Trump: „Die Deutschen, die Gefangenen Putins, schulden uns sehr viel Geld!“

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In mindestens acht Briefen an Regierungschefs des NATO-Bündnisses hatte Trump im Vorfeld des NATO-Gipfeltreffens, der gestern in Brüssel begann, erneut die in seinen Augen zu geringen finanziellen Beiträge gewisser Alliierter kritisiert. Die bei allen Beteiligten befürchteten Sorgen vor einem Eklat bestätigten sich: Noch vor dem Frühstück mit NATO-Generalsekretär Stoltenberg in der amerikanischen Botschaftsresidenz griff der US-Präsident insbesondere die Deutschen an: Sie schuldeten den USA sehr viel Geld.

Jahrzehntelang hätten sie an den Verteidigungsausgaben gespart, die Bürde aber den Amerikanern überlassen, pöbelte der für seine franken Reden bekannte US-Chef. Auch andere Verbündete wollten ihren Teil der Lasten nicht tragen, dieweil „amerikanische Soldaten in Übersee ihr Leben opferten oder schwer verwundet zurückkehrten“, zitierte die New York Times aus dem Brief an Merkel. Trump bezieht sich dabei auf das von den NATO-Staaten 2014 in Wales vereinbarte Budgetziel, das bis zum Jahr 2024 die Investition von zwei Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) eines jeden Partners vorsieht. Die meisten Verbündeten verfehlten dieses Ziel gegenwärtig bei weitem.

Stoltenberg seinerseits schmierte Trump – der zudem das milliardenschwere Erdgas-Abkommen mit Russland kritisierte, die Deutschen als „Putins Gefangene“ bezeichnete, die sich gleichzeitig durch amerikanische Militärausgaben vor Russland schützen ließen – jede Menge Honig ums Maul: Er lobte ihn für seine „Leadership“, dank derer das Ungleichgewicht korrigiert werde, wie die Neue Zürcher Zeitung berichtet. Man sei doch jetzt auf einem guten Weg. Und er erinnerte Trump daran, dass die North Atlantic Treaty Organization (Organisation des Nordatlantikvertrags) auch für die USA einen Gewinn bringe – nicht nur umgekehrt.

COMPACT-Magazin im Juni 2018, Mein BAMF- Merkels tiefer Sturz.

Die US-Militärbasen kosten den Steuerzahler Hunderte von Millionen Euro

Vergessen aber hat er zu erwähnen, wie sehr die Amerikaner tatsächlich von den Deutschen profitieren: nicht zuletzt bei ihren Militärbasen in unserem Land. Die kosten die deutschen Steuerzahler viel Geld. Sehr viel Geld! Die kontinuierlichen Zahlungen basieren auf einem 1975 geschlossenen Abkommen mit dem den wahren Sachverhalt verschleiernden Namen „Auftragbautengrundsatz“ (AGB), das sich gut im Bundeshaushalt verschleiern lässt. Es legt fest, wie und was das US-Militär in Deutschland bauen darf. Demnach soll es lediglich kleinere Bauten und Gebäude mit besonderen Sicherheitsvorgaben selbst erstellen. Alles andere übernimmt der Bund, der diese Aufgaben an die Länder delegiert. Ursprünglich diente das als reiner Verrechnungsakt: Im ABG ist geregelt, dass die Amerikaner die Baukosten vollständig zu erstatten haben. Das tun sie aber nicht. Von daher hätte Stoltenberg die entstandenen Schulden besser bei Donald anmahnen sollen, anstatt sich maßregeln zu lassen.

