Wahnsinn: Grüner plant Antirechts-Demo nach Massenvergewaltigung in Freiburg

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So sicher wie das Amen in der Kirche: Kaum ist bekannt, dass eine Demonstration gegen die unfassbar brutale Massenvergewaltigung einer 18-jährigen Freiburgerin durch bis zu 17 perverse Merkelgäste ausgerufen ist (COMPACT berichtete), findet sich die erste Dumpfbacke, die eine Gegendemo veranstaltet: natürlich eine grüne… Und die richtet sich, wie kann es anders sein, gegen „rechts“ – und gegen die AfD.

Sebastian Müller, Die Grünen, ruft zur Gegendemo in Freiburg auf | Foto: Screenshot Facebook

„Mein Entsetzen ist keine Rechtfertigung für euren Hass“, titelt Freiburgs ehemaliger Stadtrat Sebastian Müller (Die Grünen) auf Facebook. Dafür kommt immenser Gegenwind – und er nicht mehr mit dem Löschen ihm nicht genehmer Äußerungen wie folgenden hinterher: „Wie kann ein einzelner Mensch nur so dermaßen verblendet sein: Kein Wort des Bedauerns für das Opfer, kein Wort des Zorns gegen die Täter, aber ein Aufruf zu einer Demo gegen Rechts.“ Und: „Als ob Rechte die Täter gewesen wären, und nicht die ,Gäste‘, die auf unsere Gesetze pfeifen!“, trifft ein Kommentator den Nagel auf den Kopf.

„Eine junge Frau wird von über einem Dutzend Täter bestialisch vergewaltigt. Und Ihre Reaktion ist eine ,Demo gegen Rechts‘? Wie wäre es mit einer ,Demo gegen sexuelle Gewalt‘ und zwar ohne dass Sie die Opfer für ihren ,Kampf gegen Rechts‘ instrumentalisieren?“ In Indien gebe es nach den dortigen Vergewaltigungen regelmäßig wütende Demos von Frauen, doch niemand komme auf die Idee, sie als „rechts“ zu beschimpfen und ihnen Rassismus zu unterstellen, schreibt eine Frau. „Aber hier ist das offenbar völlig normal. Sobald jemand gegen diese Gewalt gegen Frauen demonstriert, wird derjenige in die rechte Ecke geschoben, nur weil die Täter Asylbewerber/Migranten sind.“

„Menschliche DNA können die Mitglieder der verbrecherischen Merkel-Mafia kaum haben“ 

Ein anderer empfindet Müllers Aktion als „krank. Man kann nur noch den Kopf schütteln … Solch ein menschenfeindlicher Merkelfaschist. Menschliche DNA können diese Mitglieder der verbrecherischen Merkelmafia kaum haben“. Und es wird gefolgert: „Herr Müller, würden Sie das veranstalten, wenn es Ihre Tochter gewesen wäre?“ Ein weiterer Schreiber glaubte, es handele sich bei seiner Aktion um „einen schlechten Scherz. Doch es ist Realsatire“. Und politische Profilierung seinerseits „auf Kosten des Opfers, deren Angehöriger und auf Kosten zukünftiger Opfer“.

Nach der Gruppenvergewaltigung so etwas zu posten, gehöre „strafrechtlich verfolgt“. Dies sei ein Zeichen dafür, wie sehr sich seine Partei und Menschen wie er bereits vom normalen Bürger entfernt hätten: „Ihnen kommt als ,Volksvertreter‘ nicht mal ansatzweise in den Sinn, die mit der seit 2015 herrschenden Migrantenflut einhergehenden Probleme objektiv zu betrachten. An der geänderten Sicherheitslage in diesem Land und den damit verbundenen Ängsten unter der Bevölkerung gibt es auch nichts wegzudiskutieren beziehungsweise wegzudemonstrieren – und schon gar nicht angesichts solcher unfassbaren Gräueltaten – gegen ,rechts‘.“

