Türkei: Parlamentspräsident fordert islamische Verfassung

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Kurz vor dem Erhalt der versprochenen Visumsfreiheit in die EU, reißt sich die türkische Regierungspartei AKP ihre demokratische Maske vollends herunter.

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_von Katja Wolters

Als er noch Bürgermeister von Istanbul war, machte Präsident Recep Tayyip Erdogan (AKP) aus seinen demokratiefeindlichen Absichten keinen Hehl: „Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind“, verlas der Scharia-Freund 1998 bei einer öffentlichen Wahlveranstaltung. „Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“ Nach vier Monaten im Kittchen, wegen Anstiftung zu religiösem Hass, gab sich der Muslimbruder danach etwas moderater.

Während der „Zug“ dank der türkischen Kanzlerin Angela Merkel inzwischen direkten Kurs auf die EU-Mitgliedschaft hält, hat Parlamentspräsident Ismail Kahraman am Montag eine islamische Verfassung für die Türkei gefordert: „Wir sind ein muslimisches Land. Als Konsequenz müssen wir eine religiöse Verfassung haben“, sagte das AKP-Mitglied laut einer Meldung der Nachrichtenagentur Anadolu bei einer Konferenz in Istanbul. Säkularismus, die Trennung von Staat und Religion, dürfe in der neuen Verfassung keine Rolle mehr spielen. In den vergangenen Jahren hatte die AKP bereits mehrere Gesetze durchgesetzt, die den Einfluss der Religion in der Türkei ausbauten. So hob die Regierung das Kopftuchverbot an Schulen auf und schränkte den Verkauf von Alkohol ein.

Der Vorsitzende der Oppositionspartei CHP, Kemal Kilicdaroglu, protestierte gegen die Forderung Kahramans vehement. Der vom Staatsgründer der türkischen Republik, Mustafa Kemal Atatürk, eingeführte Säkularismus sei für die freie Religionsausübung unabdingbar, teilte er über den Internetdienst Twitter mit. Wider die lästige Opposition träumt Zugführer Erdogan bereits länger von einer Verfassungsänderung, die seinem ewigen Machtanspruch gerecht wird. Die Türkei soll zu einem zentralregierten Präsidialsystem werden. Als Vorbild nannte er erst vor wenigen Monaten „Hitler-Deutschland“. Trotz absoluter Mehrheit im Parlament fehlen der AKP dafür jedoch die erforderlichen Stimmen.

Während der Umbau des eigenen Staates in eine Islamdiktatur noch stockt, bastelt der Sultan derweil munter weiter an seinem zweiten Lieblingsprojekt: Der Unterdrückung des Rechts auf Meinungsfreiheit in Europa. Am Montag forderte Erdogan die Stadt Genf auf, eine Ausstellung von einem Foto zu säubern, das ein Todesopfer seiner brutalen Niederschlagung der Gezi-Park-Proteste aus dem Jahr 2013 abbildet. Die Antwort des Stadtrats macht Lust auf Urlaub in der sogenannten Stadt des Friedens: „Die Stadt Genf lässt sich von keinem Land einschüchtern. Zensur kommt für uns nicht in Frage. Das Foto bleibt!“

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Über den Autor

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Katja Wolters ist bekennende Lipstick-Feministin, selbstbewusst und betont weiblich zugleich. Die zweifache Mutter und freie Journalistin lebte lange in England. Die Abwesenheit schärfte ihren Blick auf die Heimat. Denkverbote kennt sie nicht, Probleme nennt sie sofort beim Namen. Dafür lieben wir sie.

14 Kommentare

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    Die EU und Merkel sind völlig in der Hand der US-Besatzer:
    Wir steuern mit der Visafreiheit für die Türkei im Eiltempo in die Armut und ins Chaos!!

    Merkel hat mit ihrem Hexenplan unser Land verhöckert, warum tut niemand etwas von denen da oben dagegen?

