Umvolkung gelungen – Wer laut denkt, wird diszipliniert

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Ich erinnere mich noch gut an die 68er-Generation, war ich doch selbst politisch ziemlich aktiv in dieser Zeit. Wer als Intellektueller gelten und wichtig sein wollte, wer nach Anerkennung suchte, engagierte sich erst in sektenähnlichen Vereinigungen wie Spartakus, trug die Mao-Bibel durch die Gegend und zitierte das Kapital von Karl Marx. Dann kam Bewegung in die Studentenköpfe, es wurde blumig, und man gab sich der freien Liebe hin. Der Gutmensch war geboren.

Die von San Francisco ausgehende Hippiebewegung stellte die sinnentleerten Wohlstandsideale der Mittelschicht infrage und propagierte eine von Zwängen und bürgerlichen Tabus befreite Lebensvorstellung. Im Vergleich zur politisierten 68er-Bewegung dominierte plötzlich die Selbstverwirklichung als gesellschaftspolitisches Konzept. Man wollte nicht nur dem Leistungsdruck der Gesellschaft entfliehen, sondern zugleich neue, menschlichere Lebensweisen und Umgangsformen finden. Und die fallen uns heute massiv auf die Füße.

Heute spricht niemand die eigentlichen Ursachen für die heutigen Zustände in unserem Land an; sie sind auch nicht für jeden so offensichtlich. Der über Jahrzehnte anhaltende politische und gesellschaftliche Wandel nahm in der Flower-Power-Bewegung Fahrt auf, dessen Ergebnis man überall in unserer Republik ablesen kann. Wollte man Bilanz ziehen, müsste man das bürgerliche Selbstbewusstsein, verbunden mit den uns zugeschriebenen, typisch deutschen Tugenden, mit frostigen Polarnächten vergleichen. Tiefe Dunkelheit und ganz wenig Licht…

Umerziehung in großem Stil

Der massive Wertewandel während dieser Zeit zwingt uns die Frage auf: Welche Auswirkungen hat die 68er-Generation in der heutigen Gesellschaft? Man braucht keinen analytischen Verstand, um die tatsächlichen Gründe nachzuvollziehen; es sind lediglich ein paar lebhafte Synapsen notwendig. Die Nachkriegsgeneration und insbesondere die damals politisch Verantwortlichen haben nachhaltig dafür gesorgt, Bürgern einen kollektiven Verhaltens- und Bewusstseinskodex zu oktroyieren, der sich in der Wurzel auf die deutsche Nazi-Vergangenheit bezieht. Die verordnete Demutshaltung hat sich zur gesellschaftlichen Neurose entwickelt und die eigene Identität vernebelt. Heute laufen Heerscharen von Gutmenschenzombies durch unsere Fußgängerzonen und kaufen bei H&M, Lidl und Roßmann ein.

Unsere gegenwärtigen Politnullen verhalten sich ähnlich angepasst. Sei es im Umgang mit Trump und Erdogan, mit Macron oder Putin: Die Kleinmütigkeit deutscher Politiker sind herausragende Führungseigenschaften, die sich heute spiegelbildlich in den nicht erfüllten Sicherheitsansprüchen der eigenen Bürger ausdrücken.

Foto: Mancini, Screenshot Facebook

Die Sprösslinge der 68er übernahmen die Umerziehung, meist gekoppelt mit hohen Ämtern und schwindelerregenden Rentenversorgungen, während sie sich noch damals vorwiegend mit Liebe, Lust und Flower-Power beschäftigten und nicht etwa mit dem richtigen Leben. Dreißig Jahre später sind diese schmerzbefreiten Steinewerfer und Kriegsdienstverweigerer zu Meinungsbildnern, Politikern und Medienschaffenden mutiert, die mit Verve, Sprache und Duktus eine geradezu unterwürfige Haltung zur Vergangenheit predigen, mit der sie selbst nie etwas zu tun hatten. Mit der Attitüde von Allwissenheit biedern sie sich heute überall dort an, wo es nützlich oder opportun erscheint, während sie sich gleichzeitig an einer indoktrinierten Gesellschaft von „Nachplapperern“ und Realitätsverweigerern erfreuen. Jetzt garantieren diese schleimenden Duckmäuser die Wiederwahl von politischen Blendern, Parasiten und Gierhälsen. Man muss nur den Blick durch die Ministerbänke schweifen lassen.

