Während in der patriotischen AfD Juden herzlich willkommen sind, holen die Gegner dieser Partei nicht nur Antisemiten aus dem islamischen Raum ins Land, sondern hetzen auch gerne selbst gegen ihre jüdischen Mitbürger. So wie vor kurzem bei der Demo unter dem Motto #unteilbar.

    Schon das Motto war verlogen; ebenso wie damals, als in Chemnitz angeblich gegen den Hass protestiert wurde und dabei die Teilnehmer nichts anderes taten, als Hass zu verbreiten. Die angeblich Unteilbaren spalteten sich bereits vor Beginn der Aktion. Sahra Wagenknecht und ihre Aufstehen-Bewegung nahmen nicht daran teil, weil sie nicht für die Abschaffung aller Grenzen auf die Straße gehen wollten.

    Und jetzt nach der Demo sehen sich die Veranstalter gezwungen, sich von einigen Teilnehmern zu distanzieren. Denn obwohl man eigentlich vorgeblich für Solidarität und gegen Ausgrenzung auf die Straße ging, schafften es einige Linksextremisten durch Israel-Hass und Antisemitismus hervorzustechen. Schon Karl Marx hatte sich mehr als einmal antisemitisch geäußert, weshalb es nicht verwundert, dass seine Erben in dieselbe Kerbe schlagen. Hinzu kommt Israels vorbildliche Einwanderungs- und Migrationspolitik, die vielen Linken ein Dorn im Auge, aber vielen Patrioten ein Vorbild ist.

    Wohl auch deshalb forderte ein Redner unter der Flagge des Internationalistischen Bündnisses die „Befreiung von ganz Palästina 48“, ein klarer Aufruf gegen die Existenz des 1948 gegründeten Staates Israel. Die einzige Demokratie im Nahen Osten beschimpfte er als faschistisches Regime. Danach sprach die in Kreisen von Israel-Hassern bekannte Charlotte Kates vom „Samidoun“-Netzwerk für palästinensische Häftlinge in israelischen Gefängnissen.

    Das „Samidoun“-Netzwerk setzt sich für die Freilassung von Terroristen ein und unterstützt die Boykott-Bewegung BDS, die sogar vom sonst auf dem linksextremen Auge blinden deutschen Bundestag als antisemitisch verurteilt wurde.

    Damit zeigt sich einmal mehr, von wem in Deutschland die antisemitische Bedrohung ausgeht; nämlich von den Linksextremisten und von den durch sie und ihre Politik importierten und hoffierten Islamisten. Und obwohl sich die Mitorganisatorin Theresa Hartmann laut Bild von dem Antisemitismus scheinbar distanzierte, offenbart sie ihr rassistisches Weltbild ganz eindeutig im Tagesspiegel, wo sie erklärte, dass auf ihrer Demo keine Deutschlandflagge erwünscht waren.

    Freilich hatte sie keine Probleme mit Regenbogen- oder Refugees Welcome-Flaggen. Der Hass auf das eigene Land ging auf dieser von Antisemitismus durchtränkten Veranstaltung sogar so weit, dass einige wenige Linke, die offenbar noch nicht von der irren Idee infiziert wurden, die eigene Landesfahne könnte etwas Schlechtes sein, laut Tagesspiegel im Vorfeld überredet wurden, keine Deutschlandflaggen auf der Demo zu zeigen.

    Aber werfen wir doch noch einen tieferen Blick in die Demo. Denn es gab dort ja eine bunte und vielfältige Mischung von Teilnehmern. Beispielsweise die „Antifa Nordost“, die sogar einen eigenen, von wer weiß wem finanzierten Umzugswagen hatte. Von diesem schallte es: „Es ist wichtig, dass wir eben nicht friedlich sind, sondern diesen Verhältnissen, dieser Gesellschaft, den Kampf ansagen und solche Schweine wie Seehofer und Merkel aus dem Amt jagen.“

    Dieselbe Gruppe ruft auch zur Legalisierung der als Terrororganisation eingestuften PKK auf und schwenkte Fahnen von deren syrischen Ableger YPG. Die Veranstaltung wurde auch von Akteuren aus dem islamistischen Spektrum unterstützt, darunter aus Berlin die Dar Assalam Moschee. Sehr komisch, wenn man bedenkt, dass die PKK und die YPG ja eigentlich in Syrien gegen die Islamisten kämpfen. Wie passt es da zusammen, dass linksextreme PKK-Sympathisanten mit Islamisten marschieren?

    Die Antwort: Gar nicht, aber um Sinn und Logik haben sich die Linksextremisten noch nie gekümmert. Sonst müssten sie sich auch mal fragen, was die PKK und die YPG von ihrem Plan halten, alle Nationalstaaten (also auch den Kurdischen, sobald er eines Tages errichtet sein sollte!) abschaffen wollen?

    Auch der Zentralrat der Muslime (ZMD), in welchem türkisch-nationalistische Vereine wie die den Grauen Wölfen nahestehende ATIB und islamistische Vereine organisiert sind, unterstützte das Bündnis. Im ZMD sitzt unter anderem auch die Islamische Gemeinde Deutschlands. Diese ist laut Verfassungsschutz der wichtigste Ableger der islamistischen Muslimbruderschaft. Außerdem befindet sich das Islamische Zentrum Hamburg im ZDM. Es wird ebenfalls vom Verfassungsschutz beobachtet und gilt als wichtigste Propagandazentrale des iranischen Mullah-Regimes in Europa.

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    Laut Jüdischem Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus wurden im Block des „Internationalistischen Bündnis“ Symbole der antisemitischen PFLP („Volksfront zur Befreiung Palästinas“) gezeigt. Auf Schildern und Transparenten forderten Teilnehmer die Freilassung verschiedener militanter PFLP-Funktionäre und die Abschaffung Israels. Die PFLP wird übrigens ebenfalls als Terrororganisaton eingestuft.

    In Berlin sind also neulich Linksextremisten, Islamisten und Mitläufer gemeinsam marschiert. Dies sollte für alle Patrioten und besonders für alle Juden und erst recht für alle jüdischstämmigen Patrioten ein Grund zur Sorge sein. Wie heißt es immer so schön: Wehret den Anfängen!

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