Wagenknechts „Aufstehen“: Plattform für die Ungehörten?

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Widerstand, Fundamentalkritik am Establishment und dem Globalismus – das schien in den letzten Jahren ausschließlich von „rechten“ Bewegungen zu kommen. Wenn ein Linker wie Bernie Sanders gleiche Töne ausstieß, wurde er von der Propagandapresse sofort zum „Populisten“ erklärt und sogar in die Nähe des „rechten“ Präsidenten Donald Trump gerückt.

Ähnliches erleidet hierzulande auch Sahra Wagenknecht. Als eines der wenigen Mitglieder der Linkspartei, die den Kampf gegen Verarmung nicht aus dem Parteibuch streichen wollen, hat sie jetzt eine neue Sammelbewegung gegründet. Name: #Aufstehen (da schwingt „Aufstand“ ein wenig mit). Bereits im Frühjahr, also in der Vorbereitungszeit, hatten ihre Newsletter über 100.000 Empfänger erreicht – also weit mehr als die 62.000 Mitglieder der Linken.

Schon drei Tage nach der offiziellen Gründung hat die Bewegung 50.000 Unterstützer im Internet. Sie präsentiert weder ein festes Programm, noch stellt sie prominente Persönlichkeiten in den Mittelpunkt. Frau Wagenknecht und ihr Chefideologe Bernd Stegemann finden auf der Website aufstehen.de keinerlei Erwähnung. Stattdessen will sie Plattform sein, ein Forum bieten, auf der Menschen aus dem Volk ihre Probleme, ihre Wut und Ängste artikulieren.

Da ist eine alte Rentnerin, deren Geld gerade für das eigene Überleben und das ihres Hundes reicht. Ein Unternehmer kotzt über die Höhe der Managergehälter ab. Eine Journalistin mit syrischem Migrationshintergrund hat Angst vor einem Erwachen der Fremdenfeindlichkeit, ein Student möchte, dass Wohnraum bezahlbar bleibt, während eine Redakteurin erklärt, dass kein Kind in Armut aufwachsen solle. – All diesen Wortmeldungen und Zitaten unterliegt der gleiche Appell: Hört den Menschen doch einmal zu.

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Der wendet sich zwar primär an Politiker, aber auch Vertreter der Mainstreammedien sollten ihn sich ruhig mal durchlesen. Vor allem der Spiegel, der gerade den Klimawandel zum Hauptproblem der Gegenwart hochschreiben möchte…

Auch wenn die Website den Namen Wagenknecht verschweigt, gilt sie als das heimliche Zugpferd. Heute gab sie endlich web.de ein Interview, in dem sie soziale Gerechtigkeit zum Hauptanliegen der Bewegung erklärt:

„Die SPD hat viele Wähler verloren, weil sie in den letzten 20 Jahren den Umbau in einen entfesselten Goldman-Sachs-Kapitalismus mitgestaltet hat: Leiharbeit, Hartz IV, Rentenkürzungen, all das verteidigt sie bis heute.“ Auch den Grünen wirft sie Wirtschaftslobbyismus vor.

In solchem Verhalten erkennt sie eine Gefährdung der Demokratie: „Die Demokratie steckt in einer Krise. Viele Menschen fühlen sich von der Politik im Stich gelassen. Gerade Ärmere sehen ihre Interessen nicht mehr vertreten.“ Die mangelnde Verteilungsgerechtigkeit ist für Wagenknecht der wahre Grund für den aktuellen Erfolg der AfD.

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Wagenknecht: „Auch wenn sich viel Unmut vordergründig gegen die Flüchtlingspolitik der Regierung Merkel richtet, in Wahrheit geht es bei der Wut und Enttäuschung der Menschen doch um ganz andere Themen. Es geht um Niedriglöhne, schlechte Pflege, verfallende Schulen, Mietwucher.“ Damit adaptiert sie ein „rechtes“ Thema für ihre Politik, in dem sie es auf eine andere („linke“) Problemwurzel zurückführt.