Selbst von unseren Kindern, die erst viele Jahre nach dem Krieg geboren wurden und mit Nationalsozialismus oder Rassenpolitik rein gar nichts zu tun hatten, wird immer noch erwartet, dass sie ihre „geschichtliche Schuld“ wie eine heilige Monstranz vor sich hertragen. Dem nationalen Selbstbewusstsein, welches in soziologischer wie auch psychologischer Hinsicht für jeden Bürger eines x-beliebigen Staates „normal“ ist, wurde systematisch der Garaus gemacht. Dabei ist es längst Zeit, sich mit gesundem und auch stolzem Selbstverständnis auf einen Staat zu besinnen, der durch die Arbeit und das Engagement seiner Bürger eine bemerkenswerte Stellung in der Welt eingenommen hat.

Wie pervertiert unsere Gesellschaft auf Worte und Sprache reagiert, mag man an einem kleinen Beispiel ablesen: Würde jemand, wie es für Franzosen, Italiener oder Engländer selbstverständlich ist, offen aussprechen, er sei stolz, ein Deutscher zu sein, darf er mit vernichtenden Blicken der Anwesenden rechnen. Der „Angepasste“, der „unauffällig-ordentliche Bürger“ und der klassische „Spießer“ – bekanntermaßen eine Spezies, die am liebsten alle an die Kette legen, die nicht wie sie denken –, würde empört wegen einer solchen „rechten Entgleisung“ aufschreien und ihn mit maximaler Ablehnung strafen. Von den Anhängern der „Grünen“ will ich erst gar nicht reden.

Wer laut denkt, wird diszipliniert

Rein vorsorglich sei an dieser Stelle gesagt, dass kein Mensch vergangene Verbrechen bestreitet oder gar verleugnet. Im Gegenteil. Die fatalen Folgen des jahrzehntelangen Erziehungsprozesses einer ganzen Gesellschaft jedoch drücken sich in schizophrenen, angepassten Verhaltensweisen und widersprüchlichen Lebenseinstellungen aus – insbesondere in Sprache, Habitus und Wortwahl. Meinungen werden nur noch geäußert, wenn sie in unserem derzeitigen sozial erwünschten Kontext stehen; ansonsten droht verbale Prügel, manchmal auch die Knute der Justiz. Selbst die Journaille, mehrheitlich links gebürstet, singt nicht ganz uneigennützig das Hohelied minderbemittelter Politiker, um eigene Jobs und Einkommen zu sichern. Sie machen sich mindestens ebenso schuldig an der Denk-Kastration des Bürgers wie auch an der maximalen Versorgungs- und Bereicherungsmentalität unserer Politiker. Parasiten ernähren sich vom Wirt wie Politiker, die die Medien fleißig füttern, vorausgesetzt, sie fressen das, was man ihnen vorsetzt.

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Das heutige Credo der Gesellschaft: „Kampf gegen Rechts“. Begriffe wie Nationalstolz, Korpsgeist, Vaterland, Patriotismus stehen auf dem sprachlichen Index – Termini, die im Selbstverständnis einer Gesellschaft und noch stärker in jeder Armee vorhanden sein müssen. Verwendung jener Vokabeln dieser Art werden reflexartig als „braunes Gefasel“ stigmatisiert. In meiner Heimat Italien lächeln wir über die gut erzogenen Kriecher auf der anderen Seite der Alpen. Auch in Frankreich, England oder anderswo weiß man, Bürger müssen eine Bewahrungs- und Verteidigungsmotivation aus ihrem Selbstverständnis beziehen, die eine weich gespülte, deutsche Gesellschaft weder bei ihren eigenen Politikern, noch in Schulen oder Sicherheitsorganen findet.