Es gingen nämlich 598 Millionen Euro an Subventionen für US-Bauten – vom Flugzeughangar bis zum Kindergarten – in den vergangenen zehn Jahren an die Amerikaner. Das aber ist bei weitem nicht alles: Zwischen 2003 und 2012 addierte sich die Summe der Ausgaben für die US-Streitkräfte auf etwa eine Milliarde Euro. Aber halt, da fehlt noch was: Nämlich weitere 327 Millionen Euro, „mit denen Schäden ausgeglichen wurden, die US-Soldaten angerichtet haben, und Sozialleistungen bezahlt wurden, die von den Amis entlassene Zivilangestellte erhalten. Hinzu kommen Subventionen für den Umzug der amerikanischen Luftwaffe von Frankfurt nach Ramstein und Spangdahlem in Höhe von rund 70 Millionen Euro sowie Steuer- und Zollvergünstigungen in unbekannter Höhe“, wie die Süddeutsche bereits vor fünf Jahren vorrechnete.

Der deutsche Steuerzahler also hilft dabei, die Militär-Infrastruktur der Amerikaner für ihre völkerrechtswidrigen Kriege aufzubauen: Von US-Basen hierzulande werden Drohnenangriffe in unter anderem Afrika, Afghanistan oder Syrien vorbereitet und koordiniert, wobei die Bundesregierung die Amerikaner gewähren lässt.

Der 55-jährige Kabarettist Uwe Steimle trug bei einem Interview 2016 mit der „Thüringer Zeitung“ unser T-Shirt mit der Aufschrift „Ami go Home“. Chapeau! Foto: Montage COMPACT / Screenshot Youtube

Wie war das noch? Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen? Aber was schon ist diesertage überhaupt noch von Belang für diesen Staat? Ethik, Moral, Anstand, Fairness, Gerechtigkeit, Vernunft und Verstand zählen nicht dazu. Und der Respekt vor Gesetzen schon gar nicht!


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25 Kommentare

  1. Eine Zwangsgesellschaft wie die NATO als Gemeinschaft zu bezeichnen ist schon ein Hohn für sich! Nach 45 hatten unsere Eltern und Großeltern eigendlich die Nase voll vom Militär und Krieg . Es war der Amerikaner, der eine "Finlandisierung Ds. nicht zugelassen hat. Nach der Stalinnote hätten wir uns seit 65 Jahren sämtliche Besatzungskosten gespart, die Bundeswehr – Kostenfaktor! – nie gegründet und eine Wiedervereinigung schon 1952 gehabt.
    Sobald ein Imperium keine Beute mehr macht, wird es nämlich zu teuer! Das war schon bei den Römern so: Als die Föderaten nur noch Kosten und das Unangenehme zu tragen hatten, machten sie sich selbständig.
    Die Amis haben von Europa aus den Orient destabilisiert und "Mutti" zu ihren Neubürgern verholfen. Hätte man auch nicht wirklich gebraucht. Wer die Amis zum Freund hat, braucht keine weiteren Feinde. Die haben uns sogar gewungen, die Übernahme ihrer Besatzungskosten ins Grundgesetz aufzunehmen.

    Die SU hat bei ihrem Ende die GUS-Staaten entlassen und kaum daran Interesse Westeuropa millitärisch zu erobern; denn man weis: Ein Imperium ist auf Dauer nur teuer! Das wußte auch schon DeGaulle, als F. die Kolonieen aufgab.
    Die USA muß weg!

  2. ich bin bei Trump gespalten, der Wasserkopf , den hat er wirklich, ist mir egal. Ich sehe ihn als Opposition zu Merkel und dieser Lobbyisten EU.

    Dafür ist er gut, aber für sonst nichts. Er ist doch ein Kapitalist der alter Schule. Was glaub ihr denn macht so einer?
    Ja ich meine, macht euch doch keine falschen Vorstellungen, der geht gegen Deutschland solange es ihm nützt.

    Ich würde dem Kontra geben, aber mich stellt ja keiner auf als Politiker. Mensch hätte ich Lust dem den Finger zu zeigen und unser eigenes Land wieder gross zu machen.

    Ich könnte dem sofort seine Komplexe nehmen und in Freundschaft mit Putin Golf spielen, das dieser Welt der Atem fehlt, wie schön auf einmal alles wäre!

