Wagenknechts einsamer Kampf

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Die Frontfrau der Linken ist den Leitmedien verhasst, weil ihre Positionen offensichtliche Schnittmengen zur AfD haben. Die Querfront, vor der die Journaille warnt, ist dabei längst eine Tatsache, nur umgekehrt: als parteiübergreifender Block der Systemlinge von dunkelrot bis schwarz. Es folgen Auszüge aus einem Artikel, den Sie vollständig in COMPACT 11/2016 lesen können – hier bestellen

_von Manfred Kleine-Hartlage

Der Aufschrei der publizistischen Kettenhunde des Establishments konnte nicht ausbleiben: Sahra Wagenknecht, Fraktionsvorsitzende der Linkspartei, hatte der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung ein Doppelinterview mit der AfD-Vorsitzenden Frauke Petry gegeben und es dabei versäumt, Petry in jedem nur erdenklichen Punkt zu widersprechen. Es wäre auch schwer möglich gewesen: Realitäten wie etwa die, dass supranationale Organisationen wie die EU von unten nicht kontrollierbar sind, Abkommen wie TTIP die demokratische Selbstbestimmung untergraben und Masseneinwanderung von einer bestimmten Größenordnung an jedes Staatswesen ruinieren muss, kann man nicht mit
ideologischen Phrasen aus der Welt schaffen. Insofern gibt es in der Tat eine wesentliche Gemeinsamkeit zwischen Petry und Wagenknecht, nämlich dass beide sich darüber im Klaren sind, dass politische Programme etwas mit der Wirklichkeit zu tun haben müssen, und genau diese Ansicht (obgleich eine Selbstverständlichkeit) stempelt sie zu ideologischen Abweichlerinnen in Merkels Wir-schaffen-das-Republik, in der die blinde Bejahung kindischer Illusionen als staatstragende Tugend propagiert wird.

Die öffentliche Verbreitung dieser Illusionen hat allein den Zweck, die neoliberale Politik des Establishments gegen Kritik abzuschirmen. Dazu drischt man gern auch linke Phrasen. Wir sollen glauben, der Nationalstaat werde nicht etwa zu Gunsten winziger Interessengruppen entmachtet, damit diese hinter den verschlossenen Türen der EU, des IWF, der WTO etc. ungestört ihren lichtscheuen Machenschaften nachgehen können – sondern weil es «nationalistisch» wäre, ihnen gegenüber das Recht auf demokratische Selbstbestimmung einzufordern. Die diversen Euro- und Bankenrettungen, auch auf Kosten ganzer Volkswirtschaften, dienen nicht etwa der Bereicherung einer Handvoll Kapitaleigner von Großbanken, sondern dem «Frieden in Europa». Die Überflutung Europas mit Einwanderern dient nicht etwa dazu, das neoliberale Programm umzusetzen, zu dem – und zwar zentral – die uneingeschränkte Mobilität aller Produktionsfaktoren einschließlich des Faktors «Arbeitskraft» gehört, um die Löhne zu drücken und den Sozialstaat bis zu dessen Zusammenbruch zu überlasten; sondern dazu, «Schutzsuchenden zu helfen» – deren Schutzbedürftigkeit, sofern im Einzelfall vorhanden, von Angriffskriegen derselben Politiker herbeigeführt wurde, die sich nun zu Anwälten der «Flüchtlinge» aufschwingen. Ein Schuft, wer da einen Zusammenhang sieht.

Die politische Linke sieht ihn nicht oder hält ihn für zweitrangig. Ich glaube nicht, dass es jemals zuvor eine Generation von «Linken» gegeben hat, um deren Kritik- und Analysefähigkeit es so schlecht bestellt war wie um die der heutigen: Sie lässt sich von der herrschenden Klasse am Nasenring sentimentaler Phrasen durch die Manege führen, bejubelt mit der forcierten Masseneinwanderung das wichtigste Einzelprojekt des neoliberalen Programms und nimmt die Unterstützung durch das gesamte Establishment – von deutschen Arbeitgeberverbänden bis hin zum Weißen Haus – wie eine Selbstverständlichkeit entgegen – ohne darüber nachzugrübeln, wie man als «Kapitalismuskritiker», «Antiimperialist» oder gar «Revolutionär» eigentlich zu so komischen Freunden kommt.

(…)

Die «Querfront» von Links und Rechts, vor der die denunziationsfreudigen Schreibkreaturen des Establishments nicht genug warnen können – es gibt sie schon längst, nämlich innerhalb dieses Establishments selbst. In der politischen Klasse sind in der Tat alle klassischen politischen Richtungen vertreten, aber in einer seltsam kastrierten Form: Alles, was an sozialistischer, an liberaler, an konservativer Ideologie irgendwie fruchtbar war, wurde abgeschnitten und nur das Fragwürdigste übrig gelassen – der linke Hang zu destruktivem Revoluzzertum um seiner selbst willen, die liberale Vergötzung des Marktes, die Unterwürfigkeit Konservativer gegenüber etablierter Macht. Alles andere und vor allem das Wertvolle, nämlich der Emanzipationswille der Linken, der Freiheitsdrang der Liberalen, der Bewahrungswille der Konservativen wird mitsamt seinen Trägern aus dem politisch-medialen Komplex hinausgedrängt, damit das dort verbleibende Kartell serviler Palasteunuchen ungestört seinen Auftrag erfüllen kann. Dieser Auftrag – darüber lässt man uns keineswegs im Unklaren, man kleidet es nur in gefälligere Worte – besteht darin, alle Hindernisse zu beseitigen, die einem ungehemmten Globalkapitalismus, letztlich also der uneingeschränkten Herrschaft einer winzigen Oligarchie im Weltmaßstab, entgegenstehen.

(…)

Der Scheinpluralismus innerhalb der politischen Klasse dient ausschließlich dazu, mit einer auf die jeweilige Zielgruppe ausgerichteten Phraseologie Akzeptanz für diese Politik zu schaffen, eine grundsätzliche Opposition dagegen aus dem politischen Betrieb herauszuhalten. Diese politische Klasse hat sich also so positioniert, dass sie zu etwas anderem als dem organisierten Betrug an Wählern aller Richtungen grundsätzlich unfähig ist. Ein Machtkartell, dessen Ideologie ihm geradezu verbietet, die Interessen der eigenen Nation wahrzunehmen, kann gar nicht anders, als das eigene Land zu zerstören, um der globalen Oligarchie seine Überreste als Verfügungsmasse zu apportieren.

Die Perversion jeder politischen Ideologie und die Ausgrenzung ihrer genuinen Anhänger führt ganz von selbst dazu, dass diese echten Sozialisten, Liberalen und Konservativen, an die politische Peripherie gedrängt, dort über kurz oder lang oppositionell werden. Sie führt ferner dazu, dass diese Opposition – spiegelbildlich zum Establishment – in sich das gesamte politische Spektrum enthält und sich damit, zumindest dem Potenzial nach, bereits in der Oppositionsphase als Keimform einer Gegenrepublik konstituieren kann – nicht, um das Grundgesetz auszutauschen, sondern um das regierende Kartell durch alternative politische Eliten zu ersetzen. Eine solche Koalition in der Opposition bedeutet nicht die Suspendierung des politischen Streits. Sie bedeutet lediglich, sich darauf zu besinnen, dass Demokratie im Kern auf einem Burgfrieden zwischen Links und Rechts beruht, bei dem über die Hausordnung in der Burg gestritten wird, aber Konsens darüber besteht, dass die Burg stehenbleibt. Es schadet dabei nicht, dass Rechte und Linke unterschiedliche Akzente setzen: Um bei diesem Bild zu bleiben, werden Rechte um der Existenz der Burg willen notfalls eine linke Hausordnung, Linke um der Chance auf eine emanzipatorische Hausordnung willen die Existenz der Burg in Kauf nehmen.

Eine solche Entwicklung liegt in der Logik der Situation. Sie wird aber nicht zwangsläufig (und vor allem: nicht zwangsläufig rechtzeitig!) eintreten. Sie setzt voraus, dass jede der oppositionellen Fraktionen zwischen sich und der jeweils «eigenen» Fraktion des Establishments das Tischtuch zerschneidet und die entscheidende Frontlinie nicht zwischen Rechts und Links, sondern zwischen Kartell und Opposition zieht. Spätestens mit der Abwahl Luckes als AfD-Vorsitzendem hat die Rechte diesen Schritt vollzogen. Wann endlich tut es die Linke?