Wehe dem, der negativ belegte beziehungsweise verpönte Begriffe wie „Heimatstolz“ oder „Patriotismus“ öffentlich verwendet. Wehe, er mokiert sich über Flüchtlingsströme oder ganz offenkundige Wirtschaftsflüchtlinge. Wehe, jemand muckt auf und weist auf unhaltbare Zustände in „No-go-Areas“ der Großstädte hin. Er wird als „Nazi“, als „Faschist“ oder gar als „Rassist“ abgestempelt, und das von Menschen, die in der Regel weder die Begriffe, noch die Sinngehalte annähernd definieren könnten. Die weniger Schlauen, und die sind in der Mehrheit, lassen sich von der so genannten Obrigkeit mit dümmlichen und pseudo-kompetenten Argumenten in den Schlaf wiegen. Stattdessen werden wir auch 70 Jahre nach Kriegsende mit einer glatt gebügelten, öffentlichen Geisteshaltung konfrontiert, aus der glücklicherweise mehr und mehr Menschen ausbrechen. Viele still und leise, manche mutiger und offen. Die nicht endende Flüchtlingskrise wird den jetzt agierenden Verantwortlichen in Bälde das Genick brechen. Man kann nur hoffen, dass sich nicht wieder ein österreichischer Demagoge, wie vor 75 Jahren, in die Regierungsspitze drängt.

Foto: Mancini, Screenshot Facebook

Es ist evident: Die verantwortlichen Politiker haben sich zur herrschenden Klasse aufgeschwungen, die selbstherrlich, gefräßig, faul, rücksichtslos, ausbeuterisch und gierig ist. Heute verteidigen sie in Regierungsämtern – mit weitgehender Inkompetenz – ihre Pfründe, zumal man ihnen einen bequemen Platz am Futtertrog eingerichtet hat. Die große Mehrheit gehört leider zur dominierten Klasse, duckmäuserisch, feige und ohne jede Lust, selbst Verantwortung zu übernehmen. Solange das Einfamilienhaus abbezahlt und die Raten fürs neue Auto beglichen werden können, ist alles in bester Ordnung. Man hält den Mund und denkt nicht nach. Tut man es doch, ist man entweder Anhänger der AFD, rechtsradikal, rassistisch, schlimmstenfalls wird man als Idiot abgestempelt, gleichgültig, wie überzeugend Argumente vorgetragen werden.

Murrend und dennoch tatenlos ertragen wir weiterhin die offenen Grenzen unserer Kanzlerin, rennen sehenden Auges einem selbstmörderischen Migrationspakt entgegen. Entgeistert nimmt man eine völlig unfähige Verteidigungsministerin von der Leyen in Kauf, wütend verfolgen wir sinnbefreite Talkshows von Maischberger, Anne Will und Konsorten, und nahezu ohnmächtig nimmt man zur Kenntnis, dass die Kriminalität in den letzten drei Jahren dramatisch gestiegen ist. Zum Wohle des Volkes werden brisante Kriminalitätsquoten von Migranten manipuliert, bagatellisiert, bewusst verfälscht oder gänzlich verschwiegen. Alles nur Einzeltäter, wie wir inzwischen gelernt haben. Nun ja, wie sage ich immer: Manchen Redaktionen und Mediengestaltern müssten goldene Hoftrompeten für besonders willfährige Berichterstattungen verliehen werden.

Heute wird der Parteivorsitz der CDU vergeben. Ich richte mich schon einmal darauf ein, dass man sich gegenseitig auf die Schulter klopft, wenn alles beim Alten geblieben ist. Denn weder Merz, Krampf-Kuchenbäcker noch dieser Spahn werden die eigene Partei und damit deren Richtung revolutionieren. Und das passt – schon deshalb, weil niemand angepasster, bequemer und feiger ist als der satte, deutsche Wähler. Solange der sein Auto hat, die Miete bezahlen und samstags seinen Einkauf im Lebensmittelmarkt machen kann, solange wird er fluchend und schweigend die etablierten Politnullen gewähren lassen und am Wochenende seinen Pkw in die Waschanlage fahren.

