Bei der Wahl in Thüringen wurde die Rhetorik der Verunglimpfung des polit-medialen Establishments besonders schmerzlich abgestraft. Wird das politische Deutschland nun endlich die richtigen Lehren daraus ziehen?

    Ausgerechnet er. Der Paria. Der „böse Björn“. Ausgerechnet er muss den etablierten Parteien demonstrieren, was schon Abraham Lincoln wusste: Dass man zwar einen Teil des Volkes täuschen und ein ganzes Volk eine Zeit lang täuschen kann, aber nicht das ganze Volk die ganze Zeit. Der ent-täuschte Teil des Volkes wählte am Sonntag: AfD.

    Der Wahlausgang in Thüringen zeigt eindrucksvoll: Die beispiellose Diskreditierungs- und Ausgrenzungskampagne des polit-medialen Establishments gegen die AfD im Allgemeinen und Björn Höcke im Besonderen ist voll nach hinten losgegangen. Wären die Urheber dieser Kampagne nicht auf besorgniserregende Weise geschichtsvergessen, hätten sie das vorhersehen können: Hans-Christian Ströbele, langjähriges Mitglied des Bundestages, wurde 1975 aus der SPD ausgeschlossen, weil er die Terroristen der so genannten Rote Armee Fraktion (RAF) „liebe Genossen“ genannt hatte. Das Landgericht Berlin verurteilte ihn 1980 zu einer 18-monatigen Haftstrafe auf Bewährung, weil es als erwiesen ansah, dass er an der Bildung einer kriminellen Vereinigung (genau: der RAF) mitgewirkt hatte.

    Ströbele gehörte zu den wichtigsten Gründungsmitgliedern der Grünen beziehungsweise deren Berliner Vorläufer AL. Er verteidigte den Terroristen Andreas Baader. Die Verbrechen von Christian Klar, einem der gefährlichsten Linksterroristen mit Verstrickungen in die Ermordung von Siegfried Buback, Hanns Martin Schleyer und Jürgen Ponto, relativierte er mit den Worten, Kapitalismuskritik sei per se „keine Aufforderung zu Gewalt und Terrorismus“. Um das mal kurz auf unsere Zeit zu übertragen: Das ist so, als wenn Björn Höcke sich öffentlich hingestellt und gesagt hätte, die Kritik des NSU an der verfehlten Migrationspolitik der letzten Jahre sei nicht pauschal als Aufforderung zu Gewalt und Terrorakten zu verstehen.

    Nur ganz am Rande sei es vermerkt: Nach dem Urteil, das es erlaubt, Björn Höcke öffentlich als „Faschisten“ zu bezeichnen, ist es natürlich auch legitim, einen Grünen-Politiker wie Ströbele als RAF-Terroristen zu bezeichnen. Das hätte Annalena Baerbock bei ihrer pauschalen Publikumsbeschimpfung, mit der sie ein Viertel der Thüringer zu Anhängern des Faschismus erklärte, besser beachtet. Denn nach Baerbock-Logik können sich die Thüringer nun damit trösten, dass wenigstens nur jeder Zwanzigste von ihnen eine Partei des Linksterrorismus bevorzugt. Auf das Konto der RAF gehen erwiesenermaßen insgesamt mehr als dreißig Morde. Und Hans-Christian Ströbeles politische Karriere ist nur ein Beispiel von vielen für die enge Verflechtung zwischen Grün-Alternativen und dem militanten Linksterrorismus der siebziger und achtziger Jahre. (Artikel wird unter dem Werbebanner fortgesetzt.)

