Hierzulande würde das als verschwörungstheorie gelten: László Kövér, Sprecher der ungarischen Nationalversammlung, sieht Mehr- und Minderheiten keineswegs als Gegensätze. Sondern beide seien gleichermaßen bedroht durch die Möglichkeit einer kommenden Weltregierung.

    Auf einer Konferenz am vergangenen Montag konstatierte Kövér, dass neue Techniken und Ideologien des Establishment auf die Erstellung identitätsloser Gesellschaften abziele. Laut der Londoner Breitbart-Nachrichten bezeichnete Köver die Anhänger einer solchen Weltregierung als „potentielle Kolonialisten“.

    Die wollten den Menschen ihrer religiösen, familiären, nationalen und sexuellen Identität berauben, so dass die Betroffenen nicht länger eigene Interessen formulieren, realisieren oder durchsetzen können.

    Deshalb kämpfe Ungarn gegen die Zerstörung des Nationalstaats. Ungarns Premierminister Victor Orban hatte Februar erneut bestätigt, Ungarn gegen diejenigen in der EU zu verteidigen, die ihm und Europa die christliche Identität nehmen wollten. Diese Verteidigung sei die Konsequenz aus der Erfahrung sozialistischer Unterdrückung.

    Bereits im September hatte Premierminister Orban deutlich gegen die Verwandlung von „uns Ungarn in Homo Brusselsicus” (Brüsseler Menschen) protestiert.

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