Visa Card: Prämien für Restaurants, die Bargeld verweigern

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Das Kreditkartenunternehmen Visa plant einen weiteren Coup zur Abschaffung des Bargelds. Für Visa nur ein Schritt zur Durchsetzung des eigenen Produkts. Aber für die Politik ein wichtiger Vorstoß zum gläsernen Menschen.

Claus Kleber, Hardcore-Propagandist des ZDF, beklagte einst den Rückstand der Deutschen beim bargeldlosen Bezahlen. (COMPACT berichtete) Da sei man nicht nur in Schweden weiter. Nein, „zahlen mit dem Handy ist in Kenia und in manchen Gegenden von Indien gang und gäbe. Sowas gibt’s bei uns bisher noch nicht. Entwicklungsländer halt.“ Soll heißen: Sogar arme Länder seien „weiter“ als Deutschland.

Dass besagte Staaten beim bargeldlosen Bezahlen „weiter“ sind, hat einen traurigen Grund: Die Regierungen von Entwicklungsländern lassen sich meist leichter „überreden“, entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Staaten wie Deutschland oder die USA können sich dagegen noch ein wenig Sturheit leisten.

Jetzt holt der engagierte Bargeldabschaffer, das Kreditkartenunternehmen Visa, zum nächsten Schlag aus, um in den USA weitere cashfreie Schneisen in den verhassten Bargeld-Dschungel zu schlagen.

Visa-Geschäftsführer Al Kelly formuliert es auf den Punkt: „Wir konzentrieren uns darauf, Bargeld aus dem Geschäft zu drängen“ (1) und damit den größten Konkurrenten zur Kreditkarte wegzuputzen. Deshalb winkt 50 ausgewählten Restaurants oder Cafés, die eine Barzahlung verweigern und ausschließlich über Kreditkarte oder Smartphone abrechnen, eine Prämie von 10.000 Dollar.

Mit der Prämie soll der Betrieb die Umstellung und Updates für die neue Zahlungsart finanzieren. Außerdem ist anzunehmen, dass Visa zusätzlich für Gratis-Promo sorgt, die willigen Restaurants bewirbt und seinen Kunden empfiehlt.

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Wer dem Kunden etwas aufzwingen will, muss freilich mit dessen Gegenwehr rechnen. Deshalb werden die Besucher der 50 cashfreien Restaurants ihren Verzehr bereits in Vorkasse begleichen müssen: Erst blechen, dann futtern.

Der Grund: In den USA gilt Bargeld als gesetzliches Zahlungsmittel. Dessen Annahme lässt sich nicht einfach verweigern. Hat der Kunde eine Leistung bereits erhalten, muss er sie mit Bargeld begleichen dürfen. Um die Ausnutzung dieser Regelung durch analoge Barbaren zu verhindern, müssen die Gäste halt vorab ihre Karte rausrücken.

Es ist wahrscheinlich, dass Visa mit dieser Aktion tatsächlich nichts anderes beabsichtigt, als ihre Kreditkarten maximal durchzusetzen. Wobei sie die politische Dimension dieser Umstellung freilich verschweigen: Jeder Einkauf wird jetzt öffentlich: Was Sie kaufen. Wo Sie es kaufen – alles schön gespeichert. Die optimale Ergänzung zu den Metadaten, die Ihr Smartphone bereits freiwillig preisgibt.

Deshalb wird die Politik dem Expansionsdrang von Visa & Co. auch nichts entgegenstellen.

Über das geplante Bargeld-Aus informiert das COMPACT-Interview mit James Rickards, dem Ökonomen und Investmentbanker mit mehr als 35 Jahren Wallstreet-Erfahrung. Einen Auszug aus dem Interview lesen Sie hier. Vollständig finden Sie es in COMPACT 5/2017. Gleich hier bestellen.

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(1) https://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/visa-bezahlt-restaurants-dafuer-bargeldannahme-zu-verweigern/

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36 Kommentare

  1. brokendriver am

    Die digitale Smartphone-Diktatur kommt aus Amerika.

    Sie macht sucht krank, abhängig und blöd in der Rübe.

    Die Digital-Revolution stinkt zum Himmel und keiner merkt es.

    Wie dressierte Affen starren Milliarden Menschen auf ihr Smartphone.

