Die Hauptstädter sind schon immer clever. Das Problem des Görlitzer Parks („Görlie“) im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg mit seinen Drogendealern ist ganz leicht zu beheben. Zaun drum. Fertig. Zumindest nachts. Dies fordern Teile der Polizei und der CDU. Probeweise für zwei Jahre. Ein Aufenthalt in der Sperrzeit könnte mit 50 bis 100 Euro sanktioniert werden. Lorenz Rollhäuser ist Sprecher des Parkrates und der Anwohner. Seiner Meinung nach sollten Sozialarbeiter die Dealer, meist abgelehnte Asylbewerber, in Hilfsprojekte und Ausbildungen vermitteln. Hmm. Zum Sprecher reicht es bestimmt.

    *** „Keine Stimme den Grünen!“ Aufkleber hier bestellen!***


    A. Nahles von der SPD hat nicht mehr viel zu sagen. Die frühere Partei- und Fraktionschefin hat angekündigt, auch ihr Parlamentsmandat niederzulegen. Die Genossen sind in heller Aufregung! Nicht vor Freude! Der potentielle Nachrücker Joe Weingarten aus dem Wahlkreis Bad Kreuznach ist in ihren Augen noch schlimmer. Geht das? Der Joe hat schon mal die Eier, Flüchtlinge in drei Gruppen zu unterteilen. Asylsuchende aus humanitären und völkerrechtlichen Gründen, ‚Arbeitssuchende‘ , die meist keine ausreichende Qualifikation hätten, und Gesindel ohne jedes Recht auf Aufnahme. Hmm. Joe klingt zwar erstmal wie Kevin, scheint aber nicht so viel alleine zu Hause gewesen zu sein. Bätschi!

    „Für Verein und Vaterland“ stand in Fraktur bei der DFB-Pokal-Partie des FC Hansa Rostock gegen den VfB Stuttgart in der Fankurve der Hansestadt. Die Rostocker Ultra-Gruppierung Wolgastä zeichnet sich verantwortlich. Das nenne ich wirklich Bätschi! Mehr kann ich zu Fußball nicht sagen.

    Außer vielleicht noch, dass die Fans des Chemnitzer FCs ihrem gefeuerten Kapitän Respekt zollten. Daniel Frahn wurde aus politischen Gründen geschasst. Die Nazi-Phobie greift um sich. Die Rückennummer 11 war tausendfach im heimischen Block zu sehen. Klares Zeichen!


    Am 27. August 2018 gab es in Chemnitz auch schon ein Zeichen. Es ging um die Welt. Auf der Demo vor dem Nischel zeigte ein mutmaßlicher Rechter den Hitler-Gruß. Der 33-Jährige aus dem linken Spektrum steht mittlerweile unter Betreuung und bekam 100 Stunden gemeinnützige Arbeit und sieben Monate Haft auf Bewährung. Eine anstehende Entgiftung und eine ins Auge gefasste Entziehungskur seien der Grund für das milde Urteil. Das Gericht berücksichtigte zudem, dass der Lappen … ähm … Mann sich seither Anfeindungen ausgesetzt sieht und sich für sein damaliges Verhalten schäme.

    Kommentare sind deaktiviert.