Warum Orban abräumte: Nein zur Islamisierung – ja zum eigenen Volk!

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Der gerade wieder im Amt bestätigte Premierminister Ungarns, Viktor Orban, ist das Gegenmodell zur kalten Kanzlerin Angela Merkel. Offensiv stellt er sich gegen Masseneinwanderung, Kulturrelativismus und Volksaustausch. Das schmeckt vor allem den Globalisten der EU und der Soros-Stiftung gar nicht. Brisant: Die AfD hat gerade eine Kleine Anfrage abgeschickt, die klären soll, wie sehr die Bundesregierung mit dem Milliardär unter einer Decke steckt…

Was Orban als Politiker ausmacht und wo die Erklärung für seine hohen Zustimmungswerte zu finden ist, lässt sich leicht anhand einiger Schlüsselzitate zeigen. In seiner Rede zur Lage der Nation am 19. Februar 2018 warnte er vor den Folgen ungezügelter Einwanderung und erklärte:

„Man will uns unser Land nehmen. Migranten werden europäische Großstädte besetzen.“

Schaut man sich in diesen Tagen die Innenstädte von Paris, London, Berlin oder Brüssel an, muss man den Eindruck haben, dass die Besetzung bereits in vollem Gange ist. Dabei wird meist völlig außer Acht gelassen, dass die Migrationswellen, die über Europa fegen, noch um einiges drastischer ausgefallen wären, wenn Orban nicht beherzt und in unser aller Interesse gehandelt hätte. Einzig der AfD-Außenpolitiker Petr Bystron erkannte in seiner gestrigen Presseerklärung zu Orbans Wahlsieg diese Tatsache an und machte deutlich:

„Die Schließung der Balkanroute und der Bau eines festen Grenzzauns durch Orbans Regierung hat Europa gerettet.“

Anfang des Jahres 2016 war diese Schließung der Grenzen durch Orban vorgenommen worden. Die Zahl der in Deutschland und Europa ankommenden Migranten hatte sich danach schlagartig verringert. Und: Auch die Menschenschleuser hatten es plötzlich schwer, ihre „Fracht“ zu löschen. Statt dem Premier für sein Eingreifen zu danken, hagelte es jedoch Kritik, besonders aus den Reihen der Gutmenschen-Kamarilla der EU. Immer wieder wurde Orban böswillig als Populist und sogar als „Diktator“ (Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn) bezeichnet. AfD-Politiker Petr Bystron dagegen hegt große Sympathien für den „bad Boy“ Orban. In seiner Presseerklärung heißt es:

„Orban ist der beste Populist, den Europa sich wünschen kann. Sein Widerstand gegen den EU-Zentralismus ist heute wichtiger denn je.“

Was begriffen werden muss: Orban ist nicht die Ursache des Problems, sondern nur der Überbringer schlechter Nachrichten – und ein einsamer Rufer im Walde. Von den einen als Bösewicht und Hetzer verunglimpft, von den anderen aber als Stimme der Vernunft verehrt, sagt er in einem Interview mit der tschechischen Zeitung Lidove noviny (zitiert nach Handelsblatt):

„Selbst den einfachsten Menschen war klar, dass die Menschenmassen ohne Kontrolle in das Leben der Ungarn einmarschieren würden. Merkel fehlte dafür der gesunde Menschenverstand.“

Das besondere an Orban: Er beschreibt nicht nur die erkennbaren Probleme, er benennt auch Verantwortliche. Im Zuge der von Orban unterstützten Kampagne „Stop Soros“ in Ungarn – gegen den ungarisch-amerikanischen Milliardär George Soros – hat Orban kürzlich erklärt:

„Soros hat vor, Europa mit Flüchtlingen zu überschwemmen. Sein Ziel ist es, den Kontinent seiner christlichen und nationalen Identität zu berauben.“

Am deutlichsten wurde der ungarische Premier bislang wohl im März 2017, als er in seiner Rede zum Abschluss des Treffens der Europäischen Volkspartei (EVP) auf Malta die Einwanderung auch mit Gewalt und Terror in direkten Zusammenhang brachte – ein Verquickung, die bei unseren „Hat nichts mit nichts zu tun“-Politikern gescheut wird wie der Teufel das Weihwasser. Orban erklärte:

„Die EU befindet sich in einer Migrations-Krise, einer Sicherheits-Krise und in einer Terror-Krise.“

Warum Orban eine so restriktive Einwanderungspolitik verfolgt und weiter verfolgen wird, hat der Chef seiner Heimatschutzbehörde, Dr. Gyorgy Bakondi, kürzlich öffentlich zusammengefasst:

