verekelkrampft ich schon von diesen ganzen halbschwatten, vollschwatten, bräunlichen und gelben Models bin, die mir aus jedem Discounterprospekt heraus in die Seele gedrückt werden sollen … als ‘normal’ und ‘endlich-den-Verschissmus-überwunden’-Ideologie. Brrrr …

      Und dann dagegen sowas wie das wessen man oben im Bilde ansichtig werden darf … da spüre ich sozusagen die Ent-Spannung und das sich-wohl-Befinden in jeder Faser körperlich…. – danke!!

    3. Danke Compact.

      Dass die Rauhnächte/Weihnächte weit älter sind, als das Christentum und nur von der alten Römerin okkupiert wurden, wie auch die Kraftorte der Kelten und Germanen zerstört und bewusst mit christlichen Sakralbauten überzogen wurden, war mir bekannt.

      Dass aber auch die Adventszeit ein müder Abklatsch der Sperrnächte sind, war mir neu.

      BtW: Dass KK (Käväään!) sich weder zu den ursprünglichen Festen noch zu den christlich verfremdeten zur Sonnenwende bekennt, sondern die Sonnenwendfeierlichkeiten, mit nachträglich festgelegtem Geburtstag Christi, in Bezug zum Jahresende setzt, ist ihm nachzusehen. Schließlich versucht er ja auch auf allen sonstigen Gebieten, die Kultur aus seinem Denken und Handeln zu verbannen.

      Kultur- und damit basislos ist vor Allem auch orientierungslos. Ein Fahndl in dem Wind.

      • Peng! Ja,wer im Glashaus sitzt,soll nicht mit Steinen werfen. Kulturloser als ohne 1000 Jahre Christentum geht gar nicht. Solange es Deutsche gab,waren sie Christen, Kaiser Otto I. besuchte 2x am Tag die heilige Messe.Wer das über Bord werfen will,ist kein Nationalist,und ein Narr dazu,wenn er meint einer zu sein.

    4. Die Kelten, die Germanen, die Sachsen, die Hessen etc. Habe mir alle diese Stammesgeschichten stundenlang bei Tube reingezogen. Grundsteine und Fundamente zugleich, für Moral, Mut, Anstand, Sittlichkeit und Götterfürchtigkeit. Die nordischen Völker und ihre Nachkommen sind die besten, die edelsten. Momentan etwas durch eine Art Seuche infiltriert aber das wird schon wieder. Danke Compact.

        • Paul, der Echte an

          Klar, an Weihnachten gibts Schnee
          und das ist so sicher wie das Grüne Gewölbe :-)

      • Lila Luxemburg an

        Die ‘Hessen’? Die Hessen … gibt es erst seit 1946! … als US-amerikanisches Besatzungsverwaltungskonstrukt. Und mein Geborenwerden-unter-sie und Aufwachsen-unter-ihnen … hat mich gelehrt, daß es ‘die Hessen’ mit Sicherheit NICHT gibt. Es gibt nur – wie ansonsten in diesem Gesamtgebilde auch, nur brave, gehorsamste Untertanen, die gläubig alles aufnehmen, annehmen und ausführen … was ihnen ‘von oben’ (aus der sogenannten ‘Staatskanzlei’ also) verkündet wird. Ein absolutes Nicht-Volk … nach 6 Jahrzehnten unter ihnen: Fassungslosigkeit … nur noch … :cry: :cry:

        • Deutsche Beobachtungsstelle an

          @Lila:
          "Hessen … Ein absolutes Nicht-Volk … " – boah, Du machst mir Angst!!!
          Über meine Vorfahren habe ich auch hessisches Blut in mir, aber auch bayerisches und thüringisches und nun lebe ich in Preußen/Brandenburg ;-)! Mit meiner Gehorsamkeit gegenüber dem irre gewordenen und dekadenten Merkel-Regime ist es nicht weit her. Meine Vorfahren haben mir etwas Aufmüpfiges und weniger Untertäniges mitgegeben!
          Bin ich vielleicht froh, dass es hier auf diesem Forum widerständisch zugeht!!

