Weihnachtsfeier an Lüneburger Schule abgesagt – Warum wohl? +++ Update: Gauland kommentiert

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Jetzt müssen die Eltern der Schulkinder aktiv werden und für die Bewahrung der Tradition an ihrem Gymnasium aufstehen, sonst ist es in 30 Jahren eine Moschee.

Das Lüneburger Gymnasium Johanneum richtet in diesem Jahr erstmals keine Weihnachtsfeier während der Unterrichtszeit aus.

NDR:

Im vergangen Jahr hatte sich offenbar eine muslimische Schülerin beschwert, dass die dort gesungenen christlichen Lieder nicht mit ihrem Glauben vereinbar wären. Statt der verpflichtenden Feier während des Unterrichts gibt es nun eine freiwillige Feier am Nachmittag. Das hat die Schulleitung entscheiden (sic!). Die Vorsitzende des Schulelternrats sagte, die Verlegung auf den Nachmittag sei ein Kompromiss, mit dem sie leben könne.

Die Schulleiterin berufe sich bei der Entscheidung auf das niedersächsische Schulgesetz, was Rücksicht auf religiöse Überzeugungen und Empfindungen Andersdenkender vorschreibt. Auch im Musikunterricht würden keine religiösen Lieder gesungen, so der Leiter des Gymnasiums, laut NDR.de.

Der Imam der muslimischen Schülerin und deren Eltern dürfen auf die sich so selbstverleugnende Schulleitung stolz sein. Hier haben sie mit ihrem islamischen Eroberungskreuzzug leichtes Spiel. Nun sind die Eltern der Schulkinder gefragt. Lasst Euch das nicht bieten, oder wollt Ihr bald vor der Scharia-Polizei knien und das Kreuz am Hals verstecken?

Die Deutsche Islam-Konferenz lobt übrigens: „In Sachen Islamunterricht zählt Niedersachen bundesweit zu den Vorreitern. Das Fach informiert nicht nur über den Islam, wie dies zum Beispiel im Schulversuch „Islamkunde“ in Nordrhein-Westfalen geschieht. Der Unterricht in Niedersachsen ist bekenntnisorientiert – die Kinder werden zum Glauben erzogen.“

Update:

Der Afd-Budnestagsfraktrionsvorsitzende Alexander Gauland äußerte sich am Dienstagmorgen zu dem Vorfall:

Die Islamisierung unserer Gesellschaft zieht auch nun in deutsche Schulen ein. Dass das Lüneburger Gymnasium der Beschwerde einer muslimischen Schülerin freiwillig nachgibt und auf die diesjährige Weihnachtsfeier für alle Schüler verzichtet, stellt eine freiwillige Unterwerfung gegenüber dem Islam dar und ist unerträglich.

Wenn diese muslimische Schülerin mit christlichen Weihnachtsliedern nicht leben kann, dann soll sie sich einen Kulturkreis aussuchen, wo sie damit nicht belästigt wird und nicht alle anderen Menschen in ihrem Umfeld ihren Willen aufzwingen.

Dass der Schulrat des Lüneburger Gymnasiums in vollkommen falsch verstandener Rücksicht der Muslima auch noch recht gibt, ist traurige Selbstverleugnung und feige Ungerechtigkeit gegenüber allen anderen Kindern.

Sollten andere Schulen diesem traurigen Beispiel folgen, brauchen wir bald überhaupt nicht mehr Weihnachten zu feiern.

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Über den Autor

Jürgen Elsässer

Jürgen Elsässer, Jahrgang 1957, arbeitete seit Mitte der neunziger Jahre vorwiegend für linke Medien wie Junge Welt, Konkret, Freitag, Neues Deutschland. Nachdem dort das Meinungsklima immer restriktiver wurde, ging er unabhängige Wege. Heute ist er Chefredakteur von COMPACT-Magazin. Alle Onlineartikel des Autors

 

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