Sofern es überhaupt eine nennenswerte linke Organisation gibt, die für den Übertritt in die Opposition in Frage kommt (und nicht, wie die AfD, erst von Oppositionellen aus der Taufe gehoben werden müsste), ist es in der Tat die Linkspartei, die sich bekanntlich in vielen Fragen (NATO, EU, Welthandel) weigert, den Weg der Grünen zu gehen und für ein paar Ministersessel Grundsatzüberzeugungen preiszugeben. Schwer vorstellbar ist auch, dass Sahra Wagenknecht ihre immer massiveren Vorstöße und Versuchsballons startet, ohne auf ein Minimum an Resonanz in ihrer Partei zu rechnen. Von außen betrachtet, stimmen die Ergebnisse allerdings wenig zuversichtlich: Der Typus des degenerierten BRD-Linken, der repressive Strukturen lieber in der deutschen Grammatik als in der Politischen Ökonomie des globalen Kapitalismus sucht und lieber gefahrlos «gegen Rechts» als gegen die herrschende Klasse kämpft, ist auch in der Linkspartei stark vertreten und sorgt dafür, dass die Partei – nicht ohne Murren, aber letztlich doch folgsam – den Kartellparteien hinterhertrottet.

Unterstellt man, Wagenknecht wolle ihre Partei wirklich auf einen oppositionellen Kurs führen, dann sollte sie sich der politisch nicht mehr zu rechtfertigenden Bindung an diese Leute entledigen und die unvermeidliche innerparteiliche Entscheidungsschlacht nicht mehr lange hinauszögern. Wie Lenin sollte sie sich von allem trennen, was ihr nicht folgt. Wenn es nicht anders geht, auch von ihrer Partei.

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45 Kommentare

  1. Alexander Heumann am

    Lieber Manfred Kleine-Hartlage,
    auch dieser Artikel von Dir als kompetenter Welterklär-Fachkraft ist gewohnt brilliant und hervorragend. Aber was Du – wie in ähnlicher Weise auch Jürgen Elsässer – der Frau Wagenknecht da ansinnst, ist nicht weniger, als nicht mehr ´links´ zu sein – etwas, was gerade Du als Renegat definiert hast als „Auflösung gesellschaftlicher Machtungleichgewichte durch Entstrukturierung, Entdifferenzierung und letztlich Zerstörung der Gesellschaft“ (meine Kurzformel: Operation geglückt – Patient tot).

    Bei einer Umkehr von diesem Weg würde ihr die Parteibasis niemals folgen; ein dort erwartbares „Minimum an Resonanz“ kann dazu nicht reichen. Die Torte, die sie auf dem letzten Parteitag ins Gesicht bekommen hat, war deutlich genug!

    Ebenso wenig wird Frau Wagenknecht sich „von ihrer Partei trennen“. Eher noch geht sie mit ihrer durchaus noch vorhandenen – wenn auch in wohltuend geringerem Maße als beim typischen ´West-Linken´– Verbohrtheit den Weg in den Untergang Deutschlands mit, bevor sie mit vermeintlichen „Rassisten“ wie der AfD kooperiert.

    Zitate: „Und nach der Wahl könnten Sie beide problemlos miteinander koalieren?“ Wagenknecht: „Wie bitte? Die AfD will einen schwachen Sozialstaat, niedrige Löhne und Renten, ein ungerechtes Steuersystem und ist nationalistisch und in Teilen rassistisch.
    (…) Die Rückverlagerung von Kompetenzen auf die Staaten ist eine Frage der Demokratie – nicht Ausdruck eines muffigen Nationalismus, der ein biologistisch definiertes Volk gegen andere Kulturen abschotten will“, grenzt sich Wagenknecht von Petry ab und antwortet auf deren Frage „Gegen den europäischen Superstaat sind Sie doch auch?“ „Aber anders als Sie nicht mit einem Ansatz, der auf Ausgrenzung und Abgrenzung beruht.“

    Also träumt selbst Sahra Wagenknecht weiterhin einen universalistischen Traum von „Demokratie“, in dem Deutschland ein klassen- und grenzenloses multi-ethnisches Sozialparadies für möglichst viele Mühselige & Beladene aus aller Welt wird – finanziert von einem schrumpfenden bürgerlichen Mittelstand oder jedenfalls den Reichen, den Banken, der Industrie und den multinationalen Konzernen, die dafür enteignet oder zumindest steuerlich hart zur Ader gelassen werden sollen. Ich gehöre weiß Gott weder zur letztgenannten Klientel, noch zu deren Fürsprechern – im Gegenteil -, aber jedes Kind merkt, dass diese altlinke Milchmädchenrechnung nicht aufgehen kann, und jeder ´Rechte´, dass dieses falsche Verständnis von „Demokratie“ und „Menschenwürde“ geradezu die Essenz des tödlichen Gehirn-Virus ist, von dem das Abendland befallen ist.

    Und was hilft der Kampf gegen CETA und TTiP, was hilft der Kampf für die Aufrechterhaltung europäischer Arbeitnehmer-, Verbraucher-, Lebensmittel- und Umweltstandards, solange man sich bei der Abwehr von Islamisierung und Afrikanisierung Europas durch Millionen kulturfremde Invasoren auf die „Bekämpfung von Fluchtursachen“ beschränkt – obwohl diese Entwicklung Bildungsverfall, Kriminalitätsexplosion, neue Religionskriege und selbstverständlich auch Lohndumping, Rentenkürzung und Wohnungsnot gerade auch der Familien und sozial Schwachen bewirkt?!

    Ganz abgesehen davon ist der links-liberale Ansatz überzogen ökonomistisch und verkennt dabei die nicht-ökonomischen kulturellen und geistigen Fundamente prosperierender Volkswirtschaften: sog. sekundären Tugenden und Mentalitäten, auf denen jede Volkswirtschaftslehre aufsetzt, als seien diese unabänderlich gegebene Ressourcen.

    Schwer zu sagen, wann genau unser Kulturkreis sich diesen Gehirn-Virus eingefangen hat und falsch abgebogen ist (dem russischen Politologen Alexander Dugin zufolge schon mit „Aufklärung“ und liberaler Moderne), ich gehe jedenfalls davon aus, dass wir recht weit zurückrudern müssten, bevor wir als Volk und Gesellschaft wieder festen Boden unter die Füße bekämen. Du selbst prognostiziertest ja schon 2013 in einem Deiner lesenswerten Bücher, dass es der (Links-)Liberalismus selber ist, der für das „Ende der liberalen Gesellschaft“ sorgen wird – zurecht.

    Dass der angelsächsische Globalkapitalismus den Dreiklang aus Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Sozialstaat zerstört, indem er mit dem völkerrechtlichen Territorialprinzip und dem Selbstbestimmungsrecht der Völker bricht, pfeifen mittlerweise immer mehr Spatzen von den Dächern. Weniger offensichtlich ist seine stille Allianz mit der atheistisch-´humanistischen´ Strömung des westlichen Kulturliberalismus freudianisch-marxistischer Prägung, die ihm massenpsychologisch durch subtile Infiltration in Unterhaltungsindustrie, Werbung, Massenmedien, Schule und Universität zuarbeitet, überwiegend wohl fahrlässig, aus Verblendung. Ich nenne das: ´Die Sekte´.

    Gegen ihren wachsenden Einfluß gibt es für Europa nur zwei Imprägniermittel, die allerdings nur vereint wirksam würden: Ein weltliches, das ist der Patriotismus, und ein religiöses: das (vorkonziliare) Christentum. „In der vorkonziliaren Auffassung der Päpste war die Lehre über die alleinige Wahrheit der christlichen Religion an eine Lehre über die Funktion des Staates und seine Pflicht gekoppelt, der wahren Religion Achtung zu verschaffen und die Gesellschaft vor der Verbreitung des religiösen Irrtums zu bewahren.“ [Wikipedia]

    Beides – Patriotismus und vorkonziliares Christentum – sind der einzige Sand im Getriebe der neuen orwell´schen und huxley´schen Weltordnung und nicht nur zufällig vom Altparteien-Kartell (einschließlich „Die Linke“) und den freimaurerisch unterwanderten Kirchen verfemt: Der Patriotismus mehr als Pädophilie, Inzest und `Loveparade´-Gestank zusammen; das Christentum mehr als der Islam und sogar mehr als jede Menschenopfer-Naturreligion oder jeder Hottentotten-Kannibalismus. Das Christentum war geistiges Band und Fundament des ´Heiligen römischen Reiches deutscher Nation´, dass erst nach der französischen Jakobiner-Revolution vom Imperator Napoleon nach fast 1000-jährigem Bestehen zerstört werden konnte.

    Fazit: Die heutigen Christen müssten patriotischer werden und die heutigen Patrioten wieder christlicher (schon um einer Wiederkehr des National-Faschismus vorzubeugen). Aber das sind wohl ebenfalls Flausen: Die Gehirnwäsche des neuen (linken) Faschismus und des totalitären Laizismus könnte längst zu weit fortgeschritten sein, insbesondere bei der schon in der Schule indoktrinierten Jugend, die in weiten Teilen schon gar nicht mehr anders als ´entgrenzt´ denken kann; sie hat das neue Paradigma des ´new age´ quasi schon mit der Muttermilch aufgesogen und kennt nichts mehr Anderes.