          "Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch!"
          Aus der Patmos-Hymne 1803 Friedrich Hölderlin

    5. heidi heidegger an

      ähem, Die alten Kelten glaubten, dass ein Pfund Auerochsenfleisch ne leckere Suppe abgibt. Soki, zeter&Mordillo! (hihi) – der Sachse an sich ischd keineswegs durchchristianisiert..was wabert da im Ostäään, häh? Wotan?? -> der will das Ende, den Untergang..doch nicht s c h o n wieder, hatten wir doch schon mal..*aaaaargh*-jungleboogie!! :-)

      • Lila Luxemburg an

        "ähem, Die alten Kelten glaubten, dass ein Pfund Auerochsenfleisch ne leckere Suppe abgibt."

        Und? Stimmts etwa nicht?? Und ansonsten: Auch Shylock glaubte, daß ein Pfund Fleisch … ihm jedenfalls zustünde (ob für ‘ne leckere Suppe, entzieht sich meiner Kenntnis). Nur war es halt nicht vom Auerochsen … das Fleisch… :cry: :cry:

      • Jeder hasst die Antifa an

        Auerochsen gibt es nicht mehr,du mußt jetzt Ziegenfleisch verwenden damit du an Weihachten was zu futtern hast,hihi

      • heidi heidegger an

        zum (Thema)-Foto: Ah, welch’ postmoderne mies äh mise en scène! Die heidnische Eiche ist echt, aber die Schminke und die Fingernägel niemals! Das Gwand aus grober roter Schafswolle mit germanischer Fibel (statt Knöpfen oder Reissverschluss) ist aber supi!

        • heidi heidegger an

          Tiffi, Luxi, griaz eich! Was saget ihr zum WildKatzenFell des neuheidnischen Models (aufm Thema-Foto), häh? Ist das Waschbär? Nein, hatten wir damals noch nicht, hihi.

          *zacknweg*

    6. Fein,die guten Leute damals gönnten sich viel mehr Muße .Wir brauchen Sperrnächte vom1. Okt. bis1.März.

        • heidi heidegger an

          hehe, das hab’ ich Soki schon mal so ähnlich vorn Latz gedingst, als er von Franco und SüdSpanien bis 1975 anfing..LOL

    7. Hans-Peter Penetrant an

      Rauhnächte/Sperrnächte…..altes Nazi Gequatsche.

      COMPACT: Wir publizieren Ihren Kommentar als Dokument völliger Verblödung. Das ist keltische Mythologie. Die Göttin Anu kommt ist irisch. Ihr Linksfaschisten schenkt euren geliebten Nazis (euren Brüdern im Geiste) sämtliche Traditionen. Selbst die, auf die sie sich nicht berufen haben.

      • heidi heidegger an

        s o nicht! pfui! der Sxe muss liebevoll-brüderlich-nachsichtich&vorsichtich angefasst sein, hoh!

        • Lila Luxemburg an

          Was ist ein … Sxe? Irgendeine Zusatzbezeichnung besonderer Qualitäten an einem SUV??

        • heidi heidegger an

          Saxe/Saxonier (vgl. auch -> Saxon: Wheels of steel..superSong auf youtube)..Grüßle!

      • Kelten kommen nicht aus Irland sondern aus Deutschland.

        COMPACT: Irland bezog sich auf die Göttin Anu. Außerdem bezeichnet der Begriff der “Kelten” diverse Volksgruppen der Eisenzeit in Europa, ist keineswegs auf Deutschland beschränkt.

