Trump will Frieden zwischen Israel und Palästinensern stiften

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Trump kündigt sein Regierungsprogramm, die Vorhaben seiner Präsidentschaft an. Nach der Videobotschaft, in der er schnellstmögliche Auflösung des Freihandelsvertrages TTP verspricht, gab er jetzt der New York Times ein Interview.

_von Michael Richter

Die spektakulärste Ankündigung: „Ich würde gern derjenige sein, der zwischen Israel und den Palästinensern Frieden geschaffen hat. Das würde so eine große Errungenschaft sein.“ (1) Als Vermittler möchte Trump seinen Schwiegersohn Jared Kushner einsetzen. Kushner, ein orthodoxer Jude, heiratete 2009 Trumps Tochter Ivanka, die daraufhin selbst zum Judentum konvertierte. In der Tat wäre eine erfolgreiche Vermittlung ein Riesenschritt zur Befriedung des Nahen Ostens. Wenn Trump außerdem – wie angekündigt – noch mit Russland kooperiert, um den von Hillary Clinton gesponserten IS niederzuschlagen und Syrien zu befrieden, wäre dies eine komplette Veränderung der arabischen Welt. Man kann Trump bei solch großen Projekten nur die Daumen drücken.

Im New York Times-Interview zeigte Trump auch Willen zum Einlenken bei strittigen Punkten. So distanziert er sich von Folter (deren Legalisierung er während des Wahlkampfes gefordert hatte). Auf die Frage, ob sich die USA jetzt aus dem internationalen Klimaabkommen zurückziehe, antwortete Trump: „Ich werde das sehr genau prüfen. Ich stehe dem Ganzen offen gegenüber.“ Die Frage, ob der Mensch den Klimawandel verursache, beantworte er so: „Irgendwie, es hängt davon ab, wie viel.“ Spricht so ein unberechenbarer, gegen jeden Kompromiss immune „Populist“, als den ihn die Kriecherpresse darstellt? Oder findet sich hier nicht vielmehr Selbstkritik, Offenheit und Mut zum Entgegenkommen?

Die Kriecherpresse freilich nimmt diese Aussagen nur wenig zur Kenntnis. Lieber stürzt sie sich auf Trumps berechtigte Klage über die verlogenen Medien. Trump hatte Amerikas fünf große TV-Sender eingeladen, um mit ihnen – unter Ausschluss der Öffentlichkeit – eine künftige Zusammenarbeit zu besprechen. Der Spiegel schreibt empört, was die armen TV-Verantwortlichen dort erwartete: „Einige Teilnehmer waren ob Trumps Auftritt so schockiert, dass sie die Schweige-Vereinbarung brachen und hinterher über Details des Gesprächs berichteten. Wie am Dienstag bekannt wurde, habe Trump mit einer Tirade über die ,verlogene Presse‘ begonnen und die Sender CNN und NBC News als Negativbeispiele genannt.“ Tja, tut weh, wen jemand Mut zur Wahrheit hat.

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(1) http://www.epochtimes.de/politik/welt/trump-will-vermittler-des-friedens-zwischen-israel-und-palaestinenser-sein-a1982275.html
(2) http://web.de/magazine/politik/donald-trump-usa/klimawandel-folter-e-mail-affaere-180-grad-kehrtwenden-donald-trump-32025124


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14 Kommentare

  1. "Trump doch nicht im Weißen Haus?" TAZ

    http://www.taz.de/US-Gruene-zweifeln-Wahl-an/!5353000/

    Wie ich schon mal geschrieben hatte, wird das Etablishment alles versuchen, um Trump doch nicht Präsident werden zu lassen. Dazu gehört auch die Anfechtung der Wahl. Die Anfechtung ist bereits im Gang.

    Ob sie erfolgreich sein werden, wird sich noch zeigen.

    Aber dann riskieren sie womöglich einen Bürgerkrieg in den USA.

  2. Graf von Stauffenberg am

    Heute ist in den Schrumpfmedien ein Bild von Präsident Trump mit aufgemahlten Hitlerbart zu sehen. Schön finde ich in dem Zusammenhang, dass seine Tochter zum Judentum konvertiert ist. Ich frage mich wirklich, für wie dumm halten uns die Schrumpfhirn-Redakteure der Bald-Bankrott-Medien.

  3. @ Chefredakteur

    Wieder mal ein hervorragendes Editorial im neuen Compact geschrieben.

    Ich freu mich schon auf die Artikel; gestern hatte ich noch keine Zeit, sie zu lesen !!

  4. Ob uns der Donald auch die ersehnte deutsche Souveränität gewährt, schriftlich und mit allem Drum und Dran ?

    Na ja, aber solange keiner von seriöser deutscher Seite auch keine offizielle Forderung stellt, sind wir eben weiterhin ´Satellit´.

