Am vergangenen Donnerstag war Sophia in Leipzig-Schkeuditz getrampt und in einen LKW eingestiegen, der sie auf der A9 in ihre bayerische Heimat mitnehmen sollte. Seither fehlte jedes Lebenszeichen von ihr. Ihre Freunde hatten unter dem Hashtag #findsophia in verschiedenen Sprachen nach ihr gesucht. Von ihnen stammt die Information, dass sie in einen blauen Sattelschlepper der marokkanischen Spedition Benntrans eingestiegen war. Gleichzeitig warnten sie in ihrer Such-Flyer vor einer rassistischen Vorverurteilung. Jetzt schreibt die Bild-Zeitung: “Marokkanischer Trucker (40) unter dringendem Tatverdacht.”

    Alle Fakten zur Asyl-Katastrophe: Einfach auf’s Bild klicken.

     

    Man sollte bedenken, dass die Polizei diesen Tatverdacht bisher nicht bestätigt hat. Und: Die marokkanische Spedition beschäftigt auch Fahrer aus anderen, auch aus europäischen  Ländern. Dennoch ist die Naivität des armen Mädchens erschreckend: Wie kann man in diesen Zeiten in einen LKW einsteigen, der offenkundig aus einem muslimischen Land kommt? Ist das eine fatale Folge der Einstellung, die im Such-Flyer ihres Freundeskreises zum Ausdruck kommt: Alle Menschen sind Brüder, und wer anderes annimmt, hat eine “rassistische” Einstellung? Diese Naivität kann tödlich sein…

    *** Hier der Such-Flyer von #findsophia ***

    Erinnerungen an einen anderen Trucker-Mord werden wach. Die Stuttgarter Nachrichten berichteten am 22. Dezember 2017:

    “Lebenslange Haft wegen besonders schwerer Vergewaltigung und Mordes am 6. November 2016 an Carolin G. (27) in Endingen, so lautet das Urteil des Freiburger Landgerichts für den angeklagten Catalin C. (40). Die Vorsitzende Richterin Eva Kleine-Cosack stellte in ihrer Begründung am Freitag auch die besondere Schwere der Schuld fest und schuf so die Voraussetzung für eine Sicherungsverwahrung. Damit würde der rumänische Fernfahrer auch nach 15 Jahren Haft in einer besonderen Einrichtung bleiben müssen – zum Schutz der Allgemeinheit. Diese Maßnahme begründete die Strafkammer nicht allein mit der Brutalität des Verbrechens an der Joggerin in Endingen. Hinzu kommt eine vergleichbare Tat im österreichischen Kufstein im Januar 2014, die der Verurteilte eingeräumt hat – die aber in Freiburg nicht verhandelt wurde. In Kufstein wurde in der Nähe eines Parkplatzes, auf dem Catalin C. seinen Lastwagen abgestellt hatte, die französische Studentin Lucille K. (20) am Ufer des Inn sexuell misshandelt und umgebracht. Beide Taten zeigten ,frappierende Übereinstimmungen’, geradezu ,eine Handschrift’, erklärte die Richterin. In beiden Fällen wurden die jungen Frauen unvermittelt mit hoher Aggressivität angegriffen und auf den Kopf geschlagen, an einen nicht einsehbaren Ort geschleift, halb entkleidet, misshandelt und danach einfach liegen gelassen.”

    Der Mord an Carolin G. ging, außerhalb Südbadens, seinerzeit unter, denn die kritische Öffentlichkeit beschäftigte sich vor allem mit der fast gleichzeitigen Tötung von Maria L. durch einen afghanischen Asylanten in Freiburg/Breisgau.

    Das Beispiel zeigt: Die Abfolge der Bluttaten durch ausländische Gewalttäter ist seit der Grenzöffnung durch die Bundeskanzlerin so dicht geworden, dass selbst wir, die Gegner dieser Politik, den Überblick verlieren. Das darf nicht sein. Jedes Leben ist wertvoll. Jede dieser jungen Frauen stand in der Blüte ihres Lebens. Jede bezahlte die kriminelle Politik Angela Merkels mit ihrem Leben. Es wird erst enden, wenn sie geht, gehen muss. Das ist die notwendige, wenn auch nicht hinreichende Bedingung.

    Halten wir inne und trauern um Sophia.

    Und um Maria, um Mia, um Mireille, um Susanna. Und um Carolin und die anderen Vergessenen.

     

    Kommentare sind deaktiviert.