Vorsicht, Tiefer Staat: Geheimdienste und Verfassungsschutz. Die neue COMPACT-Spezial über unser besetztes Land

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Die neue Spezialausgabe von COMPACT – noch nicht am Kiosk, aber in unserem Shop schon erhältlich – legt sich mit der gefährlichsten Macht in diesem Land an: dem Tiefen Staat, der Hintergrundstruktur aus Geheimdiensten und Verfassungsschutz.

Mit dem Sturz von Hans-Georg Maaßen als VS-Präsident hat der Tiefe Staat gezeigt, dass es den Sicherheitsstrukturen nicht mehr um den Schutz unserer freiheitlichen Grundordnung etwa gegenüber dem Islam geht. Vielmehr gilt: Der Feind steht rechts – was immer das heißen mag.  Jetzt werden die AfD und andere patriotischen Kräfte gejagt. Wer ein kluges Wort sagt, gerät ins Visier des Tiefen Staates: Er wird beobachtet, denunziert, sozial geächtet, angeklagt, verurteilt, verhaftet, weggesperrt.

Doch der Tiefe Staat hat sich schon länger in die Demokratie verbissen. «Von Konrad Adenauer bis Helmut Kohl waren alle Bundeskanzler inoffizielle Mitarbeiter der CIA», sagte Egon Bahr, Intimus von Willy Brandt, 1996. Tatsächlich hat die amerikanische Besatzungsmacht unsere Dienste von Anfang an kontrolliert und kommandiert. NSA und NSU stehen für den Höhepunkt dieser Infiltration: Die US-Überwacher schreckten selbst vor dem Handy der Kanzlerin nicht zurück, Uncle Sams Agenten schickten ihre V-Leute ins Umfeld von Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe.

Titelthemen von COMPACT-Spezial 24
CIA, NSA & Gladio: Der verborgene Krieg der US-Spione
Geheimakte BND: Deutsche Agenten im Dienst fremder Mächte
Verfassungsschutz: Feind im eigenen Land – Der Angriff auf die AfD
V-Leute: Staatliche Spitzel im Untergrund

Vollständiges Inhaltsverzeichnis unter dem Cover:

Vollständiger Inhalt
CIA, NSA & Gladio
Tiefer Staat: Die geheimen Netzwerke im Untergrund
Oktoberfest 1980 – Die Gladio-Spur: Terror und Strategie der Spannung
Dame, König, As, Spion: Amerikanische Spuren im NSU-Fall
DIA-Agenten am Tatort: Der Mord an Michèle Kiesewetter
Black Ops in Germany: Unheilige Allianz: CIA und Islamisten
Feind hört mit: Der NSA-Skandal
«Ein einheitlicher Organismus»: Interview mit Josef Foschepoth
Die überwachte Republik: Deutschland einig Agenten-Land
«In Deutschland gilt unser Recht»: Interview mit Wolfgang Bosbach
«Anis Amri diente der CIA als Lockvogel»: Interview mit Stefan Schubert
Die Geheimdokumente: Die Akten zum Breitscheidplatz-Attentäter

BND
Steuerung aus Übersee: Die Gründung des BND
«Bedingt abwehrbereit»: Der BND und die «Spiegel»-Affäre
«Der BND hat mir Texte vorgegeben»: Interview mit Udo Ulfkotte
Das Sündenregister des BND: Die Affären des Auslandsgeheimdienstes

Verfassungsschutz
Dunkle Schatten über dem Amt: Der Feind im eigenen Land
«Nur etablierte Politiker können die Verfassung verletzen»: Interview mit Josef Schüßlburner
Außer Kontrolle: Die Skandalgeschichte des VS
«Dienste haben die RAF aufgebaut»: Verfassungsschutz und Terrorismus
Die Geheimdienst-Nazis: Gewalt und Hetze der V-Männer
Immer wieder Temme: Ein VS-Agent zwischen NSU und Lübcke-Mord
Maaßens letztes Gefecht: Warum der BfV-Präsident gehen musste
Worte, die die Republik aufwühlten: Hans-Georg Maaßen im O-Ton
Verräter im Tiefen Staat: Indiskretion im Geheimdienst-Club
Der Schattenmann: Maaßens Nachfolger Thomas Haldenwang
Jeder ist verdächtig: Die AfD im Visier des Verfassungsschutzes
Vorsicht, Feindzeugen!: Mahnung an die Opposition

TIEFER STAAT: Die neue Spezialausgabe von COMPACT – noch nicht am Kiosk, aber in unserem Shop schon erhältlich.