Diese Strategie hat bei manch Konervativem bereits für Unmut gesorgt. Der Vorwurf, dass Wagenknecht um des Burgfriedens willen „rechte“ Thenen ausklammere, steht im Raum. Dabei hat gerade sie auf das ökonomische Pulverfass der merkelschen Refugee-welcome-Politik hingewiesen. Ihr Ehemann Oskar Lafontaine formulierte es auf den Punkt:

„Man darf die Lasten der Zuwanderung über verschärfte Konkurrenz im Niedriglohnsektor, steigende Mieten in Stadtteilen mit preiswertem Wohnraum und zunehmende Schwierigkeiten in Schulen mit wachsendem Anteil von Schülern mit mangelnden Sprachkenntnissen nicht vor allem denen aufbürden, die ohnehin bereits die Verlierer der steigenden Ungleichheit bei Einkommen und Vermögen sind.“

Das aber genau dies passieren wird, darauf bereitet inzwischen sogar Jakob Augstein seine Leser vor. Mit diesem Standpunkt brachte Wagenknecht große Teile ihrer Partei gegen sich auf. Vor allem mit ihrer Rivalin, der stramm neulinken Katja Kipping, kam es zur offenen Konfrontation. Manch Kommentator identifizierten Wagenknechts Analysen mit denen der AfD.

Bereits zuvor hatte der Kuratoriumssprecher des von Kipping gegründeten rot-rot-grünen Instituts Solidarische Moderne (ISM), Stephan Lessenich, jede Kritik am Refugee-welcome-Kurs in der Parteizeitung Neues Deutschland grobschlächtig als «Rassismus im lafonknechtschen Wagentainment» abgekanzelt.

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Im Herbst soll die neue digitale Plattform in eine analoge Veranstaltung übertragen werden. Dann kann sich zeigen, welche Menschen zu dieser Veranstaltung finden, wie weit sie sich dort artikulieren dürfen, ob man ihnen wirklich zuhört und ihre Klagen zu einem Programm macht, das es jetzt noch nicht gibt.

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46 Kommentare

  1. Das hat nur einen Zweck: Den sozial-nationalen Kreisen der AfD Wähler zu entziehen.

    Parallelen zur Vergangenheit drängen sich auf. WASG/PDS = Linke als Abfangbecken von Wählern kurz vor Erreichen der Partei von Udo Voigt (NPD). Sogar das Logo wies von Schriftzug und Farbgebung sehr starke Ähnlichkeit auf. Im Osten dazu ausschließlich Plakate mit betont deutsch wirkenden Familien, während man im Westen Spontis und Punker präsentierte.
    "Die Linke" ist wahrlich die Mutter alle Rattenfängerorganisationen.
    Immer dasselbe alte ausgelutschte Spiel.

    Den wahren Charakter von Wagenknecht kann im BT sehen, wo sie an der Seite des perversen Bartsch sitzt, um Schäuble zu applaudieren, wenn er Weidel wegen diverser "Kopftücher" maßregelt.

    Was diese immer wieder auf Compact zu beobachtende positive Herausstellung von Wagenknecht soll, kann ich mir zwar denken, wird aber nicht zum Erfolg führen.

    Gruss

  2. Hütet euch vor Sahra Wagenknecht – sie ist mitnichten geeignet, den Deutschen Souveränität und Sicherheit zurückgegeben.

  3. Jeder hasst die Antifa am

    Aufstehen will Wagenknechts Linke Kollonne,sind sie denn hingefallen? nein sie sind 98 abgestürzt und das war gut so und diese Kommunisten sollen nie wieder Auferstehen,sie wollen ihr Regime wieder errichten durch die demokratische Hintertür zusammen mit den Grüninnen wollen sie Gelder verteilen die andere Erwirtschaftet haben für Demagogie,Bevormundung und Abschaffung Deutschlands.

