Ohne diesen Mann hätte es die Ökobewegung in der Bundesrepublik nicht gegeben: Holger Strohm schrieb Anfang der 1970er Jahre das Buch “Friedlich in die Katastrophe”, das der embryonalen  Anti-AKW-Bewegung wesentliche Wachstumsimpulse gab und insgesamt 640.000 Mal verkauft wurde. Von der SPD, der er ursprünglich angehörte, wurde er 1978 ausgeschlossen und kandidierte im selben Jahr in Hamburg als Frontmann für die Bunte Liste, die bei der Landtagswahl  3,5 Prozent erzielte und damit die Gründung der Grünen befeuerte. Wesentlichen Anteil hatte er an der Organisierung der großen Demonstrationen an den Bauplätzen von Kernkraftwerken wie in Brokdorf.

    Nach einer Auszeit ist er seit einigen Jahren wieder als Publizist tätig und hat sich – zum Entsetzen der scharf linksgewendeten Öko- und Klimabewegung – als Kritiker der EU- und Einwanderungspolitik einen Namen gemacht. Die grüne Energiewende hält er für unwissenschaftliche Beutelschneiderei zu Lasten des kleinen Mannes und warnt vor der “Öko-Diktatur”, die auch in COMPACT-Spezial 22 thematisiert wird.

    Im Gespräch mit Jürgen Elsässer rechnet Strohm gnadenlos mit den Grünen und ihrer “heimlichen Agenda” ab. Die Diskussion dreht sich um die demokratiefeindlichen Konsequenzen der Energie- und Klimapolitik, die in COMPACT-Spezial  ausgeführt werden: “Öko-Diktatur – Die heimliche Agenda der Grünen” kann man hier bestellen. Hier das Inhaltsverzeichnis der Ausgabe:

    Schöne Grüne Welt
    Griff nach der Macht: Die Grünen auf dem Weg oben
    Der Geheimplan der Eliten: Einflüsterer der der Öko-Partei
    Tiere schützen, Menschen töten: Der animalische Terror
    Gute Natur, böser Mensch: Die Ökodiktatur im Film

    Die Klima-Religion
    Kleine Mädchen, große Bosse: Greta, Luisa und andere Gören
    Das heilige Kind: Minderjährige in Opferkulten
    Leere Wiegen, Prima Klima: Nachwuchsverzicht für die Umwelt
    Krieg der Generationen: Jung gegen Alt. Von Eva Herman
    Dazwischengekachelt: Ein Wetter-Experte widerspricht. O-Ton von Jörg Kachelmann

    Krieg gegen das Auto
    Autoland wird abgebrannt: Deutschland, einig Fahrradland
    Verschwörung gegen den Diesel: Hetzjagd auf Industriemanager
    Batterie leer: Rohrkrepierer E-Auto
    Kindersklaven für Kobalt: Kolonialismus für Gutmenschen
    Auch dem Benziner droht das Aus: Lug und Trug der Abgasmessung
    Kampfhund der Klima-Lobby: Das Treiben der Deutschen Umwelthilfe
    «Fahrverbote ändern wenig»: Interview mit einem Fachmediziner
    «Da schnallst Du ab!»: Heinz Buschkowsky gibt Gas

    Die große Enteignung
    Grüner Kurzschluss: Energiewende als Milliardengrab
    Windräder fressen Jobs: Rotierende Arbeitsplatzvemichter
    Der grüne Raubzug: Diebstahl mit der C02-Steuer
    Zurück in die Zukunft: Atomkraft als Alternative?

    COMPACT-Spezial “Öko-Diktatur – Die heimliche Agenda der Grünen” kann man hier bestellen.

    10 Kommentare

    1. Besonders gut fand ich den Vergleich zur Kaiserzeit bis 1914! Viele Dinge, die einfach nur Probleme bereiten, gab es damals einfach nicht!
      1. Die Menschen betrugen damals 1MRD. heute fast 8 MRD! Man hat die "moderne" Medizin nicht auf die 3.Welt losgelassen (Pharmaindustrie!) und Rentner (Alte) wurden nicht krankenversichert! (Auch Pharmaindustrie) Das ersparte vor allem den Betroffenen in den meisten Fällen langes Leiden.
      2. Die Menschen wurden nicht zur Mobilität gezwungen. Alle Wege, zur Arbeit, zum Einkaufen, zu Behörden, u.ä. waren im Fußlaufbereich zu schaffen.
      3. Es gab keine Vorschriften, die einem garnichts Anderes übrig ließen als umweltunfreundliche Dinge zu verwenden. Z.B. die Hygienevorschriften: Obst und Gemüse wurde lose verkauft, Wurst, Fleisch und Fisch in Papier eingewickelt, die Milch und die Kesselbrühe in die mitgebrachte Milchkanne gefüllt. Butter und Quark in "Botterbrotpapier" gewickelt. Die Papierverpackungen im Kohleofen verbrannt.
      4. Kachelkaminöfen beheitzten mit einer handvoll Kohle oder Holz 2 Zimmer den ganzen Tag und hielten noch die Suppe warm.
      5. Die Landwirtschaft war nicht industrialisiert! Brauchte dafür mehr Leute, aber arbeite MIT der Umwelt und nicht gegen sie. USW.

    2. Astrein. Sowohl Holger Strohm als auch Juergen Elsaesser. Tolles Gespraech. Am meisten hat mich der Hippievergleich amuesiert. Mit den Oekopfeifen von heute hat das nix zu tun. Mit meinen 3 Fuchsschwaenzen an der verchromten Kreidler waere ich heute ein Fall fuer PETA oder Vier Pfoten. Quintessenz des letzten Drittels: Back to the roots. Absolut richtig. Ich freue mich auf die Uebertragung aus Magdeburg !

    3. Heinrich Wilhelm am

      Äußerst interessant! Sollte Jeder, der Antworten zu dieser wichtigen Thematik sucht, ansehen.

    4. Diversions-Propaganda. Es wird keine Öko-Diktatur geben ,es sei denn,sie bringt dem Kapital Gewinnzuwachs. Dann, nur dann, kommt sie mit Sicherheit.

      • Sie kommt nicht, lieber Sokrates, sie ist da, denn das "Kapital" hat schon einen erheblichen Gewinnzuwachs durch unsinnige Oekomassnahmen. Beispiele? Wissen Sie selbst.

        • heidi heidegger am

          ²voller ³Entfaltung, höhö @Paul der alte G-Räpper:

          Habecks Dingens isch in ²full ³effect, everbody in the place get full respect. LOL