    Aber mich wählt ja keiner, ich bin ja nur ein Kaufmann, dreimal geschieden und zweimal Bankrott. Wer wählt so einen Menschen, keiner.

    Das aber ist euer aller grosser Fehler.

    Lach….habt einen schönen Abend.

  3. frühermalSPD am

    Donald, that bullshiting around solely sucks.
    Make it. Über das amerikanische Zeitalter ist die Geschichte hinweggegangen. Der Russe ist der strategische Partner Nr. 1. Und das sage ich nicht als Linker, sondern als Befürworter der Deutschen atomaren Aufrüstung! Was ist denn mit den Kriegsreparationen für die vorgängerlosen, gegen alle Rechtsnormen, bilateralen Prinzipien und das moralische Kausalprinzip verbrecherisch verstoßenden Gebiets- und Technologieraubzüge gegen Deutschland?. Da könnt Ihr Dollarschekel drucken bis 2100 und es würde nicht genügen. Also, packt Euren Rucksack und fahrt zurück ins Indianerland.

  4. Jens Pivit am

    In der gesamten Menschheits-Geschichte seit Adam und Eva hat es nicht ein einziges Militärbündnis gegeben, das gehalten hätte. The Donald deutet durch Wort und Verhalten das kommende Ende der transatlantischen Hurerei an, die im Ernstfall nichts wert wäre. In den Staaten werden die Befürworter einer genesen den Isolation immer stärker. Gesegnet seien sie!

    • Sunny Hurghada am

      Weiterhin : Trampel schreibt "8 Briefe" ?;?!?; Der Typ kann nur Twitter und ist bewiesen Analphabet. So dumm kann man auch realistisch gar keinen Schulabschluss schaffen.

      Und wie lautet das Ergebnis des Gipfels : Die NATO und vor allem Frau Merkel hat der Trampete die Karten gelegt :-p

    • heidi heidegger am

      doch! bei der bewaffneten arbeit ging Edward Pimental tot (ziemlich niederrangiger "Gouvernment Issue") im Wiesbadener wald. und die *honey trap* war Birgit Hogefeld/RAF, damals. achach..

      • heidi heidegger am

        also eine kondolenzkarte schulden wir Trump, sozusagen.

        jaja, die ganz harten sagen: Pimental war spezialist für raketendingens und also der feind. aber der vietnamkrieg endete doch 1975 (als die amis die beine in die hand nahmen in südostasien,gell?)

  5. Marc Hofmann am

    Trump hat doch vollkommen Recht!
    Warum soll die USA weiterhin den Schutzschirm für EU-Deutschland machen, wenn es keine Bedrohung durch Russland mehr gibt…wenn EU-Deutschland mit Russland in Geschäftsbeziehung (Gaslieferung und andere Russische Rohstoff Lieferung) steht….warum soll also die USA weiter in die die Verteidigung/Schutzschirm von EU-Deutschland investieren, wenn Russland keinen Krieg sondern Geschäfte mit EU-Deutschland macht….und das zum Nachteil von den USA…schließlich könnte die USA genauso ihr Export Gas über den Atlantik nach EU-Deutschland verkaufen….das ist ein schlechter Deal für Trump…darum will er auch das Nato Bündnis auflösen bzw. auf das nötigste zusammenstreichen. Und da kommt Merkel mit ihrer Ausage "wir EU-Deutschen können selbst Politik machen und brauchen euch als USA nicht dazu" ganz recht….somit ist es für Trump ein leichtes seinen Rückzug aus der NATO und aus EU-Deutschland in den USA seinen Bürgern und Wählern zu verkaufen…die eh schon kein Verständnis für die hohen US Ausgaben und Soldateneinsatz für EU-Deutschland/Nato zeigen.
    EU-Deutschland kann ja jetzt mal mit seiner Bundeswehr und Co. zeigen, wie wehrfähig und kampfbereit man ist…für eine NGO-EU…für eine Grün-Sozialistische Merkel-Medien Gesinnung in den Kampf zu ziehen…dann mal "Prost Mahlzeit"!