  4. Zunächst würdige ich die Bestrebung, den Menschen aufs Maul zu schauen. Wir sollten der Bewegung eine Chance geben und genau hinschauen. Die Menschen , die angesprochen werden, sind für das Gemeinwesen unentbehrlich. Wenn in meiner Straße der Müllmann nicht kommt, habe ich sofort ein sichtbares Problem. Wenn der Politikkasper Anton Hofreiter eine Woche lang nicht im Plenum dazwischen plärrt oder Claudia Roth ein Woche lang Erschütterungsfrei nimmt, dann passiert nichts. Selbst 6 Monate ohne gewählte Regierung gingen spurlos vorüber. Ich finde es richtig, den wichtigsten Menschen im Staate eine Redemöglichkeit einzuräumen.

    • GÜNTHERODE
      Frau Wagenknecht war vorher auch wichtig.Warum also jetzt.
      Weil sie von der AFD gejagt wird. Nichts anderes ist das.

    • Gerne, reden sollen sie alle! Und sie dürfen auch reden.

      Wenn die Bewegung sich als oberstes oder primäres Ziel gesetzt hat, die natürlichen Rechte der Bevölkerung als ihre "eigentlichen natürlichen Rechte" anzuerkennen, aufzuklären und sich nicht selbst zu ermächtigen, über die natürlichen Rechte der Bürger weiter bestimmen zu wollen, können wir eventuell genau über diesen Punkt weiter redenj/schreiben.
      Ist dies bei der Bewegung nicht der Fall, dürfen wir auch die Klospülung betätigen.

  5. waere ich Wagenknecht ,wuerde ich die Sosse hinschmeissen und mich auf Rente begeben. Wer bekloppt ist begibt sich in eine Partei,oder auch alle Parteien damit gemeint,wo nicht StaatsPolitik auf der Linie ist ,sondern nur Stuehleruecken nach oben auf der Tagesordnung steht.

    Ob Frau Wagenknecht immer noch denkt ,die Welt aendern zu koennen mit dem Ausschussmaterial der Linken ??? Ausser Fluechtlingsgelabber haben die nichts mehr zu bieten und Reichstagszirkus…..

  6. Dicke Bertha am

    1. Die AfD adaptiert „rechte“ Themen für neoliberale Politik

    Ob das internationale Finanzkapital zu seinen Raubzügen den mörderischen Globallistentango tanzen lässt. Oder ob der Mittelstand, welcher den Kapitalabfluss ins EU Ausland nicht mitfinanzieren will. Am Werk sind Sozialdefätisten, welche die Armen in einem verrohten freiheitlichen Wirtschaftsfaschismus enteignen, entrechten und versklaven. Der Propaganda asozialer Globallisten, schick in Diversität gehüllt, werden völkische Ressentiments entgegengesetzt. Dabei geht immer um rücksichtslose Ausbeutung, nicht gegen oder für Rassismus.

    2. Kollektives "Aufstehen" ist die einzige Alternative

    Während Gysi und Kipping nur spielen wollen, kann man mit den Kämpfern Wagenknecht und Lafontaine derzeit nicht viel falsch machen. Aber arg viel Toleranz wird abverlangt? SPD und Grüne sind keine linken Kräfte, sondern -ebenfalls von Wirtschaftsfaschisten durchtränkt- seit 15 Jahren willens, das untere Drittel auszugrenzen und auszubeuten. ((Auch Vollmer verteidigte die Einführung repressiver Studiengebühren, da die Unis ja ein Unterhaltungsprogramm böten. Wie unschuldig… Prima, dann kann Unten ja aus Geldgründen Unten bleiben.)) Aber je mehr Menschen -außerhalb der Strukturen kommend- mitmachen, desto weniger wird der Bock zum Gärtner gemacht?