    Und die neue Generation ´echter´ Liberaler vom Schlage Roland Tichys und Anabel Schunkes haben ihren Faible für Islam- und Grünenkritik leider erst nach der Kölner Sylvesternacht entdeckt, als der Multi-Kulti-Irrsinn bereits vor aller Augen lag, also viel zu spät. Es wäre redlicher, wenn sie auf Seitenhiebe gegen ´Rechtspopulisten´ verzichten würden, aus deren intellektuellen Fundus sie nun schöpfen wie aus einer Goldgrube. Alle diese auffallend spät Berufenen aus FDP oder CDU sind keine tauglichen Strohhalme; sie erwecken nur den irreführenden Eindruck einer geistig-moralischen Wende, die noch nicht da ist, wie die kommende Bundestagswahl erweisen wird. Traditionalisten und ´echte´ Christen können sich wohl nur noch Gehör verschaffen nach dem Motto: „Wir haben keine Chance (mehr) – also nutzen wir sie“.

  2. Sirko Karsten am

    …Alles andere und vor allem das Wertvolle, nämlich der Emanzipationswille der Linken, der Freiheitsdrang der Liberalen, der Bewahrungswille der Konservativen…

    …nannte man einmal politische Mitte.
    Allerdings ist von der nicht viel übrig geblieben.

    @ V. Spielmann

    Wer, zum Teufel, liest heutzutage noch Mainstreampresse? Die ,,Berliner Zeitung“ gehört zu Bertelsmann. Die besitzen z.B. RTL und dieser Sender ist ja nicht gerade ein Aushängeschild für unparteiische Berichterstattung, wohl eher für Volksverdummung im Sinne der Regentin und ihrer Vorgesetzten.

    • Volker Spielmann am

      @Sirko Karsten

      Wenn man wissen möchte, was die VS-Amerikaner und ihre hiesigen Handpuppen das Volk wissen lassen wollen, dann empfiehlt es sich schon, hin und wieder da rein zu schauen. Abgesehen davon kann man mit Hilfe der Lizenzlügenpresse bisweilen so manche Sache belegen, für die man sonst ein sogenannter Verschwörungstheoretiker genannt werden würde. Beispielsweise daß der englische Geheimdienst im Zwischennetz Rufmord verübt: http://www.focus.de/politik/ausland/sexfallen-und-rufmord-britischer-geheimdienst-manipuliert-netzkommunikation_id_3641410.html

  3. Christian Helmert am

    Frau Wagenknecht ist zur Zeit,die einzige Linke Politikerin die wählbar ist. Wenn das in der Parteispitze,die sich zunehmend mit der Politik von Merkel identifiziert hat,noch nicht angekommen sein sollte,werden vor allem im Osten weitere Wähler zur AfD wechseln. Wir brauchen keine links grünen Krawallmacher die von dieser Partei auch noch finanziert werden und die sich in SA Manier aufführen .

    • Extrem wehrhafte Killeroma am

      Ja, wenn Wagenknecht mehr zu sagen hätte unter den im Übrigen gemeingefährlich antideutschen und dummen LINKEN, dann könnte sie Garantin dafür sein, dass eine Koalition aus dunkelrot-tiefrot-giftgrün (SPDLINKEGRÜNE) unter Führung des SPD-Sumos Dickmar Gabriel eine gegenüber der Kanzlerdiktatorin CDU-Merkel für unser Volk weniger letale Politik macht.

      Aber Wagenknecht hat leider inmitten der nur noch aus antideutschen Volldebilen bestehenden LINKE nichts zu sagen.

  4. Margarete Mailtasch am

    Seit die ehemaligen Mitte-Parteien wie CDU, SPD, CSU einen neuen "Mainstream" vermitteln müssen
    (neue Zielvorgaben) wurde in einem Nacht- und Nebelakt, das Parteien-Gefüge neu formiert.

    Das Konzept kurz und prägnant:

    a) FDP raus

    b) neue thematische Rollenzuteilung an die Linke – darf den ehemaligen konservativen Mainstream
    vertreten bzw. Kontrast schaffen. Alte Wählermeinungen auffangen… nur rhetorisch… versteht sich.

    c) die Grüne – darf pädologisch angeschlagen – wild weiter wuchern – sonst
    keine klaren Vorgaben – nur beim Koalieren muss gespurt werden – und wenn es Plutonium regnen
    sollte.

    d) den Hauptkuchen-Anteil am Bundestag haben sich die Parteien CDU, SPD, CSU im Fahrwasser der
    zu fast gleichen Prozentwerten zu teilen i.S. der "großen Koalition" (ein Wort mit Brechreiz)


    Mit dieser Einsicht kommt der Linken nur das Recht der politisch unwirksamen Koexistenz zu.
    Ein kosmetisches Anhängsel – Restpöstchen im Bundestag ökologisch bewahrt… bis zur Verrentung
    von ein paar weniger Dinos.

    Die Thesen der Linken sind zwar gut gemeint und geben ein zeitgemäßes Bild und spiegeln Wohlwollen wieder, müssen aber politisch völlig unwirksam bleiben.
    Auf deren Umsetzung wird man umsonst warten … weil die Linke die "Neue FDP" geworden ist.

  5. Manfred aus München am

    Ich bin schwer beeindruckt von diesem Artikel. Er hat mir geholfen meine Gedanken zu ordnen. Vieles das ich bisher intuitiv, aus dem Bauch heraus verurteilt und abgelehnt habe, aber nicht klärend zu fassen bekam, bringt dieser Beitrag analytisch auf den Punkt. Vielen Dank, Herr Kleine-Hartlage … unser Land schuldet Ihnen was für diesen hervorragenden Beitrag und ich werde Ihre Bücher lesen.

    • W. Arah-Sagenknecht am

      Nun wollen wir hoffen, dass auch die Mitglieder und Wähler der "LINKEN" ihre Gedanken ordnen und verstehen lernen, dass Frau Wagenknecht und nicht etwa West-Linke vom Schlage eines "Inshallah-das-ist-mein-schönster-Tag-Ramelow" (Skandal-Ministerpräsident von Thüringen) oder Riexinger oder BRD-adaptive Ostler, wie die "LINKE" und Parteivorsitzende Katja Kipping, die Zukunft ist.

    • Sirko Karsten am

      Ha. Schön zu wissen, dass es Leute gibt, denen es genau wie mir geht. Ich idachte schon, ich hätte ’nen Knall.

  6. Man sollte als Patriot nicht jedem Brosamen hinterkriechen, auch wenn die Lage heute trostlos ist.

    Ich habe das nationale Problem erst erkannt 1990 und kämpfe seitdem als linker Patriot. Ich war anfangs fest davon überzeugt, daß sich das deutsche Volk diese Zustände wie Asylanten-Überflutung und solche üblen Politiker nicht mehr lange gefallen lassen würde, aber was mußte ich erleben:

    Von Jahr zu Jahr, von Tag zu Tag zuletzt ging es immer weiter bergabwärts, danke auch an die Wähler und Nichtwähler!! Schon 1998 nach dem Sieg von SPD/GRÜN sagte ich zu meiner kroatischen Kioskfrau ganz bitter frustriert: "Jetzt haben die Deutschen ihre Vernichtung gewählt!"

    Es ist (politisch!) ein selbstverschuldet dekadent-dissozial gewordenes, degeneriertes und (natürlich auch von außen) desorientiertes Volk, das seine erheblichen Beitrag zum Heute geleistet hat, voll schuldig und einmalig in der deutschen Geshchte, fast auch Im Vergleich der Völker, wo kaum ein solcher Abwärtstrend und Selbstaufgabe stattfanden.

    Wagenknecht und Lafontaine nun sind von einem akzeptablen national-kommunistischen Ansatz weit entfernt, die Stalin-Loberin Wagenknecht ist demokratisch nicht zu empfehlen und und der Schuldenmacher Lafontaine war und ist ein Scharlatan, der gerne den Oberlehrer spielt bei schwachen eigenen Leistungen. Beide sind keine Hoffnung für eine nationale Rettung, dazu ist das Bißchen, was da von ihnen kommt, entschieden zu wenig!!

    Das ändert nichts daran, daß sie -wie andere auch, mit denen man meistens nicht die gleiche Linie hat- mal eine richtige Meinung und Position haben, aber was ihr Treiben seit 1990 angeht, so steht da wenig Positives im Raum.

    Aber man braucht ja keine Berührungstabus zu haben und kann mit solchen Figuren kommunizieren und begrenzt auch mal kooperieren. Die Grenze ist für freiheitliche Patrioten da, wo offen antidemokratisches, freiheitsbedrohendes Gedankengut herrscht bzw. offen unseriöse Personen agieren.

