Todesfalle Wasserkraftwerk: Ökostrom killt Lachspopulation

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Man kann  die „linksgrüne Revolution“ nur unterstützen, wenn man deren  Konsequenzen ausblendet. Wie lässt sich die Verbreitung des E-Autos fordern, wenn man zugleich von der Ausbeutung afrikanischer Kinder weiß, die dafür Rohstoffe bergen müssen? Oder die Erstellung von Windparks befürworten, wenn Windkrafträder jedes Jahr Milliarden Insekten und massig Vögel killen? Alles Kollateralschaden für den Bionade-Linken? Dabei ist der funktionale Wert dieser Neuerungen nicht minder fragwürdig.

Auf das Aussterben zahlreicher Fischarten antworten neulinke Ideologen gerne mit Veganismusforderung. Aber leider ist menschlicher Verzehr keienswegs der einzige Grund für das Aussterben der Fischpopulation. Zumindest nicht im Falle des skandinavischen Lachs. Der ist nähmlich durch Ökostrom bedroht. Genauer: von Wasserkraftwerken und Stauanlagen. Obwohl sie nur 3 Prozent der hiesigen Stromversorgung übernehmen, unterbrechen sie den Laichweg des Fisches, schreddern ihn mittels Turbinen. Mit anderen Worten: wenig Strom, viele tote Fische.

Einst schwammen pro Jahr 100 Millionen Lachse durch den Rhein. Der galt einst als bester Lachsfluss der Welt. Die Zeit ist lange vorbei. „Im wesentlichen sind es Wasserkraftanlagen, die ihm (dem Lachs, Anm.) Schwierigkeiten bereiten“, sagt Armin Weinbrenner vom Verein Wanderfische ohne Grenzen gegenüber Bild. Aus gleichem Grunde hat ihn der Deutsche Anglerfischerverband zum „Fisch des Jahres 2019“ ernannt.

Weinbrenner fordert: entweder  Abbau der Flusssperren oder aber die Schaffung einer Durschwimm-Option. Dabei reiche die Fischtreppe oder Umgehungsgerinne allerdings nicht aus. Zum Abbau gebe es derzeit keine Alternative. Der Lachs, den man derzeit in Läden kauft, entstammt aus Aqua-Zuchtfarmen.

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17 Kommentare

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    HERBERT WEISS am

    (3) Es gibt durchaus Möglichkeiten, die Einlauföffnungen der Wasserkraftwerke weiträumig durch engmaschige Gitter zu sichern. Wenn die Umgehungsgerinne ihren Zweck nur unzureichend erfüllen, muss man sie verbessern. Oder man greift einen schon hier geäußerten Vorschlag auf und zweigt das zur Energiegewinnung benötigte Wasser durch einen gesonderten Bypass ab.

    Bereits in früheren Zeiten nutzte man die Wasserkraft, um damit Mühlen und Sägewerke zu betreiben. Im Erzgebirge gibt es den Frohnauer Hammer.

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    HERBERT WEISS am

    (2) Aber auch der Uran-Abbau ist ähnlich ökologisch und sozial bedenklich wie die Gewinnung der Batterie-Rohstoffe. "Gemeinsam mit der Sowjetunion in eine strahlende Zukunft!" – spotteten wir nach dem Desaster von Tschernobyl. Wie viele AKWs müssten gebaut werden, um allein den Verzicht auf die Wasserkraft zu kompensieren?

    Wäre ich eine Honigbiene, wäre ich wohl zu faul, um ähnliche Höhenflüge zu vollführen, wie der sagenhafte Ikarus. Unten wachsen Raps und Sonnenblumen! Mais und sonstiges Getreide ginge mir ohnehin am A… vorbei. Aber wahrscheinlich würden mir die ganzen Giftstoffe erheblich zusetzen, mit denen die Äcker kontaminiert werden.