„Herr Müller, Sie brauchen dringendst einen Psychiater“ 

Eine entrüstete Kommentatorin ist „sehr froh, dass alle diese unglaublichen Aktionen der vorgeblich guten Menschen bestens für die Nachwelt dokumentiert sind und nicht ein einziger von Euch später einmal die Gelegenheit haben wird zu behaupten, er habe damit nichts zu tun gehabt. Sie brauchen dringendst einen Psychiater!“ Müllers Aufruf zur Gegendemo impliziert in der Tat, die Vergewaltiger seien „Rechte“ und AfD-Politiker gewesen. Er zeigt sich „entsetzt“ – doch nicht über die Tat, sondern darüber, „das Opfer ein zweites Mal zu missbrauchen“, so der Aktivist. Über diesen „zweiten Missbrauch“ seien viele Menschen aus seinem Umfeld entsetzt, schreibt er auf Facebook.

Sebastian Müllers Rechtfertigung | Foto: Screenshot Facebook

Deshalb wolle er alle seine „Freunde und Bekannte einladen, sich am Montag um 18:30 auf dem Platz der alten Synagoge zu versammeln, um gemeinsam friedlich innezuhalten. Und ein Zeichen zu setzen gegen die schamlose Ausnutzung“. Damit bläst er ins gleiche Horn wie Freiburgs Oberbürgermeister. Der hatte mit Beileidsbekundungen auch nichts am Hut und machte sich größere Sorgen um eine Pauschalverurteilung von „Flüchtlingen“.

Daran ist Stefan Räpple, Organisator der Demonstration gegen Gewalt an Frauen, am kommenden Montag in Freiburg mitnichten gelegen. Vielmehr fordert der AfD-Politiker, Mitglied des Landtags Baden-Württemberg, die „Schließung der Grenzen, Abschiebung aller illegalen Einwanderer und kriminellen Asylanten – und Merkel vor Gericht“. Es seien „untragbare Zustände in Freiburg“. Ein Volk schaffe sich ab, und die Leute klatschten Beifall. „Patrioten, zeigt, dass wir unser Land nicht an die messernden und vergewaltigenden Horden aufgeben werden. Nehmt Euch die zwei Stunden für unser Land! Kommt am Montag in die Zeckenhochburg Freiburg!“, lautet sein Appell auf Facebook.

Stefan Räpple, MdL Baden-Württemberg (AfD) ist Organisator der Demo gegen Gewalt an Frauen | Foto: Facebook

Es ist nicht sein erster: Dem waren im vergangenen August 500 Menschen in Offenbach gefolgt, nachdem ein somalischer Asylbewerber einen allseits beliebten Hausarzt in dessen eigener Praxis ohne erkennbaren Grund abgestochen hatte. Eine besonders abscheuliche Tat. Wie die in Freiburg. „Auf jeder Kundgebung bezeichne ich Angela Merkel und die weiteren Mitglieder des Bundessicherheitsrates als ,indirekte Mörder‘. Zu Recht: Sie sind verantwortlich an Waffenlieferungen an die menschenrechtsverachtendsten Regime der ganzen Welt, namentlich und nach Volumen der Lieferungen: 1. Algerien 2. Saudi Arabien 3. USA 4. Pakistan“, so Räffle, der seine Kollegen im Landtag auch mal „fettgefressene Politiker“ schimpft.

„Diese vier Unrechts-Regime führen aktuell oder führten in der Vergangenheit völkerrechtswidrige Angriffskriege gegen andere Staaten, ohne UN-Mandat. Die Bundesregierung (CDU und SPD) stimmt für diese Lieferungen. Von der ,Mörder-Partei‘ CDU ist ja nichts anderes zu erwarten.“ Pikant sei, dass die SPD auch für die Exporte stimmte, obwohl sie es im Koalitionsvertrag verneinten.

„Scheindemokratie“, lässt er sich weiter aus: „Diese Volksverräter beliefern Staaten, die aktuell Krieg führen (Saudis versus Jemen), obwohl unser ,restriktivstes‘ Waffenausfuhrgesetz gerade das untersagt. Pfui, Regierung und alle Irren, die diese Typen noch wählen!“ Ein Mann mit Cojones!

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