Was die Gamerwelt bewegt: Hearts of Iron 4, Jurassic World und die politische Korrektheit

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Ein Erfahrungsbericht von Julius Huth

Bereits seit frühester Kindheit begeistere ich mich für Computerspiele. Angefangen mit den ersten Tomb-Raider-Games kam ich im Laufe der Jahre hin zu Zombiehorroraction wie „Left for Dead“ und ähnlichem. Als das neue Tomb-Raider-Spiel herauskam, freute mich das ebenso wie das Erscheinen des darauf basierenden Films. Was mich als Gamer jedoch zutiefst verärgert, ist die in einigen Spielen um sich greifende politische Korrektheit.

Da wird die Geschichte umgeschrieben oder zensiert, nur damit linksliberale Weicheier nicht heulen. Das erlebt man auch im Fernsehen – zum Beispiel bei der Serie „Merlin“, in der die Ehefrau von König Arthur eine Schwarze ist. Nicht sehr glaubwürdig im vormittelalterlichen England! Aber ich erlebe es eben auch in meinen geliebten Spielen wie etwa in dem Zweite-Weltkrieg-Alternativweltspiel „Hearts of Iron“. Dort kann der Spieler sich ein Land aussuchen und sehen, welche politischen Ziele er erreicht.

Hitler ist verboten

In dessen neuester Version jedoch haben sie einiges zensiert. Besonders bei Deutschland. Das ist zwar weniger störend, sondern eher lächerlich, aber eben ärgerlich. Personen wie Hitler, Goebbels, Himmler, Göring und Hess wurden einfach ausgeblendet, obwohl fast jeder weiß, wie die aussehen. Von daher ist es blödsinnig, ihre Gesichter zu unterschlagen – zumal die von Leuten wie Stalin und Mussolini präsent bleiben. Außerdem gibt es legale Mods (Erweiterungen), bei denen man im Spiel ernsthaft die Hakenkreuzflagge und den Hitlergruß sieht. Das also ist nicht verboten – und in den Zusammenhang unlogisch. Hinzu kommt, dass die Amerikaner im Zweiten Weltkrieg ein Lied über Roosevelts Hund gesungen haben, welches ebenfalls entfernt wurde. Die Zensuren bei „Hearts of Iron“ sind nicht nur nervig und oberlehrerhaft, sie ergeben zudem noch nicht einmal einen Sinn!

Dafür haben sie bei der neuen Mod die Möglichkeit eingebaut, in Deutschland die Monarchie zu reinstallieren – ähnlich wie in der „Kaiserfront Extra“-Buchreihe. Die Möglichkeit, entweder Kaiser Wilhelm II oder Kaiser Wilhelm III einzuführen, spricht dafür, dass sich die Spielemacher von der Reihe inspirieren ließen. Ebenso die Tatsache, dass in „Hearts of Iron“-Foren über die Werke gesprochen wurde. Diese zusätzliche Möglichkeit ist immerhin ein Lichtblick, aber er tröstet nicht über die unsinnigen Kontrollen hinweg.

Die Linken und die Nazikeule

Meine Vermutung ist, dass gewisse Linke sich beschwerten, weil Hitler in dem Spiel zu sehen ist. Der Kerl ist in hunderttausenden Büchern, Filmen, Zeitschriften und sonstwo zu sehen. Aber im Spiel soll sein Gesicht geschwärzt werden. Das ist lächerlich! Vermutlich hat man den Spielemachern mit der Nazi-Keule gedroht, die völlig unangebracht ist, weil man erstens die Möglichkeit hat, Hitler zu stürzen, was aber immer auf Bürgerkrieg hinausläuft. Und zweitens kann man, wenn man Hitler nicht zu Fall bringt, den Diktator steuern und so einfach die Entscheidung treffen, gewisse Dinge nicht zu tun.

Daher empfinde ich solche kindischen, offensichtlich staatlichen Überwachungsmechanismen als überflüssig. Wahrscheinlich sind sie auf dem Mist von Multikulti-Ideologen gewachsen, die nur allzu gerne in einer kunterbunten Traumwelt leben. Dass das Zusammenleben in einer multikulturellen Gesellschaft nicht funktioniert, erlebe ich jeden Tag. Zur Zeit befinde ich mich auf Wohnungssuche, und Merkels Asylflut hat die Wohnungsnot noch um ein Vielfaches verschärft!

Asyl.-Unsere-Toten-

Warum können gewisse Gutmenschen nicht akzeptieren, dass manche Gruppen einfach nicht miteinander auskommen, nicht miteinander kompatibel sind und besser in ihren eigenen Ländern aufgehoben wären?

Im Prinzip ist das wie in dem neuen Jurassic-World-Spiel: Da kann der Parkbesitzer auch nicht jeden Dinosaurier zu jedem anderen ins Gehege stecken! Manche Dinoarten kommen miteinander aus, andere nun mal nicht. Der T-Rex etwa ist ein mürrischer Einzelgänger und bevorzugt ein eigenes Gehege. Die Raptoren wiederum können nur mit ihrer Art im selben Umfeld leben. Verschiedene Pflanzenfresserarten kommen gut miteinander aus, sofern von jedem Exemplar mehrere in dem Großgehege sind. Dasselbe kann man in der Realität beobachten, im Streichelzoo, wo sich Mehrschweinchen und Kaninchen das selbe Revier teilen: Von beiden Arten sind mehrere vorhanden, und sie leben reibungslos miteinander.

Das neue COMPACT-Magazin zeigt den Menschen, wie wichtig unsere Heimat ist.