    Auf unserer achten Souveränitätskonferenz werden wir der Frage nachgehen, wie wir unsere Autos, unsere Energieversorgung und unsere Freiheit verlieren. Mehr Infos und Anmeldung durch Klick auf das untere Banner:

    Im Rahmen der Hamburger G-20-Ausschreitungen trat er noch einmal zutage: Bürgerschaftsabgeordnete der Grünen machten sich für Rückzugscamps für gewaltbereite Autonome stark. Wenn, wie nach dem Anschlag in Halle, der vermutlich künftige SPD-Chef Olaf Scholz, der während der G-20-Krawalle Hamburger Bürgermeister war, der AfD eine Mitverantwortung an der Bluttat unterstellt, wenn Politiker wie Alexander Dobrindt, Lars Klingbeil und – besonders abwegig, da Parteifreundinnen von Ströbele – Katrin Göring-Eckardt und Annalena Baerbock mehr oder minder klar die Ächtung der Partei durch eine entsprechende Bewertung des Verfassungsschutzes verlangen, weil einzelne Mitglieder, so wird zumindest unterstellt, eine Verbindung zur rechtsextremem Szene haben, dann ist das ein besonders erschütternder Fall von doppelter Moral.

    Während Hans-Christian Ströbele Mitglied des Bundestages war, hatten die Grünen nicht nur einen Vertreter im Bundestagspräsidium (was der AfD bis heute verweigert wird), sie waren sogar an etlichen Landesregierungen und zwischen 1998 und 2005 sogar an der Bundesregierung beteiligt, ohne dass ein Alexander Dobrindt, ein Olaf Scholz oder ein Lars Klingbeil daran erkennbar Anstoß genommen hätte. Es gab sogar – nämlich in Berlin – eine Regierung mit grün-alternativer Beteiligung, als die RAF noch terroristisch aktiv war. Wer jemals mit einem nach § 129 (1) StGB Vorbestraften wie Hans-Christian Ströbele politisch zusammengearbeitet oder eine solche Zusammenarbeit toleriert hat, der hat jedes moralische Recht verwirkt, zur Distanzierung von Björn Höcke aufzurufen.

    Der Exzess an doppelter Moral, der sich in dem Bemühen offenbart, die AfD zu delegitimieren, weil die Partei ein ernst zu nehmender politischer Wettbewerber geworden ist, wurde vom Souverän der Demokratie, dem Wähler, gestern Abend empfindlich abgestraft, indem er ausgerechnet dem am meisten angefeindeten AfD-Politiker das Vertrauen aussprach. Man hätte diese Entwicklung, mit selbstkritischem Blick auf die Karriere der Grünen, voraussehen können. Und da man den Aufstieg der AfD – das ist nach Thüringen klar – nicht wird stoppen können, sollte man endlich aus der Geschichte lernen.

    Die Karriere der Grünen in Regierungsverantwortung begann in Hessen 1984 mit einer Tolerierung der SPD-Regierung unter Ministerpräsident Holger Börner, nachdem dieser ein Jahr zuvor noch – dem gängigen Usus der Distanzierung vom politischen Gegner folgend – behauptet hatte: „Die Grünen stehen für mich außerhalb jeder Kalkulation. Ich schließe nicht nur eine Koalition, sondern jede Zusammenarbeit mit ihnen aus.“ Diesen Weg sollte nun auch die CDU gehen und sich endlich wieder als bürgerlich-konservativ definieren. Oder sich selbst weiter beim von Merkel initiierten langsamen, schmerzlichen Versinken im politischen Mittelmaß zusehen.

    Der Erfolg von Björn Höcke, dem Paria, dem „blauen“ Anti-Ströbele, ist die Maximal-Klatsche für die Rhetorik der Verunglimpfung, durch die das Establishment die AfD klein zu halten versucht hat. Die Auskunft des Thüringer CDU-Spitzenkandidaten Mohring, der in die Reportermikrofone sprach: „Wir haben für die demokratische Mitte gekämpft“, muss man resolut ergänzen um den Zusatz: „und verloren“. Die demokratische Mitte, um die sich nun die einstigen Volksparteien und die mit ihnen verbündeten Journalisten unisono sorgen, haben sie selbst ruiniert, indem sie sich, ihren Markenkern verleugnend, darin zusammengedrängt und einander, das eigene Profil bis zur Unkenntlichkeit mit den Tarnfarben des Zeitgeistes verunstaltend, so lange auf die Füße getreten haben, bis der Wähler dieses Gedränge in farblosem Einerlei leid war.