Über den Autor

Jürgen Elsässer

Jürgen Elsässer, Jahrgang 1957, arbeitete seit Mitte der neunziger Jahre vorwiegend für linke Medien wie Junge Welt, Konkret, Freitag, Neues Deutschland. Nachdem dort das Meinungsklima immer restriktiver wurde, ging er unabhängige Wege. Heute ist er Chefredakteur von COMPACT-Magazin. Alle Onlineartikel des Autors

30 Kommentare

  1. Avatar
    Jeder hasst die Antifa am

    Seit Maaßen weg ist wurde der VS zu einer Politikverteidigungstruppe der Regierenden umgestaltet um jegliche Opposition zu unterbinden und Repressionen gegen die AfD als einzige Oppositionspartei auszuüben.

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    Der Feind (des Tiefen Staates, nicht der des Volkes) ist immer der, der aktuell die Herrschaft bedroht. Als die Herrschaft noch von Links bedroht wurde, saß der Feind links. (In dieser Zeit war die Rechte zum großen Teil – insbesondere die bürgerliche Rechte – sehr systemtreu.) Heute ist es umgekehrt. Die Linke wurde erfolgreich domestifiziert (oder hat sich selbst domestifiziert), Widerstand kommt nur noch von Rechts.

    Ich denke übrigens, dass der Tiefe Staat in Deutschland nicht eigenständig ist, sondern unter Kontrolle des angelsächsischen steht (nach zwei Weltkriegen). Und dieser dient dem alten (angelsächsischen) Establishment (zu dem Trump z.B. nicht zählt), und dieses ist wohl ziemlich deckungsgleich mit dem, was ich gerne als Globalistensekte bezeichne.

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    Gibt natürlich Staatsdeppen, die die Existenz und die Machenschaften von Geheimdiensten bestreiten, denn:
    ‚transparente und offene Gesellschaft‘ und
    ‚Verschwörungstheorie‘.

    Sie glauben zwar, dass es sowas wie die Stasi und die CIA und NSA gegeben hat und gibt, aber doch nicht in der BRD!
    Da gibt es auch keine Mafia und wahr ist nur, was in der Zeitung steht!

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      Sie machen wohl Spaß? WER kann denn die Existenz eines Geheimdienstes wie z.B des ironischerweise so genannten Verfassungsschutzes bestreiten, der ständig mit Propaganda an die Öffentlichkeit tritt.? Habe Ich auch noch nie gehört.

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        Also Ironie ist dem Sokrates wohl wesensfremd.
        Eigentlich schade.
        So muss er wohl ewig Taubenschach spielen.

        Herzliches Beileid.

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    40 Messerstechereien am Wochenende: Mord, Totschlag, Überfälle, Streit…
    10. Dezember 2019

    Rottweil / Merkels Ferkelschland. Weihnachten ist an und für sich ein Fest des Friedens. Die Wochenblick-Redaktion hat recherchiert, welche Messer-Taten am zweiten Adventwochenende aus Deutschland bekannt wurden. Nachdem es sich nur um Polizeimeldungen und Nachrichten handelt, ist von einer großen Dunkelziffer auszugehen. Schockierender Weise sind auch vier Todesfälle zu beklagen – in Osnabrück, in Stuttgart, in Lörrach und in Lünen wurde jeweils eine Frau erstochen. Die restlichen Fälle sind ein bunt-diverser Mix aus Überfällen, Streitigkeiten, gefährlichen Drohungen und mehr. Hier eine Liste!

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      Lila Luxemburg am

      Ja, der Haifisch … der hat Zähne/und die trägt er… im Gesicht/und der Musel … hat ein Messer/doch das sieht … sein Opfer nicht … (Brecht heute…) 😥 😥

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    (..) «Von Konrad Adenauer bis Helmut Kohl waren alle Bundeskanzler inoffizielle Mitarbeiter der CIA» (..)

    Das fing zu Zeiten des zweiten Weltkrieges an, als der CIA noch OSS (Office of Strategic Service) hieß und ein junger Wehrmachts-Leutnant der Artillerie namens Franz Josef Strauß seine Dienste anbot. Er hat US-Agenten bei Treffen an der Schweizer Grenze beispielsweise Pläne von deutschen Flak/Radar-Stellungen verraten.
    Als kleines Dankeschön durfte er gleich nach dem Krieg als Dolmetscher in Diensten der US-Armee fungieren und wurde Zeit seines Lebens von den Lizenzmedien der brd hofiert, dem "Spiegel" einmal ausgenommen.
    Das ist wahrlich kein Geheimnis, BND und DDR-Staatssicherheit wußten von Anfang an Bescheid und mittlerweile wird gar offen in den Systemmedien darüber berichtet.

