Man weiß bei dieser Frau nie: Soll man sich aufregen, weil die Stahlhelm-Blondine partout den Gröfaz mimen will? Oder soll man sich totlachen, weil ihre Schwangerenarmee sowieso kein Toilettenhäuschen stürmen kann?

    Aktuell hat man zu beidem Anlass.”Von der Leyen hätte sich am Syrien-Angriff beteiligt”, titelte der Spiegel gestern. Heute war diese Überschrift nicht mehr zu finden, vermutlich hat Flintenuschi interveniert. Aber das Zitat von ihr zum Angriff auf Syrien am 14.4. ist bestätigt. “Was in diesem Fall Großbritannien aus der Luft beigetragen hat, könnten wir auch leisten”, sagte sie. “Wir sind diesmal nicht gefragt worden.” Das passt zur Kriegshetze der Springerpresse, die Trump kritisierte, dass der völkerrechtswidrige Raketenüberfall auf einen souveränen Staat nicht aggressiv genug war. “Wenn es an dem nächtlichen Angriff etwas zu kritisieren gibt, dann höchstens, dass es zu wenige Raketen waren und Paläste, Flughäfen sowie Luftwaffe des Diktators nicht angetastet wurden“, schrieb die Bild am Tag danach in goebbelscher Schärfe. Welt Online legte nach: „Die Luftschläge gegen Assads Chemiewaffenindustrie waren notwendig, aber nicht ausreichend.“

    Doch die Kriegsgeilheit von Frau Adabei und ihrem journalistischen Wurmfortsatz wird durch Impotenz gehemmt. Am Samstag meldete die FAZ: “Die russische Chartergesellschaft für Antonow-Jumbos verlängert ihren Vertrag mit der NATO nicht. Bei den Grünen vermutet man, es könnte sich um eine Retourkutsche für die Russland-Sanktionen handeln.” Damit ist der gesamte Schwerlufttransport der Bundeswehr nach Afghanistan und Mali, erst recht nach Syrien akut gefährdet. Die FAZ beschreibt das Dilemma: “Die Antonows, die ihre Bugnase samt Cockpit komplett nach oben wegklappen können, nahmen schwere Geschütze, Panzer, Transport- und Kampfhubschrauber in ihren Bauch auf und transportierten sie ins afghanische Masar-i-Sharif oder ins malische Gao. Die deutsche Luftwaffe verfügt nicht über strategische Transportflugzeuge, die solche Lasten bewegen könnten. Die mehr als vier Jahrzehnte alten Maschinen des Typs Transall sind zu klein dazu und auch das neue Transportflugzeug A400M, dessen Auslieferung mit fast einem Jahrzehnt Verspätung begonnen hat, ist für einige dieser ‘outsize cargoes’, also der Transportstücke in Übergröße, nicht geeignet.”

    Wat nu, Flintenuschi? Wie willste gegen Onkel Iwan anstänkern, wenn der Dir jederzeit Dein Militärspielzeug lahmlegen kann? Muttu vorher nachdenken!

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