    • Sie haben zwar recht damit, dass sich die SPDLINKEGRÜNE zu Handlangern des Finanzfaschismus machen lassen. Wenn es aber "völkische Ressentiments" gibt, dann sind es die der Finanzfaschisten gegenüber den Völkern der Erde,
      deren Existenz den Linken, solange sie TV , Bier, 40-Stunden-Woche, Wochenende und 4 Wochen Urlaub haben, ziemlich egal ist.

      Selbstverständlich dient das materialistische Klassengegensatzgeraune
      immer wieder gut dazu, den Blick vom Völkermord abzulenken,
      der sich vor unseren Augen vollzieht – nach dem Motto:
      ‚Solange es mir gut geht (z.B. Rentenerhöhung), kann mir das Volk egal sein.‘

      • Dicke Bertha am

        Aus Entwicklung muss Fortschritt werden

        Wir müssen flächendeckend runter von der 40-Stunden-Woche. Dieser Meinung waren mal viele Bürger. Die IG Metall setzte die 35 Stundenwoche durch. Seitdem kuschen die Gewerkschaften vor der paternalistischen Reichenpresse und den AG-Verbänden. In derem Dienst faschoisierte Rotgrün den rheinischen Kapitalismus und unter dem neoliberalen Zwangskorsett gingen bereits gewonnene Einsichten verloren. Die Freisetzung von Arbeitskräften durch technische Entwicklungen kann aber nur in Fortschritt umschlagen, wenn alle davon profitieren. Sie führt stattdessen zu schädlicher überdimensionierter Kapitalakkumulation der Eliten, auch im Ausland.

        Viel grundsätzlicher müsste gestritten werden. Überall zeigen sich eklatante Verwerfungen einer inszenierten Demokratie, meist von Seilschaften mit Partikularinteressen verursacht. Politiker lassen sich lenken, da überfordert. Die Bürger baden es aus, sei es privat als Patient, dem Medikamente vorenthalten werden, oder beruflich durch immer beklopptere DIN-Normen, Bürokratie usw.

        In Zeiten schnelllebiger Idiotenbespaßung bei austarierten Mehrheitsverhältnissen per gezielter In- und Exklusion scheitern solidarische Verteilungskämpfe. Die Systemfrage, im Sinne einer echten Realisierung von Demokratie wird kaum gestellt. Die Mosaiksteine werden nicht konzeptionell zusammengesetzt.

    • DICKE BERTHA
      Die Bewegung wird scheitern, weil zu spät und demnach unglaubwürdig.
      Ich hatte weiter unten geschrieben, warum.

  7. Dem System wird mit dieser Sammel-Bewegung nur ein weiterer Bären-Dienst erwiesen. Und genau das braucht die Bevölkerung jetzt nicht.

    *Stattdessen will sie Plattform sein, ein Forum bieten, auf der Menschen aus dem Volk ihre Probleme, ihre Wut und Ängste artikulieren.*

    Genau und mehr wird auch nicht passieren.
    Alles schon dagewesen. Ich gebe dem Projekt keine Chance. Warum?
    Weil es mich nicht überzeugt.
    Ein weiteres Sammelbecken für geflüchtete Schafe, die immer noch Ihre Hirten, Heilands und Schäferhunde suchen, obwohl sie es eigentlich besser wissen müssten. In gewissen Zeitabständen oder in kritischen Phasen wiederholen sich diese Experimente immer wieder. Dabei soll nur der politische Teppich glatt gezogen -die Kritiker am System aufgespalten werden, ein Mechanismus, der scheinbar noch funktioniert.
    Der König ist tot, es lebe der König.
    Beruhigungspillen für die Bevölkerung, eigentlich dürfen diese Pillis doch nur von Ärzten verschrieben werden.
    Aber von Politikern jeglicher Coleur?

    • Wirklich schade, das Schröder und Merkel die PILLE DANACH nicht verabreicht wurde.

