Trump: Wechsel vom Pentagon in Industrie verbieten – lebenslang

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Einigen Mitarbeitern des Verteidigungsministeriums müsse eine Sperre auferlegt werden, damit sie niemals für ein Rüstungsunternehmen arbeiten können…

Drei Tage, nachdem er den Bau einer neuen „Air Force One“-Präsidentenmaschine als viel zu kostspielig tadelte, warf Trump in einer Rede in Louisiana am Freitag erstmals die Möglichkeit in den Raum, den lukrativen Wechsel vom Verteidigungsministerium in die private Kriegswirtschaft durch eine lebenslange Sperre zu verbieten – zumindest für Menschen, die mit Auftragsvergaben zu tun haben.

„Ich denke, niemandem, der diese Großaufträge vergibt, sollte jemals, nie und nimmer in seinem Leben, erlaubt sein, für einen Rüstungskonzern zu arbeiten, für ein Unternehmen, das so ein Produkt herstellt.“ Der wegen angeblicher Einmischung Russlands in den Wahlkampf schwer unter Beschuss stehende President-elect fügt hinzu: „Ich weiß nicht, für mich macht das Sinn.“ (1)

Trump habe die Idee erst am Vortag gehabt, als er sich über “immense” Kostenüberschreitungen für Militärausrüstung Gedanken gemacht habe. Bevor er eine Entscheidung träfe, müsse er „das unter die Lupe nehmen“. Solch ein Verbot würde „sehr, sehr effektiv sein, weil die Beschaffung in diesem Land außer Kontrolle“ sei, „für alles, nicht nur für das Militär“. Im Wahlkampf hatte der 70-Jährige angekündigt, das Militär wieder aufbauen zu wollen.

Trumps Idee stieß im Verteidigungssektor auf wenig Gegenliebe. Ein Beamter, der anonym bleiben wollte, erzählte Reuters, so eine Sperre würde Menschen womöglich davon abhalten in die Auftragsvergabe zu gehen und zu Personalmangel führen. „Der Grund, weswegen die Leute kommen und bleiben, ist, weil es später einen schönen Wechsel in einen zivilen Arbeitsplatz ermöglicht.“

Andrew Hunter vom Center of Strategic and International Studies sieht das genauso: “Niemand wird diese Jobs nehmen wollen. Man wird die Schlechtesten der Schlechtesten bekommen, weil niemand mit einem besonderem Talent eine Karriere haben möchte, in der sie lebenslang dafür gesperrt werden, zu tun, was sie gelernt haben.“

Dass ein Regierungsangestellter auch zufrieden damit sein könnte, einfach seine Arbeit im Sinne des Landes zu verrichten – ohne permanentes Nachdenken über den nächsten korrupten Schritt – kommt den Skeptikern nicht in den Sinn.

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(1) http://www.reuters.com/article/us-usa-trump-defense-idUSKBN13Y2NQ?il=0

Auch: http://www.defensenews.com/articles/trump-proposes-lifetime-ban-on-defense-firms-hiring-dod-contracting-officials?utm_source=Sailthru&utm_medium=email&utm_campaign=Mil%20EBB%2012.12.16&utm_term=Editorial%20-%20Military%20-%20Early%20Bird%20Brief


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Über den Autor

Max Z. Kowalsky, Jahrgang 1979, bestreitet sein Dasein als Privatdozent im schönen Genf. Seit 2015 schreibt der studierte Slavist für COMPACT.

14 Kommentare

  1. Die Auftragsvergabe, allgemein Bestechungsamt genannt, ist immer ein wunder Punkt.
    Man nehme sich in Deutschland den Starfighter, Starfighter flieg, mein Vater ist im Krieg……
    Schleudersitz der ging mal nicht….
    Dann das Schlafsackwunder, während bei uns wirklich die Verblödung, Ahnungslosigkeit und die
    Käuflichkeit regiert, ist es bei den Amis nur die Käuflichkeit, man vergleiche nur mal die Ausrüstung
    der Soldaten in den 1970/80 Jahren.
    Der Herr Trump macht es richtig, genau da muß man ansetzen um den Haushalt zu straffen und gute
    Ausrüstung zu beschaffen.

    Mit besten Empfehlungen, Raubautz 4

    P.S. Die zeitgemäße Winterbekleidung der Wehrmacht, wurde von Neckermann+Kehrl in nur 4 Monaten
    ohne Auftrag in Eigenverantwortung entwickelt und Hergestellt und trotz übelster Sabotage durch
    das damalige WH-Bestechungsamt eingeführt. 1.1.42-1.4.42. Diese Winterbekleidung war den Klamotten
    der BW bis zur Einführung der Tarnfleckbekleidung überlegen. Das zeigt wie wichtig die Personalpolitik im
    Bereich der Rüstung ist. Die Männer der US- Geheimdienste, welche Kehrl 45 festnahmen, staunten nur
    über seine Fachkompetenz. Er stand nicht auf der Fahndungsliste.