  6. Silke Terra am

    Wir können gern mit den USA über Verteidigungsausgaben reden – aber erst, wenn dies auf Augenhöhe möglich ist. Solange die USA unser Land völkerrechtswidrig weiterhin besetzt halten, ist das nicht möglich.
    Donald Trump arbeitet sich natürlich an den Europäern ab, weil er genau weiß, wie schwach die Führungen hier sind, insbesondere in Deutschland. Hinzu kommt sicher, dass der US-Präsident nicht vergessen hat, mit welchem Hass er von deutschen Politikern und Medien überzogen wurde.
    Eine echte deutsche Regierung hätte den Machtwechsel in Washington dazu genutzt, die deutsche Souveränität endlich auf die Tagesordnung zu setzen, aber dazu müsste die Bundesregierung zugeben, dass sie das deutsche Volk seit Jahrzehnten belügt und betrügt.
    Alles in allem bin ich für den Aufbau der deutschen Bundeswehr, unabhängig von bestehenden Bündnissen. Leider sehen wir das Gegenteil. Ministerin von der Leyen wrackt die Bundeswehr ab, um sie in eine beliebige "EU-Armee" zu überführen. Damit hört Deutschland dann auf zu existieren.

  7. Antagonist am

    "Deutschland wird nicht besetzt im Zuge der Befreiung, sondern als besiegte Feindmacht."

    "Deutschland ist ein tributpflichtiger Vasall."

    Besetzte Vasallen werden seit es Menschen gibt zur Kasse gebeten.
    Das war jetzt erst mal genug, wie Linke es nennen, faschistische Wahrheit.

    • Leider richtig und das sogar zweimal. Heute geht es mit den "vereinigten Staaten von eur Opa und Oma" wieder in Richtung Grossmacht, was nicht nur den Engländern und den Amerikanern sauer aufgestossen hat. Die Nürnberger Prozesse sind ja von unseren Politikern selbst auch schon vergessen, vielleicht kommen die aber bald wieder in etwas abgewandelter Form!

      Im übrigen wurde die Industrie in Deutschland durch Finanzinvestoren des Auslands und dem Börsenhandel längst unterlaufen.

      The Winner take it all… so ist das im Leben.

  8. Ptolemaios am

    Im Sinne des US Narratives hat Trump sogar recht. Alle Welt schlüpft unter die Fittiche des amerikanischen Seeadlers und läßt sich beschützen. Es ist natürlich viel einfacher so zu tun, als ob das alles unabhängige demokratische Staaten wären, als daß man diese Staaten einfach dem Territorium des US-Imperiums zuschlägt. Die Marionetten in Berlin werden das nachbeten und alles tun, was der hohe Herr aus Washington verlangt. Einen Truppenabzug wird es nie geben. Falls es doch eine deutsche Regierung einmal schaffen würde und "Ami go home!" rufen sollte, werden diese Truppen schnell dafür sorgen, daß wieder eine andere Regierung eingesetzt wird.

  9. Und nun? Trump hat gepfiffen und die Marionetten werden tanzen ! Es gibt niemanden in der Politik den USA Einhalt Gebieten kann! Niemanden!! Deutschland befindet sich nicht nur in den fängen der finanzkrake,sondern schon tief in derem gefräßigen Schnabel! So schaut’s aus! Trump will mehr Kohle,er wird sie bekommen! So schaut’s aus!

