Das Leben geht nach den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg weiter. Auch in Berlin. In der Neuköllner Erkstraße kam es letzte Nacht zu einem Hinterhalt auf eine Streifenwagenbesatzung. Gegen 0.10 Uhr waren die Beamten wegen angeblichen Brandgeruchs in einer Wohnung zugange als ein Vorderreifen ihres gestreiften Gefährts erstochen wurde. Ob’s der rechte war, ist nicht überliefert. Trotzdem Glück gehabt! Im Stadtteil Gropiusstadt auf der Wutzkyallee brannten drei Autos infolge Brandstiftung 10 Minuten später lichterloh.

    Wegen nicht ausreichendem Brandschutz wurden vor etwa einem Jahr 86 Baumhütten im Hambacher Forst geräumt und zerstört. Bisschen Schwund war auch dabei. Egal. Nach Informationen der Polizei waren rund einhundert ‚Aktivsten‘ seitdem fleißig und bauten 60 neue Baumhäuser in luftigen Höhen. Der Innenminister von Nordrhein-Westfalen Herbert Reul sagte damals, dass er keine Neuen tolerieren werde. Hmm.

    Am Samstagabend kam ein 23 jähriger mutmaßlicher Holzfäller mit einem Beil in den Außenbereich eines Lokals in der Nürnberger Luitpoldstrasse. Er drohte unter ‚Allahu Akbar‘-Rufen alle aufzuschlitzen. Bei der Festnahme durch die Innenstadtinspektion mussten die Beamten unmittelbaren Zwang anwenden. In der Dienststelle wurden dann 1,8 Promille, Drogenkonsum und Anzeichen psychischer Unordnung festgestellt. Ethnie und Nationalität offenbar nicht.

    Letzteres gibt es bei Opfer und Täter im Fall von gestern Morgen gegen 5.20 Uhr im hessischen Maintal auch nicht. Eine 24 Jährige ist am Kopf verletzt worden, als sie auf offener Straße in eine Kugel lief. Der vermeintliche Schütze ist nach einer Fahndung mit Hubschrauber festgenommen worden. Die Hintergründe sind unklar. Klar.

    Unklar waren der MDR-Moderatorin Wiebke Binder die Reaktionen auf ihre Äußerung die CDU und die AfD als ‚Bürgerliche Koalition‘ zu bezeichnen. Die Bundesregierung reagierte harsch und der Sender entschuldigt sich. Auch klar.

    Die Regierung Italiens reagiert harsch auf das Einlaufen des Schlepperkahns ‚Eleonore‘ von der NGO ‚mission lifeline‘ im sizilianischen Hafen von Pozzallo. Die 104 goldigen Migranten durften an Land. Das Schiff werde jedoch beschlagnahmt, erklärte das Innenministerium in Rom. Mal schauen wie lange.

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