Gestern feierten Merkel-Fans die grenzenlose Toleranz. Und während sie am Abend, vom eigenen Moralismus trunken, den Klängen von Herbert Grönemeyer lauschten, wurden Antaios-Verleger Götz Kubitschek, seine Frau und Mitstreiterin Ellen Kositza sowie ein weiterer Mitarbeiter überfallen und verletzt.

    Auf der Twitter-Seite von Antaios erschien vor einer Stunde diese Nachricht:

    Sind am Abend überfallen worden: #Kositza und #Kubitschek mit Tritten am Kopf verletzt, Mitarbeiter Platzwunde. War es das, was Sie meinten, Herr @DanijelMajic?

    Die Anspielung auf Herrn Majic bezieht sich auf einen Tweet des Frankfurter Rundschau-Journalisten:

    Die Vorgeschichte: Kubtischek hat sich nicht wie die Junge Freiheit in die Böse-Buben-Ecke der Messehalle abstellen lassen. Stattdessen lieferte er eine vielbeachtete Irreführung des Mainstreams, indem er der FAZ erzählte, er verkaufe seinen Verlag und werde künftig als Politik-Berater für CDU und AfD tätig sein. Die Zeitung fiel drauf rein.

    Weitere Mainstreamblätter kopierten die Ente, bis selbst dem langsamsten Konformisten klar wurde: Kubitschek hat uns reingelegt! Da lachte ganz Dunkeldeutschland. Gestern Abend hat der Mainstream seine Rache bekommen. Nicht nur die Frankfurter Rundschau. Das Opfer zum Toleranzfest.

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