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      Wir die Deutschen, die Japaner und einige andere die, dies Besatzung seit 1945 ertragen müssen, sind dermaßen unterwürfig, sodass sich niemand sich traut, sich zu erheben und gegen den Untergang unserer Völker zu kämpfen.
      Wir als Deutsche können es an den Japanern sehr gut erkennen.
      Das Japanische VOLK ist so untertänig, den Besatzern gegenüber, sodass sie nicht einmal den Kopf erheben können und sich sogar nicht mehr trauen sich gegenseitig in die Augen zu schauen.
      Alles aus Scham ihrer Unterwürfigkeit.
      Wir Deutsche sind nicht weit von diesem Verhalten entfernt.
      Wir werden alle unseren eigenen Untergang miterleben.
      Wir werden evtl. noch aus dem Fenster schauen und danach gebeugt mit gesenkten Kopf ans Bücherregal gehen und wehmütig alte Bilder ansehen, wie schön es in den 60er 70er 80er Jahren war.
      genau wie die Straßen in Deutschland waren wie auch alles andere die Besten der Welt.
      Das Schulsystem wurde von aller Welt gelobt, die Bürger Deutschlands lebten bestens, da die Löhne hoch waren und die Lebenskosten sehr niedrig.
      Die Post hatte noch Beamte, die Paketen waren günstig, genauso wie der staatliche Strom und die Bahnfahrten.
      für 25 DM konnte man von einem bis zum anderen Ende fahren und auch noch vier Freunde hierzu einladen. Die schönste Zeit war wohl in den 80er Jahren, bis zum 2 Plus 4 Vertrag. Ab da ging es bergab.
      Welche Politiker haben uns besseres versprochen und das Gegenteil gemacht ?
      Wir können nur beten, dass uns evtl. Putin oder die Chinesen mit der Wahrheit helfen, damit es wieder besser wird.
      Auf die Straße brauchen wir nicht gehen, denn das bringt gar nichts außer man hockt sich direkt ins Parlament oder ins Kanzleramt, aber dazu fehlt uns der Mut.
      Also beten und sich schon mal vorsorglich segnen lassen.

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        Ich stimme leider zu. Es sieht düster aus. Auch mit engen Bekannten kann man nicht über dieses Thema reden. Die Deutschen verabschieden sich gerade von der Bühne!

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    Weiß Wikki was? am

    Quelle Wikipedia:

    Verfolgung und Vertreibung der Christen im frühen 20. Jahrhundert

    Die türkischen Christen im anatolischen Teil der damaligen Türkei zählten Ende des 19. Jahrhunderts noch mehr als zwei Millionen (ein Viertel der Bevölkerung auf dem Gebiet der heutigen Türkei). Anatolien hatte im 19. Jahrhundert hunderttausende muslimischer Flüchtlinge (Muhadschir) aufgenommen – Albaner, Bosniaken und Balkantürken, die aus den Balkanländern nach der Lossagung vom osmanischen Reich geflüchtet waren. Das führte zunächst zum demographischen Absinken des christlichen Bevölkerungsanteils im anatolischen Teil der Türkei. Allein 850.000 muslimische Flüchtlinge wurden in den von armenischen Christen bewohnten Gegenden angesiedelt.

    Ab Mitte des 19. bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden die meisten Christen aus dem Gebiet der heutigen Türkei vertrieben oder getötet. Die Vertreibung und teilweise Massenermordung von Minderheitsgruppen erfolgte in einzelnen Schritten:

    – 1843 wurden durch den kurdischen Stammesführer Bedirxan Beg bei Massakern mindestens 10.000 Armenier und Bergnestorianer in Aşita (Hoşut) im Sandschak Hakkâri ermordet. Frauen und Kinder wurden z. T. in die Sklaverei verkauft.
    – 1894–1896 wurden bei ersten antiarmenischen Pogromen 80.000 bis 300.000 armenische Christen ermordet. Das Massaker richtete sich hauptsächlich gegen die armenische Bevölkerung, wandelte sich im Verlauf jedoch zu allgemein antichristlichen Pogromen, bei dem nach einer zeitgenössischen Quelle etwa 25.000 Assyrer ermordet wurden.
    – 1909 wurden bei pan-islamischen, antiarmenischen Pogromen in Adana und der Provinz Kilikien 30.000 armenische Christen ermordet. Bis 1910 forderten die anschließenden Epidemien und eine Hungersnot unter den schlecht versorgten Überlebenden der Massaker weitere 20.000 Opfer.
    – Während des Zweiten Balkankrieges 1913 wurden die orthodoxen und katholischen Bulgaren aus Ostthrakien und die Bulgaren aus den anatolischen Gebieten vertrieben. Schätzungen der Vertriebenenorganisationen und der bulgarisch-orthodoxen Kirche belaufen sich auf zwischen 60.000 und 400.000 Flüchtlinge.
    – 1915–1917 wurden nach unterschiedlichen Schätzungen 300.000 bis 1.500.000 armenische Christen im Osmanischen Reich ermordet. Hunderttausende wurden nach Mesopotamien und Arabien deportiert, zahlreiche starben bei den Deportationen, einige flohen in den russischen Teil Armeniens, weniger als 100.000 lebten nach 1922 im Land. Ebenso war ab 1915 die Volksgruppe der Aramäer von einem Völkermord betroffen, ein ähnliches Schicksal traf die Pontosgriechen.
    – 1922–1923 wurden ca. 1.250.000 griechisch-orthodoxe Christen im Zuge der griechischen Niederlage im griechisch-türkischen Krieg und gemäß dem anschließend vereinbarten Bevölkerungsaustausch zwischen Griechenland und der Türkei nach Griechenland vertrieben.[16] Ausgenommen waren lediglich die griechisch-orthodoxen Gemeinden in Istanbul und auf den Inseln Bozcaada und Gökçeada. Beim Bevölkerungsaustausch wurden auch 500.000 muslimische Türken aus Griechenland in den neuen türkischen Nationalstaat vertrieben. Zehntausende Christen wurden nach der Eroberung der griechischen Gebiete oder bei den Vertreibungen ermordet.
    – 1955 verließen nach dem vor allem gegen Griechen gerichteten Pogrom von Istanbul Tausende griechisch-orthodoxe Einwohner die Stadt. Von 110.000 Griechen im Jahr 1923[19] waren zehn Jahre nach dem Pogrom nur noch 48.000 geblieben.