Über den Autor

Claudio Michele Mancini

18 Kommentare

  1. Die Umerziehung der Amerikaner begann schon damit in D. nach dem Krieg die Generationen mit Unterhaltungsmusik auseinanderzutreiben! Ich habe diesen Lärm nie gemocht und mich schon früh mit wirklicher Geschichte beschäftigt! Die ging für mich bis allenfalls 1900. Daß Unterhaltungskünstler früher fast immer am der untersten Skala des Einkommens standen befriedete einen sehr!
    Daß andererseits die Volkslenker / Eliten immer das maximale Einkommen und die maximale Gewalt über andere hatten und ausübten, war auch klar. Und Revolutionäre, Kritiker der Obrigkeiten wollten stets deren Macht und Position einnehmen, nicht diese Stellung abschaffen.
    Hat es jeweils eine Kultur gegeben, die keine Eliten kannte, niemanden hatte, der über Andere Zwang ausübte und wirklich alle gleich waren? Doch, vor 7000 Jahren waren es die Induskultur und die Donaukultur! Diese Kulturen waren technisch hochstehend, hatten keine Waffen entwickelt und sehr lokal, d,h, kein Interesse, sich auszubreiten. Die Induskultur hatte in der Mathematik die 0 gefunden und die Donaukultur offensichtlich die ersten Schriftzeichen – lange vor den Summerern.
    Während die Induskultur durch die Natur (Austrocknung eines Flusses) unterging wurde die Donaukultur von aggressiven Nomaden, die von ELITEN geführt wurden, einfach so überfallen und ausgelöscht, weil man an deren Besitz kommen wollte!

    • 2. Das Nomadenvolk war also mobil, von Eliten geführt und bewaffnet! Also 3 Dinge, die man nicht wirklich braucht, die aber unsere Welt seit diesem Zeitpunkt bestimmen und man kann schon sehen, daß es wohl seit diesem Ereignis falsch läuft!
      Gerade in der ganz alten Geschichte sind viele Erkenntnisse (und Funde) ganz neu und man beginnt erst langsam, gewisse "Brillen" der Historiker zu entfernen! So wurde z.B. im Mittelalter alles durch die Brille der christlichen Religion aufgeschrieben und überliefert, zensiert und möglicherweise sogar geschönt!
      Geschichte auf 12 Jahre im 20.Jh. zu reduzieren und diese dann auch noch im Sinne der heute Mächtigen zu frisieren, ist ganz schön blöd aber keine Praxis, die in der Geschichte zum 1.Mal auftaucht! Manche Leute halten die Einführung von Eliten für einen Fortschritt, aber wahrscheinlich ist das eher DER Gau in der Vergangenheit! Mobilität und Eliten gibt es auch bei Tiergruppen.

  2. " Man wollte nicht nur dem Leistungsdruck der Gesellschaft entfliehen, sondern zugleich neue, menschlichere Lebensweisen und Umgangsformen finden."
    Den einzigen Leistungsdruck den die 68er Hippies hatten, war beim bumsen. Dieser wurde mit Koks und Haschisch zerstimuliert. Heute sehen wir die Nachwehen von zerschossenen Hirnen in der Politikprominenz. Ähnlich wie beim Adel oder gewissen Religionen, die per Inzucht einfach mal verblöden. Da kann der Ossi nicht mithalten, in dieser Phase ist er noch nicht genug verblö.. äääh umerzogen bzw. integriert worden. Wie kürzlich ein Gossenpolitiker verlauten ließ.

