Wahlgeschenk an menstruierende Frauen – Erfolg für rote Revolution: Scholz will Tampon-Steuer senken

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Darauf hat die Welt gewartet, und der SPD dürfte ein grandioser Wahlerfolg ins Haus stehen: Bundesfinanzminister Olaf Scholz packt die richtig großen Themen an. Er will ab 2020 die Mehrwertsteuer auf Tampons senken. Widerstand könnte sich allerdings bei den Grünen regen. Schließlich vermenstruieren zyklisch blutende Frauen hierzulande Tonnen dieses umweltschädigenden Materials. Nicht ausgeschlossen, dass die Verbotspartei ihnen nur noch einmal jährlich ihre Periode erlaubt…

Hygiene-Produkte wie Tampons sollen durch eine Steuerermäßigung von derzeit 19 auf sieben Prozent günstiger werden. „Viele Frauen haben sich dafür stark gemacht. Wir bringen das jetzt auf den Weg“, präsentiert Scholz stolz seinen jüngsten Vorstoß, seine Partei vor dem Verschwinden im Nirwana zu bewahren. Immerhin können sich Frauen nun künftig durch diese grandiose Ersparnis die anvisierten zwei Euro pro Liter Sprit locker leisten. „Mein Vorschlag ist, dass das gleich am 1. Januar in Kraft tritt“, so der Minister, und in den Entwurf des Jahressteuergesetzes eingefügt wird, über den der Bundestag aktuell berät.

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Damit trägt er der Tampon-Petition „Periode ist kein Luxus“, die mehr als 180.000 Bürgerinnen in den vergangenen Jahren unterzeichnet hatten, Rechnung. Mit von der Partie die Unionsfraktion, die hier zugleich dem Aufruf des EU-Parlaments folgt, das sich dieses kriegsentscheidenden Themas annahm, das alle anderen Probleme in den Mitgliedsstaaten in den Schatten stellt. Australien, das zwar auf einem anderen Kontinent liegt, mag hier in Teilen als Vorbild gedient haben: Das Land der Känguruhs und Wombats will nach nahezu zwei Jahrzehnten heftiger Proteste die bislang erhobene Zusatzsteuer auf Hygieneartikel für Frauen von derzeit zehn Prozent zum Jahreswechsel ganz abschaffen.

Foto: Screenshot

Deutschland indes beharrt auf seinem Tohuwabohu aka „Durcheinander bei der Umsatzsteuer“, wie es der finanzpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Lothar Binding, empfindet: Die Unionsfraktion verweigere sich seit vielen Jahren den Bestrebungen der SPD, für mehr Ordnung zu sorgen.

Das ist nachvollziehbar; schließlich werden die Energien der Politiker in unverzüglich und ohne lange Debatten beschlossenen Diätenerhöhungen gebunden. Da bleiben dann auch keine Kapazitäten in der Schaffung von Ordnung in der Migrationspolitik – ebenso ein Lehrstück in Sachen Schildbürgerstreiche wie die symptomatischen Beispiele, die Binding zum Besten gibt: „Für Adventskränze aus frischen Materialien gilt der ermäßigte Steuersatz – für Adventskränze aus getrocknetem Grün gilt er nicht. Für Maultiere und Maulesel gilt der ermäßigte Umsatzsteuersatz – für ESEL gilt er nicht.“ Apropos: das perfekte Stichwort.

Welches auch bei der Forderung der SPD, „im Gegenzug zur Einführung des ermäßigten Steuersatzes für Periodenprodukte einzelne irrationale oder sozialökologisch schädliche Ermäßigungen wie etwa Essen auf Kreuzfahrtschiffen“ zu streichen, nicht an Trefflichkeit verliert. Merkwürdig nur: Dem verweigert sich die Unionsfraktion. Und auch der Bundesrechnungshof sieht die geplanten Veränderungen im Mehrwertsteuersystem kritisch. „Der Wildwuchs bei der ermäßigten Umsatzsteuer gehört durchleuchtet, muss ganz grundsätzlich angegangen werden, bevor neue Ausnahmen zugelassen werden“, so Rechnungshof-Präsident Kay Scheller gegenüber dem Handelsblatt.

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Dieweil ist sich Katharina („Kaddie“) Rothe von den Goalgirls, die im vergangenen Sommer in sogenannten Red Tents (roten Zelten) auf Festivals die gemeinsame Blutung als etwas tabulos Positives zelebrierten und als „rote Revolution“ feierten, sicher: „Wenn Männer menstruieren würden, dann gäbe es auf jeder Toilette kostenlose Tampons.“ Na dann, Prost. Darauf erstmal eine Bloody Mary. Aus der Menstruationstasse vielleicht, für die Nichtregierungsorganisationen (NGOs) werben, die in einer solchen hinsichtlich der aktuellen Umweltdiskussion eine nachhaltige Alternative sehen. Weil wir schließlich keine ernsthafteren Probleme haben. Immerhin könnte Scholz, wenn ansonsten nichts von ihm bleibt, als Tampon-Minister in die Geschichte eingehen…