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    Alles ganz einfach. Der perfekte raub. 🙂 – 4 Personen sind dafür nötig. vorerst an die Redaktion bei wunsch stelle ich mich vor, möchte aber vorerst anonym bleiben. Meine Theorie: Erdogans Frau denke ich ehe möchte xy Staaten wieder gründen und der Herr versucht ihr diesen Wunsch zu erfüllen koste was es wolle. Innerhalb der Türkei hat es nicht funktioniert, dann musste ein Plan b her. Syrien ist schwächste Land direkt am TC – deshalb auch Syrien ausgewählt. ISIS hat Amerika deshalb los geschickt und dafür in Mitten zwei Kontinenten ihren Waffenlager erhalten. Die Deutsche Dame hat Angst vor sterben und weiß im Deutschen Land werden in 20 Jahren keine Menschen mehr sein. Die Bürger machen weil Sie es sich nicht leisten können keine Kinder. Die Löhne sie mehr oder weniger soviel wie vom Harz 4 verschenkt wird, was soll eine Frau noch mit einem Mann?Sex 🙂 – Denken die jungen Frauen im Lande.. Deshalb die 1million Menschen aus Syrien in DE angekommen. Dafür Investor sind die Steuerzahler 😉 – Umsatz gewinne erhalten die Israilies, weil die höchstwahrscheinlich der Kopf der Bande sind. Der Russe hat den Überblick und motzt jetzt rum…

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    Innere Zerrissenheit der Türkei hat historische Ursachen am

    Zitat Ismail Kahraman: „Wir sind ein muslimisches Land. Als Konsequenz müssen wir eine religiöse Verfassung haben.“

    Das ist eben nicht wahr. Das in wenigen Hundert Jahren zwangsislamisierte Anatolien ist ein Kernland des Christentums, in dem die ältesten Gemeinden der Welt, führende Kirchengründer und -väter, die älteste christlich-gottesstaatliche Hochkultur (Oströmisches Reich Byzanz) beheimatet waren. Die Sophienkirche war von 537 bis 1453 die größte Kirche der Welt. Die islamisierten Seldschuken und Osmanen, denen die Eroberung des nahezu vollständig christianisierten Kleinasiens gelang, benötigten über fünfhundert Jahre um per Massakern, Schariaunrecht, Zwangs- und Strafsteuern, Versklavung, Entführung, Prostituierung, Kastrierung, Bestechung und Diskriminierung der christlichen Mehrheit, erst ab circa der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts Minderheit sowie mit ununterbrochenen Versuchen der Geschichtsrevision einen türkisch-sunnitischen Staat in einem früheren Herzgebiet der christlichen Welt zu schaffen. Aber selbst zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren noch rund 40 Prozent der Bevölkerung Konstantinopels (in den 1930er Jahren zu Istanbul turkifiziert) Christen. (Dort sammelten sich die Vertriebenen aus den verschiedenen Landesteilen.) Selbst in diesem 21. Jahrhundert setzt die angeblich laizistische Türkei ihren Terrorkrieg gegen die letzten verbliebenen Christen fort: Das orthodoxe Priesterseminar auf Chalki bleibt geschlossen , scheint – es gibt hierzu Berichte im Internet – sogar vor wenigen Tagen zerstört worden zu sein, Kirchen werden enteignet, die letzten Gemeindeglieder diskriminiert und bedrängt. Während der türkische Staat ungehindert tausende Moscheen und ausgesuchte Großmoscheen in Deutschland und Europa errichten lässt, die häufig die Namen von jihadistischen Feldherren tragen, die blutigste Angriffskriege gegen Europa geführt haben, dürfen Christen in der Türkei keine neuen Kirchen bauen. Der katholischen Kirche wird der Bau eines Pilgerzentrums im Geburtsort des Paulus, Tarsus, verweigert. (Über die Ditib ist die Türkei dabei, türkisch-„gottes“staatliche Strukturen in der Bundesrepublik aufzubauen.) Die Haltung der beiden Großkirchen gegenüber diesem Unrecht: Appeasement der von der Weltherrschaft träumenden „neoosmanischen“ Großtürken, Verwechslung des christlichen dreifaltigen Gottes mit dem mohammedanischen Wüstenallah und Gefasele von einer „Religion des Friedens“. Es ist traurig für die Türken, dass die von ihnen herbeihalluzinierte Landesgeschichte auf Lügen, Verleugnung und kulturellem Diebstahl beruht, denn die moderne Türkei ist auf einem über viele Jahrhunderte vollzogenen blutigen Raubzug gegründet. Historisch waren Türken für Europäer die Heerscharen des Antichristen, dies auch der Rufname des Osmanenherrschers Süleyman. Es ist Zeit für eine Reeuropäisierung und Rechristianisierung Anatoliens!