  3. Sachsendreier am

    Phantastischer Beitrag. Meine Hochachtung! Zumeist tragen ja wir (die nicht ostalgisch gewordenen) Ex-Ossis besonders schwer daran, dass heutzutage der Einfluss der links Versifften wieder so enorm ist. Doch hier wird der Werdegang des heutigen Dilemmas mal beleuchtet ausgehend von den Achtundsechzigern in der damaligen BRD. Ja, die sitzen heutzutage überall in Führungspositionen, in den Redaktionen und Kultureinrichtungen. Linkslastige Profs beeinflussen zudem junge Menschen, säen in deren Köpfen einen Weltverbesserungswahn, dem diese angehenden Wohlstandslinken auf den Leim gehen. Gerade wir Ex-Ossis können das schlecht nachvollziehen, da wir trotz jahrelanger Rotlicht-Bestrahlung von der Grundschule an sehr gut zwischen Dichtung und Wahrheit unterscheiden konnten und wirklich sehr wenige auf die Gesinnungsphrasen herein fielen. Danke für den tollen Beitrag und herzliche Adventsgrüße aus dem im traditionellen Lichterglanz erstrahlenden Erzgebirge.

  4. B. Sonnemann am

    Entweder natürliche Stammessolidarität in vergleichsweise freiheitlichen Nationalstaaten von gewachsenen Völkern – wie es die Israelis machen – oder grenzenloser Krieg und grenzenloser Wirrwarr, der als künstlich aufgesetzte Ordnung grenzenlosen Faschismus erfordert – wie es die Eurokraten und sonstigen Globalisten diktieren wollen.

  5. DerSchnitter_Maxx am

    Diesem Altpartein-Geschmeiß, kann man es nur noch … hart … mit gleicher Münze zurückzahlen … !

  6. Flotter Artikel, aber:
    "Zum Wohle des Volkes werden brisante Kriminalitätsquoten von Migranten manipuliert"
    … muss heißen:
    ‚Zum Wohle Babylons und zur Vernichtung der (west)europäischen Völker …‘

    Ansonsten gilt bei den jungen Buntbunzeln:
    Lieber gegen Adolf Hitler kämpfen und für St. Pauli jubeln
    als gegen den BunTesliga-Wahnsinn protestieren und die EU-Diktatur stoppen:
    Hauptsache ‚Deutschland verrecke‘.

  7. brokendriver am

    Wir brauchen gar nicht von "Umvolkung" sprechen in Deutschland.

    Syrer und Schwarz-Afrikaner produzieren Kinder am laufenden Band.

    Der Familiennachzug von vielen Muslimas jeden Monat bringt die Kinder-

    Produktion unter Moslems erst so richtig auf Schwung.

    Deutschland ist ein absterbendes Ländchen…..

    Alles nur eine Frage der Demografie…wer rechnen kann, weiß,

    wann es Deutschland nicht mehr gibt…und das ist keine höhrer Mathematik…

  8. heidi heidegger am

    also bei mir auf dem dorf (Stuttgart) wurde man verprügelt, wenn mann lange haare hatte und aus dem Kapital die wertform zitierte, hihi: Die „Einfache, einzelne oder zufällige Wertform“ kennzeichnet Marx mit dieser Formel:

    „x Ware A = y Ware B oder: x Ware A ist y Ware B wert.“

    Marx entwickelt sodann seine Analyse, indem er übergeht zur „Totalen oder entfalteten Wertform“ und schließlich zur „Geldform“. Diese dialektische Ableitung ist nicht nur von grundsätzlicher Bedeutung für Marxens Geldtheorie. Sie leitet auch über zu einer Erörterung des Fetischcharakters der Ware.

  9. Habe selten eine passendere und informativere Analyse gelesen. Vielen Dank, Herr Mancini.
    Mich als Ossi treibt es schier zur Verzweiflung, dass ich nicht erkennen kann, weshalb die selbsternannten und mit Dummheit geschlagenen Politdarsteller dieses wunderschöne Land radikal und ohne Not vor die Wand fahren. Ihr Beschreibung lässt erahnen, woher diese pathologische Sehnsucht der Selbstzerstörung kommt.
    Logisch erklärbar ist es freilich trotzdem nicht.
    Alle Kritik an diesem Kurs (wenn es denn einer ist), kommt somit von Rechten, von Nazis oder mindestens rechten Nazis. Das impliziert allerdings, dass sie sich selber als Linke bezeichnen würden.
    Man kann nur erahnen woran es liegt, dass in den alten Bundesländern die Grünen einen Höhenflug erleben und in den neuen Ländern die AfD triumphiert.
    Die typisch linke ehemalige deutsche Republik war vaterlandsbezogener und wesentlich stolzer auf die deutsche Nation bei gleichzeitiger Ablehnung nationalsozialistischer Abscheulichkeiten, als es die Möchtegern-Linken heute sind und jemals sein werden.
    Vielleicht liegt es ja auch ganz simpel nur an der gnadenlosen Bildungsferne jener oben so treffend beschriebenen Politschmarozer.

