Tolle Stimmung bei der COMPACT-Konferenz „Gegen den Klimawahn“

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Immer wieder „Standing Ovations“: 500 Besucher am Samstag in Magdeburg. Gegendemonstranten ohne Chance.

COMPACT hat schon viele große Veranstaltungen im Konferenzzentrum Halber85 in Magdeburg gemacht – aber das war die größte und vor allem: die kämpferischste. 500 Besucher waren gekommen und waren begeistert – noch nie gab es bei einer COMPACT-Veranstaltung so viele „Standing ovations“ wie dieses Mal.

Chefredakteur Jürgen Elsässer rief in seiner Begrüßung in Erinnerung, wie man durch Boykottaufrufe und Demonstrationen auch im aktuellen Fall versucht hatte, die Konferenz zu verhindern. Doch der Betreiber von halber85 – kein Freund von COMPACT, aber ein Freund der Meinungsfreiheit, der an Firmen und Vereine ebenso vermietet wie an Altparteien und die AfD – hatte allen Erpressungsversuchen und Drohungen widerstanden. Die Gegendemonstration, mit der sich Antifa und Greta-Jugend begnügen mussten, zog trotz Mobilisierung durch das gesamte Establishment und einem Bewerbungsartikel in der Lokalzeitung Volksstimme nur 200 Leute und blieb buchstäblich im Regen stehen.

Foto: PK/COMPACT

Michael Limburg vom renommierten EIKE-Institut stellte im ersten Beitrag die wissenschaftlichen Grundlagen dar. Den Klimawandel kann man nicht leugnen – aber es gab ihn schon immer! Der CO2-Anteil in der Atmosphäre war in den letzten 10.000 Jahren immer wieder angestiegen, ohne dass dies a) einen Temperaturanstieg zur Folge hatte und b) ohne dass dies mit menschlicher Tätigkeit zu tun hatte. Der angebliche Anstieg von Wetteranomalien, Heißsommern, Sturmfluten und Überschwemmungen löst sich in Luft auf, wenn man den Vergleichszeitraum auf das gesamte 20. Jahrhundert ausdehnt.

Holger Strohm, Gründervater der Öko-Bewegung und zweifacher Träger des Bundesverdienstkreuzes, geißelte die Umweltzerstörung durch einen expansionsgetriebenen Kapitalismus – grenzte sich gleichzeitig aber scharf gegen den Klimawahn und die wissenschaftlich unbegründete Verteufeln von CO2 als „Klimakiller“ ab. Ähnlich argumentierte Bestsellerautor Dirk C. Fleck, mit seinem Roman „GO! Die Ökodiktatur“, für die Taz der „Erfinder des Öko-Thrillers“, der im Unterschied zu den meisten anderen Rednern von einem drohenden Kollaps der planetaren Biosphäre ausging. Der Einspruch machte deutlich, dass COMPACT – im Unterschied zu seinen Gegnern – eine Pluralität an Meinungen respektiert und fördert.

Oliver Hilburger, Betriebsrat der Alternativgewerkschaft „Zentrum Automobil“ im größten Daimler-Werk (Stuttgart-Untertürkheim, etwa 20.000 Beschäftigte; Hilburgers Liste holte knapp 15 Prozent!), skizzierte den drohenden Kahlschlag bei den Arbeitsplätzen im Zuge der Klimahysterie und geißelte das Bündnis zwischen Konzernführung und IG Metall auf dem Rücken der Beschäftigten.

Gänsehaut pur im Publikum gab es bei der Verleihung des Preises „Held des Widerstandes“ an den patriotischen Rapper Chris Ares. Schon bei der Laudatio durch den IB-Vordenker Martin Sellner sprang das Publikum von den Sitzen und spendete stehend Applaus – für den Laudator und den Preisträger. Ares hatte in den letzten Wochen die Hitlisten der Verkaufscharts gestürmt. „Dank ihm können deutsche Jugendliche, die bisher gebeugt und gedemütigt über den Schulhof schlichen, mit seiner Musik im Ohrknopf das Haupt erheben und stolz lächelnd an den orientalischen Rambos vorbeigehen“, so Sellner. Ares heizte die Emotionen im Publikum weiter an. Gebannt verfolgten die Besucher die Ausführungen eines jungen Mannes, der sich einleitend als „kein großer Vortragsredner“ bezeichnete, aber binnen Kürze alle in seinen Bann zog. Da stand ein muskulöser Anfangzwanziger und sagte, bescheiden aber vibrierend vor Kraft, dass er es zu seiner Mission gemacht habe, der deutschen Jugend ihren Stolz und ihre Identität wiederzugeben, und dass ihn nichts und niemand von diesem Weg abbringen werde. Wieder hielt es niemanden auf seinem Sitzplatz, minutenlange Ovationen.

Der Bundestagsabgeordnete und AfD-Verkehrsexperte Dirk Spaniel hielt seine Rede über Video – der AfD-Landesvorstand hatte ihm die Teilnahme an der Veranstaltung untersagt, weil auch Oliver Hilburger referierte, für manche Parteifunktionäre ist er zu radikal. Spaniel machte deutlich, dass er sich dem Beschluss beuge, aber in der AfD für ein Ende der Distanzeritis kämpfe, gerade gegenüber Vertretern der Arbeiterschaft wie Hilburger.