Über den Autor

Iris N. Masson

21 Kommentare

  1. Avatar
    AfD-Wählerin am

    Langsam aber sicher komme ich mir in diesem Irrenhaus vor wie in dem Monty-Pyton Film:

    "… ich will auch eine Mumu haben…"
    Antwort:"Das geht nicht, du bist ein Mann"

    "… Aber ich WILL eine Mumu haben und ihr müsst mich Loretta nennen…"
    Antwort: " OK, wir stellen fest, du hast das RECHT auf eine Mumu (einklagbar?) und natürlich nennen wir dich Loretta…"

    Hoffentlich sagt keiner diesen links-grünen Ökofaschisten, dass der Mensch CO2 ausatmet!
    Das wäre das nächste, das verboten würde….

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    heidi heidegger am

    Ämm, nur adlige Frauen menstruieren, denn die Flüssigkeiten und was da noch alles so aus ’ner Frau jahrzehntelang herauskommt alle paar Wochen lang, ist b l a u! Die Binden-Werbung zeigt uns das so seit äh Adenauers Zeiten quasi. Ja und kuckt mal die aktuell-aufdringliche NachfolgeMilch-Werbung im TV! auch blau! Alles klar, oder?

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    Man sollte sich lieber um die Rente kümmern. In den letzten Tagen habe ich mich intensiv mit der Berechnung von Renten, also dem Erwerb von Rentenpunkten beschäfftigt und mit erschrecken festgestellt, dass da am Ende kaum etwas raus kommt. a) die Löhne sind in Relation zur Inflation geschrumpft, b) durch die Vermögenden (Das durchschnittliche Jahreseinkommen schließt auch die Erträge aus nicht selbst geleister Arbeit -Erträge aus Kapitalanlagen- mit ein) hat sich die Berechnungsgrundlage für die Rentenpunkte zum Nachteil der breiten Masse verschlechtert. Auch ansonsten sehe ich bei der Berechnung der Rente einiges an "Optimierungsbedarf". So spielt es z.B. überhaupt keine Rolle in welchen Job man gearbeitet hat.
    Da wird jemand der körperlich hart in einem Job gearbeitet hat, diesen Beruf offenkundig nicht bis zum allgemeinen Rentenalter ausüben kann, mit einem "Sparkassenmitarbeiter" (eindeutig bessere und angenehmere Arbeitsbedigungen) gleich gesetzt. Dabei gibt es doch schon jetzt Mulitplikatoren bei der Berechnung von Rentenpunkte. Man könnte die "Rentenformel" hier um weitere Multiplikatoren erweiteren, welche die Art der Arbeit berücksichtigen.

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    An Tampons sind schon Benutzerinnen gestorben, also sollte die MWST-Senkung besser nur für Binden gelten. Aber auch für Windeln, nicht nur für Säuglinge, sondern auch und vor allem für alte Menschen mit hohem Pflegegrad.
    Das alles kann Herr Scholz nicht wissen; denn er hat offensichtlich weder ein Kind noch eine/n Senior/in zu Hause.
    Nur, wenn er damit durchkommt, kommen natürlich die nächsten mit ihrem Anliegen, was eigendlich zur 7%Gruppe gehören sollte …
    Das sieht es dann schon eher danach aus, daß er besonders jungen Frauen ein Wahlgeschenk machen möchte, die er als vorzugsweise Wähler des politischen Gegners, der Grünen verortet.

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    Nun sind wir alle Sorgen los, Danke SPD, 1000 Dank!
    Damit ist Deutschland, Europa und sogar der Euro gerettet.
    Also liebe Frauen, wenn ihr blutet, dann kommt kein Baby, dann braucht ihr es auch nicht essen und jetzt könnt ihr auch noch einige Cent im Monat sparen. Ist das nicht Super?

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    Irgendwann wird auch der Letzte in Dämland begreifen, dass wir von Idioten regiert werden.

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    Gesslers Hut am

    Für 3,78 Eur (theoretische) Jahresersparnis verzichte frau doch gerne auf Silvester in Köln.

    Den neu gewonnenen Reichtum kann sie in überteuerte pinke Damenbartrasierer und Tierschutzkosmetika investieren, sofern sie nicht ins Pfefferspraygeschäft einsteigen möchte.

    Ernsthaft:
    Mädels lasst euch von dem geizigen Glatzkopf nicht verkackeiern. Der weiß nicht was die moderne frau tatsächlich braucht. Blondierzeugs, Hennafarben und vor allem Schuhe müssen billiger werden. High Heels für alle und für lau!

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    Jeder hasst die Antifa am

    Diese Koalition der verblödeten packt eben die wichtigsten Themen für dieses Land zuerst an.

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    Wie schon Frau Weidel sagte. Mir macht die Power der kumulierten Dummheit unserer Regierung Angst.