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      Albert Alten am

      Der Islam ist und bleibt eine politische Religion mit Alleinvertretungsanspruch und ist mit dem
      Grundgesetz nicht vereinbar, weil genau dieses Grundgesetz die pluralistische Religionsfreiheit
      sowie die strikte Trennung von Staat und Religion voraussetzt. Nahezu sämtliche Terroranschläge der letzten Wochen und Monate haben einen islamischen Hintergrund. Wer eine islamische Verfassung für sein Land fordert, kann kein Mitglied der EU werden. Denn dem Islam als Religion und einer islamistischen Verfassung wohnt eine Gefahr inne, die andere Religionen wie etwa das Christentum nicht haben.

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        Consolantia am

        Dazu kommt, dass der Versuch eines Ausgleichs zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen des Osmanischen Reiches und späteren Bürgern der Republik Türkei, wie er nach dem Ersten Weltkrieg möglich gewesen wäre, durch die Selbstermächtigung der freimaurerisch inspirierten „Jungtürken“ und ihres Militärputsches unmöglich gemacht wurde. Nach den Vorstellungen der Siegermächte, dem in einem Vorort von Paris – Sèvres – ausgehandelten Vertrag von Sèvres, wären auf dem Gebiet des ehemaligen Osmanischen Reiches mehrere Staaten und Mandatsgebiete entstanden, mit denen die verschiedenen Bevölkerungsteile ihre eigenen Gebiete erhalten hätten, in denen sie historisch verwurzelt waren: Armenien hätte Teile Westarmeniens inklusive Van-See und Ararat umfasst, die Stadt Erzurum sowie die Siedlungsgebiete der Pontosgriechen westlich und östlich von Trabzon (das griechisch-römische Trapezunt), Teile des heutigen Staates Armenien und des heutigen Staates Aserbaidschan.
        Griechen hätten den Großteil des urgriechischen Thrakiens und der urgriechischen ionischen Küste (Zentrum Smyrna bzw. Izmir) zurückerhalten. Kurdistan hätte einen Autonomie-Status erhalten und per Abstimmung ein eigener Staat zwischen dem Euphrat im Westen und der Grenze zum Iran im Osten werden können (Hauptstadt Diyarbarkir).
        Leider wurde dieser Plan durch die jungtürkischen Putschisten vereitelt, und mit einem Genozid an den angestammten nichtislamischen Minderheiten (Armenier, Griechen, Aramäer, Assyrer und Chaldo-Assyrer) der Versuch unternommen, einen türkisch-sunnitisch homogenen Staat zu schaffen, eine „Säuberung“ von allem Nichttürkischen und Nichtsunnitischen zu erwirken. Dies darf nicht vergessen werden, wenn heute die Beiträge zur „Säkularisierung“ der Türkei durch die Jungtürken und auch Kemal Atatürk thematisiert werden. Zudem sollte nie vergessen werden, dass die eigentlich in Anatolien angestammten Völker von den Türken in ihrer eigenen Heimat angegriffen, unterjocht, versklavt, zwangsturkifiziert, ausgewiesen oder ermordet wurden (als Warnung an Europa!).