    • RGIQ- "Alle Kritik an diesem Kurs (wenn es denn einer ist), kommt somit von Rechten, von Nazis oder mindestens rechten Nazis." Also nicht mehr ganz. Es gibt schon unverdächtige helle Köpfe die glasklar die Zeichen lesen. Und das sind Generäle und Professoren. Professoren, die wie Hans Werner Sinn sogar noch vom Bundestag geadelt wurden: "Nach dem Ökonomenranking der Frankfurter Allgemeinen Zeitung basierend erstens auf einer Umfrage unter Bundestags-Abgeordneten und Mitarbeitern von Bundesministerien mit der Frage „Den Rat oder die Publikationen welcher Ökonomen schätzen Sie am meisten für Ihre Arbeit?“, zweitens der Medienpräsenz und drittens der Bewertung der Publikationen in Form von wissenschaftlichen Aufsätzen der letzten fünf Jahre, belegte Sinn 2013, 2014 und 2015 den ERSTEN PLATZ in Deutschland. Nach 2015 war Sinn also der Böse, keiner von den Pfeifen, die ihn damals als Top Ökonom gesehen haben, will sich jetzt dran erinnern.

  10. Jürgen Faller am

    Danke für diesen überragenden Beitrag! Sie schreiben mir aus der Seele, denn was Sie anprangern kann ich zu 100% bestätigen. Wer dämlichen, linksgrünen Mist labert, wird hofiert, wer die Wahheit ausspricht wird als Nazi, Rassist, Fremdenhasser, Islamophober, etc. etc. beschimpft und braucht "ein schnelles Pferd".
    Die größte Schweinerei war bis dato der Umgang der Massenmedien mit dem hervorragend recherchierten Buch von Thilo Sarrazin "Feindliche Übernahme", das dermaßen der Wahrheit entsprach, dass man den Autor am liebsten gevierteilt, gehängt und geköpft hätte. Ich habe selten in meinem Leben unsachlichere Kritiken gelesen und halte die Mainstream-Journaille inzwischen für linksversifft oder sogar geisteskrank. Für die Politiker der Altparteien empfinde ich nur noch Verachtung und Ekel, wobei ich mir ihr sinnfreies Gelaber nicht mehr anhören kann. Besonders Sorge macht mir die Umwandlung unserer "freiheitlichen Demokratie" in eine Meinungs- und Gesinnungsdiktatur à la DDR, die nur noch "politisch korrekte" und opportune Meinungen zulässt – jeder, der in Mainstream-Medien eine abweichende Meinung äußert, wird sofort gesperrt, gelöscht und als Nazi diffamiert.
    Dieses Land ist definitv am Ende, und ich weiß auch nicht, wie die ausufernde Hirnlosigkeit, Bevormundung und Islamisierung noch zu verhindern wären.

  11. Michael Theren am

    das elementare ist, daß die Jugend zu hedonistischen Dumpfbacken und Konsumsklaven erzogen (konditioniert) wurde….

    Selbst gutwillige junge Menschen haben erhebliche Probleme Zusammenhänge zu erfassen und Kausalstrukturen zu erkennen.

    Stattdessen eine fiktive Kompetenz-Kompetenz (die Quellen dazu sind sorgfältig manipuliert) und ebenfalls betreute Symptombetrachtungen, eigene Gedanken wurden "herausgezüchtet"….erst eine "Herr Der Fliegen" Situation wird hier eine gnadenlose Abhilfe schaffen….für uns Alte bleibt das "Altenprogrom" im Stadion….