  7. dauersinnkrise am

    Diese Sicht auf die politische Landschaft mit ihren düsteren Aussichten, zaghaft sich andeutenden Trendwende-Möglichkeiten und denkbare Strategien zu deren Stärkung, – sie wäre wesentlich überzeugender, wenn sie ohne so sinnlose Kampfbegriffe wie "neoliberal" und deren artverwandte Rhetorik auskäme. Dabei zeigen doch Formulierungen wie "…der Emanzipationswille der Linken, der Freiheitsdrang der Liberalen, der Bewahrungswille der Konservativen …" wie die politischen Inhalte und wo die Fronten ehrlicher Auseinandersetzung zu verorten sind. Das Kartell der Funktionseliten trägt eher faschistische Züge, und zwar zunehmend unverholen. Ob es da ein "neoliberales"(?), sozialistisches, oder großkapitalistisches Gesicht zeigt, ändert nichts an der Machtkonzentration und das totale (weich formuliert) Durchgreifen auf den Einzelnen. Die Zeit, um die Entwicklung mit den noch verbleibenden demokratischen Mitteln aufzuhalten, läuft jedenfalls ab.

    • Neoliberalismus ein sinnloser Kampfbegriff? Diese Ihre Einschätzung kann ich nicht teilen. Was man heute unter Neoliberalismus versteht, ist eigentlich jedem klar, auch wenn dieser Begriff ursprünglich in einer etwas anderen Bedeutung benutzt wurde. Es geht um den Neoliberalismus als politische Handlungsmaxime, oder wie es Rainer Mausfeld ausdrückt:

      "Neoliberales Denken entstammt vielen und sehr heterogenen Quellen. Als eine einheitliche ökonomisch-gesellschaftliche Konzeption gibt es ‚den‘ Neoliberalismus nicht. Es gibt jedoch den politisch organisierten und wirkmächtigen Neoliberalismus, also den real existierenden Neoliberalismus."
      (Rainer Mausfeld: Die neoliberale Indoktrination. http://www.nachdenkseiten.de/?p=30286 )

      Wenn Sie schreiben

      "Das Kartell der Funktionseliten trägt eher faschistische Züge, und zwar zunehmend unverholen. Ob es da ein "neoliberales"(?), sozialistisches, oder großkapitalistisches Gesicht zeigt, ändert nichts an der Machtkonzentration und das totale (weich formuliert) Durchgreifen auf den Einzelnen."

      dann sagen sie im Endeffekt nichts anderes als das, was viele andere genauso sehen: Der Neoliberalismus im obigen Sinne ist der neue Faschismus.

      "Ob es da ein "neoliberales"(?), sozialistisches, oder großkapitalistisches Gesicht zeigt, ändert nichts an der Machtkonzentration und das totale (weich formuliert) Durchgreifen auf den Einzelnen."

      Damit sagen sie nur, dass dieser Neoliberalismus eine durch und durch totalitäre ideologie ist, was sich politisch ja auch im TINA-Prinzip ausdrückt: "There is no alternative."

      Übrigens, dass gerade auch diese ganzen Neulinken, LinksLIBERALEN und Kulturliberalen sich früher oder später als Verfechter des Neoliberalismus gerieren, ist kein Zufall. Ich verweise auf das Buch "Das Reich des kleineren Übels" von Jean-Claude Michea.

      Meistens wehren sich aber gerade immer die Anhänger der religiös-ideologisch fixen Idee von der "usichtbaren Hand des freien Marktes" gegen die (negativ konnotierte) Verwendung des Begriffes "Neoliberalismus" und versuchen durch Augenwischerei vom totalitären Charakter der "totalen Marktgesellschaft" dadurch abzulenken, indem sie das Augenmerk auf den Staat lenken, der durch jedweden Eingriff die "Freiheit des vollkommen autonomen Individuums" beschränke, und die Gefahr würde nur von dieser Seite drohen. Was ich Ihnen aber hiermit nicht unterstellen möchte.

      Wo ich aber schon auf das "vollkommen autonome Individuum" zu sprechen kam, so möchte ich kurz erwähnen, dass ich dieses ebenso für eine fixe, regelrecht idiotische Idee halte, was bekanntlich aber die Grundlage des klassischen, angelsächsischen Liberalismus bildet. Der angelsächsische Liberalismus – der Begriffe wie Freiheit und Toleranz nicht wirklich für sich gepachtet hat – war aber schon seit jeher die theoretische Rechtfertigung von Gier und Egoismus, und der heutige Neoliberalismus stellt nur eine plumpe, rein auf das Wirtschaftliche fokusierte Variante des angelsächsischen Liberalismus dar. Die sogenannten Kommunitaristen stellten hingegen dem "autonomen Individuum" das "soziale Individuum" entgegen: Menschen sind nicht vollkommen autonom, sondern in (sprachlichen, ethnischen, kulturellen, religiösen, …) Gemeinschaften eingebettet.

      Darüberhinaus strebt der Liberalismus (angelsächsischer Prägung) in seiner Endphase auch immer zu einem überzogenen Kulturliberalismus: Siehe hierzu den Videobeitrag "Agonie des Liberalismus" von Alexander Dugin: https://www.youtube.com/watch?v=TR939G1sXoM

  8. Ein absolut hervorragender Beitrag!

    "Ein Schuft, wer da einen Zusammenhang sieht. Die politische Linke sieht ihn nicht oder hält ihn für zweitrangig. Ich glaube nicht, dass es jemals zuvor eine Generation von «Linken» gegeben hat, um deren Kritik- und Analysefähigkeit es so schlecht bestellt war wie um die der heutigen […]"
    ~~~~ Spätestens mit den 68ern ist in linken Kreisen der Anteil der Dumpfbacken und Hohlbirnen so stark angestiegen, dass es wohl keine allzu großen Anstrengungen bedurfte, diese Pseudolinken, denen man problemlos ein X für ein U vormachen kann, in die "richtige Richtung" zu schubsen. Es ist doch so, dass unter all diesen Neo- und NWO-Linken klassisch linke Themen wie Verteilungsgerechtigkeit, Arbeitnehmerrechte, etc. doch überhaupt keine Rolle mehr spielen. Deren ganzes Denken dreht sich doch nur noch um ein Kulturliberalismus: Genug von der Sorte sind doch z.B. brereit den 3. Weltkrieg vom Zaun zu brechen, weil es in Russland u.a. nicht erlaubt ist, auf obszön-karnevalistischen Umzügen in aller Öffentlichkeit "männliche Popoliebe" zu praktizieren wie bei uns (CSD).

    "Eine solche Entwicklung […] setzt voraus, dass jede der oppositionellen Fraktionen zwischen sich und der jeweils «eigenen» Fraktion des Establishments das Tischtuch zerschneidet und die entscheidende Frontlinie nicht zwischen Rechts und Links, sondern zwischen Kartell und Opposition zieht. "
    ~~~~ Alain de Benoist spricht diesbzgl. vom Zentrum (Unterwerfung) und der Peripherie (Widerstand).

    • ROTGRÜNROT = SPD – GRÜN – LINKE (=PDS-SED-DDR = Freunde und Nachfolger der Mauermörder) nebst Nebenmilieus wie ARD, ZDF, DGB, Mainstream-Presse, Establishment usw. sind keine echten Linken mehr, sondern -wie es viele Nennchristen à la CDU gibt ohne christlichen Lebenswandel- nur noch Etikett-Linke!

      Fast alles, was an links gut ist und war, weswegen es für echte Linke keinen Grund gibt, diese Strömung als Patriot zu verlassen, haben sie verraten

      (siehe nur: Frauenemanzipation, Sexuelle Befreiung und Islam-Lutscherei),

      die PDS alles, was an der DDR gut, mental gesund war.

      So eine Entartung ist nur möglich in einem wohlstands-überfetteten Land und Dekadenz-Milieu!!

      Aber immer wieder: Sie, dieses (inclusive Merkel-CDU und FDP) in der deutschen Geschichte einmalig abstoßende Gesindel der Nations-, Landes- und Wertevernichter, an Korruption, Ausbeutung und Volksverachtung, Hybris-Machtwahn fast so übel wie die französsiche Oberkaste vor 1789, haben nur diese große Klappe und Macht

      (GRÜNE und PDS eigentlich nur bei 5%, wenn die blöden Nichtwähler so wählen würden, wie sie denken),

      weil ihnen der BRD-Wahlpöbel, das degenerierte deutsche Volk (vor 3 Tagen wieder dieses erlebt beim Treffen mit 3 älteren Dumpf-Bürgerinnen!!) der Wessis und Ossis, diese bei jeder Wahl mit 70-90% gibt!!

      • Harald Kaufmann am

        #Info68,

        Die SED und die DDR gibt es seit über 2 Jahrzehnten nicht mehr.

        Die Linke ist zwar aus der SED als Nachfolgepartei heraus entstanden. Das die Linke nach Ihrer Meinung wie alle anderen "etablierten" Parteien als CDU-Lastig gelten soll, halte ich für ein Gerücht.

        Von der ehemaligen Spitze der damaligen SED aus DDR-Zeiten, gibt es kaum noch welche. Die meisten sind verstorben.

        Was CDU-Lastigkeit anbetrifft, so trifft es weithin mehr auf SPD und Grüne zu, die mit der CDU gern in das poltische Bett steigen würden.