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    Peter Aschbacher am

    SCNR: Die Tamponsteuer als Blutopfer im Kontext einer religiösen Deutung von Blut als einem Symbol von Vitalität und Träger von Lebenskraft blickt auf eine lange Geschichte zurück: Schon Homers Odysseus lockt bei seiner Reise in die Unterwelt die Seelen der Verstorbenen, die nach Leben gieren, mit einem Blutopfer an. Und in Indien schließen vedische Opfervorschriften mit ein, dass der Opfernde eine vorbereitende Phase des Vegetarismus (sowie des Gewalt- und Sexualverzichts) durchläuft, an dessen Ende Blutopfer und Fleischkonsum stehen. So gesehen ist der angedrohte Eingriff des Ministers in das Blutopfer-Ritual als Häresie zu betrachten und aus religions-hygienischen Gründen abzulehnen.

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    Peter Aschbacher am

    Liebe Leser!

    Frage: Wieso gibt es überhaupt eine sogenannte "Mehrwertsteuer"?

    Antwort: Irgendwie muss ja der Zinseszins-Volksbetrug finanziert werden. Und genau dazu dient die Mehrwertsteuer.

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    Chapeau! Da wird die sPD ja wieder wählbar. Frau wird es Herrn Scholz danken. Störend da die Nachrichten, dass beispielsweise in Krefeld mtl. 42.000.- € für einen Neubürger aufgebracht werden müssen, da dieser aggressiv sei?! Das macht mich jetzt echt sauer!!! Bekomme ich auch 42.000.- abzgl. der Kosten für Unterkunft und Verpflegung? Das Grüne meint, dass die AfD auf diese Nachricht nun „abfeiern“ würde. Die Erklärung vom Grünen ist vermutlich, dass der Rechte Schuld sei. Deshalb eine angemessene Unterkunft, ein paar gefügige Damen, Drogen und Alkohol nach Bedarf und Sozialarbeiter*innen, die die Fortschritte dokumentieren. Die gemachten Erfahrungen sind dann nützlich, um die Kommenden, unser Innenminister arbeitet gerade daran, besser unterstützen zu können. Die fehlenden Milliarden werden dann eingespielt, wenn die Preise von Tampons wieder erhöht werden. Sollte es nicht reichen, Sparmaßnahmen bei den Alten, den Schulen, Straßen u.a. unwichtigen Dingen.

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      Nachtrag: Also, wenn Frau zwischen 3.70€ und 4,40€ im Jahr spart, bedeutet das bei 100.000 menstruierenden Frauen, die Tampons nutzen und genutzt haben staatliche Mindereinnahmen von 444.000 €. Ein aggressiver Neubürger in Krefeld kostet jährlich 468.000.-€. Es scheint, dass die geringeren Steuereinnahmen bei den Tampons kein Problem darstellen sollten. Weniger aggressive Menschen aus kulturfremden Ländern und es könnte sogar Geld in marode Schulen, in Infrastruktur und vielleicht sogar in die Pflege des deutschen alten Mannes investiert werden. Aber aktuell phantasiert Herr Seehofer ähnliche, eher noch schlimmere Zustände, wie in 2015. Wie viele Frauen, ob menstruierend oder nicht, empfangen die Herren, i.d.R. sind es ja wohl junge dynamische Männer, mit Teddybären? Herr Kleber wird gerne mit feuchten Augen diese Bilder anmoderieren. Ich fürchte allerdings, dass hier eher Sendungen aus 2015 ausgegraben werden müssen. Es sei denn Herr Grönemeyer u.a. empfangen das Klientel mit Ihren betörenden Gesängen. Deutschland im Herbst 2019!

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    Was erwartet das Volk der freiwillig Geneppten noch von einer Regierung, deren politisch ausgeblutete Vertreter seit Jahren vergeblich versuchen sich der Intelligenz eines Tampons anzunähern? Allerdings, die enorme Saugfähigkeit der nützlichen, wattierten Helferlein haben die auf Diät gesetzten und weitaus weniger nützlichen Politaasgeier schon bei weitem übertroffen, wie ein jeder Zeitgenosse an seinem Sparguthaben (sofern vorhanden), Portemonnaie oder nach Abgabe der EkSt. – Erklärung feststellen kann.

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    Statt sich im neuen Ablenkungsmanöver Menstruationspolitik zu suhlen, sollte eher eine notwendige Migrationspolitik im Sinne der Begrenzung angegangen werden. Doch Politik und Mainstream üben sich lieber im neuesten BRD-Possenspiel. Da darf natürlich das Quentchen Männerfeindlichkeit auch nicht fehlen. Propagandistisch wird sogar die feminine "rote Revolution" ausgerufen, wobei ich sogar als älterer, weißer, heterosexueller Mann weiß, dass vernünftige Frauen weder der ersten noch dieser "roten Revolution" unbedingt etwas Positives abgewinnen können…

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