    Nun steht mitten in der demokratischen Mitte ein amorpher Komposthaufen, dessen verwelkendem, rot-schwarzem Herbstlaub Fäulnisgeruch entströmt und auf dem nur noch grünes Unkraut gedeiht. Alles darunter befindet sich im Zustand der Dekomposition: Eine CDU, bei deren Anblick Konrad Adenauer sich bekreuzigen würde, eine SPD, vor deren austauschbaren Polit-Androiden Heiko Maas und Olaf Scholz ein Charakterkopf wie Kurt Schumacher schreiend Reißaus nehmen würde. Die Lektion von Thüringen lautet: Die demokratische Mitte hat abgewirtschaftet. Man sollte sie mit einem Bulldozer beiseiteschieben und so Platz schaffen für eine demokratische Rechte, die für Recht, Ordnung und ein entschiedenes Ja zu Deutschland steht.

    Das Beste von Höcke aus den letzten fünf Jahren im Originalton: 124 Seiten, 8,80 Euro (Compact-shop.de)

    Höcke ist der profilierteste Flügelpolitiker der AfD – mit dem Triumph gestern hat er alle Kritiker fürs erste zum Schweigen gebracht. Sein Gewicht in der Partei ist gewachsen, das wird sich auf dem anstehenden Bundesparteitag zeigen. Was will dieser Mann? Bilden Sie sich selbst ein Urteil! Die COMPACT-Edition „Höcke. Interviews, Reden, Tabubrüchte“ versammeln seine wichtigsten Wortmeldungen aus den letzten fünf Jahren – unzensiert und unkommentiert! Hier bestellen.

    28 Kommentare

    1. Bezeichnend ist, daß mit den 30% für die Linke die PERSON Bodo Ramelow gewählt wurde, nicht die Partei! Das war auch bei der letzten Niedersachstenwahl der Fall, die Sympathie der Wähler galt der PERSON des Ministerpräsidenten, nicht etwa der SPD! Nur bei der AfD ist es umgekehrt, da ist das PARTEIPROGRAMM beim Wähler gefragt, weniger die Nasen, die es vertreten. Das zeigt, daß bei den Blockparteien die Inhalte der Parteien dem Wähler schon lange eher wumpe sind. Die stimmen nach persönlicher Sympathie ab. Wenn zu viele der persönlich sympathischen Kandidaten tot sind, gehen ganz Alte oft nicht mehr zur Wahl, weil sie die jüngeren nicht kennen und nicht mehr wissen, wen sie wählen sollen. Deshalb ist das Wählerverhalten der Ü60 so ganz anders und wird oft falsch eingeschätzt. Denen müßtest du sofort viel mehr Geld versprechen, wie es die SPD getan hat, als W.Brandt Kanzler wurde.
      Leute, die Remelow oder Merkel lieben, würden durchaus ein Koalieren der beiden sogar gutheißen können, was das aber im Bund zu bedeuten hätte steht auf einen anderem Blatt. Vor dem Greta-Hype waren die Grünen kurz vor 5%, Tendenz sinkend. Greta hat man vor der Europa-Wahl bewußt ins Rennen geschickt! Nachdem sich nun die wirtschaftlichen Folgen des Klimafanatismus ankündigen, werden die Leute nachdenklicher. Das konnten DIE Gelegenheit für den Kapitalisten Merz sein …

    2. Altes Sachbuch an

      "Kapitalistenpartei" ist eine falsche Vokabel, um die CDU zu beschreiben. Sie ist zur Logen-Satanistenpartei verkommen; wie SPD, Grüne, Linke und FDP auch … "Rechts" und "Links" sind Begriffe von Gestern, auf die nur Dummköpfe hereinfallen! Ferkel (Sie konnte nicht mal vernünftig mit Messer u. Gabel essen!) wurde über eine Parteispendenaffaire installiert! Es blieb ja kein namhafter Parteioberer übrig – alle hatten Dreck am Stecken, über den sie leicht erpressbar waren.

