Obwohl er als „Gefährder“ eingestuft ist, als Salafistenprediger des radikalen Islam hierzulande seine antiwestlichen Botschaften unter seine Jünger streut, obwohl Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) bereits vor knapp zwei Monaten seine Abschiebung forderte, lebt der Leibwächter des größten Terroristen der Welt, Osama bin Laden, weiterhin auf Kosten des Steuerzahlers. Der Gipfel: Er geht jetzt erneut juristisch gegen seine Ausweisung vor. Auch das auf dem Rücken der für ihn arbeitenden Bevölkerung. Ein weiteres Stück aus dem Tollhaus Deutschland.

    Das ist das vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) anerkannte Abschiebeverbot gleichfalls. Das Flüchtlingsministerium hatte die angeblich unanfechtbare Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Münster vom April 2017 ins Feld geführt, derzufolge dem bedauernswerten Kerl bei seiner Rückkehr nach Tunesien „mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit“ Folter, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung drohe. Das ist dem 43-Jährigen, der das Oberhaupt der islamistischen Terrorgruppe al-Qaida beschützte – verantwortlich gemacht für die Anschläge auf das World Trade Center in New York vom 11. September 2001 –, nicht zuzumuten.

    Bereits vier Jahre, bevor ein Sonderkommando der US-Streitkräfte den Terrorpaten im pakistanischen Abbottabad 2011 ausgeschaltet hatten, verschlug es den 42-jährigen Tunesier nach Bochum, angeblich zu Studienzwecken. Von seinem „Studium“ gönnte er sich allerdings eine Auszeit, um sie im Fach „Terror“ fortzusetzen: Nach Informationen der Welt soll Sami A. zwischen 1999 und 2000 in einem Ausbildungscamp von al-Qaida in Afghanistan als einer der Bodyguard des Massenmörders aufgetreten sein.

    Der Terror-Leibwächter gilt bei seinen Anhängern als Vorbild

    Nach Deutschland zurückgekehrt, setzte er seine Ausbildung fort: zum Salafisten-Prediger. Wie aus einer Antwort des nordrhein-westfälischen Innenministeriums an den Innenausschuss des Landtags 2012 hervorgeht, gelte der Ex-Leibwächter bin Ladens bei vielen jungen Muslimen „inzwischen als religiöse Autorität“. Seine Lebensführung und sein Wirken als Propagandist des Salafismus – „einschließlich seiner militärischen Ausbildung in einem al-Qaida-Lager“ –  werde von seinen Anhängern als „vorbildlich“ angesehen. Allerdings gebe es trotz umfassender Beobachtung angeblich keine „gerichtsfesten Hinweise“, dass der Tunesier seine Tätigkeit dazu nutze, gezielt Personen zu radikalisieren. Das weiß man sicherlich so genau, weil stets ein Dolmetscher bei seinen Vorträgen zugegen ist…

    Seit 2006 muss Sami A. sich täglich bei der Polizei melden: ein „Vogelschiss“ bei monatlich 1167,48 Euro nach dem Asylbewerberleistungsgesetz zuzüglich Kindergeld zwischen 133 und 157 Euro für jeden seiner vier Ableger – also bis zu 628 Euro obendrauf. Nicht zu vergessen die Kosten für seine bereits 2006 eingereichte Klage gegen den Ausweisungsbescheid der Stadt Bochum, mit der er 2011 vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen Erfolg hatte. Nach Berufung durch die Bochumer Ausländerbehörde entschied das Oberverwaltungsgericht sage und schreibe vier Jahre und mindestens 86.183,04 Euro Unterhaltskosten später, dass die Ausweisung rechtens sei. Zugleich wurde ein Asylantrag des Tunesiers vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) abschlägig beschieden. Auch hiergegen hatte der Knecht des Terrorpaten vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf erfolglos geklagt.

    Die Menschenwürde des Terror-Sympathisanten muss gewahrt werden

    „Die einzige Möglichkeit, Sami A. ins Heimatland zurückzuführen, besteht nach meiner Einschätzung in einer diplomatischen Zusicherung des tunesischen Staates, dass (…) seine Menschenwürde geachtet wird“, verlautete Joachim Stamp (FDP). So, so, die steht natürlich hoch im Kurs – allerdings offensichtlich nur bei Terror-Sympathisanten und zahlreichen weiteren hierzulande alimentierten Kriminal-Touristen, die aufgrund von Gesetzen zu ihren Gunsten und ihnen insbesondere von den Grünen entgegen gebrachten Sympathien angeblich nicht abgeschoben werden können: „Jeder Mensch ist legal.“

    Und da der am Montag einzig aufgrund seines Verstoßes gegen die tägliche Meldeauflage festgenommene Salafist der Idiotien dieser Irrsinnsrepublik gewahr ist, will er in einem Eilverfahren das vom Bundesamt aufgehobene Abschiebungsverbot wieder in Kraft setzen lassen, wie ein Sprecher des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen am 27. Juni der sich erstaunt die Augen reibenden Öffentlichkeit mitteilte. Zumindest Zeit geschunden hat der Tunesier, denn wann die zuständige Kammer über sein Begehr entscheide, stehe noch nicht fest.

    Bis dahin genießen er und sein fünfköpfiger Clan weiterhin die Wohltaten dieses Staates.

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