        Und wenn man Schnittmengen, im Meinungsbild der Sara Wagenknechten mit der AfD erkennen kann, so heisst dieses noch lange nicht, dass dieses auf allen politischen Feldern. Im Gegensatz zur AfD, tritt die Linke immer noch für soziale Gerechtigkeit ein.

        Und dieses Faktum vermisse ich bei der AfD, die im Grunde nur eine CDU der Vergangenheit ist, die auch nur das Kapital unterstützt.

        Ideologisch gesehen, ist die AfD ähnlich wie FDP, CDU und CSU sowie jetzt auch die SPD, dem Kapitalismus mit all seinen ausbeuterischen Auswirkungen verfallen und es wird sich bezüglich der sozialen Gerechtigkeit in diesem Lande auch unter einer AfD nichts ändern.

        Insofern wähle ich diese Partei nicht, obwohl sie auch in gewisser Hinsicht durchaus Schnittmengen zu meiner persönlichen Meinung enthält. Für Rechtspopulistisch wie gern oder Antidemokratisch (was ist überhaupt in heutiger Zeit eine "Demokratie?" )behauptet wird, halte ich die AfD nicht.

        Frau Wagenknecht ist wie ihr Lebenspartner oder Ehemann Oskar Lafontaine, in ökonomischer Hinsicht eine Frau mit logischem Verstand.

        Die Frage stellt sich nur, was geschähe, wenn die AfD tatsächlich rein hypothetisch mal an die Macht kommen und den Kanzler sollte?

      • RE: Kaufmann

        In der Spitze der LINKEN = PDS, die rechtlich nach dafür geführten Prozessen, um alte Rechtsansprüche ZU WAHREN, noch die SED ist, gibt es genug abstoßende Leute aus dem DDR-Bonzentum wie Gysi, Bartsch, Pau, Lötsch und Co., die einen extrem antideutschen und real asozialen Kurs betreiben, wozu ihnen aber etwa 1/2 der bisherigen dumpfen Protestwähler zur AfD abgängig ist!!

        Aber es bleibt Ihnen überlassen, das zu verharmlosen und die Scharlatane (gemäß bisherigem politischen Lebensweg) Lafontaine und Wagenknecht, die bloß mal vereinzelt unterdrückte Fakten aussprechen, aber insgesamt für die Realpolitik keine seriöse Alternative darstellen, zu loben!!

        Von sozialer Gerechtigkeit zu reden als Politik bei der LINKEN, ist ja ein Hohn. Während die DDR noch ein Mangel-Staat war mit Versorgungsengpässen, in dem Sozialparasitentum streng verfolgt wurde, surft diese abstoßende Unecht!!-LINKE

        (was an denen mit ihrer plumpesten, real asozialen Sozialdemagogie des leistungslosen Wohlfahrtssozialismus ist noch echt links??)

        à la GRÜN und SPD auf dem seit 1970 hier grassierenden dekadenten Anspruchsdenken (Extrem gesagt: Ypsilanti-Abitur à la SPD schon mit der Geburtsurkunde!!?), das nur in einer überfetteten, mental verkommenen Wohlstandgesellschaft im Vollkasko-Status, zudem noch finanz-kriminell nur noch mit riesigerer Staatsverschuldung durchführbar wie das Soziale in NS und DDR, möglich ist.

        Was ist sozial an einer Partei, welche (mal abseits des kriminellen Volksverrates) die millionenfache Massen-Einwanderung von kaum in den Arbeitsprozeß zu integrierenden Minder-Qualifizierten begrüßt und aktiv betreibt, womit Staats- und Sozialklassen geplündert werden, deren Gelder dann für die (von ständigen Kürzungen, etwa im Gesundheitswesen und bei der Altersversorgung, heimgesuchten!!) Deutschen und arbeitenden, integrierten Ausländer fehlen sowie für die Infrastruktur usw. ??

        Eine Partei, die nur radikal rumtönt nach ständig mehr Sozialpamperung, aber real antisoziale Praxis gegen das einfache Volk mitmacht, ist weder echt sozial noch echt links!!

  9. Rechtsstaats-Radar am

    Lieber Herr Manfred Kleine-Hartlage, ich teile Ihre analytische Betrachtung in jedem Punkt. In der Tat steht mir – und ich bin erzkonservativ – Sarah Wagenknecht sehr viel näher, als etwa de Maiziere, Schäuble, Seehofer, Merkel, Laschet und wie sie bei CDU/CSU auch alle heißen mögen. In der Tat geht es zwischen Menschen wie Sarah Wagenknecht und solchen wie mir um die Bewahrung des von Ihnen beschriebenen Burgfriedens. Das bedeutet, jede der Seiten darf und wird ihre Akzente während der ihr durch den Souverän, das Volk, ermöglichten Regierungszeit eigene Akzente setzen. Diese Akzente sind aber für die jeweils andere Seite akzeptabel, weil sie im Zweifelsfall reversibel sind und eben gerade nicht, wie die Politik der linksextremen CDU-SPD-Koalition, (womöglich) unabänderliche Schäden verursachen.

    Was Sie in Ihrer brillanten Darstellung der politischen Lage in Deutschland letztlich darstellen, ist die Wiedergeburt der politischen Verhältnisse der Weimarer Republik.

    Damals einte die beiden Ränder von links und rechts die Androhung der weiteren Aufrechterhaltung der Kontinentalsperre in deren Folge hunderttausende deutsche Kinder, Frauen, Männer und Greise den Hungertod fanden und auch zukünftig gefunden hätten und die dadurch den Druck auf die Reichsregierung entscheidend erhöht hat, den in jeder Hinsicht ungerechten, überzogenen und mit der Zumutung der Alleinschuldanerkennung für den Ausbruch des ersten Weltkriegs und die Amputation großer Gebiete absolut untragbaren Versailler Vertrags, zu unterschreiben. Ich spreche ausdrücklich nicht von einer Akzeptanz des Versailler Vertrags, denn eine solche gab es gerade nicht. Dieser Vertrag wurde nur unterschreiben, um die Aufrechterhaltung der Kontinentalsperre mit der Absicht, weitere Deutsche verhungern zu lassen und die zusätzliche Androhung der Alliierten, ansonsten in das Deutsche Reich zum Zwecke seiner langjährigen und vollständigen Besetzung einmarschieren zu wollen, abzuwenden.

    Im Unterschied zu der von Ihnen beschriebenen Situation von heute aber reichte die nationale Abwehrfront im Deutschen Reich von ganz links über alle Parteien der "Mitte" bis hinaus zum rechten Rand. Alle lehnten die Zumutungen ab, die Deutschland und dem deutschen Volk auferlegt worden waren.

    Und heute?

    Heute gibt es dafür die AfD als Repräsentatin der bürgerlichen Mitte und des Konservatismus und es gibt Einzelgänger, wie Sarah Wagenknecht, innerhalb der Partei die "LINKE", die aber keinerlei Macht und Gestaltungsmöglichkeit innerhalb der Linken haben.

    Und die übrigen Parteien der "Mitte" und die linksextremen sog. "Grünen"? Die sind willfährige Helfer und irrgeführte nützliche Deppen des kleinen hundsgemeinen Zirkels, den Sie so zutreffend beschreiben und dessen üble Ziele Sie so brillant demaskiert haben.

    Wollen wir hoffen, dass sich die DDR-geprägten Kommunisten in der LINKEN durchsetzen und die dümmlich-degenerierten Westkommunisten verdrängen. Nicht umsonst sagte Mitterand über die DDR, sie sei Preußen und werde es niemals akzeptieren, unter die bayerische Knute zu kommen. Diese Ängste trieben Mitterand um, als er 1989 alle daran setzte, die deutsche Wiedervereinigung zu hintertreiben. Auf DDR-Elite, holt Euch den Kommunismus zurück und jagt die westdeutschen US-Nutten zum Teufel.

    Dann wäre sogar eine Koalition zwischen AfD und die LINKE vorstellbar und mehr als das, sie wäre aus meiner Sicht wünschenswert und zielführend!

    • Manfred aus München am

      1. […jagt die westdeutschen US-Nutten zum Teufel] – ja, 100%ige Zustimmung
      2. [Auf DDR-Elite, holt Euch den Kommunismus zurück] – nein, 1000%ige Ablehnung, eine Wiederbelebung der DDR Diktatur brauchen wir ganz sicher auch nicht, wie die aussieht, zeigt uns Mutti gerade sehr eindrucksvoll.
      3. Was wir brauchen ist eine "selbstbestimmte", "deutsche" Politik, in die sich der Bürger wieder einbringen kann, also eine direktere Form der Demokratie … keine Scheindemokratie, wie wir sie jetzt haben.