        • heidi heidegger an

          kann mich da unmöglich einmischen, aber das letzte GEO-Heftchen über die Kelten liess mich hier voll durchblicken (lol):

          Nun, den legendären *Wicker Man* [(starker vollst-neu-heidnischer Film von 1973 (wann sonst, häh?) mit Christopher Lee und Britt Ekland (lechz!)] hatten die am Start, und sonst wissen wir noch nicht soo viel über die Kerlchen, aber RobertPlant(LedZep) weiss da mehr, weil soweit ich weiss, ist das sein SteckenFferd..mja, war schon alles. danke.

          ps: Hannes und Heiderich bitte in den wickermän zu stecken, aber nicht zündeln bitte..nur bissi angst machen..hihi

        • heidi heidegger an

          Niemals dürft ihr schauen den Weidenmann-Film (das Remake ist natürlich eh Schrott!), denn der brave anglikanische Polizist Dings fällt fast vom Glauben ab, als Britt E. fein ein Liedchen des nachts anstimmt und wollllüstich gegen die Trennwand zum Polizistenzimmer klopft, und aufgeklärt (wie im dt. TATORT) wird da auch nix auf dieser obskuren brit. Insel, sondern gegrillt wird der Aufklärer am Ende und achach..großer Film! hi-ly recommendable! Ah, die libertinen 70er – herrlich!

        • Lila Luxemburg an

          "… aber nicht zündeln bitte..nur bissi angst machen..hihi"

          Na ja … vielleicht geht ja auch beides.

        • Tscha,liest man Compact die Leviten,verschwindet das spur-und kommentarlos. Aber Ethnologie ist vielleicht erlaubt: Die Kelten würde Ich eher in der Bronzezeit ansiedeln. In der waren sie übrigens noch,als Caesar in Britannien ergebnislos herumstiefelte. Woraus folgt,das "Bronzezeit" recht unpräzise ist,die Römer waren gleichzeitig schon in der Stahlzeit. Aus Kerneuropa wurden die Kelten von den Germanen an die Ränder vertrieben. Woraus folgt,daß die Gn einige Zähne schärfer waren. ( Scharf sind allerdings auch die vielen rothaarigen,grünäugigen,sommersproßigen Keltenweiber in Schottland,ganz mein Fall.)

      • Paul der Echte an

        Peterchen, ich geb es dir hiermit schriftlich

        "DU BIST STRUNZDOOF"

        Bewerbe Dich umgehend im sog, Kanzleramt.
        Deine Chancen sind sind =100%

      • Lila Luxemburg an

        "Wir publizieren Ihren Kommentar als Dokument völliger Verblödung."

        Ich bin leider sich … das geht ‘noch besser’… :cry:

      • Jeder hasst die Antifa an

        Der Penetrante Dümmling hat eben keine Geschichtskenntnisse sein Horizont reicht vonn33 bis 45 zu mehr langst bei dem geistigen Tiefflieger nicht.

    8. Beiträge dieser Art sind sehr gut und wichtig, mögen sie auch bei der Mehrheit der Kleingläubigen auf geringes Interesse stoßen.

      Wenn auch diese bitteren Zeiten, in denen sich das Deutsche Volk befindet, eher an Tagesaktuelles denken lassen, so lenkt die Not doch zunehmend den Blick auf Wesentlicheres und Fundamentales, und das ist für ein Volk eben auch der Kalender, der Ritus, die Religion, deren volks- und damit auch gottesbindende Kraft ganz von Neuem gewonnen werden muss und wird.

      Notwendige Voraussetzung dafür ist die Zerschlagung des dogmatischen Christentums (nicht unbedingt des Christentums generell) , wofür die völlig entseelten und entkernten Kirchen die besten Bedingungen liefern.

      • Lila Luxemburg an

        "Notwendige Voraussetzung dafür ist die Zerschlagung des dogmatischen Christentums …, wofür die völlig entseelten und entkernten Kirchen die besten Bedingungen liefern."

        Du kannst dir Handlungsappelle völlig sparen – die Zerschlagung der Kirche … übernimmt doch die Kirche seit geraumer Zeit (spätestens seit dem II. Vat. Konzil) schon selber.

      • heidi heidegger an

        *dogmatisches Christentum?* Nun, Soki sagt, der Vatikan sei maurisch (hihi) unterwandert seit Dekaden schon, und der aktuelle Papst ist der erste Jesuit jemals auf dem Stuhl *schluck*. Also es geht munter drunter und drüber und in den Freikirchen unterm Fittich der EKD sowieso, hah!