Seit 2015 jedoch fühlt es sich an, als hätte Frau Merkel in unser halbwegs gut funktionierendes Meerschweinchen- und Kaninchengehege eine Vielzahl von Raptoren hineingelassen…

Über den Autor

Iris N. Masson

6 Kommentare

  1. Das Bild erinnert mich daran, wie ich meine ersten Ego-Shooter für die Zuse Z4 geschrieben hatte. Die waren noch in 2D, weil die Relais sonst zu überhitzen drohten. Ich sagte damals immer "Konrad lass uns auf Quantenrechner umsteigen, das ist die Zukunft", aber Konrad blieb stur in der Beziehung und arbeitete an seiner bedingten Sprunganweisung auf Röhrenbasis weiter. Dann kam der Krieg dazwischen und die Z4 wurde in die Schweiz entführt. Zurück in Hamburg bin sofort auf Biomaterialien umgestiegen und hab die bis dahin vorherrschenden MINIMAX-Verfahren durch die ALPHA-BETA-Suche ersetzt, was meinem Startup, der Himmelsnetz AG, endgültig zur Marktführerschaft im KI-Segment verhalf. Der Rest ist Firmengeschichte.

  2. Zum Glück waren in meiner Jugend Conputer noch so groß wie 12 Kühl-Gefrierkombinationen und konnten sich nur große Firmen für die Gehaltsabrechnung leisten! Folglich sind mit nur Brettspiele bekannt und gegen einen Computer zu spielen empfinde ich als blöde Zeitverschwendung; denn da fehlt die Kommunikation mit dem Mitspieler. Schon Schachkomputer waren langweilig.
    Was mir aber schon etwas früher unangenehm auffiel: Auch Brettspiele wurden politisch korrekt manipuliert!
    Als das Risikospiel abgenudelt war gab es nur noch welche in denen es nicht mehr hieß: Erobern sie .., sondern: Befreien Sie … ! Da haben wir keines gekauft und es nicht mehr gespielt!
    Ein weiterer Schuß übers Ziel hinaus: Die ältesten Borden in Brettchenwebart aus der Bronzezeit! hatten als Muster Swastika (Das Hakenkreuz, seitenrichtig). Auch im Altertum und Frühmittelalter war das häufig.
    Reenactoren in D. lassen aber vorsichtshalber die Finger davon … Das war 1000 – 3000 Jahre früher!!!

  3. heidi heidegger am

    zutrauliche heidis und GABIs teilen sich auch relativ friedlich ein gemeinsames habitat. Belgien (GABI) undoder Bulgarien (moi!) / matjes und leberkäsweckle: (fast) alles geht. aber eben nur fast. und dieses *fast* ist der kern der sache: ich bin ja wirlich nicht tolerant, aber was das mrkl und die ihr anhängigen staatsmedien treiben, geht zu weit. also die zooleitung (mrkl) macht das gehege ungemütlich und das macht die heidi ungemütlich (im gebaren, quasi). so!

  4. "in einer kunterbunten Traumwelt leben" ist das richtige Stichwort:

    Während die Gamer immer mehr in ihre Virtual-Reality – Traumwelten abtauchen, können in der realen Welt die globalistischen Eliten ungestört ihre faschistische Weltordnung vorantreiben.
    Wie formulierte es der Prophet Johannes von Jerusalem in seinen Vorhersagen für das beginnende 3. Jahrtausend so treffend:
    "Wenn das Millenium einsetzt,
    das auf das Millenium folgt:
    Wird der Mensch sich Trugbilder schaffen.
    Körperlose Wesen werden entstehen,
    welche Augen, Ohren, Nase und Hände täuschen.
    Der Mensch wird berühren,
    was in Wahrheit niemand berühren kann.

    In trügerischen Labyrinthen
    wird sich der Mensch verirren.
    ..
    Und die bösartigen Gaukler,
    welche die Trugbilder erschaffen,
    werden ihr Gaukelspiel und ihren Betrug
    mit den irregeleiteten Menschen treiben.
    Zu speichelleckenden Kötern
    werden so die Menschen in großer Zahl."
    (Quelle: Manfred Böckl, "Die berühmtesten Propheten Europas …")

    • Jim Becker am

      Nun aber ich finde, dieser Gamer hat einen ziemlich guten Blick für die Realität und klar erkannt, wo in unserem Land der Schuh drückt.

  5. Schöner, aber naiver Beitrag.
    Die staatlichen Überwachungsmechanismen, die kindisch erscheinen, sind keinesfalls überflüssig.
    Die linken Globalisten vertrauen nicht auf die Selbstzensur einfältiger Schreiber und Spieler.
    Sie wissen, dass die Verwerfungen durch ihr "historisches Experiment", eben dieses Experiment
    gefährden. Die Massen müssen also geführt, ideologisch aufbereitet und überwacht werden, damit sie
    die Verwerfungen artig hinnehmen und die neuen alten Götter anbeten.
    Wer genau hinsieht erkennt, dass nicht nur die PC-Spiele, sondern Fernseh- und Kinofilme, viele Dokus,
    die Nachrichten, Unterhaltungssendungen, Werbung, Science Fiction und vor allem Sendungen für
    Kinder und Pubertierende inzwischen ideologisch linksgrün, also globalistisch aufbereitet sind.

    Die totale Beeinflussung und Überwachung ist Weg und Ziel der angestrebten Weltregierung, in der
    sich die Multikulti-Ideologen einen sicheren, geschlechtsneutralen Sesselfurzerposten erhoffen.

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