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      Lila Luxemburg am

      "Das ist wahrlich kein Geheimnis, BND und DDR-Staatssicherheit wußten von Anfang an Bescheid und mittlerweile wird gar offen in den Systemmedien darüber berichtet."

      Also iCH … wußte nix davon! 😥 Aaber … ich bin ja auch nicht beim Geheimdienst. Noch nich mal beim … Öffentlichen Dienst.

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        @ Lila Luxemburg

        Ich auch nicht …
        gib: Franz Josef Strauß OSS
        in die Suchmaschine ein. Welt-Online hat der Angelegenheit zwei Artikel gewidmet.

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        Lila Luxemburg am

        "gib: Franz Josef Strauß OSS
        in die Suchmaschine ein. Welt-Online hat der Angelegenheit zwei Artikel gewidmet."

        Danke. Für den Tipp. Aber: Ich wollte deine Angaben keineswegs anzweifeln … es war wirklich nur … so, daß ich DAVON noch nie was gehört hatte. Was mich – heute wohlgemerkt – im Nachhinein natürlich auch nicht mehr wundert. Sollte es in … sagen wir 200 Jahren oder so noch irgendwelche Deutsche in irgendeiner Art ‚Staat‘ oder irgendeiner Organisationsform, in der SIE noch irgendwas zu sagen haben, geben …

        … und die dann wieder ‚Geschichtsunterricht‘ haben (statt irgendeines ‚Wie-nagele-ich-mir-selbst-am-besten-ein-Brett-vor-den-Kopf‘-Unterrichts), dann werden sie wohl ein Leben lang mit dem Versuch beschäftigt sein, zu verstehen zu versuchen WIE es möglich war, daß Leute … mehrere Dutzend Millionen diesen ganzen Irrsinn und Dreck über Jahrzehnte gefressen, geglaubt und sich danach gerichtet (im wahrsten Sinne des Wortes 😥 ) haben???

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        Lila Luxemburg am

        Na ja … ist ja andererseits auch nicht weiter verwunderlich – das mit dem Strauß … bin zwar kein Spezialist auf dem Gebiet, aber was ich ’so mitbekommen habe‘, sollen wohl auch etliche Militärs, die – etwa ’44 bei der Normandieinvasion der Alliierten – fleißig Verrat geübt haben, später dann die Karriereleiter hinaufgefallen sein … bis auf relativ hohe NATO-Posten. Dreck schwimmt halt meistens oben … 😥 😥

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        @ Lila Luxemburg

        Das ist auch meine Betrachtungsweise.
        So im Nachhinein ist es auch klar, warum die "Stoppt Strauß- Kampagnen" der Linken, wie überhaupt alle Versuche der Linken, FJS als Nazi zu diskreditieren, niemals auf fruchtbaren Boden stießen, – weil er eben von Amerika größtmögliche Rückendeckung hatte. Auch seine Panzergeschäfte mit Shimon Peres, die gegen jedes Gesetz und gegen jede Vernunft waren, sind nun plausibel, also aus der Sicht eines Gangsters.

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      Hallo HALLO – ist das nicht der FJS, den COMPACT und JE noch in jüngerer Vergangenheit als vorbildichen Volkstribun gefeiert hat?!

      Am besten man weiß eben doch nicht alles über eine Person – sonst gehen einem die Vorbilder aus … 😉

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    Hm,die Spartaner waren eine sozialistische Gesellschaft,hatten aber Staatssklaven (Heloten).

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    Ach,da ist sie ja, die Spezialausgabe für die Spökenkieker,Reichsbürger und andere Durchgeknallte,die vorm Schlafengehen unters Bett gucken,ob nicht in Agent drunter liegt. Schrieb Ich nicht erst vorgestern,daß die Worte "tiefer Staat" ein Alrmzeichen sind für den Geisteszustand desjenigen sind,der sie benutzt? Und wurde Ich deshalb nicht mit der Kurzzeitsperre belegt?

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        Gewissermaßen, aber manchmal muß Ich ZU unangenehme Wahrheiten aussprechen,dann ziehen die Schuldigen für 24 Stunden den Stecker raus.