      Die AFD ist auch unterwandert – interessant, der Mainstream hat nie zum Thema gemacht, dass z.B. Frau Weidel bei Goldman & Sachs war. Herr Gauland ging gegen jeden vor, der etwas gegen die Rothschilds sagte. Über welche Partei Sie am Ende Macht über die Geschicke dieses Landes ausüben, ist den Illuminaten, ist den Unterbelichteten, ist den Satanisten, egal. Wer den Motor hat, hat Europa! Sie haben ihre Marionetten in jeder Partei …

      Gleichwohl würde ich AFD wählen – was sonst …

      • Altes Sachbuch an

        Strategie für Höcke: Deutungshoheit über den christlichen Glauben gewinnen, sich um die Trutherszene des Internets bemühen. Sich nicht radikalisieren lassen!

        Allgemein: Fernseher ="Bild des Tieres" durch ein Aquarium ersetzen. Informieren kann man sich auch durchs Internet u. Zeitungslesen während des Einkauf; freilich ohne diese "Revolverblätter" zu kaufen …

        Kein Witz: Baupläne für Chembuster in Trockenbauweise in die Parteizeitung reinsetzen. Letzteres dürfte das Satanistenpack am meisten ärgern …

    3. Dieses Gelabere der Alt-Parteien, Pseudo-Politikwissenschaftler und der linken Journalisten ist vollkommen sinnfrei. Es wäre doch mal eine Idee, die Grundlagen der AfD-Politik (Parteiprogramm) mit moderaten AfD-Politikern sachlich zu diskutieren, ohne diese ewigen, leidigen und emotionalen Vorurteile. Die Entwicklung der AfD hat doch einen Grund und diesen Spiegel müssen sich die langjährigen Parteien selbst vorhalten…

    4. Rumpelstielz an

      Ein 33jähriger Chemnitzer wird vom LügenGEZ – Verein immerwieder als NAZI präsentiert, obwohl der der Lügenfunk weiß dass, der „sich eher im linken Spektrum zu Hause“ fühlt, und dessen Körper ein tätowiertes Antifa-Symbol ziert, vor dem Amtsgericht Chemnitz wegen einer Reihe von Beleidigungen und dem Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen zu sieben Monaten Freiheitsstrafe ausgesetzt zur Bewährung und 100 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt worden. Außerdem wurde er unter Betreuung gestellt, wegen seiner Alkoholsucht.
      Dieser Chemnitzer Säufer ist also eine Person des öffentlichen Lebens. Er ist als Linke Zecke bekannt.
      Dem GEZ Lügenfunk ist es egal, dass der Ungepflegte mit erhobenem rechten Arm eine linke Zecke ist,egal, ob es gefälscht, nachweislich falsch oder erfunden ist. Und für diesen Linken Bescheißer Kerstin Palzer mit monatlich 16000€ zahlen wir auch noch die GEZ – Steuer. Haut den Lügenfunk in die Pfanne.

    5. Rumpelstielz an

      Zerschlagt den LÜGENFUNK
      Das ist die Schlussfolgerung, die Kerstin Palzer, die für diesen Beitrag verantwortlich ist, mit dem Bild transportieren und bei den Zuschauern befördern will ist gelogen.
      Der von der GEZ Kerstin Palzer Hitlergrüßer ist nämlich nicht zum ersten Mal im öffentlich-rechtlichen Bilde.
      Er ist auch kein unbekannter Hitlergrüßer.
      Eine linke Zecke, der einmal mehr seinen Weg in die öffentlich-rechtlichen Medien gefunden hat, nachdem sein Bild, wie die Chemnitzer Freie Presse schreibt, um die Welt gegangen ist. Er ist ein linker alkoholsüchtiger Kleinkrimineller, der in der Vergangenheit bereits als Rechter verkauft werden sollte und von der Tagesschau einmal mehr in dieser Funktion als Hitlergrüßaugust bemüht wird.

