Verurteilter Gefährder seit 13 Jahren nicht abgeschoben!

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Mazen Salah Mohammed (36) wird von den Vereinten Nationen als einer der gefährlichsten Terroristen der Welt betrachtet. Stuttgarts Oberlandesgericht verurteilte ihn wegen versuchten Mordes und Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung. Er bekam siebeneinhalb Jahre Haft und eigentlich wurde seine Ausweisung angeordnet.

Aber die Regierung von Oberbayern konnte sich nicht durchsetzen. Obwohl sie am 19. Oktober 2006 seine Ausweisung befahl, lebt Mohammed noch immer unter uns. Seit mehr als einem Jahrzehnt! Im Juni 2001 reiste er nach Deutschland und beantragte in Bayern Asyl. Der Antrag wurde fünf Monate später abgelehnt, aber er wurde nicht abgeschoben. Er habe sich laut Bild von einer Extremistengruppe losgesagt und werde verfolgt.

Die Behörden widerriefen den Abschiebeschutz am 22. Oktober 2004, weil ihres Erachtens kein Ausweisungshindernis mehr besteht. Eigentlich hätte er daraufhin sofort das Land verlassen müssen! Am 3. Dezember desselben Jahres wurde er in seiner Augsburger Wohnung verhaftet. Allerdings nicht um abgeschoben zu werden, sondern weil Ermittler feststellten, dass er Mitglied einer Al-Quaida-Gruppe namens Ansar al Islam im Nordirak war. Diese hatte ihn gezielt nach Deutschland geschleust.

Mohammed hatte mit zwei weiteren Terroristen geplant, ein Attentat auf den damaligen irakischen Ministerpräsidenten Iyad Allawi (74) in Berlin zu verüben. Im letzten Moment verhinderten die Staatsschützer den Anschlag durch ihr Eingreifen. Sie hatten den Terroristen abgehört, so dass genügend Beweise gegen ihn vorlagen.

Im Juni 2008 verurteilte ihn das Gericht wegen des geplanten Anschlags zu siebeneinhalb Jahren Haft. Noch während der Ermittlungen wurde seine Ausweisung nach Verbüßen der Haftstrafe angeordnet. Trotzdem hat man ihn nach seiner Entlassung nicht abgeschoben. Stattdessen lebt er seit sechs Jahren nahe Passau, muss sich täglich bei der Polizei melden, darf das Internet nicht nutzen und den Wohnort nicht verlassen.

Laut Informationen von Bild wird der verurteilte Terrorist nicht abgeschoben, weil ihm im Irak wegen des Attentatversuchs die Todesstrafe drohen könnte. Der Mann, der laut heise.de Rädelsführer einer Terroristengruppe war, bleibt also im Land, weil er anderswo für seine Taten bestraft werden könnte.

Was für eine Botschaft sendet Deutschland damit in die Welt? Gefährliche Verbrecher werden hier geduldet, weil sie in ihren Heimatländern für ihre Taten eine Strafe erwartet! Eine solche Politik zieht ganz sicher Fachkräfte der besonderen Art an. Mohammed fühlt sich jedenfalls pudelwohl in Deutschland.

COMPACT-Magazin im Juni 2018, Mein BAMF- Merkels tiefer Sturz.

Er will das Land nicht mehr verlassen und sagt zu dem Thema: „Vor drei Jahren habe ich meine Freundin kennengelernt. Sie ist meine große Liebe. Wir wollen heiraten, doch es fehlen noch die notwendigen Dokumente.“

Wenn er erstmal mit einer Einheimischen verheiratet ist, wird es noch schwieriger ihn abzuschieben. Fakt ist allerdings zuweilen: Für Frauen, die ausreichend politisch korrekt umerzogen wurden und sich von daher auf gefährliche Kriminelle einlassen, kann die Liaison tödlich enden.


Über den Autor

Christian Schwochert

Christian Schwochert wurde 1991 in Berlin geboren. Er arbeitet als Journalist und Schriftsteller. Von ihm stammen mehrere Bücher der patriotischen "Kaiserfront-Extra"-Romanreihe. Außerdem schreibt er für den "Preußischen Anzeiger" und das "Corona-Nachrichten für Monarchisten"-Magazin. Zur Zeit arbeitet er an seinem nächsten Roman.

9 Kommentare

  1. DerSchnitter_Maxx am

    Futschland … nur noch ein Hort und Ruheraum für, Verräter, Mörder, Terroristen, Verbrecher, Kriminelle, Lügner, Betrüger, Märchenerzähler, Gestörte, Abzocker und Vergewohltätiger – armseilg und erbämlich bis ins Mark !

  2. Noch in meiner Jugend hat die Frau grundsätzlich nicht nur in den Stand des Mannes geheiratet sondern auch in dessen Staatsbürgerschaft! da haben die Frauen es tunlichst gelassen.
    Heute hingegen erheiraten sich diese Kerle die deutsche Staatsbürgerschaft – eben – um sich ggf. einer Ahndung von im Heimatland begangenen Straftaten zu entziehen.
    Wenn sich in früheren Zeiten jemand durch Flucht verdienter Stafe entzog, riskierte er zumindest vom Bären gefressen – und nicht 1. Klasse von Fremden durchgefüttert zu werden.
    Andere Länder, andere Strafen, andere Sitten! Auch das sollte man akzeptieren. Gegen die Hinrichtung Saddams hat seinerzeit auch keiner demonstriert und keiner hat ihm Asyl angeboten, weil der Amerikaner es nicht wollte! Angeblich führen die auch Krieg gegen ALLE Terroristen – weshalb shanghaien die den Mann nicht? Geht bei ihnen doch sonst auch.

  3. Der "Schläfer" Mohamed Atta wurde auch in Deutschand gepämper bevor es los ging!

    SIE wollen den Terror!

    Dafür benötigten SIE Fach-Personal.

    Die Kollonie Deutschland und seine Dienste sind da auf Befehl wohl sehr hilfsbereit dem internationalen Terror Vorschub zu geben.

    Somit ist es Staatsterror nun made by Fair-Kill!

  4. 7,5 Jahre für Mordversuch??

    Eigenartig…Frau Tschäpe bekommt für Nichts lebenslänglich.

    Vor dem Gesetz sind alle gleich…??

  5. Tja, die Botschaft lautet: Will du bleiben, muttu morden. Und wenn man sich so umschaut, scheint das Schema seit längerer Zeit zu greifen. Viele der Abschiebekandidaten legen noch mal schnell einen last-minute Mord auf die Palette. Und tatsächlich, Arbeitsleben in Afghanistan ist bei weitem nicht so attraktiv wie deutscher Kuschelknast.

  6. Und wir dürfen ihn durchfüttern, demnächst wahrscheinlich noch mit seiner ganzen Sippe. Na bravo! Wenigstens sollten solche Leute von denen alimentiert werden, die für ihr Hierbleiben verantwortlich sind, dann würde sich bestimmt schnell etwas ändern.

    Noch bedenklicher ist aber tatsächlich das Signal, das damit an die Welt geht. So höhlt sich ein vorgeblich tolerantes System solange selber von innen her aus, bis es kippt.

  7. DerGallier am

    Ist das wieder einer von den Einzelflaellen?
    Und wie viele gibt’s davon noch?

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