„Trotz aller gegenteiligen Berichte hat sich die innere Sicherheitslage praktisch überall in Europa verschlechtert. Der Unterschied zwischen dem Zustand von Einwanderungs- und Nicht-Einwanderungsländern ist dabei offensichtlich.“

Weiter erklärte er:

„Jedes Merkmal von Einwanderungsländern kann in Westeuropa besichtigt werden: Terroranschläge, mehr Angriffe auf Frauen und mehr Gesetzesverstöße.“

Bakondi kritisiert, dass die Menschen in Europa bislang keine Möglichkeit erhielten, über die Einwanderung abzustimmen. In Ungarn dagegen sei dies der Fall, da dort die Zustimmung für Orban, wie auch AfD-Politiker Bystron erklärte, nicht trotz sondern gerade „wegen seiner betont restriktiven Einwanderungspolitik“ enorm hoch sei. Dass sich in der gesamten EU nicht einmal die vom Namen her „christlichen“ Parteien dazu durchringen können, Orban zumindest ein Mindestmaß an Sympathie entgegenzubringen, ist für Bystron kaum mehr verwunderlich. Der außenpolitische Sprecher der AfD erklärte dazu:

„Orban ist der einzige Politiker weit und breit, der die Erhaltung der christlichen Kultur und die Invasion von Muslimen thematisiert.“

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Soros hat nichts zu lachen

Auch die kraftvolle Opposition gegen die Einflussnahme eines Herrn George Soros – seines Zeichens Multimilliardär, Ober-Globalist und Unruhestifter – hat Orban nicht nur Zuhause, sondern unter Patrioten und Konservativen weltweit Anerkennung beigebracht. Soros jüngster Streich: Kurz vor der Wahl wurde ein Papier der Europäischen Union öffentlich gemacht, das als „Soros report“ bezeichnet wird und deutlich machen soll, dass die EU im Begriff ist, die Dublin-Verordnung zur Einreise und Verteilung von Asylbewerbern so zu verändern, dass Ungarn zur Aufnahme gezwungen werden würde.

Über 220 Mitglieder des europäischen Parlaments werden nach einem weiteren Bericht von Soros als „vertrauenswürdige Verbündete“ in diesem Vorhaben bezeichnet. Ziel des EU-Diktats soll auch sein, eine Handhabe zu entwickeln, um Ungarn bei weiterer Missachtung der Vorgaben aus Brüssel bestrafen zu können. So könnten etwa Zahlungen der EU an Ungarn gestoppt oder bereits gezahlte Beträge zurückgefordert werden, heißt es.

Erst vor wenigen Tagen knallte die Alternative für Deutschland der Bundesregierung eine Kleine Anfrage auf den Tisch, die klären soll, welchen Einfluss George Soros und seine Gewährsmänner auf das Auswärtige Amt haben.  (hier im Volltext nachzulesen) Verdacht erregt hatte ein Mann namens Balázs Dénes, Chef der Berliner Lobbygruppe Civil Liberties Union. Diese Organisation wird nach Medienberichten von der Soros-Stiftung finanziert. Dénes erklärte, wie seine Gruppe versuchen werde, durch Einflussnahme auf die deutsche Außenpolitik ungarische Gesetzesvorhaben im Sinne des Milliardärs Soros zu beeinflussen:

„Wir sind sehr stark. Ich treffe mich diese Woche mit einem Think Tank, einer Lobbygruppe, die Einfluss auf die deutsche Regierung und das deutsche Außenministerium hat. Und ich bringe ihnen Ausfertigungen des Gesetzes (Anm. gegen Soros-Nichtregierungsorganisationen in Ungarn) mit, die aus dem ungarischen übersetzt wurden und erkläre ihnen, was sie dagegen machen können.“

Die AfD will nun genau wissen, was hier dahinter steckt und welchen „Einfluss“ diese Soros-Lobbyisten tatsächlich auf das von Heiko Maas geführte Außenministerium haben. Die Beantwortung der kleinen Anfrage dürfte also spannend werden. In jedem Fall wünscht auch die COMPACT-Redaktion dem ungarischen Premiers für die kommende Amtszeit alles Gute und wünscht sich, dass die Alternative für Deutschland die ein oder andere Lehre aus dem Erfolg des „Populisten“ Orban ziehen wird. Nur Mut!

Lachnummer SPD - COMPACT-Magazin April 2018

Lachnummer SPD. Von der Volkspartei zur Kasperbude
COMPACT-Magazin April 2018

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Katja Wolters ist bekennende Lipstick-Feministin, selbstbewusst und betont weiblich zugleich. Die zweifache Mutter und freie Journalistin lebte lange in England. Die Abwesenheit schärfte ihren Blick auf die Heimat. Denkverbote kennt sie nicht, Probleme nennt sie sofort beim Namen. Dafür lieben wir sie.

 

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