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    Mich freut´s, kommt doch nun die Kommandobrücke der EU in immer heftigere Erklärungsnot, weshalb die Türkei an Bord gebeamt werden sollte, ohne die eigenen wahren Absichten offenbaren zu müssen.
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    Die EU-Visafreiheit der Türkei bringt aber erst einmal Entlastung – für Erdogan.

  6. Avatar
    Wilhelm Tell er Miene am

    Eine Islamische Verfassung in der Türkei installiert wird dann nach beitritt dieses Sultanienennat der Exportschlager in die EU. Kommt für die Finanzminister gut und günstig , die Rechnung bekommt wieder "Schütze Arsch im letzten Glied" (sprich Michl) präsentiert.

  7. Avatar
    Volker Spielmann am

    Die Konflikte in der Türkei sind wahrhaft reizvoll

    Vor Jahren sorgte die rote Fatima von den Grünlingen noch für reichlich Verwunderung als sie erklärte, daß sie nicht nur die Türkei, sondern auch deren Konflikte lieben würde – und dies nicht nur, weil normalerweise niemand die Konflikte der Länder mag, die man gern hat (wer beispielsweise Belgien liebt, der wünscht sich sehnlichst, daß sich die Flamen und Wallonen doch vertragen mögen), sondern auch, weil die Konflikte in der Türkei nicht sonderlich viel hermachten. Nachdem nun aber der neue Großtürke die aufsässigen Kurden erbarmungslos knechten läßt und auch Isis ein wenig mitmischt, kann man der roten Fatima mit Goethes Faust zustimmen: „Nichts Bessers weiß ich mir an Sonn- und Feiertagen als ein Gespräch von Krieg und Kriegsgeschrei, wenn hinten, weit, in der Türkei, die Völker aufeinander schlagen. Man steht am Fenster, trinkt sein Gläschen aus und sieht den Fluß hinab die bunten Schiffe gleiten; dann kehrt man abends froh nach Haus, und segnet Fried und Friedenszeiten.“

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

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    In Afrika sind jetzt schon 500 Millionen Menschen bereit, nach Europa zu kommen…!

    An ihren Taten, nicht an ihren Worten, sollt ihr sie erkennen (altes Sprichwort):
    Welche Rolle spielt Merkel und was die EU, was ist der Plan von Maas, Gabriel und all den anderen?
    Deutschland kann nur weiter geschwächt werden, durch den Merkel/Soros-Pakt mit Erdogan!
    Diejenigen, die etwas zu sagen haben, wollen nun auch Europa destabilisieren – scheibchenweise, heimlich, still und leise.

    Die Mehrheit der Menschen aber will das nicht!
    Denn Merkel redet nicht für uns, sondern für eine reiche Lobby, deren Geschäftsführerin sie ist.

    Wir sind nicht die "Wir", von denen Merkel immer redet, lasst Euch kein schlechtes Gewissen einreden, wenn ihr gegen die Masseneinwanderung in unser – noch – Sozialsystem seid.

    Wer hier einwandern soll (EU/UNO will 70 Millionen Menschen aus Afrika und Asien kommen lassen) wird zum grossen Teil als Nutzmensch gebraucht (gut zum billigen arbeiten, zu hilflos, um zu kritisieren)

    (siehe auch Querdenken TV)

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      Die Bürger wählen gegen ihre eigenen Interessen, weil sie durch die Indoktrination, unter der sie aufwachsen, die Interessen der Reichen für ihre eigenen Interessen halten; und diese umso verbissener verteidigen, umso weniger sie davon haben.
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      Man könnte darüber lachen oder daran verzweifeln, aber so war es schon vor über tausend Jahren zu Hochzeiten des Adels.
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      Und es wird wohl noch sehr lange dauern, bis die Menschen insgesamt diese Unmündigkeit überwinden.
      +

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        "Die Türkei soll zu einem zentralregierten Präsidialsystem werden. Als Vorbild nannte er (Erdogan) erst vor wenigen Monaten „Hitler-Deutschland".

        Hier müssten doch bei normalen Menschen die Alarmglocken schrill und laut klingeln!

        Tragischerweise erinnert mich das spontan an die EU – die ist ja, mit ihren nichtgewählten Kommissaren (ESM etc.) teilweise auch ein zentralregiertes Präsidialsystem! Hier schließt sich der Kreis wieder.

        Nun wird die Türkei an die EU herangeführt und verschmilzt damit – am Ende entsteht ein brauner Mischton, mit dem kleinsten gemeinsamen Nenner…

        Wir kommen dem Faschismus immer ein Stückchen näher.

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