  10. Direkter Demokrat am

    Der gute Donald bringt da etwas durcheinander. Er sollte sich die Lage der Deutschen 1945 genau betrachten. Der Westen – amerikanisch dominiert besetzt. Die Mitte – sowjetisch besetzt. Der Osten – polnisch und sowjetisch besetzt und zwangsverwaltet. Die Deutschen daraus wie lästige Insekten vertrieben.
    Da 1994 die Sowjets aus Mitteldeutschland abzogen und diese vorher mir dem Westen "wiedervereinigt" wurde, blieben nur noch die Westmächte auf deutschem Boden. Bis zum heutigen Tag sind Politiker, Wirtschaft und Medien vom Westen abhängig. Warum also sollten die Deutschen unter der Kontrolle von Putin stehen? Ist das wieder ein weiterer Hetzbaustein, um die Deutschen gegen Russland aufzubringen? Es scheint so. Dazu paßt auch die verkorksten WM der "Mannschaft".

  11. Donald hat hat insofern Recht,als die Abhängigkeit Deutschlands von russischem Erdgas haarsträubend ist. Was die Russen- Pudel nicht begreifein: Es ist nix damit gewonnen,die Abhängikeit von den USA gegen Abhängigkeit von Mütterchen Russland einzutauschen.Wer auf eigenen Beinen nicht stehen kann,fällt.So oder So.

    • Deutschösterreicher aus dem Wienerwald am

      Für echte Unabhängigkeit ist Deutschland aber nach zwei verlorenen Weltkriegen sowieso zu klein. Es kommt also darauf an, bei allen wichtigen Gütern möglichst viele Lieferanten und bei Exporte möglichst viele Abnehmer zu haben, um die Abhängigkeiten gering zu halten.

      • Marc Hofmann am

        Klar ist Deutschland von Russland abhängig…von russischen Gas.
        Die Grün-Sozialistische Merkel Regierung ist aus der Kernkraft ausgestiegen und steigt jetzt aus der Kohle aus…was bleibt…GENAU Gas aus Russland…da ist nichts mehr mit UNABHÄNGIGKEIT….da liegt VOLL Abhängigkeit vor!
        Wir hatten mit unseren Energiemix aus Kernkraft, Kohlekraft und Gaskraft mal eine Unabhängigkeit im sehr wichtigen Energie-Stromsektor…diese ist jetzt mit der Energiewende/EEG nicht mehr gegeben….erst wurde die Kernkraft eingestampft und jetzt die Kohlekraft. Wind und Sonne kannst in der Pfeiffe rauchen..damit kommst nicht mal einen Tag weit und dann bleibt halt nur noch Russisches Gas übrig.

      • @ DeutschÖ: Zu klein? Nordkorea ist viel kleiner ,trotzdem völig unabhängig.

      • @Marc H.: Der einsame Entschluss,aus der Atomkraft auszusteigen, war aus merkelscher Sicht nur logisch.Man konnte schließlich dem "Tätervolk" nicht fortgeschrittene Nukleartechnologie erlauben,wenn man den Iran wegen viel geringerer Ansätze bomben wollte,und den Irak gebombt hatte.

      • HERBERT WEISS am

        @ Marc Hofmann:

        Ich erinnere mal eben daran, dass sich nach der Ausbeutung der Lagerstätten im Erzgebirge durch die Wismut AG die Unabhängigkeit bei der Uranversorgung erledigt hat. Zudem befällt mich allein beim Gedanken an Atomreaktoren, die im Störfall außer Kontrolle geraten können, ein gewisses Unwohlsein. Alternative Konzepte – wie z.B. der Dual Fluid Reaktor – wurden nicht rechtzeitig umgesetzt. Bis irgendwann von Rot-Grün derAusstieg beschlossen wurde, dann von Schwarz-Gelb der Ausstieg aus dem Ausstieg – und dann kam bekanntlich Fukushima. Der Tsunami spülte nicht nur die Aggregate für das Notkühlsystem hinweg, sondern es drohten auch den damals Regierenden die Felle davon zu schwimmen.

        Kohle ist nicht nur dreckig, sondern bringt auch ihre eigenen Probleme. Z. B. muss durch die abbaubedingte Absenkung einiger Gebiete am Niederrhein das Grundwasser abgepumpt werden. Das kostet wiederum Energie. Dauerhaft!