      • Rechtsstaats-Radar am

        Grüß Gott Manfred,
        mit der DDR-Elite meine ich doch nicht charakterlose Typen wie Merkel, Gauck und Co. Ich sprach ausdrücklich in diesem Zusammenhang von Sarah Wagenknecht. Hinzufügen ließe sich sicher noch etwa Peter Feist. Das sind Kommunisten, mit denen man leben kann – auch wenn man erzkonservativ ist wie etwa ich es bin. Heute geht es doch um das Überleben unseres Volkes und seiner ethnisch-kulturellen Existenz. Das ist der Kampf ums nackte Überleben, den wir führen und den wir vor allem am Ende auch gewinnen müssen! Und eines eint Menschen wie Wagenknecht und Feist. Sie alle wurden nicht durch die durch die angloamerikanische Umerziehungskultur geprägt, sondern sind im Kern so, wie wir Deutsche alle bis 1945 waren. Sie denken patriotisch und durchaus national und das im Rahmen der von ihnen vertretenen marxistisch-leninistischen System-Theorien. Hier eint uns alle doch die Verbundenheit gegenüber unserer Nation, gegenüber unserer Ethnie, unserer Sprache und Kultur, unseren Traditionen und unserer Geschichte. Die Streitkräfte der DDR hießen nicht von ungefähr "Nationale" VA, sie paradierten nicht von ungefähr jährlich einmal in Berlin und die Wache in Berlin Mitte mittwochs mit dem Großen Wachaufzug. Uniformen, Zeremoniell, Selbstverständnis und Können waren absolut traditionell und lagen auf einer Traditionslinie mit der Kaiserarmee, der Reichswehr (Weimarer Republik) der Wehrmacht bis hin eben zur "Nationalen" VA. Und dieses Traditionsverständnis, das sah man in der DDR auch an vielen anderen Stellen.

        Westdeutschland hingegen (Bayern bildet da in gewisser Hinsicht – wenigstens in Bezug auf Bayern selbst – eine Ausnahme) ist eine seelenlose Hülle, bewahrte keinerlei Tradition, sondern brachte infolge der Umerziehung lauter "gute Amerikaner" hervor. Schon der Vergleich der Streitkräfte beider deutscher Staaten macht den Unterschied, der sich (vom Wirtschaftssystem abgesehen) in der Entwicklung der deutschen Bevölkerungsteile in der BRD und jener in der DDR deutlich. Die DDR-Deutschen sind aus meiner Sicht in jeder Hinsicht "deutscher" und verwandter mit den Deutschen geblieben, die seit Urzeiten und bis 1945 unser Land geprägt und besiedelt haben.

        Nur in Punkto Religion und Wirtschaft muss man den Westdeutschen bessere Noten erteilen.

        Die direkte Form der Demokratie finde ich auch gut und will sie ebenfalls gern haben. Wenn ich mir allerdings vorstelle, wie der mediale Komplex vor einer etwaigen Volksabstimmung Umerziehungs- und Verdummungspropaganda betreiben wird, wenn es um wirklich wichtige Fragen (z.B. Abschiebung aller nicht zu uns passenden Muslime) geht, dann kann einen schon ein klammes Gefühl beschleichen. Das System wird aggressiv wie niemals zuvor versuchen, zukünfte Volksabstimmungen mit allen bekannten und neuen Methoden in seinem Sinne zu lenken.

      • Manfred aus München am

        Hallo Rechtsstaats-Radar,
        mit dieser Erklärung kann ich gut leben und lenke auch gerne ein. Ich schätze Wagenknecht und Feist auch sehr … hätten wir mehr Menschen dieses Formats, vor allem in der Politik, würde es heute in unserem Staat nicht so finster aussehen. Ich hatte bereits in einem anderen Beitrag erwähnt, wie sehr ich Euch beneide für Euren kritischen, wachen Geist … Euch konnten sie nicht indoktrinieren, jedenfalls nicht so vollumfänglich wie uns im Westen. Ich wünschte, ich hätte ein paar von Euch im dekadenten München an meiner Seite … ich stehe hier ziemlich alleine … und Sie haben keine Vorstellung davon, wie vorsichtig und bedacht ich bei Unterhaltungen meine Worte wählen muß, um nicht mit Familie und Freunden zu brechen. Es tut mir in der Seele weh, zu sehen was unseren Leuten angetan wurde, indem man ihnen den Blick verstellt hat, das Recht genommen hat, einen wachen und kritischen Geist zu entwickeln. Das werde ich diesen Eliten nie verzeihen. Ich fürchte, hier in München werden sie erst aufwachen, wenn sie das Messer an der Kehle haben.

      • Manfred aus München am

        Hallo Gerd Walther,

        ich dachte da an das Schweizer Modell als Vorbild. Was ist daran verwerflich? Mir einfach die Phrase "Direkte Demokratie" ist die übelste Form der Versklavung" vor die Füße zu werfen, ist ein bischen wenig, oder? Wenn Sie anderer Meinung sind, kein Problem, das belebt die Diskussion, aber ohne Argument? … wenigstens 2-3 Zeilen, wirkt das mehr als arrogant. Schwache Leistung … mach’s richtig, oder laß es.

      • Rechtsstaats-Radar am

        Grüß Gott Manfred,

        ich bin übrigens ein Westdeutscher, auch wenn ich das nicht gern sage, denn ich habe auch meine Kinder so erzogen, dass wir uns als "Deutsche" verstehen!

        Viele Grüße und Pfiatti
        Friedrich aus Preußen (Teil NRW’s)

    • Was für eine Dumm-Illusion!!

      Für Nazis wie Kommunisten gilt, daß diese Braun- bzw. Rotfaschisten in der Demokratie in den Parlamenten bis Regierungen sitzen,

      aber im NS und Kommunismus die Demokraten und Freiheitlichen (selbst oft die innerparteiliche Opposition von NS und KP) im Gefängnis oder KZ sitzen!!

      Die LINKE = SED ist nur der Wolf im schlecht getarnten Schafspelz, das rote Unterhemd bei diesen Bolschewiken im Nadelstreifen scheint kräftig durch!!!

      • Muslimische Sexualgrabschkraft am

        @INFO68:-
        Was wollen Sie uns denn nun sagen?
        Vielleicht sollten Sie sich zur Ordnung Ihrer Gedanken Hilfe holen, alles auf einen Zettel schreiben und dann erst, wenn Ihre "Hilfe" den Beitrag verstanden hat und freigeben will, hier schreiben…

    • Harald Kaufmann am

      #Rechtsstaat-Radar,

      Ihre Meinung und Ihren Ansichten kann ich im vollstem Umfange nachvollziehen und zustimmen.

      In meinem vorhergehenden Beitrag wies ich darauf hin, dass die Linke in einigen Punkten Schnittmengen gegenüber der AfD beinhalten.

      Dahingehend versuchte ich auch klar darzustellen, dass es erhebliche Differenzen was zum Beispiel die anwachsende soziale Ungerechtigkeiten sowie die ökonomischen Verhältnisse in der Volkswirtschaft in unserem Lande betrifft.

      Auf jeden Fall, zähle ich Sarah Wagenknecht zu den intelligentesten Volksökonomen in der deutschen Politik, die Deutschland insgesamt aufzuweisen hat.

      Leider sind es nur sehr wenige.

      Fakt aber für mich ist, dass die hochdotierten und gut bezahlten sogenannten Wirtschafts- und Politikwissenschaftler im TV und Lügenmedien die Ihre "Weisheiten" von sich geben, irgendwann im Sauseschritt verpuffen, weil die fast immer in ihren Prognosen falsch lagen und sich oft genug fatal geirrt haben.

      Das Gleiche halte ich von den sogenannten Umfragen gewisser regierungsnahen Instituten und Einrichtungen, die uns oft vieles verklickern, das Himmelblaue versprechen und uns belügen.

      Und weil dieses nun einmal so ist, haben die Politiker, öffentliche Medien usw. an Vertrauenswürdigkeit einbüßen müssen. Das ist auch sehr gut so, finde ich.

      Persönlich hole ich mir meine Infos überwiegend von alternativen Medien, stimme die Eine mit der Anderen ab, vergleiche aber auch das Meinungsbild der etablierten Medienlandschaft und bilde mir dann mein eigenes Urteil, was zumindest der Wahrheit recht nahe kommen dürfte.

  10. Graf von Stauffenberg am

    Auf der einen Seite gibt es die Ideologie vom "Tätervolk", das bis in alle Ewigkeit verdammt ist und nur dann vom ewigen Fegefeuer erlöst wird, wenn es der göttlichen Angela naiv, blind und kritiklos in den Abgrund folgt. Auf der anderen Seite sind die toleranten, aufgeklärten und mit Großhirn ausgestatteten Menschen, mit denen man sachlich diskutieren und die Probleme lösen kann, statt sie eskalieren zu lassen. Zu der zweiten Gruppe gehören neben den AfD-Politikern auch Sarah Wagenknecht.

    2017 können wir entscheiden, ob wir ins Mittelalter mit Unterdrückung, Gewalt und Religionskriegen zurück wollen oder ob wir die hausgemachten Katastrophen einer Sektenführerin lösen und in Frieden und Freiheit leben wollen.