  8. Aristoteles am

    Im Saarland wurde der Vize-Chef der AfD Lutz Hecker mit doppeltem Kieferbruch ins Krankenhaus eingeliefert. Täter noch nicht ermittelt.
    Man stelle sich mal den Medienaufschrei vor, wenn jemand von ‚DIE LINKE‘ oder von der CDU betroffen wäre.

  9. Wo gibt's normalen Menschenverstand, Recht und Gesetz ?? am

    Wir hatten ja in Deutschland schon einige Diktaturen, die letzte von Ulbricht und Honnecker im Osten Deutschlands.
    Und das seit 2005 gegen das Volk regiert wird, mit Unterstützung der Medien, weist die nächste, heutige Diktatur nach.Diktaturen benutzten immer die Medien als Waffe.
    Und wer glaubt, es reiche, Merkel muss weg, der irrt.
    Und jetzt meinen dei linken, die Ex Verfechter der Sozialismus-Kommunismus Fata Morgana Idee, sie müssten die nächste Fata Morgana Idee, einen Nationalitäten- und Religionenmix in Europa ,gedrillt als Einheitsmenschen, zur Normalität machen.
    Das kann letztendlich nur wieder zu einem Relegionskrieg führen, womit deutsche Herrscher und Erfüllungsgehilfen die frühere deutsche Geschichte wieder bestätigen und wiederholen.

  10. Pachydermos am

    "Aufstehen",der Wecker klingelt und treibt die Lohnsklaven aus dem Bett wieder an ihre entfremdete Zwangsarbeit. Das ist es,was Ich mit dem Begriff verbinde,eine wenig gelungene Namensgebung.

  11. Aristoteles am

    Mit Sicherheit gibt es noch ein paar patriotische Alt-SED-Wähler,
    die das FDJ-Lied "Uns’re Heimat" singen, "weil sie unserem Volke gehört"
    und jetzt in die Bewegung ‚Aufstehen‘ eintreten
    und danach DIE LINKE wählen,
    die von den Kippings und Nagels und Riexingers beherrscht wird
    und die den "Volkstod liebt" und sich wie Denis Yüzel explizit über das Aussterben der Deutschen freut.

    Diese typischen BRD-Verrenkungen haben alle etwas mit dem Kampf gegen das Deutsche Volk zu tun,
    das man immer wieder mit neuen Aktionen hintergehen und beschwindeln will.
    Genauso lächerlich das Hervorsprießen der sogenannten Werte-Union innerhalb der CDU,
    die am Ende vielleicht Merkel stürzt,
    um danach Bouffier oder Seehofer oder von der Leyen ihre Stimme zu geben.
    Allerdings fallen immer noch genug BRD-Bunzel auf diese Manöver rein.

    Demnächst wird wahrscheinlich Boris Palmer für die Grünen
    eine patriotische Aufstehen-Werte-Bewegung gründen.

  12. Unglaubwürdig diese Bewegung.
    Warum erst jetzt. Was hat die LINKE in den Jahren davor gemacht.
    Sie hat Frau Wagenknecht vorgeschickt um die 9 % einzufahren, um sich die Diäten und die Pensionen zu sichern. Sie haben nichts in die Rentenkasse einbezahlt. Frau Wagenknecht geht im Gesinnungskleit Hummer essen.
    Wo waren die Sternmärsche der Armen, Obdachlosen, Suppenküchen, Hartz4 empfängern usw.
    Wäre die LInke vor drei Jahren mit dieser Bewegung gekommen, wäre sie Glaubwürdig gewesen.
    Jetzt wird sie von der AFD gejagt und will retten, was zu retten ist.
    Zu spät Frau Wagenknecht. Nicht mehr glaubwürdig.

    • Dicke Bertha am

      Wagenknecht und die "Linke" führen seit zig gefühlten Ewigkeiten unermüdlich die soziale Frage als Markenkern. Es ist auch kein Verbrechen, sich Diäten und Pensionen zu sichern. Erst der postmoderne und -faktische Verrat macht den Karrieristen eklig. Der liegt bei Wagenknecht aber nicht vor.

