Update Messer-Metzler von Nürnberg: Polizei lüftet das Geheimnis um seine Person

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Wer ist dieser Irre, der am Donnerstag grund- und wahllos in Nürnberg drei Frauen niedergestochen und lebensgefährlich verletzt hat? Diese Frage beschäftigte ganz Deutschland, verbunden mit Furcht und Angst. Die zumindest muss man, zumindest vorerst, nicht mehr haben. Wie COMPACT berichtete, ist der Mann gefasst.

Was Daniel G. – der Name lässt auf einen deutschen Nachahmungstäter schließen, der sich wohl all die zugereisten Messerschlitzer zum Vorbild genommen hat –, zu seiner Wahnsinnstat trieb, ist nach wie vor sein Geheimnis. Das hat er den Ermittlern gegenüber bislang nicht gelüftet, wie die Polizei soeben auf einer Pressekonferenz, an der auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) zugegen war, bekannt gab. Eindeutig überführt ist der Irre indes: Wohl in der Hoffnung, sein 14 Zentimeter langes Messer weiterhin an Frauen schärfen zu können, trug er es bei seiner Verhaftung durch eine Streifenkontrolle gestern Abend noch immer bei sich. An dem fanden sich seine sowie die Spuren seiner Opfer.

Täter stand unter Aufsicht…

Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun gegen den in Untersuchungshaft einsitzenden Mann wegen versuchten Mordes, und Innenminister Herrmann ist glücklich, dass „ein gefährlicher Täter“ nicht länger „über die Weihnachtsfeiertage frei herumlaufen“ würde. Roman Fertinger, Polizeipräsident von Mittelfranken, ergänzt: „Wir können klar Entwarnung geben.“ Klingt dennoch wie ein Hohn, denn wieder einmal wird bekannt: Daniel G. ist vorbestraft! Im Bundeszentralregister finden sich 18 Einträge – unter anderem wegen Vergewaltigung. Im November 2015 saß der zwar in Berlin gemeldete, aber in Nürnberg ohne festen Wohnsitz auf der Straße lebende 38-Jährige zum letzten Mal in Haft, im März dieses Jahres wurde er wegen eines Drogendelikts zu einer Geldstrafe verurteilt. Er stand unter Führungsaufsicht, die, wie die schrecklichen Ereignisse vom Donnerstag beweisen, das Papier nicht wert ist, auf dem sie angeordnet wurde.

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Und: Wäre er am Tattag wegen seines bewaffneten Raubüberfalls auf ein Lebensmittelgeschäft inhaftiert worden, wäre es zu den blutigen Messerattacken nicht gekommen.

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