Dem von den Grünen geförderten Ausbau der Windkraft fallen jedes Jahr Zehntausende von Vögeln und Fledermäusen zum Opfer. Das kümmert die angebliche Öko-Partei nicht die Bohne, obwohl manche Arten in Deutschland bald ausgestorben sein könnten. Gleichzeitig möchten die Grünen in Niedersachsen nun gasgefüllte Luftballons verbieten und nennen als Grund für ihre Initiative den Vogelschutz.

     Einmal mehr zeigen sich die Grünen mit ihrer neuesten Initiative als knallharte Verbotspartei, die sich in ihrer Argumentation darüber hinaus noch in unauflösbare Widersprüche verstrickt. In Niedersachsen forderte Landeschefin Anne Kura nun ein Verbot der Ausgabe von gasgefüllten Luftballons unter freiem Himmel, das sie wie folgt begründete: „Vögel und andere Tiere fressen die weichen Ballonreste und verhungern dann mit vollem Magen.“

    Zehntausende geschredderte Vögel und Fledermäuse pro Jahr

    Die Frage, wo bei den Grünen plötzlich das Mitleid mit den Vögeln herkommt, stellt sich angesichts dieser Argumentationsfigur ganz von alleine. Gerade der von ihnen in geradezu schon fanatischer Art und Weise geförderte Ausbau der Windenergie ist nämlich mit vielen Schattenseiten verbunden. Das fängt mit der Landschaftsverschandelung durch immer höhere und größere Windrädern an, deren Bau zu einem enormen Flächenfraß führt, und hört mit dem schlimmen Aderlass auf, den die Tierwelt zu tragen hat. So fallen den Windrädern nach Angaben der Deutschen Wildtierstiftung pro Jahr mehr als 12.000 Greifvögel zum Opfer, Arten wie der Rote Milan und der Schreiadler könnten deshalb in Deutschland bald ausgestorben sein.

     

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    Schlimm steht es auch um die Fledermäuse. Hier liegen Schätzungen bei 240.000 pro Jahr getöteten Exemplaren, denn der Luftdruck, den die Anlagen erzeugen, bringt die Lungen der Tiere zum Platzen. Eine aktuelle Analyse des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) begründet den Verdacht, dass auch das Insektensterben etwas mit der Windstromerzeugung zu tun haben könnte, der jährliche Aderlass soll hier bei rund einer Billion Fluginsekten liegen.

    Diese erhalten bekanntlich auch einen Großteil der Pflanzenwelt und sind deshalb unerlässlich zur Sicherung unserer natürlichen Grundlagen. Wenn es um die heilige Kuh Windenergie steht, dann wollen die grünen Jakobiner aber plötzlich weder etwas von Technikfolgenabschätzung noch von Artenschutz wissen.

    Pharisäerhafte Doppelmoral

    Das von den Grünen geforderte Luftballonverbot ist also Zeugnis einer pharisäerhaften Doppelmoral. Während man selbst dazu beiträgt, dass in allergrößtem Maßstab Vögel und Fledermäuse geschreddert werden, regt man sich gleichzeitig über das Kleinkind auf, das im Park mal einen Luftballon steigen lässt. Noch verlogener geht es wirklich nicht mehr!

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