    • Rechtsstaats-Radar am

      Meinen Sie mit "Tätervolk" die Engländer, die

      – Millionen Iren verhungern ließen, weil sie ihrer irischen Kolonie die Kartoffelernte auch bei der extremsten Kartoffelmissernte abgenommen haben, um sie auf dem Weltmarkt zu verkaufen und die englischen Taschen zu füllen, die

      – mit den Tasmaniern eine Menschenrasse/ein Volk ausgerottet haben, weil sie auf Tasmanien mittags nach der "Tea-Time" einfach nur so zum Spaß auf die Jagd nach den Tasmaniern gegangen sind und einen tasmanischen Ureinwohner nach dem anderen, einfach so zum Spaß, abgeknallt haben, bis es keinen mehr gab, die

      – mit der "Kontinentalsperre", die sogar noch über das Kriegende von 1918 hinaus für zwei weitere Jahre bis 1920 aufrechterhalten wurde, dafür gesorgt haben, dass, wie von ihenn beabsichtigt, ca. 700.000 Deutsche, meist Kinder und Frauen, verhungert sind, die

      – den Handel mit sog. "Negersklaven" und deren Transport von Afrika in die USA betrieben und damit Geld verdient haben und die kranke "Negersklaven" einfach so, die ganze "Ladung" mitten auf dem Atlantik über Bord geworfen und sie absichtlich den Fischen zum Frass vorgeworfen haben und bei deren jahrzehntelangen Handel mit den "Negersklaven" durch die Transporte, die dortigen Bedingungen und die Mißhandlungen ca. 15.000.000 "Negersklaven" gestorben sind und die

      mit ihrem Bomber Harris, für den die Queen-Mum erst 1994 ein Denkmal in London enthüllt hat, das sog. "Moral Bombing", also die absichtliche Massetötung deutscher Kinder und Frauen durch die Flächenbombardements deutscher Städte und Wohnquartiere absichtlich Hunderttausende deutscher Zivilisten (Kinder, Frauen) ermordeten, um die "Moral" des deutschen Soldaten an der Front zu brechen, die

      beim "moral bombing" die Tötungseffizienz, also die Ermordung möglichst vieler deutscher Kinder und Frauen immer weiter ausgeklügelt haben, bis sie schließlich eine Mischung aus Spreng- und verzögerten Brandbomben zur Entfachung von Feuerstürmen entwickelt und systematisch abgeworfen, die

      die Buren und Deutschen in Südafrika in die erste KZ’s gesteckt und viele ermordet haben?

      Meinen Sie mit "Tätervolk" also die Engländer oder wen?

  11. Würde eine Frau Wagenknecht, wenn sie evtl. zur AFD wechseln wollte, dieser mehr nutzen oder schaden? Ich glaube, wenn bestimmte linke Positionen von Frau Wagenknecht der Wirklichkeit angepasst würden, wäre mir das auf jeden Fall lieber, als wie manche ehemalige CDU CSU FDP SPD – Leute, welche das sinkende Schiff verlassen (wie Ratten) !! Auf jeden Fall ist diese Frau sehr mutig und Sie hat meinen Respekt.
    PS: sollte Frau Wagenknecht was an Deutschland liegen so sollte sie ernsthaft darüber nachdenken ob ein Parteiwechsel nicht doch eine Option wäre —- der "LINKEN-Partei" würde ich es jedenfall gönnen.

  12. brokendriver am

    Nur mit Sara Wagenknecht kann die SED-Linkspartei noch ein wenig politisch überleben. Der Rest der
    Truppe sind Nobodys und Wähler sowie Mitglieder verliert die alte SED immer mehr.

    Die Linkspartei betrügt darüber hinaus ihre Wähler. Wer den SPD-Sigmar zum Bundeskanzler wählen will,
    will auch Hartz-IV-Armut und Arbeitslosen-Armut…

    • Harald Kaufmann am

      #BROKENDRIVER,

      auch wenn es nicht so recht in Ihr Weltbild passt und Sie sich den Realitäten verschliessen, kann ich nur sagen, eine SED-Linkspartei gibt es derzeit noch nicht in Deutschland, wohl aber eine Partei der Linken, die einstmal kurz nach der Deutschen Einheit zunächst als PDS und danach durch Fusion mit einer kleinen westdeutschen, linksgerichteten Parteit (WASG) vereinigt wurde deren 1. Vorsitzende Oskar Lafontaine gewesen ist.

      Oskar Lafontaine, ist nachweislich kein Kommunist, gehörte zu keiner Zeit, dem alten SED-Kader der ehemaligen DDR an und war als ehemaliger Vorsitzende der SPD der als Einziger reklamierte, dass die deutsche Einheit nicht zum Nulltarif zu bekommen sei, womit er im Ganzen wie es die Geschichte bewiesen hat Recht behalten hat.

      Ich schwöre bei allem was mir heilig ist zu wissen, dass es auch nicht Lafontaine gewesen ist, der den Maubau und die Mauertoten zu verantworten hätte.

      Oskar Lafontaine erfreute sich noch als er Ministerpräsident des Saarlandes gewesen ist, von mehrmals absoluten Mehrheiten in den Wahlergebnissen.

      Auf Grund von parteipolitischen Intrigen seiner Widersache und Rivalen Schröder im Gefolge Müntefering, trat er aus der SPD aus und warf er alle Ämter hin und wechselte zur WASG, die sich dann in ideologischer Hinsicht, mit der damaligen PDS zur heutigen Linken vereinte.

      Alt-SEDler, wie Egon Krenz oder Hans Modro haben in unserer politischen Landschaft so gut wie überhaupt keinen politischen Einfluss mehr.

      Die Linke vertritt überwiegend die Themen soziale Gerechtigkeit, Gerechtigkeit und Wiederherstellung des sozialen Arbeitsmarktes, ist gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr und ist auch gegen den Waffenhandel an Krisenstaaten die unsere derzeitige Regierung inclusive SPD und Grüne vertreten.

      Man sollte also schon bei der historischen Wahrheit bleiben und nicht so abwertend und abfällig von einer Partei sprechen (SED-Linke), die es derzeit in unserem Lande nie gegeben hat noch gibt.

      Natürlich will niemand mehr die alte DDR mit all den völkerrechtswidrigen Verbrechen sowie eine Diktatur mehr haben, auch die Linken nicht.

      Die kommen aber ganz sich nicht von den Linken und sind auch nicht erkennbar bei der AfD.

      Wohl kann man in unserem Lande sowohl auch innerhalb der EU, durchaus antidemokratische Tendenzen eindeutig erkennen. Das Ganze ähnelt schon sehr heftig einer Diktatur. Wahlen, dienen nur als Vorwand einer pseudoähnlichen Struktur, die man hier zu Lande parlamentarische Demokratie nennt.

      Ob grosse Koalitionen tatsächlich als demokratisch bezeichnet werden kann, halte ich für ausgeschlossen und für einen sehr schlechten Witz, zumal es in den letzten Jahren keine funktionsfähige Opposition mehr gegeben hat.

      Man sollte die Kirche schon im Dorfe lassen.

      Es wird zuviel denunziert, schlecht geredet sowie gelogen und was den Damen und Herren unserer Glanzpolitiker nicht gefällt, weil es nicht so recht kompatibel ist oder deren vermurksten Weltbild nicht entspricht, ist man schnell als Extremer oder Populist egal in welcher Richtung denunziert.

      Das ist einschliesslich unserer Lügenmedien fürwahr, dann echte Demokratie (Ironie off)

      Selten so gelacht, über unsere politischen Glanzlichter, die uns derzeit regieren.

    • Nordafrikanischer ad hoc Syrer ohne Pass aber mit Handy und Sexwunsch am

      Schließe mich an!
      Bravissimo!

  13. Die Artikelreihe "BRD-Sprech" von Kleine-Hartlage ist wirklich perfekt geschrieben. Mir ist noch nie etwas eingefallen, was zu beanstanden wäre. Mit anderen Worten, mit einer mathematischen Präzision geschrieben.

    Doch Kleine-Hartlage hat mit dem Artikel meine hohe Erwartungen noch übertroffen. Hier gibt es nicht nur mathematische Präzision sondern auch Haltung und Vision. Chapeau!

    Es wurde von einem Leser schon vor Monaten in diesen Kommentaren bemerkt, dass Sarah und Oskar auf dem verlorenem Posten stehen. Durchaus richtig! Und der beste Ausweg für Sahra ist, wie Kleine-Hartlage diskret suggeriert, dass "sie sich von allem" trennt, "was ihr nicht folgt" – also eine neue Partei gründen!

    Ich glaube, die neue Partei würde mehr als 5% bei der nächsten Bundestagswahl erreichen. Natürlich es besteht ein nicht zu vernachlässigendes Risiko des Scheiterns an der Hürde und das es gleichzeitig kein Direktmandat für Sahra gibt. Aber den Mut zur Wahrheit sollte doch jeder patriotische Linker in diesen Zeiten haben!