    Dabei gibt es ein Leben nach dem Smartphone…

    ..nur leider kommt es für immer mehr Zeitgenossen zu spät…

    Heute schon auf das Smartphone-Display geschaut ???

    • Beate Uhse am

      Nein, ich habe heute noch nicht aufs Smartphon- Display geschaut.
      Werde ich auch nie, da ich keines besitze.
      Ich werde mir so ein Teil nie zulegen. Brauche ich nicht.

  2. Wie es Andreas Popp in einem seiner Vorträge vor Jahren schon sagte (sinngemäß): "Wenn mehr wie 5% der Bankkunden ihr Geld abheben wollten, wäre diese Bank pleite". Wobei das Geld ja gar nicht auf der Bank liegt. Nochmals: Giralgeld ist kein echtes Geld und das Guthaben auf einem Girokonto ist eine offene Verbindlichkeit der Bank gegenüber ihrem Bankkunden.

    Das ist das Problem eines Zinsgeldsystem, dessen umverteilten Sparanlagen nach immer neuen Anlagezinsen schreien. Wenn es nicht gedruckt wird, muss es halt durch Kreditvergabe geschaffen werden. Daraus folgt, dass der Anteil des Giralgeldes gegenüber dem Bargeld immer weiter steigen muss. Daraus folgen Bargeldknappheiten (wenn man in den nächsten Ort fahren muss, weil die Geldautomaten im Ort leer sind, aber auf der Anzeige steht, dass der Automat defekt sei) und der Zwang möglichst viel per Buchgeld, also per Karte zu zahlen.

    Wer glaubt es gehe hier um eine Überwachung der Bürger der irrt. Es geht vor allem darum, den "Fehler im Geldsystem" zu vertuschen. Würden die Bürger das Geldsystem verstehen, dann hätten wir in der Tat eine Revolution… noch vor morgen früh.

  3. Diese "Gaststätten" öffentlich machen, damit man sie meiden kann. Sollen sie doch von den Plastik-Karten-Schnösels leben.

  4. Volker Spielmann am

    Ist selbst das Papierbargeld den Privatzentralbanken zu viel oder frönen diese nur mal wieder ihr grenzenlosen Herrschsucht und und maßlosen Gier?

    „Nun ist aber kraft Übereinkunft das Geld gleichsam Stellvertreter des Bedürfnisses geworden, und darum trägt es den Namen Nomisma (Geld), weil es seinen Wert nicht von Natur hat, sondern durch den Nomos, das Gesetz, und es bei uns steht, es zu verändern und außer Umlauf zu setzen.“ Sagt der Alexanderlehrer Aristoteles über das liebe Geld und man fragt sich als kleines Licht mal wieder, was unsere heiß und innig geliebten Privatzentralbanken mit dem Bargeldverbot bezwecken wollen: Ist ihrer Geldentwertungswirtschaft nun selbst das Papierbargeld zuviel oder handelt es sich dabei lediglich um einen Ausfluß der alt bekannten grenzenlosen Herrschsucht und maßlosen Gier? Wobei es sich auch um eine bunte Mischung aus beiden Dingen handeln könnte. Aufgehalten werden muß dieser Unfug auf jeden Fall: Elektronisches Geld kann man nämlich jeder Zeit löschen und dann kann sich der Betroffene noch nicht einmal ein Brot kaufen und die Halbleiterteile unter der Haut erübrigen jedes Kommentars…

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

  5. Eugene Prince am

    "Da hilft nur eins: Visa und die entsprechenden Restaurants boykottieren!"

    Man muß DIES den "entsprechenden Restaurants" aber auch SAGEN:
    sehr freundlich, mit "Oooch, das ist aber jetzt schaade, dann müssen wir
    halt wieder zu NN gehen…"
    Egal ob am Telefon oder am Eingang zu Angestellten.
    Hauptsache: immer superfreundlich, mit großem Bedauern ("Ihr tut mir
    aber auch soo leid…" ^^) und möglichst dafür sorgen, daß dies auch
    andere Gäste/Kunden mitkriegen.

    zu VISA: ist sowieso (schon immer) Shyze, da braucht es k.T.

  6. Archangela Gabriele am

    Bezahlen und womöglich noch Trinkgeld geben (in den VSA leben die Kellner vom Trinkgeld), vor der erbrachten Leistung.
    das macht doch kein vernünftig denkender Mensch. Wo wären die Vorteile?