      "Sternmärsche der Armen" – Es gab die von der Reichenpresse angerotzten Montagsdemos. Der sozialdemokratische Schreiberling Grass (das war der gemütliche Alte mit dem permanenten oralen Liebesspiel zweier Pfeifen) erkannte nur niedere Kreaturen, die er "Neidhammel" schimpfte. Bis heute ist es bedeutungslos, was die da Unten meinen, diese "Neidhammel".

      "Wäre die Linke vor drei Jahren" besonnen gewesen, hätte sie sich nicht von den größenwahnsinnigen Strippenziehern Merkels am ideologischen Nasenring auf Kosten ihrer Klientel durch die Manege führen lassen. Es war aber gerade von Beginn an Wagenknecht, die nicht in die Falle lief und von den Opportunisten des Schmierentheaters der Gutmenschen dafür als Rechte diffamiert wurde.

      Plötzlich, wo so viele hinter ihrer neuen Bewegung stehen, schwenkt die Propaganda um.

      Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist…?…!

  13. Michael Höntschel am

    Die Linke hatte 40 Jahre plus knapp 30 Jahre Zeit, Anspruch und Realität in Einklang zu bringen. Die Bilanz ist nicht viel besser wie die der anderen Gesellschaftsmodelle. Für mich bedeutet das Verrat am hehren Anliegen. An den Taten sollte ihr sie messen. Außerdem ist das was da der Berg gebar nur lauwarme Luft und da hat der Horscht schon die Lizenz drauf.

    • brokendriver am

      Die SPD-SED-PDS-Diktatur ist gescheitert.

      Es NAHLESt das Ende dieser Diktatur-Tyrannei…

    • "Die Linke hatte 40 Jahre plus knapp 30 Jahre Zeit, Anspruch und Realität in Einklang zu bringen. "
      40 Jahre war es Einklang gewesen – in DDR Teritorium und DDR Zeiten. Aber das deutsche Ostvolk hat vor 30 Jahren selbst auf das Geschaftsmodell verzichtet. Jeder hat das, das er sich verdient hat.

    • @ MICHAEL HÖNTSCHEL

      Recht haben Sie, aber die 70 Jahre Sowjetbolschewismus
      haben Sie vergessen. (70+40+30=140 = unglaublich)

      Dagegen sind die sogenannten 12 Vogelschissjahre nichts.

  14. Lügen haben kurze Beine am

    Die vergewaltigte und ermordete Obdachlose, in Hannover, hat nichts davon. Es gibt ein zu spät und ein " Nie wieder zurück", kein rückgängig, keine Wiedergutmachung. Die Frau könnte noch leben.
    Die Bundesregierung hält sich an keine Gesetze und wird im Ausland als Negativbeispiel vorgestellt.
    Niemand liebt diese Bundesregierung. Deutsche, Welt und Europa lasst Merkel fallen. Merkel ist weg.

    • brokendriver am

      es gibt halt viele Kranke in der SPD….auch im hohen Norden von Schleswig-Holstein…

  15. Katzenvater am

    Allein, dass sich stramm Neo-Linke und Stockkonservative schon jetzt herrlich über #aufstehen aufregen, macht es interessant, sich diese Bewegung mal anzuschauen. Im verstaubten Polit-Apparat könnte eine linkspatriotische Alternative, so sie es denn wird, eine gewisse Rolle spielen. Wegen übler Bewertungen wie von Sterne und Wolffsohn hat die Sache schon eine Chance verdient. Wichtig wäre es, den neulinken Ballast abzuwerfen und sich auf linke/soziale -und damit patriotische- Traditionen zu berufen. Und vor allem: Begrenzung der Zuwanderung zum Wohle des sozialen Friedens…

    • brokendriver am

      Wie viel Schwarz-Afrika und Syrien wollen wir noch in Deutschland ?