    6. Rumpelstielz an

      Der betrügerische Staatsfunk muss für seine Lügengeschichten haften.
      Man muss den Leuten klar machen, welche Folgen die Lügen der Linksgrünen GEZ Kriminellen hatten.
      1000ende Tankstellen werden schließen und damit die Mitarbeiter Ihre Jobs erlieren.
      Stromausfälle werden Chaos verursachen.
      Leere Batterieautos werden vor den Ladesäulen herumlungern.
      Strompreise werden (wir haben eh schon die höchsten in Europa) unermesslich steigen.
      Lebensmittel werden teurer, weil der Transport teurer wird.
      Straßen werden aufgerissen um dickere Kabel zu verlegen.
      Autos mit E-Antrieb werden hie und da immer wieder abfackeln.
      Die Versicherungspreise werden steigen und die Steuern.

      UND DAS GANZE FÜR EIN HIRNGESPINST FRAU DIE ANGEBLICH PHYSIK STUDIERT HAT DOKKEER:
      Man muss den Menschen klar machen, dass der Dummfunk, der diese Hysterie verurscht hat – in die Vollhaftung muss.
      Der Thüringische Staatsfunk muss die Gesamthaftung als Gesamtschuldner übernehmen.

    7. Franz Josef Wagner spricht, glaube ich, nicht nur mir aus der Seele…

      Post von Wagner: Lieber Bodo Ramelow,
      Thüringen heute – ein Schlachtfeld mit vielen Gefallenen, reihenweise liegen die Opfer am Boden. CDU, SPD, Grüne. Sieger sind Bodo Ramelow und der düstere andere, Björn Höcke.
      Sie, Bodo Ramelow, sind mir tausendmal lieber als die braune Sch… des Björn Höcke.
      Ich mag Ihr Leben. Sie sind ein bekennender Legastheniker. Sie sind ein Wessi. Sie haben es zur Mittleren Reife geschafft, bei Karstadt waren Sie kaufmännischer Angestellter. In Fortbildungskursen machten Sie Ihr Fachabitur.
      Das ist schon ein erstaunlicher Weg. Vom Legastheniker zum Fachabitur.
      Sie sind zum dritten Mal verheiratet. Ihre dritte Frau ist eine italienische Adelige. Sie sind so ein Hin-und-her-Mensch. Sie fordern eine neue Deutschland-Hymne. Und dann sagten Sie, die DDR sei kein Unrechtsstaat gewesen im Sinne von Auschwitz.
      Das ist natürlich ein No-Go!
      Aber ich persönlich würde lieber mit Bodo Ramelow in die Zukunft gehen als mit dem düsteren Björn Höcke.
      Herzlichst,
      Ihr F. J. Wagner

      • Dr. Kurt Joachim Maass an

        Ich würde vorschlagen, all die düstern Sprüche eines Geschichtslehrers namens Björn Höcke ungekürzt im Original zu lesen, zu verstehen, einzuordnen und dann die richtigen Schlüsse zu ziehen. Dieses Ding, genannt Logik, ermöglich das nämlich.

        Je nach Intellekt gelingt das dann sogar. Denn wie wir alle ja wissen – auch so ein Logik-Ding – ist 3 plus 3 mal 3 ja unweigerlich 18 – nicht wahr, Herr F.J.Wagner? Ist das eigentlich Ihr wirklicher Familienname oder verstecken Sie ich im OFF?

        Wahrscheinlich werde ich hieraus keine Antwort von F.J.Wagner erhalten – weder die Eine noch die Andere.

        • Gesslers Hut an

          Oberfeinste Satire erschließt sich nicht jedem. Je wichtiger man sich selber nimmt, je schwieriger wird es.

    8. Vielleicht habe ich eine falsche Definition von Faschismus, aber die AfD bringe ich damit nicht zusammen. Nur weil etwas National und nicht Global ist, ist es deshalb doch nicht gleich Nationalsozialistisch. Der AfD kann man einiges nachsagen, aber Sozialisten sind sie nicht. National, Patrioten oder Konservativ hat jedenfalls nach meiner Auffassung nichts mit Faschismus zu tun. Das Framing soll das nur vermitteln, aber das zieht nicht mehr. Da kommt dann bald bestimmt was anderes, weshalb die AfD so Böse ist. Vielleicht fressen sie Kinder, wer weiß?