    Georgia Guidestones – > 8 Milliarden werden verrecken

  12. Danke Herr Mancini. Mir aus dem Herzen geschrieben. Merkel bekam 8 Minuten Applaus fuer ihr dummdaemliches Geblubbere und die AfD wird demnaechst vom Verfassungschutz ohne Verfassung beobachtet. Das was Sie schreiben trifft 100% auf die CDU-Waehler zu aber auch auf die anderen kommunistischen Parteienmitglieder. Und die AfD ist nun da wo sie nicht hin wollte und weswegen sie den "rechten Rand" saeuberte. Alles umsonst. Mir persoenlich bleibt ein Trost. Wenn mich Deutschland und die Deutschen so richtig ankotzen gehe ich am Meer an die Stelle, wo ich vor 15 Jahren gemeinsam mit ein paar Freunden einen Felsen in den Sand setzte. Dann schlugen wir einen Strich in den Felsen, genau da wo der Wasserstand war. Es hat sich nichts veraendert. Die Wellen plaetschern immer noch am Strich entlang. Fuer mich und meine Freunde faellt die Umweltkatastrophe aus. Die Welt bleibt so wie sie ist. Eine Frage aber bleibt uns allen. Wer soll all die Aerzte und Metallfacharbeiter retten wenn die Deutschen nicht mehr sind?

    • Manschuli- nette kleine Geschichte. Klimaforschung ist leider zu einem Glaubensbekenntnis verkommen. Die Experten sitzen vor Computern und rechnen sich die Welt zurecht, widde widde wie sie ihnen gefällt. Machen Politiker ja auch, alles in eigener Sache.
      Die Mär vom Meerwasserspiegel kam wohl so zustande, dass die hochgebildeten Sesselfurzer aus New York der Nordsee einen Besuch bei Ebbe abgestatteten. 15 Jahre später kamen die Forscher bei Flut wieder, und siehe da….Kleiner Scherz, aber so ähnlich kommen deren Expertisen zustande.

    • ACHT MINUTEN, ich lache mich schief, wurden die vorher geprobt, damit ja auch alles glatt läuft ? Oder waren acht Minuten der ERLEICHTERUNG ?? Wenn ja, von was ?? Mit Karrenbauer geht es doch munter weiter, schließlich sitzt Merkel noch immer im Hintergrund. Allerdings habe ich noch Hoffnung, die AfD wird weiter wachsen und bis zur neuen Kanzlerin ist es noch ein weiter Weg, ich kann mir nicht vorstellen, daß die Mehrheit der Deutschen diese Frau an der Spitze haben will. Also ich bestimmt nicht !!

  13. Ein vernichtender Abriss der deutschen Gesellschaft, den Claudio M. mit uns teilt. Vernichtend, aber zutreffend. So stellt sich die Situation Deutschlands für Aussenstehende da. Das sind wir Deutschen in den Augen vernunftbegabter Menschen. Die 68’ger Idee inzwischen von Industriellen gekapert. "No Borders"! Das lässt sich die Industrie doch nicht zweimal sagen. Und schon kommen sie, die Fachkräfte. Korrektur: die billigen Ungelernten. Der EU Arbeitsmarkt ist abgegrast, Frischfleisch wird gebraucht. Der Kampf gegen Rechts ist ein Nebenkriegsschauplatz. Der wahre Treiber dieses Wahnsinns ist die Wirtschaft. So einfach ist das. Da werden die eifrigen Antifa Hosennässer als Beifang toleriert. Merz will AfD Wähler zurückgewinnen. Herr Mancini erwähnt den heutigen CDU Parteitag. Stehende Ovationen für Merkel! Und Merz besetzt schon die Rolle des Konservativen. Gerade noch den UN Migrantenpakt abgenickt, und dann der AfD die Wähler abspenstisch machen. Die AfD kann garnicht so viel Sch…e machen, als dass man diese Partei nicht mehr wählen möchte. Es gibt einfach keine andere Alternative. Ich hoffe nur, die ruhen sich nicht auf diesem Umstand aus.

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