      Von anderen Kulturvölkern wie in Afghanistan ganz zu schweigen…

      Irgend wann ist Schluß mit lustig….

      auch im CDU-SPD-Regime !

    • Pachydermos am

      Neee,mit"Begrenzung" ist es nicht getan.Der "Wohlstand " muß weg,dann gehen die Meisten freiwillig von selbst.

  16. Der Erfolg liegt in der Vereinigung von nationalem und sozialen Gedanken in Harmonie. In dieser Weise unterschieden sich seit Ende der 20iger Jahre des vergangenen Jahrhunderts KPD und NSDAP kaum. Heute erschiene die KPD in den Verfassungsschutz-Berichten der brd nicht wegen Links-, sondern wegen Rechtsradikalismus. – Marx und Engels ebenso, die in ihrem Kommunistischen Manifest von 1848 zum Mord an "reaktionären Völkern" aufriefen…

    • brokendriver am

      Vor-mittelalterliche und "reaktionäre Völker" haben wir seit kurzem genug im CDU-SPD-Regime…..

  17. brokendriver am

    Sara Wagenknecht und ihr Mann Oskar (Ex-Sozi, heute SED-Links) haben mit ihrem Projekt „Aufstehen“ eine politische Totgeburt ins Leben gerufen.

    Wozu brauchen Gift-Grüne, SPD-Sozen u SED-Linkspartei eine eigene Plattform ?

    Diese CDU-Fußmatten sinken in der Wählergunst tiefer als die Titanic 1912.

    Denn sie wollen noch mehr Schwarz-Afrika, Syrien und Afghanistan in unserer

    untergehenden Heimat.

    Dabei wurde schon in der Bibel (Genesis, Kapitel 6 bis 9) vor der Sintflut gewarnt.

    Nun bekommen wir sie, dank CDU und ihrer linken Fußmatten….seit September 2015…

    • Harald Kaufmann am

      Wenn Frau Wagenknecht und Herr Lafontaine eine neue Partei gründen würde, die soziale Gerechtigkeit wieder herstellt und den Zuzug ausländischer Wohlstandsmigranten stoppt, die nur eines im Sinn haben, Deutschland für ein Schlaraffenland zu halten und sich nicht anständig benehmen können , dann würde ich diese neue Partei wohl wählen. Hilfe für echte Kriegspflüchtlinge ein klares ja, nicht aber für Migranten, die dem Steuerzahler den Rest ihres Lebens dem deutschen Bürger für lau auf der Tasche liegen. Und dann sollten die echten Flüchtlinge, dann in ihr Heimatland zurückgeführt werden, damit diese ihr Land von den Verwüstungen des Krieges wieder neu aufbauen können.

    • Theodor Stahlberg am

      Nur die Ruhe: Wenn die neue Bewegung es allein schafft, die globalistischen, neoliberal-transatlantisch versifften Rot-Rot-Grün-Parteien zu schwächen und die Reihen der Fanatiker aufzumischen, ist dies schon ein überragendes Ergebnis. Und die mögliche Kombination von sozialen Zielsetzungen mit solchen aus dem nationalen, souveränistischen Bereich ist dann bereits ein Extragewinn für das patriotische Lager.

    • Deshalb schreibt man ja jetzt im Neuen Testament auch das Buch des heiligen Christ FDJ Teufels Angela …..
      kommet all ihr Engelein – ich lade euch alle ein …

      Das mit der Sintflut wird kein Problem sein , man baut doch bald die Einheitswippe ,die Rettungs Arche Merkel, um von jeder Partei einige normale Paar aufzunehmen ,und schwule ,wie auch Lesben,Bekloppte Paare und Terroristen Paare…. alles muss gerettet werden – fuer das Jenseits mit dem Teufel Angelika Erika …. (Das Immerdasein der Heiligen Angela , Buch 2 Artikel unendlich )

  18. Kritischer Rationalist aus Hessen am

    Ihr Ehemann hat die SPD-Wunde, die von Gerhard Schröder aufgerissen wurde weiter vergrößert und Ähnliches wird nun mit der SED-Nachfolge passieren. Mal sehen wie erfogreich die neue Plattform sein wird und wie sich die ANTIFA-SA verhält bzw. positioniert. Spannend wird es werden.