    • P.P.S. Man erlaube sich den Scherz, Flintenuschi nach der Qualität des Leders, Herkunft, und der
      verarbeiteten Menge in Tonnen für die Kampfschuhherstellung zu befragen und ob das
      Gewicht pro Schuh nach unten verbessert werden muß. Ein guter Minister kann die Fragen
      gerade so beantworten, ein Kehrl nennt die Ledermenge auf +/- 5 t und fürt neue Modelle
      geistig vor.

      • Hallo Herr Wegener !

        Das Buch von Hans Kehrl ist nur noch im Antiquariat zu erhalten.
        Der Titel > Krisenmanager im Dritten Reich <
        Das Manuskript wurde von einem hochgebildeten Ruhrpott-Baron geprüft, der
        von Kehrl als der gebildetsten Deutsche der damaligen Zeit bezeichnet wurde,
        und die wohl größte private Bibliothek besaß; alle Bücher gelesen !

        Mit besten Empfehlungen, Raubautz 4

  2. nun ja, große Worte. Dass ein RockefellerMitarbeiter aus EXXON nun Aussenminister wird, ist wohl nicht zu beanstanden. Alles bleibt in den herrschenden Familien. Wenn irgendeiner wirklich glaubt, mit Donald Trump wird sich am Fahrplan in die neue Weltordnung unter Einer-Weltregierung etwas ändern, sollte die alten Geschichtsbücher aus dem Regal fischen. Was in Skandinavien, jetzt in Indien, heute in Venezuela abgeht, das ist die Vorbereitung für die EU MORGEN und in Nordamerika ÜBERMORGEN. Das private bankrotte Banksystem der Rothschildschen FED ist dabei ihr Papier einzuziehen und alles zu digitalisieren, nebst die PERSONEN mit einem Zwangsgeimpften Chip, als Lebensqualitätsverbesserer uns eingetrichtert. Es lebe die Bequemlichkeit und der geistige Dauerschlaf. Das Erwachen wird daraus wohl eine drastische Lebensqualitätsveränderung nach sich zihen. Wollen wir das? Nein, ich nicht, und ihr? Statt Bibel, Orwell 1984 als Pflicht vorgeben, damit wir begreifen, wie uns geschieht. Merkt ihr denn rein gar nichts?

  3. Wir brauchen neue Ideen. Wir brauchen neue Wege. So weiter – geht nicht, nur in den Abgrund.
    Was ist zum Beispiel der Hintergrund, für "unsere" Betrüger-Diesels?
    Unsere Politiker, die sich "kaufen" lassen und in die Wirtschaft ( Automobilwirtschaft) wechseln.
    Erinnere einmal an den Minister Sonnenschein. Sein Schwager hatte eine Kupferkabelfabrik und das neue Leitungsnetz in Deutschland wurde nicht in GF ausgeführt.
    Alle Maßnahmen dagegen sind nur Lippenbekenntnisse.
    Trumps Idee würde diese Korruption eliminieren(gegen 0 bringen).

  4. Ansich genau die richtige Idee – und in das Wehrbeschaffungsamt sollten Beamte gesetzt werden, die bis zur Pensionierung nichts anderes machen. – Aber leider haben die USA ja keine Beamte! In bestimmten Positionen hat das vielgeschmähte Beamtensystem doch seine Vorteile! Wenig technilbegeisterte, präzise arbeitende Buchhalterinnen wäre da wohl genau die ideale Besetzung!
    Auch eine begleitende Ausbildung in einem sozialen Zivilberuf für Militärs wäre eine Option; Krankenpfleger, Hortbetreuer, Gärtner, Köche werden immer gebraucht – wenn die Herrschaften vorzeitig auscheiden wollen.

    Wozu braucht aber der Herr Präsident inspee eine (weitere) Hochrüstung des Militärs, wenn er doch versprochen hat, die militärischen Finger aus der Welt zu ziehen und aufzuhören, den selbsternannten "Weltpolizisten" zu machen??? Für solche Pläne macht es nur Sinn, wenn man ein Militär nach dem Vorbild der Schweiz aufstellt – und nicht mehr! Das meiste spart man doch, wenn man den Imperialismus sein läßt – konsequent und überall.
    (Bei allen Imperien der Geschichte begann der (wirtschaftliche!) Verfall, sobald sie sich nicht mehr ausdehnen konnten. Die Neocons versuchen dies krampfhaft, mit dem Risiko eines Weltkrieges. Ein Imperium im Status Quo zu halten, rechnet sich nämlich nicht. Vgl. Wallenstein: "Der Krieg muß den Krieg ernähren." – d.h. Militär sich durch Beute finanzieren. Und DeGaulle: "Die Kolonieen konnten wir uns nicht mehr leisten!" Das englische Empire wurde zum Commonwealth.)