  5. Nochmal: Vorsicht mit allzu euphorischem Vorschusslorbeer ! Der Mann ist noch nicht mal im Amt, macht bislang nur Versprechen und hat einen Teil seiner Wahlkampfversprechen schon relativiert. Mit scheinst, man legt sich schon allzu fest mit seinem Glauben an einen neuen Heilsbringer.
    Außenpolitisch wären seine Bekundungen sicher wünschenswert, ob der Goldjunge aber diplomatisch mit dem Ihm eigenen unternehmerischen Pragmatismus Probleme lösen wird, ist noch nicht klar. Wie ein Alphatierchen, dass immer den Längsten haben muss, diplomatisch mit Rückschlägen umgehen kann, bleibt abzuwarten – Trump ist ja nunmal bekannt dafür, recht gern durch alle Instanzen zu fechten. Es wird auf jeden Fall interessant!
    "America First" kann aber auch bedeuten: man hole sich weiterhin, was man brauche – spätestens wenn die eigenen Resourcen knapp oder zu teuer werden, wäre ja ein Wettbewerbsnachteil.
    Und: maßgeblich wird sein, was beim armen Amerikaner unten ankommt, an Arbeitsplätzen und im Portemonnaie. Denn darüber stimmen die Amerikaner in 4 Jahren wieder ab. Sollte der Segen hier ausbleiben und der Proband durch Privatinteressen zur Präsidentenbonze mutieren, dreht der Wind ganz schnell. Momentan bleibt hier alles Spekulation.

  6. Das würde am nahen Osten NICHTS ABER AUCH GAR NICHTS ändern.

    Wer das glaubt dem ist nicht zu helfen.Die Palis.(die es erst seit den 60ern gibt)sind den Arabern doch völlig egal.

    So sagte mal ein Ägyptischer Politiker:Ist uns egal on Palis. sterben,es gibt genug….

    Auch wollte Ägypten den GAZA Streifen nicht zurückhaben.

    Und anscheinend haben sie wohl vergessen das ALLE Arabischien Staaten GEGEN einen weiteren Staat waren.Als Jordanien das Land besetzt hatte gab es niemals auch nur den kleinsten versuch einen P. Staat zu gründen.Der Tempelberg hat auch niemanden interessiert.Es gab zu Jordanischer Zeit keine Pilgerströme dorthin.Warum wohl?Denken sie mal nach.

  7. Da bleibt dem Trump Donald nur viel Glück zu wünschen. Letztes Hilfspaket beschlossen vom US Kongress an Israel beläuft sich auf 38 000 000 000 über 10 Jahre. Die EU versenkt ihren Anteil an Euro in der Region, hauptsächlich an die Palästinenser. Läge es am Geld, müsste es im nahen Osten so friedlich sein wie auf dem Mond. Aber vielleicht fällt dem Donald ja was anderes ein als seinen Vorgängern, um das Land zu befrieden.

  8. Andy Poppenberg am

    Die Frage ist nur, wie er Frieden stiften will. Die Rede vor AIPAC ist schon mal ein starkes Stück und läßt auf nichts Gutes hoffen.

    https://www.youtube.com/watch?v=xIZxcEpczlY

  9. Sonnenfahrer Mike am

    Zum Thema Israel, Syrien und Naher Osten insgesamt, kann ich nur sagen, wir die
    Deutschen, wir sollten uns da komplett raushalten, sprich einfach absolut neutral
    bleiben und vor allem endlich die gigantischen Zahlungen an die Juden, als auch
    die vergleichsweise sehr viel geringeren Zahlungen an die Palästinenser komplett
    einstellen.

    Sollte sich die UNO aber dafür entscheiden dort international organisierte und finanzierte
    Flüchtlingslager aufbauen zu wollen, so sollten wir, so wie jeder anderer Staat auf dieser
    Welt, auch etwas dazu geben. Aber auf keinen Fall wieder mehr als alle anderen Staaten
    und/oder als ein Staat von wenigen Staaten. Entweder wirklich alle Staaten zahlen
    das Gleiche pro eigenen Staatsbürger in die Gemeinschaftskasse der UNO ein
    oder wir beteiligen uns überhaupt nicht mehr.

  10. Wir wissen nicht, welche Taten folgen und welche Formen der Widerstand gegen Trump annehmen wird.
    Gut möglich, dass er zur prominenten Zielscheibe der vereinten Pressediktatur wird.

    Sollte Trump tatsächlich vieles von dem, was er vorhat, in die Tat umsetzen können,
    tut er vieles dafür – Gott bewahre es -,
    kennedysiert zu werden.

    Gradmesser für Trumps Politik wird auch sein,
    was er mit den in der BRD stationierten US-Soldaten und -Atomwaffen macht.

  11. Hörstel sieht Trump kritisch.

    http://home.nuoviso.tv/talk/trump-was-nun-christoph-hoerstel-im-nuoviso-talk/

    • Dietrich Jahnke am

      @SEQUENZ
      Bloß kritisch? Hervorragende Analyse – vernichtend, desillusionierend!
      Und alles knallhart begründend – alle Achtung!

    • Hörstel sieht alles kritisch, er ist auch gegen die AfD. Ich glaube Hörstel nichts mehr da ich draufgekommen bin das er ein massives finanzielles Interesse an seinem Publikum hat. Hörstel ist ein Guru, wer ihn ernst nimmt ist selber schuld

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