        Das Hauptproblem mit den Erneuerbaren ist ein fehlendes Gesamtkonzept. Das EEG wurde mit der heißen Nadel zusammengeschustert.

  12. Trump ist der lustigste US-Präsident seit ich denken kann,man darf ihn keinesfalls ernst nehmen.

  13. Gunther Becker am

    Bei der ganzen Diskussion vergisst Her Trump eines, er drängt allen die Amerikanische Präsenz auf und will unbedingt Krieg gegen Russland führen, darum sollten nicht die Amerikanischen Kolonien in Europa die Kosten Tragen sonder die Amerikaner müssen für alles selbst aufkommen.
    Es kann auch nicht sein das die Amerikaner sich in die Finanziellen Probleme der Kolonien einmischen und den Bürgern Geld wegnimmt welches sie dringend im eigenem Land benötigen.
    Solange noch ein Amerikaner auf deutschen Boden steht und eine Bundesregierung inklusive Bundestag nicht aus der NATO austritt und damit die Umklammerung beendet wird sich nicht ändern, somit wird sich auch Deutschland weiter Befehlsempfänger der Amerikanischen Diktatur bleiben.
    Frau Merkel und Ihre CDU sind nicht willens den drängen des Volkes auf sofortige Schließung aller Militärbasen der Amerikaner nachzugeben.
    Das Deutsche Volk will nicht das von Ihrem Land aus Europa und der Nahe Osten von den Amerikanern Überwacht und Diktatorisch Regiert wird.
    Das was die deutsche Regierung im Bezug auf die Unterordnung unter das Diktat der Amerikaner sehen lässt ist schon ein Vasallenstatus beweise dafür gibt es jeden Tag.
    Für Deutschland gibt es nur eines raus aus der NATO alle Truppen nachhause holen und die Besatzung der Amerikaner endlich beenden.

  14. Güntherode am

    Stoltenberg und Junker sind aufgeblasene Zwergstaatler. Stoltenberg ist ein kleiner Sekretär. Das Sagen hat der SACEUR, der Supreme Allied Commander. Wer erlaubt dem Stoltenzwerg das Wort zu führen?

    • Berthold Sonnemann am

      Es handelt sich bei Stoltenberg und einigen anderen Typen tatsächlich um Marketingbeauftragte des sog. militärisch-industriellen Komplexes.

      Wer wem wieviel schuldet dürfte schwer zu klären sein. Die USA sind Importweltmeister, d.h. sie lassen Andere für sich arbeiten und "zahlen" mit bloßen Zahlen, d.h. mit Anleihen, deren künftigen Wert sie per Inflation steuern, so dass sie weniger an Wert zurückzahlen.

      Die Deutschen und Chinesen als Exportweltmeister sind im Gegenstück zu den USA die Arbeitssklaven; zumindest Deutsche bejubeln sich für solches Sklaventum.

      Es kommt für die ganze Wahrheit darauf an, die volks- bzw. kontinentalwirtschaftlichen Gesamtbilanzen zu ermitteln. Dazu gehören auch Investitionen, z.B. die 60 Milliarden Euro von Bayer für Monsanto. Beim Betrachten einzelner Sektoren, z.B. nur der Rüstungshaushalte, kann es sein, dass große Ungleichgewichte vorliegen. Nur insofern könnte Donald Trump richtig liegen.

      Ein Wahn oder psychologische Kriegsführung ist die Behauptung, Deutschland sei von Russland bedroht. Im WK1 und WK2 waren die USA die entscheidende Bedrohung für Deutschland, seitdem sind sie Zinsblutsauger u.a. auch gegen Deutschland. Beleg: Die Fremdkapitalisierung deutscher Unternehmen, viel "Eigen"-Kapital (Aktien) in Black-Rock-Herrschaft, "Beratung" deutscher Großunternehmen immer nur durch US-Wirtschaftsprüfer, insbes. KPMPG, PWC und E&J.

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