      • Dr. Kurt Joachim Maass an

        Ne, neeee, neeeeeee, die fressen keine Kinder. Die haben einen ganz anderen Fehler. Die haben sich nicht von Jungpolitikerbeinen an, von einem Arsch zum nächsten geleckt und laufen nicht Gefahr, bei der nächsten Flatulation des Oberarsches hinausgeblasen zu werden in den Abgrund des diätösen Erwerbsverbotes ( Parteiausschluss wegen Linienuntreue, eigener durchgesetzter Meinung und Rückgrat )

        Nee, neeeeee, es kann doch nicht sein, dass da ( bei der AFD ) wirtschaftlich völlig unabhängige Charakterköpfe

        1. Ihre Meinungen ausdrücken ( dazu noch fachlich fundiert – wo gibt´s denn sowas heute noch ) und
        2. sich auch noch daran haaaaaaalten. Neee neeeeeeee neeeeeeeeeeeee

        Konsequent weitergedacht hieße das nämlich, dass die etablierten Parteien auf allen Ebenen stehende Ziele für die Schützen der AFD im intellektuellen Schießwettbewerb darstellten, wo die Gewährhalter der etablierten Parteien nicht einmal AHNEN, welches Seite der Gefährliche Teil des Gewehrs ist.

        Ich kann einfach nicht aufhören, die Darlegungen des Dr. Markus Krall zum Thema "adverse Selektionsprozesse in der Politik" zuempfehlen, wie den Politikern der etablierten Parteien Obstipantia zu Vermeidung jeglicher verbalen "Kobold"-Optionen.

    9. Jeder hasst die Antifa an

      Den Hassverbreitenden Nazikeulen Schwingern der Altparteien ist ihre Keule in die eigene Fresse gehauen worden.

    10. Ich finde es befremdlich, wie leichtfertig man das Wort "Nazi" und "Faschist benutzt und wie es ein Gericht anscheindend für legitim hält. Schlußendlich stehen Nazis und Faschisten für Massen- und Völkermord.
      Es verbietet sich, solche Anschuldigungen leichtfertig auszusprechen, weil man hier einen Menschen mit Massen- und Völkermördern gleichstellt.

      • Dr. Kurt Joachim Maass an

        Dr. Gauland hat es in der Pressekonferenz gut formuliert: "Jeder, der den Faschismus nicht am eigenen Leibe erfahren hat, sollte sich jeglichen wertenden Kommentares enthalten" Zitat ist sinngemäß reproduziert.

    11. Die Nazikeule wurde auch gestern am Wahlabend wieder unverdrossen geschwungen. Was soll man auch sonst tun, wenn man der AfD und Höcke nichts Substantielles entgegenzusetzen hat? Allerdings nutzt sich diese Keule immer mehr ab. Wenn ein Viertel der Wahlbevölkerung AfD wählt, wird der Nazivorwurf langsam absurd. Wenn Tausende von früheren Wählern der Altparteien, selbst der SPD und der Linken jetzt AfD gewählt haben (wie die Analyse der Wählerwanderung gezeigt hat), sollte auch dem Letzten, der denken kann, allmählich dämmern, daß hier keine neue Nazipartei am Kommen ist.

      Oder glaubt jemand ernsthaft, daß die SPD früher von Tausenden verkappten Nazisympathisanten gehätschelt wurde, die sich nichts sehnlicher wünschen als eine neue NSDAP? Oder daß die Wähler in Thüringen so dämlich sind, nicht zu merken, wenn eine solche heranwächst, zumal diesbezügliche Warnungen aus allen Ritzen triefen, wenn man die Systempresse aufschlägt?

      Und ist schon vergessen, daß es in Deutschland eine Partei gibt, die für die Nazis möglicherweise (ich sage das mit Vorbehalt) mehr Sympathie hegt als die AfD, die aber vom Bundesverfassungsgericht für so unbedeutend gehalten wurde, daß es sie nicht einmal verboten hat? Die Rede ist von der NPD. Wo bleibt also die angebliche Bedrohung durch den Nationalsozialismus? Die Antwort ist eindeutig: auf der Strecke!