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    HERBERT WEISS am

    (1) Problem gut beschrieben. Mur – wie gehen wir damit um? DIE saubere Energie gibt es eigentlich nicht. Ich erinnere mal an den großflächigen Landschaftsfraß in den Braunkohleabbaugebieten. Nicht nur die direkt vom Abbaggern bedrohten Flächen sind betroffen, sondern durch die Grundwasserabsenkung auch deren Umgebung, Und ob eine vollständige Renaturierung allein durch die Energieunternehmen finanziert werden kann? Oder nicht auch durch den Steuerzahler-Doofmichel? Mal "Peitzer Teiche" und "Lakoma" googeln!

    Oder auch "Ewigkeitslasten". In den ehemaligen westdeutschen Steinkohleabbaugebieten muss bis zum St. Nimmerleinstag abgepumpt werden, um ein Absaufen ganzer Regionen und eine Beeinträchtigung des Trinkwassers zu vermeiden.

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    Jeder hasst die Antifa am

    Die Grünen sind die größten Naturvernichter, diese Religionsgemeinschaft versucht ihr gefährliches Klimadogma auf kosten der Natur durchzusetzen das muss verhindert werden darum AfD wählen

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    Ehrlich gesagt ist es mir egal,wie seltene Rohstoffe für Elektroautos geschürft werden,solange keine Deutschen dafür versklavt werden. Nicht egal ist für mich die Frage : Kann denn ausreichend Strom für Elektroautos erzeugt werden,ohne auf andere Weise die Umwelt genau so zu verpesten wie durch fossile Treibstoffe? Wird da nicht die Pest mit der Cholera bekämpft?

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      50% der Deutschen sind bereits versklavt. Nämlich die produktiv arbeitende Bevölkerung. Von deren Fron die anderen 50% (POlitiker, Beamte, Gewerkschafter usw.) schmarotzt.

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    JEDER Strom tötet,nicht nur Öko. Wenn man wieder Lachse bis zum Abwinken in den Flüssen haben will, muß alle Industrie weg. Und die,die von ihr leben mit. Schmerzhaft,aber notwendig, geht vorrüber. Tja,isso

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      Industrie Weg? Wird nicht gehen!
      Passionierte Grüne fressen sowieso
      lieber industriellen Tofu als Lachs.

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      Hans Adler am

      Großartig, weg mit der gesamten Industrie. Dann hausen wir endlich wieder in Höhlen, ziehen Frauen (lt. Sokrates Weiber) bei Bedarf an den Haaren in unsere Erdlöcher, erlegen das geklonte Mammut, sammeln Beeren und Sträucher und fressen den ganzen Tag Lachs. Die Blagen müssen natürlich malochen, schleppen Holz und Wasser herbei und entlausen vor dem halbjährlichem Bad im Gebirgsbach Mami und Papi. Oma und Opa brauchen kein Pflegeheim, um deren Pflege kümmern sich Bären und Berglöwen. Statt Emails senden wir Rauchzeichen und Rappen zum Dröhnen der Busch-Trommeln.
      Mit Linken, Grünen und Sozis ist das zu schaffen, willkommen in der Zukunft.

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      Fischer's Fritz am

      @SOFAKLECKS
      "JEDER Strom tötet, nicht nur Öko…"

      …sagte der Deliquent, als er auf den elektrischen Stuhl geschnallt wurde. 🙂

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    Rinks und Lechts am

    Es gibt kein Links und kein Rechts. Es gibt nur Vernünftig. Die "linksgrüne Revolution" ist genauso wenig am Wohl der Menschen und ihrem Lebensumfeld interessiert wie der schwarzgrüne Opportunismus. Der etablierten Politik und allen ihren Parteien im System mitsamt ihren exekutiven Metastasen in Deutschland und in der EU, geht es nur um das Wohl der Oberschicht.
    Das Establishment hat uns vor der atomaren Gefahr gerettet. Wir importieren jetzt Atomstrom aus Frankreich und Tschechien.
    Das Establishment hat uns den Wind der regenerativen Erneuerung aus Großwindanlagen gebracht. Das für die darin verwendeten Permanentmagneten notwendige radioaktive Thorium importieren wir aus China.
    Das Establishment steigt aus der Kohleförderung aus, damit wir endlich wieder saubere Luft atmen. Kohle importieren wir jetzt aus Australien.