    Natürlich kann das dem Militärisch-Industriellem- Komplex nicht passen; denn dann wird er flüssiger als Wasser – nämlich überflüssig! Der Mann muß dann seinen Leuten auch erklären, daß dort erst einmal eine Menge Arbeitsplätze wegfallen, ehe sie im Zivilindustriellen wieder entstehen können und man nicht über Nacht autark werden kann, wenn die Karre schon so tief im globalistisch-orientiertem Dreck steckt.
    Da ist es auch nicht mit Zöllen NUR gegenüber China getan, da müßten dann auch Rohstoffe, die woanders billiger als in den USA gefördert verzollt werden.
    Entweder wurden hier leere (Wahl-)Versprechungen gemacht, oder die einschlägige Oligarchie hat ihn sich schon "zur Brust genommen".

  5. Auch in der BRD gang und gäbe.

    Wenn ein Kommissar wechselseitig den Bürgermeister, aber auch den Ganoven berät, wird´s eng.

    berühmtes Beispiel : Henry Paulson war zuerst Chef bei Goldman Sachs dann Finanzminister unter Bush – um staatlicherseits gegen die Finanztricks bei Goldman vorzugehen.

    Doppelt und dreifach verdient, der gute Paulson… so macht die Elite Geschäfte

    • Konsequente Entscheidungen auf der Führungsebene sind das A und O in der Staatsführung.
      Die falschen Leute und es geschehen Dinge wie der Dreikappenschirm in der BW, und zum
      Sprung wurden noch Soldaten >gezwungen< welche vom Fallschirmspringen noch keine
      angemessene Ahnung hatten. Geschah dann ein Unfall, schwer oder tödlich, waren die
      Soldaten schuld, eine Verkommenheit wie sie für die BRD typisch ist. Ich kann es nur anmahnen
      die Führungsebene eines neuen Deutschlandes gründlich auszuwählen, und unter scharfe
      Kontrolle zu stellen, jeder Führungsfehler hat für Menschen folgen und der Mensch muß
      in einem neuen Deutschland obenan stehen, Kant und nicht BRD-Antikant !

      Mit besten Empfehlungen, Raubautz 4

  6. "Trumps Idee stieß im Verteidigungssektor auf wenig Gegenliebe. Ein Beamter, der anonym bleiben wollte, erzählte Reuters, so eine Sperre würde Menschen womöglich davon abhalten in die Auftragsvergabe zu gehen und zu Personalmangel führen. „Der Grund, weswegen die Leute kommen und bleiben, ist, weil es später einen schönen Wechsel in einen zivilen Arbeitsplatz ermöglicht.“"

    Womit er mal eben aussagt das die ALLESAMT Korrupt sind. Gut zu Wissen.

  7. karlfriedrich am

    Klar sollte man, möchte man, muss man erst mal sehen…

    Aber es ist doch schon beeindruckend, wie viele sensible Themen (siehe Artikel) Trump noch vor Beginn seiner Amtszeit angestoßen hat (die lahme Ente scheint ja schon abgedankt zu haben; sie kann jetzt BP in ihrer besten Kolonie werden!).

    Trump sollte sich aus den schon mehrfach genannten Gründen nur nicht übernehmen. Menschen, die in einem korrupten Gebilde zu viel auf einmal ändern wollen, sind oft dafür am Ende länger tot. Der teils hysterische, teils hinterhältige Aktionismus der verkrusteten US-Machtstrukturen lässt Schlimmes ahnen. Die Begleitmusik unserer Micker-mainstream-Medien beweist, wer auch hier alles Machtverlust befürchtet. Nicht nur selber aufwachen, auch aufwecken und noch mal aufwecken ist das Gebot der Stunde.

    Es ist das Beste, was die deutsche "Alternative" tun kann: unentwegt die Fälscher in den deutschen Medien entlarven und daneben wahrheitsgetreu und minutiös über unseren großen Freund und Gönner berichten. Die nächste Generation wird es danken.

  8. Volker Spielmann am

    Schon sehr bald wird der Donald Trumpf seinen Wert zeigen können

    Groß mag nun der Jubel über die Wahl des Donald Trumpf sein, aber diese Freude könnte ein wenig voreilig sein. Wohl mag der Donald Trumpf große Pläne haben, aber ob er seinen Versprechungen auch Taten folgen lassen wird, bleibt abzuwarten. Dies wird schon damit anfangen, ob er die Missetaten der Vorgängerregierung, namentlich diejenigen der Frau Klingelton, verfolgen läßt oder aber es dem Friedensnobelpreisträger gleichtun wird, der die Untaten von Busch dem Sohn und seiner Mitstreiter ungesühnt zu den Akten legen ließ. Ähnlich verhält es sich auch mit den außenpolitischen und volkswirtschaftlichen Plänen: China mit Strafzöllen belegen zu wollen, mag zwar lustig klingen, aber seit den Tagen von Richard Nixsohn und Kaiser Deng hat sich die Welt doch ein wenig verändert und mit dem Kaiser Xi ist nicht gut Kirschen essen. Man sollte sich also nicht an den Worten, sondern an den Taten orientieren. Bis jetzt deutet alles auf die übliche liberale Rechtslinksgaukelei hin…

    Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!

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