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      Lieber SOKRATES, na klar gibt es sowas wie einen "Tiefen Staat". – Denken Sie doch nur an die Niederlande – ein großer Teil ihres Gebiets liegt unter (!) dem Meeresspiegel.

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    DerSchnitter_Maxx am

    Nicht wundern … dass ist doch schon seit 101 Jahren ("Der Hundertjährige Krieg") so. Nur in den letzten 70 Jahren … mit anderen Mitteln (Schuld-Kult-Knechtung) ! 😉

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      Es sind keine 70 Jahre MAXX. Es sind genau 43 Jahre. Schauen Sie mal genau nach. Vor den 43 Jahren war von Schuldkult keine Rede. Nirgendwo.
      Ergänzend können Sie bei Youtube dies mal anschauen: "Machterhalt durch Geschichtsmanipulation – Wolfgang Effenberger (Vortrag Regentreff 2018)"

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        DerSchnitter_Maxx am

        Dann waren -kurze- 27 Jahre lang … halt nur die Planung u. das Vorspiel dafür 😉

        Danke für den Tipp !

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        Lila Luxemburg am

        "Es sind keine 70 Jahre MAXX. Es sind genau 43 Jahre."

        Anfühlen tut sichs aber so… 😥 Und der Wirkung nach könntens auch gut 700 Jahre sein… 😥 😥

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    Als die Gründer der USA deren Verfassung kreierten, gingen sie weder von einer Volksdemokratie noch von der Gleichheit aller Menschen aus.
    Ihr Ideal war eher das einer – gutwilligen – Elitenherrschaft! Soetwas war aber auch die Grundlage der Adelsherrschaft und die ging schief sobald die Eliten degeneriert und überfordert sind. Auffällig war das beim frz. Adel, dem römischen Patriziat und verschiedenen Dynastieen der Chinesen und Pharaonen der Fall, da hier auch Inzucht eine Rolle spielte.
    Nur durch die Elitokratie lies sich Demokratie und Sklavenhaltung in den USA vereinbaren.
    Die Elitokratie hat aber immer den Nachteil daß die Verwahrlosung der "Eliten" recht schnell geschieht, wenn die jeweils Mächtigen aus nachvollziehbaren Gründen keinen hochkommen lassen, der besser als sie sein könnte und ihren Posten beanspruchen.
    Dazu kommt noch, daß die Sieger / Besatzer darauf Wert legen, daß die Eliten der Besiegten nach dem Parkinson-Prinzip handeln müssen, also immer beim großen Bruder nachfragen, wenns interessant wird. Dadurch, daß die Eliten immer sich selber als solche definieren, werden sie recht schnell zum Mittelmaß oder gar zur Lachnummer.

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      Lila Luxemburg am

      "Ihr Ideal war eher das einer – gutwilligen – Elitenherrschaft! Soetwas war aber auch die Grundlage der Adelsherrschaft und die ging schief sobald die Eliten degeneriert und überfordert sind."

      Ist das denn nicht immer und überall so? In jedem ‚System‘? … dass die, die das System erschaffen natürlich eine Elite sind (einfach so von selbst kommt kein Staat oder überhaupt irgendeine Form von Organisation in die Existenz…). Und dass die dann irgendwann in der Generationenfolge … nun ja, degeneriert eben … ist das nicht quasi natürlich?

      Gibt doch dieses Bonmot von Bismarck, wonach die erste Generation Vermögen schafft, die zweite es verwaltet, die dritte Kunstgeschichte studiert … und die vierte … verkommt. Da haben wir doch die selbe inhaltliche Abfolge im Prinzip genauso nur halt verdichteter dargestellt…

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        Heinrich Wilhelm am

        Sehr richtig! Das ist zeitlos, weil den menschlichen Eigenschaften geschuldet.
        Wäre das nicht so, existierte das Römische Weltreich noch heute. Den einst erfolgreichen Systemen fehlt in den späten Phasen ihrer Existenz einfach die Kraft zur grundlegenden Erneuerung. Sie verkrusten, verfallen oder degenerieren zu nicht mehr vitalen Gebilden. Je nach Konstellation werden daraus neue Gebilde und/oder Nachbarmächte übernehmen sie. Zurück bleiben Mythen.
        Die Geschichte kennt viele signifikante Beispiele.
        Bismarcks Äußerung ist ja auch lediglich das Projizieren dieser Quasi-Gesetzmäßigkeit auf die Gegebenheiten des späten 19. Jahrhunderts.

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