    P.S.
    Und zumindest bei der Europawahl und den Kommunalwahlen ist die Hürde deutlich niedriger, da wären der neuen Partei Mandate praktisch sicher.

  14. Deus Vult Ratimo am

    Das ist genau das Problem bei den Linken.
    Irgendwie "Rechts" (Narzistisch)- aber doch nicht, weil verpönt…(weil Bigott)
    Irgendwie Links- aber auch nicht so ganz…(weil zu sehr Kommunistisch in der Wurzel…Putin ist doch unser aller Feind! Bitteschön!!!)…
    Jo watt´n nu????????????????
    habt´ers nu?
    da geh´n se lieber einen saufen und warten auf Morgen!…(die Linken)- ist ja auch viel billiger!…Ne!
    Und?(zahlt sowiso die Steuerkasse…)
    ändert sich was?…(hat sich denn je irgendetwas geändert???)- mal ernsthaft nachgefragt….?

    (meiner Meinung nach,sollten die Linken und deren "Mitlaufenden"- man könnte das auch als "tolerierend/bezahlend tittulieren -(Neudeutsch-die "No-Know" Sympathisanten…) eventuell einmal weniger rauchen und saufen?
    Zumindest dann, würde ihr Hohlkörper- (das wäre der Platz wo bei einem normalen Menschen ein überaus nützliches Gewebe steckt),-
    nun,(sic.????)-bei den Linken scheint es nur aus Ausscheidungen von Vieh zu existieren???)
    auch nach Natura funktionieren!
    Oder etwa nicht? (rethorische Frage!)
    denn…

    (ich habe dort( an diesem besagtem Ort)- nämlich anstelle von Gülle ein organisches menschliches Gewebe aus Zellen!- das nennt sich Gehirn!- und ist zum Denken da!)
    (hatte man einmal in der Schule gelernt…
    übrigens, auch wie man mit so etwas umgeht!)

    Hochachtung zu denen, die diesen maroden Staat in Vergangenheit wieder aufgebaut haben…lässt sich nur hoffen dass dieser ganze Terz endlich bald zur gesunden Raison gezwungen wird!

    Es ist eine Schande dass ein Volk von seinem angeblichen eigenen Souverän so blamabel hintergangen wird!

    Mir etwas sagen?????- (dann aber bitte ohne Drogen- und Alkoholeinfluss!)- und das gilt nicht nur für diese Linken…sondern ebenso für diese heuchlerischen anderen Schleimschlecker! der anderen couleur einen Sitzplatz nebenan im selben Hause.

    • Harald Kaufmann am

      #DEUS VULT RATIMO,

      schön und gut geschrieben von Ihnen.

      Einwände habe ich nur, dass die Grösse des menschlichen Gehirns recht unterschiedlich sein kann und bei manchen Persönlichkeiten, recht mikrig klein zu bewerten ist.

      In einem Punkt gebe ich Ihnen durchaus recht, ein Gehirn besteht nicht aus Gülle, sondern ist nur Inhalt desselben.

      Bei manchen besteht die Füllung auch nur aus Stroh oder blanken Wasser. Egal was es nun ist oder auch nicht, diese Gehirn produziert dann nur Unfug, Dummheit und Mist.

  15. Wir befinden uns schon im Übergang vom Stamokap. zum Globalmokap., also der Epoche, wo nach Marx die Zeichen des Unterganges sichtbar werden. Leider scheint es bei den Dunkelroten außer partiell bei Wagenknecht auch nur noch Speichellecker des Systems zu geben !

  16. Volker Spielmann am

    Wird der Marxismusüberrest den VSA in den Hintern kriechen?

    Als Umerzogene der östlichen Observanz hat es der Marxismusüberrest aus Ostelbien natürlich schwer und kann noch nicht einmal Opposition spielen, weil ihm Rußland als Quelle des Lichtes und der Wahrheit wohl endgültig abhanden gekommen ist, da der russische Herrscher Putin den Marxismus nicht wiedereinführen möchte, sondern sich stattdessen auf die orthodoxe Nationalidee stützt. Daher liebäugelt der Marxismusüberrest verschämt damit, es den Parteiengecken gleichzutun und den VSA in den Hintern zu kriechen, um dann von dort ebenfalls deren Weisheiten und Wahrheiten zu verkünden. Deswegen begeistert sich deren persisches Halbblut neuerdings auch für den Wirtschaftsunfug der VS-Handpuppe Ludwig, obwohl dieser der privatwirtschaftlichen Ausbeutung des deutschen Rumpfstaates durch die VS-amerikanischen Banken und Konzerne Tür und Tor geöffnet hat. Am schwersten freilich tut sich der Marxismusüberrest bei der Frage der Heerfolge, da die VSA nun verstärkt auf dieser zu bestehen scheinen.

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

    • Wackerer Spielmann: der Marxismusüberrest ist Teil der VSA-Herrschaft:

      http://pi-news.net/wp/uploads/2016/02/Pegida-Dresden-6.2.1667b.jpg

      • Volker Spielmann am

        @Garick

        Noch fremdeln die ehemaligen Russenhandpuppen aber gegenüber ihrem neuen Dienstherrn: http://www.berliner-zeitung.de/politik/atlantik-bruecke-linker-fluegel-will-stefan-liebich-aus-der-partei-draengen-1253592

    • Harald Kaufmann am

      #VOLKER SPIELMANN,

      können Sie mir ohne Hilfe von Google oder Wikepedia spontan und ehrlich in kurzen Worten mitteilen, was Marxismus für Sie beinhaltet?

      Können Sie mir auf dem gleichen Wege auch Auskunft geben, wer Karl Marx überhaupt war und welche Ziele er hatte, wo einige hiervon sogar von ihm revidiert worden sind?

      • Wenn Spielmann nicht will, versuche ich es mal, garantiert ohne Google und Wiki.
        Marxismus > klassenlose "Gesellschaft" (nicht "Volk" sondern "Gesellschaft", also multiethnisch).
        Karl Marx > Kissel Mordechai, so sein echter Name.
        seine Ziele > Weltrevolution, Herrschaft des Proletariats, was immer das sein soll.

      • Volker Spielmann am

        @Harald Kaufmann

        Im Wesentlichen scheint es sich beim Marxismus um eine neumodische Sophisterei zum Zwecke der Errichtung von tyrannischen Alleinherrschaften zu handeln, die obendrein noch die Kaufleute und Landbesitzer massakrieren möchte, um sich deren Besitz anzueignen.

      • Manfred aus München am

        @Kaufmann
        … vielleicht liege ich ja falsch, aber ich sehe mittlerweile "alle" Ideologien als Werkzeuge der Oligarchen an. Wenn sich eines abgenutzt hat, holen sie das nächste aus der Schublade. Das Ziel bleibt das gleiche, die Weltherrschaft, nur die Etiketten und Parolen wechseln. Vielleicht war das urspünglich nicht die Bestimmung, oder die Idee hinter den Ideologien, jetzt benutzt man sie aber rücksichtlos um die Welt zu versklaven.

      • Was schrieb über Marx der österr. Univ-Prof und Finanzminister Eugen-von-Boehm-Bawerk 20 J. vor der RussRevol. ? [[[Boehm-Bawerk zierte 30 Jahre lang den Hundertschillingschein]]]. In seinem Buch "Zum Abschluss des Marxschen Systems", Wien 1896, sagte er es klipp und klar: TOTAL UNBRAUCHBAR ist Marxens Lehre für ökonom. Analysen, und darauf kommts an!!
        WIESO konnte sich dieses ‚Geisterschiff von Theorie‘ – der "Mxsismus" – überhaupt etablieren, und soooo lang ??? – Traurig, traurig!
        Und was schrieben PIERRE RAMUS 1919 und was der österr. Soz-demokrat und erster Bundeskanzler Dr. Karl RENNER 1924 über Marx ["Die Wirtschaft als Gesamtprozess und die Sozialisierung. Populärwissenschaftlich dargestellt nach Karl Marx‘ System. Berlin 1924."]? – Daß dessen Lehre spätestens nach 1918 UNBRAUCHBAR geworden sei, ja, UNBRAUCHBAR, ein zerbrochenes Werkzeug geradezu !!! Trotzdem verehrte er ihn, doch war für ihn Marx nichtsdestotrotz nunmehr "Geschichte"…
        Praktisch brauchbar für nach 1918 sind KARL RENNERS Werke weit mehr als jene Mxens. KARL RENNER hat für die Demokratie in Mitteleuropa unendlich viel mehr geleistet als Marx. Nur RENNER ist seither ein ‚RENNER‘, aber nicht Marx.
        100 Jahre später kapiert man es westl. des 15ten Längengrades noch immer nicht, trotz der täglichen, atlantisch frischen Luft nördl der Alpen. Wenn sich diesbezüglich in D nicht bald etwas tut, na, dann gute Nacht!

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