    Restaurants, die bei solchen fragwürdigen Aktionen mitmachen, begehen Harakiri.

    Scheint mir eine Meldung für’s Sommerloch zu sein.

  7. Die massive Verminderung der Kaufkraft von künftigen Zahlungsversprechungen, z. B. Renten, Pensionen, Kapitallebensversicherungen und Sozialleistugen durch Inflation und die Enteignung von Sparern durch negative Zinsen lassen sich nur mit einem Bargeldverbot durchsetzen.

    Die Europäische Zentralbank mit dem mutmaßlich kriminellen Präsidenten Draghi kann den Zinssatz nur weiter in negatives Terrain setzen, wenn das Bargeld verschwunden ist. Ansonsten kommt es zu einem Ansturm auf die Banken, da alle Sparer bei -2 od -4 % Enteignung pro Jahr (negative Zinsen oder im Banken-Neusprech Verwahrungsgebühr) ihre Konten räumen würden.

    Daher kann ich nur jedem deutschen Sparer empfehlen die Konten zu räumen. Man kann ja in das älteste G*eld der Welt investieren. Das hat kein Gegenparteirisiko, wird in allen Ländern dieser Welt akzeptiert, lässt sich gut lagern und in kleinen Mengen auch sehr gut transportieren – falls man das ehemalige Deutschland mal verlassen muss.

    Viele Grüsse,

    HvH

  8. Carsten H. am

    Ich koche gerne selber, da weiß ich dann auch was drin ist! Im übrigen kann ich es mir kaum leisten, ständig in ein Restaurant zu gehen und wenn es dann doch mal sein soll, werde ich ganz bestimmt eines finden, welches das einzig vorgeschriebene Zahlungsmittel auch annehmen wird!

  9. Raubautz 4 am

    Unlauterer Wettbewerb, Bestechung,
    typisch USA.

    Mit besten Empfehlungen, Raubautz 4

  10. Seit dem 26.6. kann fast jedes Amt auf alle Konten der Menschen in Deutschland ohne Richterbeschluß Einsicht nehmen.

    Wie sonst immer wurde klammheimlich nämlich auch das Bankgeheimnis in Deutschland aufgehoben. Völlig an den Menschen und der Demokratie vorbei, haben sie das gemeinsam mit den Banken einfach gemacht.
    Datenschützer halten alle still nichts hört man.

    Unter dem Oberbegriff und der Begründung zum Geldwäschegesetz und der Terrorabwehr lässt sich für unsere Bundesregierung alles umsetzen!

    Seit diesem Datum spätestens, sind alle Menschen in Deutschland schon gläsern.

    Ich bin sicher das haben viele noch gar nicht gewusst, geschweige denn realisiert!

  11. Über kurz oder lang werden Kryptowährungen VISA, Mastercard und Co ablösen.
    Ich wundere mich nur, dass die Russen oder Chinesen noch keine effektive Kryptowährung auf den Markt gebracht haben. Damit könnten sie dem globalen US Finanzsystem das Wasser abgraben. Wenn die für kurzfristige Zeiträume Garantiekurse anbieten würden, würden sich viele vom US Spitzelsystem verabschieden.

    • Wunschdenken! Kryptowährungen benötigen eine komplexe IT Infrastruktur, die in vielen Ländern, vielleicht auch schon bald in Zentraleuropa aufgrund von Verarmung, zerfallender Infrastruktur und unsicherer Versorgung- und Sicherheitslage nicht aufrecht erhalten werden kann. In Lugansk zahlt man auch nicht mit Kryptowährungen und die Währung der Ukrainer ist durch Inflation zerstört und das ukrainische Bürgertum im Westen des Landes weitestgehend verarmt.

      Die Zentralbanken von Russland und China kumulieren seit März 2011 massiv Gold.

      Russland: +890,6 Tonnen (+112,9 %)
      China: +788,5 Tonnen (+74,8 %)
      Quelle: Gold World Council

      In China wurde vor wenigen Jahren die Shanghai Gold Exchange gegründet, um den Preismanipulationen der USA und London an der COMEX Herr zu werden und den Petro-Dollar durch einen Goldgedeckten Warenaustausch zwischen Ländern wie dem Iran, Russland und China zu ermöglichen.