      • Dr. Kurt Joachim Maass an

        Ich bemühe gerne wieder die Mathematik: Die Zuspruchentwicklung der AFD seit ihrer Gründung erinnert an eine e-Funktion. Die weitere Entwicklung ist jedem klar, der Oberstufenmathematik verstanden hat.

    12. … Na, dann sind wir eben Faschisten, Nazis oder Unbelehrbare. Ist doch so etwas von gleichgültig. Wichtig ist doch vielmehr, dass wir Deutschland weiterhin lieben und Annalenas Kobolde abgrundtief hassen. Keine Gnade für Kinderschänder und Völkermörder! Keine Gnade für die Grünen!

      • Das sehe ich anders. Niemand muss sich gefallen lassen, als Nazi oder Faschist verleumdet zu werden. Hier wird man in eine Schublade mit Massen- und Völkermördern gesteckt. Eine der schlimmsten Vorwürfe, welche man einer andere Person oder Gruppe machen kann.
        Alleine wegen der Geschichte verbietet es sich, solche Wörter jemanden anderem leichtfertig an den Kopf zu werfen.

        • Dr. Kurt Joachim Maass an

          Ich weiß ganz genau, wer und was ich bin. Jegliche Diffamierung, die nicht grundsatzanalytisch definiert werden kann, sodass ein Prozess der Selbstreflexion angemessen erscheint, prallt an mir ab.

          Im übrigen ist man mit diesem Standpunkt auch immun gegen Werbung und sonstige Manipulationen.

          Stände jedem gut zu Gesicht.

    13. Aber die Grünen Giftnattern hatten von Anfang an den Goodwill der amerikanischen Linksliberale und die der brd-Staatsmedien, eine mächtige Lobby, beides wird die AfD nie haben. Für die Afd wird es weiterhin heißen, gegen vielfache Übermacht.

      • Dr. Kurt Joachim Maass an

        Ich verweise wiederum auf die weiter oben spezifizierte e-Funktions-Problematik. Mit einer AFD im Status absoluter Mehrheiten wird es keinen GEZ-Funk mehr geben.

        Daran kann übrigens jeder mitarbeiten: Ich z.B. habe noch nie im Leben einen Pfennig oder Cent GEZ bezahlt. Ich unterstütze großzüge alternative Blogger.

        Übrigens: Wenn morgen keiner mehr GEZ bezahlen würde, würde morgen das Vollstreckungssystem zur Eintreibung schlagartig zusammenbrechen und Übermorgen kein Vollstrecker mehr bezahlt werden können.

        Denkt mal bei Eurem nächsten Anflug von Zahlungsbereitschaft darüber nach.

    14. Zu dem entlarvenden Artikel einer beispiellosen, medial gehypten Doppelmoral ein einfacher .

      So kann man Schachmatt erklären.

      • Salvini triumphiert

        Von Jörg Seisselberg, ARD-Studio Rom
        Stand: 28.10.2019 09:27 Uhr -AUSZUG-

        Es war der erste Stimmungstest nach der Neubildung der Regierung in Rom: Bei der Regionalwahl in Umbrien liegt Salvinis rechte Lega klar vorn. Bisher regierten hier die Linken.

        "Ein Triumph für Salvini" titelt der "Corriere della Sera", die "Repubblica" spricht von einem Debakel für die in Rom regierende Mitte-Links-Koalition. Das Rechtsbündnis ist klarer Sieger der Regionalwahl in Umbrien, die als erster Stimmungstest nach Bildung der neuen Koalition in Rom galt.

        Die Kandidatin der Lega, Donatella Tesei, lag bereits in den ersten Hochrechnungen mit einem Ergebnis von knapp 60 Prozent deutlich in Führung. Spitzenpolitiker der in Rom regierenden Demokratischen Partei und der Fünf-Sterne-Bewegung räumten in der Nacht ihre Niederlage ein.