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      Interessant.Sie haben also keinen linken und rechten Arm,sondern nur eine in der Mitte ? Es gibt jedenfalls "link" ( abgefeimt,unaufrichtig,falsch) und "recht" (richtig,gerade,ehrlich). Link(s) ist falsch, recht(s) ist richtig,so einfach ist das. Die historischen Einteilungen sind dagegen unnütz und überholt.

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    Yellowstone-NationalparkWarum verschwinden die Wapitis?

    MULTI KULTUR EINWANDERUNG!!!

    Das Wapiti-Rätsel ist gelöst
    15.05.2013, 12:46 Uhr | dpa

    Das Wapiti-Sterben im Yellowstone Nationalpark ist geklärt: Die jungen Hirsche fallen immer häufiger Grizzlys zum Opfer, weil die Bären nicht mehr genug Forellen erbeuten können.

    Die Wapitis sind somit letztlich die Leidtragenden einer Umstellung in der komplizierten Nahrungskette des Ökosystems. Bislang hatte man vermutet, Wölfe hätten ihre Zahl dezimiert.
    Nur noch wenige Forellen

    Bis Ende der 1980er Jahre war die heimische Cutthroat-Forelle ein wichtiger Fett- und Energielieferant für die Bären. Doch dann wanderte die Seeforelle in den Nationalpark ein. Diese Fischart frisst die Jungen ihrer Konkurrenten. In der Folge sank der Bestand an Cutthroat-Forellen auf etwa ein Zehntel. Die Seeforelle dagegen schwimmt nicht in die Bäche und Flussläufe.

    ..

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      Pardon, aber um die jungen Halsabschneiderforellen zu fressen, müßten die Seeforellen doch in die Bäche und Flüsse schwimmen,denn dort wachsen die jungen CT.-Forellen auf. Europäische Forellen fressen ihren eigenen Nachwuchs,nur erwischen sie nicht alle. Das ist`s also wohl nicht. Schießt statt Wapitis mehr Grizzlys,dann regelt sich die Sache. Laut Karl May soll Bärenschinken gut schmecken.

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        Fischer's Fritz am

        @SOFKLECKS
        "…Laut Karl May soll Bärenschinken gut schmecken."

        Aha, auch ein früherer Karl May-Leser. Ausnahmsweise mal richtig, wenigstens eine Gemeinsamkeit.
        Wenn ich mich nach so vielen Jahren noch richtig erinnere, beschrieb Karl May Bärenschinken und -tatzen dann als besonders wohlschmeckend, wenn sich bereits die Maden darin tummelten. 🙂

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        Nein die Sache ist andes, die Multikulti – Seeforelle wurde dort eingeschleppt und ist Multikulti – Aggresiv gegen die heimische Cutthroat-Forelle.

        Desweiteren verbleibt die Multikulti – Seeforelle in tieferem Gewässer und wandert nicht die Bäche und Flüsse welche die Cutthroat-Forelle nutzen.

        Guckst DU:

        # Yellowstone-Nationalpark: Forellenschwund bedroht Wapiti … – Spiegel
        15.05.2013
        "Die Seeforelle wurde wohl vor etwa 20 Jahren illegal im Yellowstone-See ausgesetzt. Die Studie zeige, welche Auswirkungen ein viele Jahre zurückliegendes menschliches Fehlverhalten auf die sonst unberührte Natur haben könne, sagt Middleton."
        # Yellowstone-Nationalpark: Wapiti-Rätsel ist gelöst – T-Online
        15.05.2013
        "Die Seeforelle dagegen schwimmt nicht in die Bäche und Flussläufe. "

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