      Die Einführung goldgedeckter Handelswechsel – der Gold Trade Notes – rückt Schritt für Schritt näher. Innerhalb strukturierter Verträge nehmen sie als Einzelkomponenten langsam Form an. Der Petro-Dollar hat bald ausgedient. Der Petro-Yuan steckt noch in den Kinderschuhen, ist in rudimentärer Form aber schon zu erahnen. Sobald alle Puzzleteile zusammengefügt sind, wird der Umstieg auf die Gold Trade Notes ein Leichtes sein.

      Quelle: Goldseiten.de

      Viele Grüsse,

      HvH

      • Selbstverständlich können Sie das. Und zwar

        1. Beispielsweise mit dem Wiener Philharmoniker. Er ist offizielles Zahlungsmittel mit einem Nominalwert von 100 EUR. Das machen jedoch nur Dummköpfe, weil der Materialwert aktuelle ja beim 11-fachen also rund 1’100 EUR liegt. Das macht man übrigens, damit echtes Geld nicht in dem Umlauf kommt und zirkuliert (Greshamsches Gesetz).

        2. Sie können zuvor zu jedem Münzhändler gehen und zum Tageskurs die Währung, die zu diesem Zeitpunkt gerade gesetzliches Zahlungsmittel ist, erwerben und damit die Waren kaufen.

        3. Sie können zur Pfandleihe gehen und einen Lombardkredit aufnehmen und als Sicherheit das Gold hinterlegen.

        4. Sie können mit dem Ladenbesitzer oder Produzenten der Ware einen direkten Handel ausmachen.

        Und soweiter und so fort. Die Möglichkeiten sind einfach zu zahlreich, um sie hier aufzulisten.

        Mit ihrer Kreditkarte können sie aber gar nichts machen, wenn Frau Merkel ihnen nicht ihr tägliches Taschengeld genehmigt, selbst wenn ihr Konto deutlich mehr Deckung aufweisen sollte. Sie sind der Willkür der Kanzlerin vollständig ausgeliefert. So wurde es ja auch mit den Griechen gemacht. Sie durften nicht mehr als 50 EUR pro Tag und Nase abheben, also 1’500 EUR pro Monat bzw. 1’100 EUR, wenn man nur die Bankarbeitstage rechnet. Und in Zypern gab es sogar einen Schuldenschnitt und eine Enteignung aller Sichteinlagen höher 100’000 EUR.

        Für kleinere Beträge des Alltags gibt es den Wiener Philharmoniker übrigens auch in Silber. 🙂

        Falls sie jetzt noch mit dem Hammer Argument kommen, das Gold keine Zinsen kostet oder man es nicht Essen kann, dann möchte ich Ihren Aufmerksamkeit darauf richten, dass Giralgeld Zinsen kostet und man die Kreditkarte auch nicht Essen kann. Die Kreditkarte kann man aber auch nicht tauschen, sondern nach belieben sperren, so wie ihren Facebook Account.

        Viele Grüsse,

        HvH
        Viele

  12. Berthold Sonnemann am

    Hier kann man es noch einmal zitieren, was Hegel sagt: "Der germanische Geist ist der Geist der Freiheit." Von wegen Entwicklungsland! Man hat sich satt gegessen und darf dann nur mit Big-Brother-Bankster-Karte zahlen? Wenn der Wirt das Geld nicht will und der Gast keine Karte hat, was dann?

    • Carsten H. am

      Der Kunde wird dort hin gehen, wo er er sein kann und sich wohl fühlt! Ich denke mal, dass Gastronome, die sich darauf einlassen, auf Dauer abwirtschaften werden!

    • Graf von Stauffenberg am

      Wenn der Wirt das Geld nicht will, dann bekommt er keines. Wo ist das Problem?

    • Willi Winzig am

      Finger in den Hals und Essen zurückgeben! "Fertig"
      Mal sehen wie lang es das Lokal noch gibt.

  13. Sternenhimmel am

    Nicht nur wegen der Bargeldablehnung aber auch wegen dem immer schlechter werdenden Service, vom Essen ganz zu schweigen, was oft den Namen nicht verdient, gehen wir kaum noch in ein Restaurant. Im Sommer läßt es sich herrlich picknicken, mit Familie, Freunden aber auch alleine. Im Winter sind Einladungen im Freundeskreis die bessere Alternative zum Restaurantbesuch. Gestern haben wir uns mal wieder hinreisen lassen und waren in einem Cafe. Viel zu eng die Bestuhlung, Kaffee und Kuchen grottenschlecht und viel zu teuer. So schnell gehen wir nicht mehr in ein Cafe.