Bestsellerautor Gerhard Wisnewski leuchtete die irrationalen Tiefen der Greta-Jugend aus, die er in Auftreten und Impetus mit der Mao-Jugend zu Zeiten der Kulturrevolution verglich. Die Zerstörung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Grundlagen in der Volksrepublik sei ein mahnendes Beispiel, wie ein Volk seine Zukunft verspiele, wenn es solchen Tendenzen nicht entschlossen entgegentrete.

Jürgen Elsässer stellte in seinem Anschlussvortrag den Klimawahn als Waffe des internationalen Finanzkapitalismus dar, um nach der Asylinvasion eine zweite Front gegen die Völker der Welt zu eröffnen. Hauptschlachtfeld in diesem Krieg sei das industriell fortgeschrittene Deutschland – aber auch auf anderen Kontinenten sei der Stoß schon fühlbar. Die derzeitigen Unruhen in Südamerika seien die ersten Scharmützel im Krieg um das Lithium, das für E-Mobile so wichtig sei wie Öl für Verbrennungsmotoren. „Kein Blut für Lithium“ sei die Devise, die den Kampf der Völker über die Kontinente verbinde. „Proleten und Patrioten aller Länder, vereinigt Euch!“ war das Stichwort für den Schlussapplaus.

Der Video-Mitschnitt der kompletten Konferenz wird im Laufe der Woche auf der COMPACT-Seite im Bereich Digital+ zur Verfügung gestellt. Was ist Digital+? Dieses Premium-Angebot von COMPACT gibt Ihnen für kleines Geld die Möglichkeit, alle Inhalte unserer gedruckten Magazine digital zu lesen, und zusätzlich gibt es jeden Tag mindestens einen weiteren Extra-Artikel, einen Podcast oder (wie in diesem Fall) ein Video. COMPACT-Digital+ gibt es schon für 0,95 Euro pro Monat (für Abonnenten des Printmagazins), ohne Print-Abo zahlen Sie für den Digital+-Jahreszugang 4,95 Euro im Monat. Wollen Sie nur ein Mal reinschnuppern, zum Beispiel, um den Konferenzmitschnitt zu sehen, so kostet dieser Probemonat 7,95 Euro. 

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Über den Autor

Jürgen Elsässer

Jürgen Elsässer, Jahrgang 1957, arbeitete seit Mitte der neunziger Jahre vorwiegend für linke Medien wie Junge Welt, Konkret, Freitag, Neues Deutschland. Nachdem dort das Meinungsklima immer restriktiver wurde, ging er unabhängige Wege. Heute ist er Chefredakteur von COMPACT-Magazin. Alle Onlineartikel des Autors

6 Kommentare

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    Tätowierte Typen stoßen ab!!! Ich finde sie widerlich – unabhängig von ihrer politischen Einstellung.

  2. Avatar
    Marques del Puerto am

    Habe die Ehre,

    einer der besten Veranstaltungen die ich von Compact bisher kenne. Super viele nette Leute am Start , alles war entspannt, der Sicherheitsdient war aufmerksam gerade auch zu dem Zeitpunkt als diese kleine lächerliche Demo an der anderen Straßenseite begann. Ein paar geistige Tieflieger klopften recht stumpf auf eine Pauke ohne natürlich den Rhythmus zu bewahren.
    Der Spuk war schließlich nach 30 Minuten vorbei ohne das die meisten Teilnehmer überhaupt was davon mitbekommen hatten.
    Die Hütte war voll, von endlich mal jung bis alt alles war dabei.
    Gerade die jungen Leute muss man mit in das patriotische Lager ziehen was diesmal mit Hilfe von Martin Sellner und auch Chris Ares gelungen war.
    Viele ältere schauten erstmal wer ist dieser Ares und sicherlich muss man nicht dessen Musik unbedingt mögen, aber er redet Klartext und sowas ist einfach ein wichtiges Signal.
    Die Redner waren alle gut zusammen gestellt.
    Gerne wieder….

    Mit besten Grüssen

  3. Avatar
    Links gewinnt am

    Dirk Spaniel kämpft mit aller Kraft für den Parteivorsitz von Pazderski.

    Viel Spass mit Beiden!

  4. Avatar
    heidi heidegger am

    *schluck*: d-d-das erste Bild – ist das Quentin Tarantino ganz links, häh? LOL..also soviel geballte Männlichkeit aufm Podium, da bin ich inschpiriert und gehe gleich mal BierKrügeStemmen..mann muss was tun, halllooo! 🙂

  5. Avatar

    So viel Zustimmung für die GRÜNEN belegt, dass Tausende von Geisteskranken noch nicht betreut werden, sondern frei herumlaufen und sich als "geistig gesund" betrachten. Das wäre ja nicht schlimm – aber die dürfen sogar wählen! Ergo: Geistig Behinderte wählen geistig Behinderte!

    • Avatar
      Sachsendreier am

      Es sind leider viele Gebildete darunter, die jedoch dauerkranken an bei der besonders die Deutschen befallende Schlechtes-Gewissen-Infektion. Die sich, bestens situiert, zumeist die echten Nutznießer der vielgepriesenen Wohlstandsgeschichte dank Erbe oder staatlicher Großzügigkeit, irgendwie der Gesellschaft erkenntlich zeigen möchten. Denen ab und an eine interne Spende nicht reicht. Die sich mit dem Wählen der Grünen und dem öffentlichen Huldigen derselben zusätzlich abends vor dem Spiegel auf die eigene Schulter klopfen wollen. Oder vor ihrem Nachwuchs glänzen, der dank Freitagsdemowahn total verunsichert ist, ob diese Welt noch 10 Jahre durchhält. Spleens sind bekanntlich ansteckend…

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