    • brokendriver am

      Das wird so spannend wie Hessens-Sozen-Fuzzi Torsten Schäfer-Gümpel oder zwei, drei Schlaftabletten….

    • alle auf die Straßen am

      Es mangelt nicht an Plattformen-es mangelt an Bereitschaft zum Widerstand !!
      Einer Wiederholung von 89.

      • Pachydermos am

        Quark `89 ,es reicht hier (vorläufig noch),den Wahlzettel richtig anzukreuzen; nicht mal dazu langt es.

      • Fischer's Fritz am

        @ALLE…
        "es mangelt an Bereitschaft zum Widerstand"

        So isse’s. Es geht vielen materiell immer noch zu gut. Bis sie aufwachen, könnte es zu spät sein.

      • Sehr richtig! Die Zersplitterung in Gruppen und Grueppchen ist ein gewuenschter Effekt der Weltenlenker. Nur Einigkeit macht stark und wenn einmal jemand in dem Forum von Wagenknecht "abgekotzt" hat, dann ist er wieder ganz ruhig und trottet in der Schafherde weiter mit. Wagenknecht hat der Einigkeit der Deutschen einen Baerendienst erwiesen. Wuerde sie aus der Linken austreten, haette sie wenigstens ein Signal gesetzt.

      • Harald Kaufmann am

        @alle auf die Straßen,

        eine Wiederholung von 89, wird es wohl eher nicht geben. Merkel hat vorgesorgt. Oder glaubt ihr im Ernst, dass Merkel keine Panzer gegen ihr eigenes Volk einsetzen würde? Der SED-Staat hat über 40 Jahre gebraucht, um Honecker und Co zu stürzen. Was meint Ihr, wie lange es bei Merkel dauern wird? Und wenn Merkel doch wider allen Erwartens gestürzt würde, käme dann nicht ein paar neue Merkels auf der politischen Bildfläche? Dumpfbacken und Paladine, die Merkel treu ergeben sind gibt es mehr als uns allen lieb sein kann. Was haben solche Menschen überhaupt an dieser Frau gefressen, dass ein ganzes Volk auf dieses Monster hereinfällt. Gab es in Deutschland nicht schon einmal Ähnliches? Einen Österreicher, mit lächerlichen Oberlippenbart, mit seinem diabolischem und hysterischen Geschrei und alle brüllten Heil? Deutschland versinkt in einen Sumpf. Und aus dieser Nummer kommt Deutschland nicht wieder raus, solang es Vollidioten gibt, die immer noch diese Politgangster der Union, Grüne und SPD wählen. Es wird soziale Unruhen bezüglich von türkischen Gastarbeitern geben, dieses hatte vor vielen Jahren Helmut Schmidt als Kanzler einmal vorhergesagt. Leider lebt dieser kluge Mann den ich verehre nicht mehr.

      • No Qual bei der Wahl am

        Wahlzettel richtig ankreuzen ??
        Das machen die doch selber in den Rathäusern, wo die Briefwahldokumente eingehen, die werden nach Wunsch nur getauscht.
        Die Bürger sind doch viel zu dumm, die wissen nämlich selber nicht, was für sie gut ist.

    • Das Wort Plattform hat es in sich …..man formt das Platte Dasein ….. plattgedrueckt ,geplaettet platt vor Sprachlosigkeit.

      Politiker sollten wirklich alle zusammen ein Kabarett gruenden – ein Kasper kommt selten allein. Nur fehlt der VolksSchutzmann,der den vielen Kaspern eins mit der Bunawurzel (DDR Schlagstock der Polizei) rueberzieht.Tritratrullala …der VolksSchutzmann war schon wieder da….

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