    • Bernd Nowack am

      Nach der Wende in der DDR sind die ehemals schönen deutschen Restaurants alle eingegangen. Dort konnte man für 5 Mark ein reichhaltige Essen mit Vorsuppe, Hauptgang, Naschtisch und einem Getränk bekommen. Stattdessen schossen ausländische Restaurants wie Pilze aus dem Boden (italienisch, türkisch, griechisch, chinesisch, amerikanisch usw.). Da ich ausländisches nicht esse, war es vorbei mit den Restaurantbesuchen. Und außerdem haben sich die Preise vervielfacht, alles nur noch bundesrepublikanische Abzocke, wie überall in diesem System!

      • Beate Uhse am

        An welchem Imbiss- Stand waren Sie denn zum Essen ?
        Für 5 Mark hat man in der DDR in keinem Restaurant ein Drei- Gänge- Menü mit Getränk bekommen. Nicht mal in einer runtergekommenen Eck- Kneipe. Sie sind wohl ein Wessi der 5 DM Schwarz in Ostmark getauscht hat ?
        Genauso haben es auch Wessi-Frauen gemacht. Die sind auch in der DDR zum Friseur gegangen und haben sich eine Dauerwelle legen lassen.

    • Google mal nach "Gasthaus Pilling Altena". Das ist ein sehr schönes, rustikales und echt leckeres Restaurant mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Wenn ich da mit jemandem zu zweit essen gehe werden wir beide, inklusive Getränke, von um die 30 Euro gut satt, ich hab bisher sogar immer Reste mitnehmen müssen.

      Bei mir in der Nähe gibt es auch eine Conditorei mit Cafe, zugegeben ein Stück Kuchen, je Nach Sorte, kostet 2-3 Euro, ist dafür aber auch selbst gemacht, noch echte Handwerkskunst.

      Noch gibt es sowas also sehr wohl, nur nicht verzagen.

      Allgemein sollte man aber Restaurant meiden die eine sehr Umfangreiche Speisekarte haben, am Besten auch noch quer durch die Nationen, gilt auch für Lieferservices, dabei kommt nicht gutes bei rum.

  14. DerSchnitter_Maxx am

    Einfach solche Etablissements meiden … Kein Bargeld (mehr) heißt: noch mehr Kontrolle (der Unternehmen, Banken etc.) über den gläsernen Konsumenten (Gewohnheiten, Vorlieben etc.) totale Abhängigkeit, eigener Kontrollverlust und noch weniger oder gar keine Freiheit(en) mehr !

    • Graf von Stauffenberg am

      Von Restaurants und Kneipen, deren Inhaber eine Bargeldphobie haben, habe ich schon immer geträumt. Mein Traum vom "Freibier für alle, die keine Visacard haben" geht in Erfüllung.

    • So ist es. Und deshalb wird es auch nie zu einer Bargeldabschaffung kommen. Die Menschen würden sich sofort eine Alternative suchen – auch weil für das Zwangssystem eine riesige IT Infrastruktur aufrechterhalten werden muss, was in unsicheren Zeiten nahezu unmöglich ist.

      Zu hohe Steuern und finanzielle Repression durch Bargeldabschaffung, negative Zinsen und hoher Inflation begegnet der Bürger mit Selbstversorgung, Schattenwirtschaft und Schwarzmärkten. Nur akademische Traumtänzer können an so etwas glauben. Dadurch verliert der Staat dann sogar massiv Steuersubtrat, weil er weder Mehrwertsteuer noch Einkommensteuer eintreiben kann. Es wurde wieder eine Subsidiaritätswirtschaft entstehen.

      Viele Grüsse,

      HvH

  15. Schritt für Schritt in den Überwachungs u. Kontroll-Staat. Schon 1996 wurde auf diese Entwicklung hingewiesen (Abschaffung des Bargeldes), auch sie wurde als Verschwörungstheorie gebrantmarkt, heute werden wir Zeugen der Umsetzung dieses Planes (umsetzung Weltweit). Es ist ein Instrument der Kontrolle der Bürger (effektiver als eine Fußfessel für alle) vom freien Bürger hin zu einem Arbeits u. Konsum-Sklaven. Hier möchte ich noch auf den RFID hinweisen, den "Chip für unter die Haut" – es ist keine "Verschwörungstheorie", es wird Praxis – sagt "NEIN" (Joh. 3, 16-19)

    • Nicht Schritt für Schritt, wir sind schon seit dem 26.6.2017 mitten im Überwachungsstaat!!!

      Google mal nach Bankgeheimnis?! Das gibt es nämlich nicht mehr und keiner hat`s bemerkelt, nicht die Datenschützer, nicht die Linken und auch nicht die Rechten und noch nicht einmal die besonders Gerechten!!!

    • Ja leider . Der RFID wird sich nicht umgehen lassen. Dieses Geschmeiß macht ihn zur Voraussetzung für eine Krankenversicherung, oder Führerscheinbesitz usw. Zusammen mit der Bargeldabschaffung sind dann z.Bsp. COMPACT-Leser oder PEGIDA-Gänger Disziplinierbar, in Form von kein Zugriff aufs eigene Konto, oder nur minimal. Da man ja an später denken soll legt man für die Rente auf die "Hohe Kante". Was wiederum mit Negativzinsen abgestraft wird. Von der Konsumstruktur die man hinterlässt ganz zu schweigen. Die Chefs Werbeindustrie haben schon nasse Träume bei dem Gedanken daran.
      Alternativen ? Die gibt es, nur befürchte ich das es weitere 4-8 Jahre dauert bis der Michl das endlich kapiert.
      Aber vielleicht isses auch gut das sprechende Hosenanzug und Ihre Vasallen es wieder machen. Um so schneller knallt es………und es muss sich was tun.

  16. Graf von Stauffenberg am

    Meiner Meinung nach ist eine Prämie, die sich GEGEN etwas (z. B. Barzahlung) richtet, ein Eingriff in die persönliche Freiheit und somit unzulässig. Compact könnte ja mal allen Zeitschriftenhändlern 10.000 Euro Prämie anbieten, die darauf verzichten, Lügenmedien zu verkaufen. Ich bin mir sicher, dass dann eine Abmahnung kommt.

  17. Bernd Nowack am

    Da hilft nur eins: Visa und die entsprechenden Restaurants boykottieren!

    • »Visa Card: Prämien für Restaurants, die Bargeld verweigern«

      »Bernd Nowack am 15. Juli 2017 15:5
      Da hilft nur eins: Visa und die entsprechenden Restaurants boykottieren!«

      Bessere Idee:
      In den Restaurants erst einmal allerbestens dinieren. Dann BAR bezahlen wollen. Wenn die Annahme verweigert wird, darauf hinweisen, daß wegen …… eine Kartenzahlung leider nicht möglich ist. Nochmaliges Angebot der Barzahlung, verbunden mit dem Hinweis, daß bei erneuter Ablehnung der Verzehr als Geschenk des Hauses betrachtet wird.

      Ob dann der Kneipier die Bargeldannahme immer noch verweigert, darf bezweifelt werden.

      • Das wird aber hinfällig wenn, wie im Artikel beschrieben, nach der Bestellung bezahlt werden soll/muss, bevor man überhaupt das Essen bekommt. Viele Menschen, die diese Karte haben, zücken die dann vermutlich einfach und tuns eben. Wer weiß also schon, in wie weit das durchgesetzt werden kann oder nicht. Ich hingegen besitze nicht mal eine Kreditkarte.

    • Fischer's Fritz am

      @BERND NOWACK
      Das sehe ich genauso. Ich werde die Sache im Auge behalten, ggf. meine VISA-Kreditkarte kündigen und zu einer anderen Firma wechseln. Im übrigen glaube ich nicht, daß sich diese Maßnahme bei der übergroßen Mehrzahl der Restaurants durchsetzen läßt (abgesehen von vielleicht einigen Schicki-Micki Restaurants). Dafür ist der Wettbewerb und Konkurrenzdruck in dieser Branche einfach zu groß.

    • Das ist die korrekte Antwort. Die Marktkräfte spielen lassen. Übrigens, auf der Krim kann man aufgrund der Sanktionen schon jetzt nicht mit westlichen Kreditkarten, also auch mit der VISA Karte, nicht bezahlen. Die Freiheit nimmt sich VISA ihre Reiseziele zu beschränken. Gab es das nicht schon einmal in einem deutschen Staat?

      Viele Grüsse,

      HvH

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